Stapelweise
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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Stapeleien

Einstürzende Stapel

 

Das Aufschichten von Dingen zu Stapeln und Haufen und das wiederholte Umschichten der Stapel und Haufen mag eine bisweilen ganz zweckdienliche Strategie sein, um sich mit genau diesen Dingen nicht zu befassen. Das funktioniert ebenso mit Sach-Sachen wie mit Denk-Sachen.

Leider kommt es aber vor, dass sich durch das wiederholte Auf-und Umschichten soviel Dreck und Staub dazwischen sammelt, dass der Stapel unvermutet einstürzt und die ganze Bescherung sich ausführlich verteilt und allen Anstrengungen trotzt, sie wieder zu einem ordentlichen Stapel aufzuhäufen, ohne sich das alles zu genau anzusehen....

:o

 

Jac 10.12.2004, 20.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags

 

Habt Ihr auch schon von dem Buch gehört "Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags" ?
Ich schon, ich habe es sogar (teilweise) gelesen.
Das Buch soll einem helfen, sich von Gerümpel zu trennen, wenn man zur Kategorie der Sammler gehört, und es geht da nicht um Briefmarkensammlungen, sondern mehr um Sammlungen von defekten Geräten, die keiner mehr braucht, gelesenen Zeitschriften, in denen man nie mehr was nachschlägt, unpraktische Dinge, die einem Zeit und Nerven rauben...

Wirklich ein ganz nützliches Buch.



Aber auch dieses Buch versagt kläglich, wenn es hier wieder heisst : das Gerümpel der letzten Wochen des Jahres, das Buch liefert mir auch keine Lösung, wenn mich das andere Alltags-Gerümpel derart schafft, dass ich am liebsten einen Winterschlaf hinlegen würde und frühestens am 15. Januar wieder aufwachen will :

Kind eins hat eine Phase und besticht durch akute Renitenz-Anfälle, vorzugsweise nach 21 Uhr.
Kind zwei hat auch eine Phase und lebt ihre Ader zum dramatischen Theater voll aus.
Kind drei hat natürlich gleichzeitig auch eine Phase und besticht durch Konsequenz - es ist alles grundsätzlich zu verweigern, was nach Gehorsam aussehen könnte.
Der Ehegemahl hat auch eine Phase - eine intensive Arbeitsphase, die zur normalen Arbeitszeit abends und am Wochenende gelöst werden muss und nur durch akutes Fernbleiben der heimatlichen vier Wände behoben werden kann.

Tja, und ich - ich habe dann eben den ganzen Gerümpel vor den Füssen. Und da ich auch in der Hinsicht zum Sammeln neige, türmen sich hier irgendwie unerledigte Dinge an allen Ecken und Enden.
Weihnachtsgeschenke einkaufen? Ach, geht doch noch lange hin!
Guetsli backen? Geht doch noch lange hin!
Weihnachtskarten schreiben? Geht doch noch lange hin!
Geburtstagsgeschenk für Daniel? Geht doch noch lange hin!
Geburtstagsgeschenk für meine Mutter? - Ihr ahnt es - geht doch noch lange hin....
...und plötzlich stelle ich dann fest : Menschenskind, dass Weihnachten doch auch jedes Jahr so plötzlich kommt!

 

Jac 02.12.2004, 22.18 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Unter eigener Flagge ;-)

 

:-)

http://stapelweise.net

 

Jac 02.12.2004, 21.39 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Lärmsensibilität

 

Der Geräuschpegel von circa 100 Kindern und deren Eltern im Flur eines kleinen Quartierschulhauses im Rahmen der "Begegnung der Nationen" hat mir die Lust auf weitere Begegnungen in dieser Grössenordnung mal wieder für lange Zeit verleidet. Die Aktion als solche war eine sehr schöne Sache und toll organisiert.

Aber der Lärm da drin ist auf direktem Weg in mein Hirn vorgedrungen und hat mich innerhalb kürzester Zeit fast durchdrehen lassen. Als ich kurz nach draussen geflüchtet bin, um wenigstens ein paar Minuten Krach-Pause zu haben, begann es grad zu schneien und die Kinder freuten sich sehr darüber - vor allem sehr laut. Gleichzeitig hatten wir ein überdrehtes Kind, ein übermüdetes Kind und ein gelangweiltes Kind dabei und deren Stimmung war auch nicht sonderlich entspannend und der Versuch, keines aus den Augen zu verlieren, zum Scheitern verurteilt.

Jetzt, zwei Stunden später, lichtet sich der Nebel in meinem Kopf langsam wieder und ich kann wieder vernünftig denken - und ich stelle fest, dass meine Lärmempfindlichkeit einfach nur ein Fakt ist - es geht mir psychisch richtig schlecht, wenn ich gezwungen werde, mich in solchen lauten Menschenmassen aufzuhalten und nicht flüchten kann. Wie in einem Käfig eingesperrt und alle Instinkte melden "ausbrechen"

Ich habe viel dazugelernt in den letzten Monaten und setze mich nicht mehr wegen irgendwelcher Konventionen dem aus, ich schaffe es unterdessen ganz gut, mich so potentiellen Lärmveranstaltungen zu entziehen, aber manchmal ist es einfach wichtig. Und Schulveranstaltungen sind nunmal wichtig - nicht für mich, aber für meine Kinder!

Es soll mich also keiner in eine Disco, auf eine Mega-Party, zum Fasching oder so ähnlichem einladen - da gehe ich nicht hin, Punkt.

 

 

Jac 19.11.2004, 22.07 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zu viel

 

Manchmal ist es einfach zuviel, was ich mir in den Tag packe. So viel zu viel, dass einerseits viel Alltagskram liegenbleibt, andererseits ich ständig über mein Limit gehe, was ich leisten kann.

Eigentlich weiss ich es längst, dass ich mir viel zu oft zuviel aufbürde. Doch der Lernprozess zum Nein-Sagen, zum Verschieben, zum Abgeben ist lang und steinig und ich kann es einfach nicht so gut. Das liegt nicht daran, dass ich glaube, ich müsste unbedingt immer alles selber machen, es liegt wohl vielmehr daran, dass ich meine Leistungsfähigkeit kenne, aber immer wieder ausser acht lasse, dass Unerwartetes immer dann eintrifft, wenn man es am wenigsten brauchen kann. Manchmal macht es mir auch richtig Spass, mich selber zu schinden und auszutesten, was ich alles schaffe, es mir selber zu beweisen. Aber plötzlich komme ich dann an den Punkt, wo ich erkenne, dass es zuviel war - doch mittendrin aufhören geht meist sehr schlecht, also zwinge ich mich zum Durchhalten und verfluche mich im Stillen für die bescheuerte Idee.

Aber wenigstens sieht unser Wohnzimmer nun so wohnlich aus wie noch nie und ich empfinden Harmonie, wenn ich es betrete. Und irgendwie werde ich es auch noch hinbekommen, all das aufzuarbeiten, was liegengeblieben ist - und wenn ich dann das geschafft habe, überkommt mich wohl garantiert wieder ein neues Projekt, wo alle ausser mir die Warnung blinken sehen *zu viel*.

Ich bin mir nicht so klar drüber, ob ich es einfach noch nicht gelernt habe - oder ob ich das vielleicht nie lernen werde und nicht lernen will, weil es ein Teil meiner Persönlichkeit ist, dass ich mich manchmal mit Feuereifer in die Dinge stürze und sie durchziehe. Dass das vielleicht auch nur so gehen kann... Der WBE meinte gestern, dass es bei mir nur ganz oder gar nicht gibt, und irgendwie hat er recht damit. Aber muss ich das ändern? Gewöhne ich mir dann damit nicht einen Teil dessen ab, was mich ausmacht?

Ich weiss es nicht, ich war schon immer so, seit ich mich erinnern kann....

 

Jac 14.11.2004, 13.22 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Stress-Abbau

 

Was tut die kluge Frau, wenn sie nicht so genau weiss, wo sie anfangen soll, weil sie so viel zu tun hätte?

Richtig, delegieren.
Aber ich war noch nie so eine "kluge Frau", ich habe da wohl was falsch verstanden.

Was tut also die weniger kluge Frau, wenn sie nicht so genau weiss, wo sie anfangen soll, weil sie so viel zu tun hätte?

Auch richtig, sie geht frust-shoppen und ertränkt ihre Probleme in neuen Schuhen, Handtaschen, Blusen und ähnlichem.
Aber ich war auch noch nie so eine "weniger kluge Frau", ich habe da wohl was falsch verstanden.

Was tut denn die Stapelfrau, wenn sie nicht so genau weiss, wo sie anfangen soll, weil sie so viel zu tun hätte?
Ganz richtig : sie entscheidet, dass jetzt genau der richtige Zeitpunkt ist, um die Regalkombination und den PC-Schrank fürs Wohnzimmer zu beschaffen, fährt mit dem grossen Auto zu der grossen Firma mit den 4 Buchstaben, tauscht Geld gegen Möbel und fährt damit heim. Daheim stellt sie es dann mal erst in die Garage, weil heute keine Zeit mehr ist. Morgen fängt sie wohl an und räumt gleichzeitig das gesamte Erdgeschoss auf/um/ab.

Und sollte nun jemand auf den Gedanken kommen, dass die Stapelfrau ein bisschen verrückt ist, dann ist auch das fast richtig. Ganz richtig wäre dann : die Stapelfrau ist bisweilen komplett verrückt!

Ist das herrlich ;-)

 

Jac 10.11.2004, 17.55 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Berge

 

Berge türmen sich vor mir auf. Ein Blick allein auf den Terminkalender des restlichen 2004 reicht eigentlich schon aus, dass ich mir die Decke über den Kopf ziehen  und erst im neuen Jahr wieder wachwerden möchte. Doch nein, das geht natürlich nicht, ist mir schon klar.

Doch wie immer :
Die verbleibende Zeit wird durch die ganzen Anlässe und Ereignisse gekürzt. Gleichzeitig werden die zu erledigenden Dinge erhöht und weil es ja gegen Jahresende zugeht, wird auch der WBE ein ähnliches Phänomen erleben, was dann zwingend mit seiner Abwesenheit hier einhergeht.

Vermutlich stehe ich grad zu tief unten und die Berge, die Stapel und Haufen kommen mir unüberwindlich vor. Ich fange überall an und mache nichts richtig fertig - und das ärgert mich, ist es doch ein Rückfall in alte Verhaltensmuster.  Doch momentan will es mir einfach nicht gelingen, mich vom Überflüssigen zu befreien und das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen, sodass ich hier total chaotisch vor mich hinwerkle und eigentlich nur müde bin, weil ich keinen Plan habe.

Und irgendwie kommt es mir grad vor, wie wenn all die Lernprozesse der vergangenen Monate sich in Luft aufgelöst haben und ich sie jetzt, wo ich sie so dringend nötig habe, nicht mehr umsetzen kann. Strukturen schaffen, Prioritäten setzen, Klarheit suchen, Perfektionismus abbauen - ja, ist klar - aber :
Dummerweise ist es in der Praxis manchmal nicht ganz so einfach, und wer zu tief drin ist, kann den Überblick nicht mehr haben....

Ich geh weiterwurschteln und ärgere mich heute abend dann wieder darüber, dass ich von meinen Tagesprioritäten die Hälfte vergessen habe...

*frusthab*

 

 

Jac 09.11.2004, 11.08 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ordnung ist überflüssig

 

Es gibt bei mir ein ungeschriebenes Gesetz:
Wenn ich etwas irgendwohin lege, wo ich es bestimmt wieder finde, dann ist das die beste Garantie, dass ich es nicht mehr finde. Wenn ich irgendetwas einfach am nächstbesten Ort ablege und es dort sinnlos liegen lasse, dann weiss ich das ganz genau, wenn ich es suche bzw. ich muss es nicht mal suchen, weil ich es immer wieder sehe - eben weil es da rein zufällig liegt. Es gäbe natürlich auch die Möglichkeit, etwas dahin zu legen, wo es hingehört - aber da muss mir wohl irgendein Gen fehlen, das klappt selten bis nie...

So kann es also leicht passieren, dass ich die für die Kinder gekauften Buchzeichen endlos lange suche, bis mir wieder einfällt, dass ich sie in mein neues Kochbuch gelegt habe ( "da finde ich sie bestimmt wieder") statt sie einfach auf den Haufen mit der Post oder die Ablage in der Küche zu schmeissen.

Und was sagt mir das?

Ordnung halten ist überflüssig, System Zufall funktioniert viel besser
;-)

(Manchmal zumindest *g*)

 

Jac 10.09.2004, 09.51 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Fall

 

Einfall - Ausfall - Unfall - Abfall - Kniefall - Überfall - Vorfall - Zufall - Glücksfall - Reinfall - Wasserfall - Aufkeinenfall

;-)

 

Jac 01.09.2004, 13.05 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Nicht alle Tassen im Schrank...

 

Wir haben viele Tassen. Sehr viele.
Mit Blümchen, mit Hasen, mit Rosen, mit Leuchttürmen, mit Sprüchen, mit Goldrand, ohne Goldrand, zum Service passende, mit Namen versehene....
...und manche davon benutzen wir auch ;-)


Irgendwie jedoch brauchen so viele Tassen auch viel Platz, und in einer Küche, wo der Platz in den Schränken eh schon knapp ist, kann das zum Problem werden. Einerseits ist die Küche wirklich relativ klein, und andererseits verfüge ich ja über ein latentes Hamster-Gen, welches mich zeitweise unfähig macht, mich von überflüssigen Dingen zu trennen.

So sind nun nach einer Umräumerei zwar viele Tassen im Schrank, aber bei weitem nicht alle. Vielleicht sollten wir dann doch gelegentlich aufhören, an allen möglichen Orten neue Tassen zu kaufen....

 

Jac 27.07.2004, 15.32 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL