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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Sinniertes

Unerwartete Pause


Kaum hatte ich endlich die Motivation wiedergefunden, um regelmässig zu bloggen, dafür meine Frau Bünzli-Hässig aktiviert, kam mir das Leben, besser gesagt die Weltgeschehnisse dazwischen.

Selber war ich sprach- und fassungslos in Anbetracht der Ereignisse in Japan, und Frau Bünzli konnte und wollte ich keinesfalls dazu schreiben lassen, denn bei aller klar erkennbaren Satire konnte ich mich nicht lustig machen über etwas, das Tausende von Menschen so schlimm getroffen hatte und mich bis ins Mark erschüttert.

So liess ich mir ein paar Tage Zeit, um die nötige Distanz dazu zu finden, um weiterschreiben zu können, ohne mich selber zu verraten - und dann prasselte das Leben wieder mal in gewohnter Fülle auf mich hernieder.

Die Konfirmation meines Ältesten bewegte einiges - im Vorfeld an Planung und Organisation und am entsprechenden Wochenende, weil nicht nur meine Eltern aus Kärnten anreisten, sondern mein Mann als Überraschung für mich meine Herzensfreundin einfliegen liess, damit sie den besonderen Tag mit uns teilen kann.

Dann waren Schulferien, meine Eltern reisten dann irgendwann  wieder ab, es waren Ostern, die Schule begann wieder, Termine und Sonderaufgaben, Einladungen und Ausflüge,  technische Probleme und Erziehungswidrigkeiten füllten meinen Tag, sodass ich abends regelmässig dachte "eigentlich wollte ich doch..."

Nun habe ich meinem "Eigentlich" einen herzhaften Tritt in den Hintern verpasst, Frau Bünzlis Schweigeverbot aufgehoben und bin jetzt hier statt "eigentlich müsste ich jetzt"...

Auf ein Neues...


Jac 15.05.2011, 17.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Strukturen

Letzte Woche war Auszeit angesagt - Mittwoch bis Sonntag weg von zuhause, Pflichten, Verantwortung und Alltag, hin zu meiner liebsten Freundin und in deren (Ausnahme-)Alltag.

Das bedeutete für mich, ich hatte nichts zu tun. Ich musste gar nichts, ich durfte auch fast nichts (*zwinker*), es war unwichtig, ob es eine Viertelstunde früher oder später war und das schlechte Wetter trug das seine dazu bei, dass vor allem Faulenzen angesagt war. Ein bisschen Internet, viel Reden, da noch einen Kaffee und dort noch einen, ab und zu ein bisschen Kinder in wohldosierter Form und verantwortungsfrei...

Es hat mir gut getan, mal nicht zu müssen. Es war ein Genuss, für nichts zuständig zu sein und meine Tätigkeiten im Haushalt darauf zu beschränken, immer mal wieder dreinzureden...


Am Sonntag kam ich zurück, abgeholt von meiner Familie mit einem Schild "Hotel Ziegelhau", am Montag war der Alltag wieder da und mit ihm Pflichten und Verantwortung und Müssen.

Und da habe ich festgestellt, wie gut mir das doch tut. Wieviel Inhalt es meinem Leben gibt, wie sehr ich es brauche, nicht einfach in den Tag hineinzuleben, sondern ein Programm zu haben.

Wie wichtig mir doch Ordnung, Rituale, Strukturen, Zeiten sind. Ich dachte immer, dass das nur die Erfordernisse meines Alltags sind, in die ich halt hineingezwungen wurde, doch nun ist mir klar, dass es längst zu einem Teil meiner selbst geworden ist. Nicht wie ein Käfig, mehr so wie ein gutsitzendes Korsett, das dem Ganzen Halt gibt.

Klar, es dürfte manchmal auch ein bisschen weniger Struktur sein, ein bisschen mehr "laissez-faire" würde mir sicher gelegentlich gut tun, doch unterm Strich:

wie schön, wenn man genau das Leben führen kann, das einem gut tut und in dem man sich wohl fühlt.


Jac 18.11.2010, 09.54 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Immer das Gleiche...

Als die Kinder noch klein waren, lief der Haushalt hier so nebenbei, wenn ich grad Zeit hatte oder wenn es nicht mehr zu ignorieren war, dass dringend etwas gemacht werden muss.

Die Zeiten änderten sich, ich mich auch weg von der Aufschieberin hin zur Perfektionistin, und es war nur logisch, dass ich ein System entwickelte, wie ich den Haushalt im Griff hatte und nicht er mich.

Seit vielen Jahren läuft das nun nach einem festen System, wann ich was mache, es gibt einen Putztag, einen Waschtag usw. Das hat den positiven Effekt, dass sich wenig anstaut und mich selten Berge von Wäsche unter sich begraben, dass jederzeit jemand hereinplatzen kann usw.

Doch immer öfter ertappe ich mich bei der Frage, ob mich dieses gut funktionierende System nicht unter sich begräbt, ob ich heute nicht in der Lage wäre, flexibler und doch zielgerichtet damit umzugehen, dass sich hier immer irgendwelche Arbeiten finden.

Ich weiss es nicht.
Ich bin nicht immer glücklich damit, aber ich trau mich doch nicht, etwas daran zu ändern aus der Angst heraus, dass ich wieder dahinkomme, dass ich nicht mehr weiss, wo ich anfangen soll, weil überall so viel zu tun ist.

Ich vermute mal, bis ich die Frage geklärt habe, wird noch viel Zeit vergehen - und vielleicht hat es sich dann eh erledigt, weil hier nicht mehr fünf Personen leben....


Jac 25.10.2010, 08.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Grosses Mädchen, kleines Mädchen

***
Es war einmal ein kleines Mädchen, dessen Leben daraus bestand, bloss nichts falsch zu machen, um vielleicht doch wenigstens einmal Anerkennung und Liebe zu bekommen. Weil das Mädchen klein war, hatte es immer wieder die Hoffnung, dass einmal etwas so gut sei, dass es etwas Nettes zu hören bekomme, dass einmal jemand lieb zu ihr sei, dass einmal jemand an sie denkt und sie ein Geschenk bekommt oder einen Glückwunsch zum Geburtstag. Dieser Jemand waren meist ihre Eltern, von denen sie das aber nicht bekam.

So zog sich enttäuschte Hoffnung wie ein roter Faden durch ihr Leben. Lange Zeit liess sie sich davon nicht entmutigen, doch irgendwann resignierte das kleine Mädchen und dachte sich "wünsch Dir bloss nichts, Du wirst eh nur enttäuscht" und zog sich in ihr Schneckenhaus zurück, wann immer sie in die Lage kam, dass sie vielleicht hätte hoffen sollen.

Das kleine Mädchen wurde zu einem grossen Mädchen, das nach immer wiederkehrenden Schwierigkeiten hart daran arbeitete, die Muster von damals wieder aufzulösen, stolz auf sich selber zu sein, Anerkennung und Liebe auch mal einzufordern, ein gesundes Verhältnis zu Wünschen und Erwartungen aufzubauen, und weil das grosse Mädchen ein sehr willensstarker Mensch war, gelang ihm das sehr gut und die meiste Zeit seines Lebens konnte es vor sich hin leben, als hätte es eine völlig unbeschädigte Jugend gehabt.

Doch manchmal, in Momenten, wo das grosse Mädchen an seinen Grenzen steht, wo Erschöpfung oder Müdidkeit ihr die Sinne vernebelt, übernimmt das kleine Mädchen unbesehen das Kommando und diktiert dem grossen Mädchen Flucht, Schneckenhaus und die stete Angst vor der enttäuschten Hoffnung.
Das grosse Mädchen ist dem dann hilflos ausgeliefert, wenn aus ihrem Umfeld Signale kommen, die denen von damals ähneln.
Das grosse Mädchen weiss, dass das für das Umfeld kaum zu erkennen ist, dass das für das Umfeld auch schwer nachvollziehbar ist, doch das grosse Mädchen hofft im Gegensatz zum kleinen Mädchen, dass man ihr in dem Moment helfen kann, und genau dann, wenn sie so seltsam reagiert, sich zurückzieht und verkriecht, erkennen kann, dass das kleine Mädchen grad regiert und dringend auf der Suche nach etwas Anerkennung, Liebe und Wärme ist, damit es sich wieder in die Tiefen der Seele des grossen Mädchens verziehen kann.

***
Mein kleines Mädchen hat mich letzte Woche regiert und das grosse Mädchen zu irrsinnigen Leistungen angetrieben, bis zur Erschöpfung und darüber hinaus, bis zur Verzweiflung und zu Tränen vor Erschöpfung. Und wieder einmal bin ich reingefallen, habe es nicht gemerkt, habe keine Notbremse gezogen, sondern habe es zugelassen, dass sich das grosse Mädchen das schöngeredet hat, dass es ja alles unbedingt gleich sofort erledigt sein muss, weil und darum und deshalb.

Ich bin wieder ich selber, ich regiere mich wieder allein, das kleine Mädchen ist schlafengegangen und ich fühle mich zwar noch etwas geschlaucht, doch immerhin kann ich dafür jetzt eine ruhigere Kugel schieben, weil ich letzte Woche soviel getan habe. An einer gesünderen Verteilung arbeite ich noch....



Jac 06.09.2010, 20.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL

WBF


WeltBeste Freundin.

Ich bin sehr glücklich, dass es Dich gibt und noch viel glücklicher, dass wir uns begegnet sind, zuerst virtuell, dann reell, und jetzt sensationell...

Und damit es in aller Öffentlichkeit auch noch gesagt ist:
ich liebe Deinen unverwechselbaren Zeichenstil!

Jawoll.


Jac 25.08.2010, 20.58 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Eine Krähe...

...hackt der anderen kein Auge aus.



Das gilt nicht für Frauen und ihre unterschiedlichen Lebenspläne, was die Vereinbarkeit von Kind und Beruf anbelangt.



Jac 11.08.2010, 21.40 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

An eine wunderbare Frau

Liebes Grosi,


als kleines Kind habe ich die meiste meiner Zeit bei Dir verbracht, Du hast mich wie ein eigenes Kind aufgenommen und für mich gesorgt, weil das meiner Mutter so nicht möglich war.

Du hast mir nicht nur beigebracht, zu laufen, zu reden, zu singen, Du hast auch durch Deine Neugier aufs Leben, durch Deinen Frohmut meine Lebenseinstellungen mehr geprägt, als mir das lange bewusst war. Das, was andere unter "Mutters Küche" verstehen, ist für mich "Grosis Küche" - genauso muss das eben schmecken. Du hast mich genommen, wie ich bin, hast mich geliebt, wie ich bin und mir beigebracht, den Mut nicht zu verlieren, auch wenn's mal schwierig wird. Mein Faible für Kreuzworträtsel verdanke ich wohl ebenso Dir wie das Wohlgefühl, wenn irgendwo eine tickende Uhr zu hören ist und Erlenbach wird immer Teil meiner Kindheit sein.

Vorgestern war Deine Beerdigung. Bei der Trauerfeier habe ich Dinge über Dich und Dein Leben erfahren, die mir so nicht bekannt waren, Dinge, bei denen sich für mich ein Kreis geschlossen hat.
Du warst tief gläubig, wurdest wegen Deiner Heirat nicht nur von der katholischen Kirche, sondern auch lange von Deiner Familie geächtet und hast doch nie den Glauben verloren und nie aufgegeben. Du hattest ein besonderes Verhältnis zur Maria - und unsere Tochter trägt den Zweitnamen Maria. Die Trauerrede drehte sich rund um Deinen Lieblingspsalm - genau, einen von David, wie mein David, den Du jetzt wiedersiehst.
Deine Kinder und anderen Enkel haben diesen Zugang zum Glauben nicht, aber ich schon - und mir wurde vorgestern richtig bewusst, welches wunderbare Vermächtnis Du mir gemacht hast - glauben zu können, einfach von tief innen heraus, ist ein Geschenk fürs Leben. Erst jetzt im Rückblick wird mir klar, dass Dein Frohmut, Deine Lebensfreude, Deine Warmherzigkeit die Symptome Deiner Geborgenheit in Gott waren - und ich bin Dir so dankbar, dass ich sie sehen durfte, dass sie mich prägten und dass ich heute verstehen kann.

92 Jahre, ein langes, reiches Leben hattest Du und ich gönne es Dir von Herzen, dass Du jetzt wieder bei Deinem Mann bist. Ich bin nicht traurig, denn ich spüre Dich in jedem Moment bei mir, ich bin voller Zuversicht, dass Du jetzt an einem Ort bist, wo Dir all das Gute, das Du getan hast, zur Ehre gereicht.

Besuchen wollte ich Dich, in unseren Österreichferien haben Daniel und ich davon geredet, dass er noch in den Schulferien mal die Kinder übernimmt, damit ich zu Dir fahren kann, ich habe mich Dir so nah gefühlt - es muss zu dem Zeitpunkt gewesen sein, wo Du Deinen Körper hinter Dir gelassen hast....
Jetzt habe ich Dich eben nicht mehr noch einmal gesehen, aber: ich sehe Dich vor mir, lächelnd, klein und quirlig und ich fühle mich sicher und geborgen.

Wir werden uns wiedersehen, in der Ewigkeit.
Danke für alles!



Jac 04.08.2010, 21.33 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Erlebnisreich

Geplant war - der WBE und ich fahren nach Luzern, wo wir abends im KKL ein Konzert des Symphonie-Orchesters Baden-Baden geniessen.
Vorher ein bisschen flanieren, etwas essen und dann in aller Ruhe Konzert geniessen und dann wieder nach Hause fahren.

Das wäre auch so gewesen, wenn da nicht gestern Luzerner Fest gewesen wäre und mit uns mehr als 100'000 Menschen ebenfalls in Luzern waren und spätabends das eindrucksvolle Feuerwerk anschauten.

Erkenntnisse:


-  Besucher und Toilettenanzahl korrelieren nie an solchen Festen.

- eingequetscht in eine von hinten schiebende und vorne stoppende Menschenmasse zu sein, ist nicht nur nicht lustig, sondern taugt dazu, selbst den gelassensten Menschen in Panik geraten zu lassen, wenn er kaum mehr Luft bekommt.

- Engpässe im Besucherstrom bewirken eine Durchschnittsgeschwindigkeit von maximal 100 Meter pro Stunde - und dann das Auto erreicht zu haben, bedeutet noch lange keine freie Fahrt

- Bezahlte Parktickets sind gut festzuhalten. Rutschen sie beim Einsteigen aus der Hand und zwischen die Sitze, beginnt eine unangenehme Sucherei, wenn man nicht willig ist, einen Strafbetrag von hundert Franken zu bezahlen.

- Luzerner Fest und Fussball-WM  zeitgleich sind schlecht für lärmempfindliche Menschen, wenigstens hat das Knallen des Feuerwerks kurzfristig die Tröterei übertönt.

- Nicht alle Menschen wissen, wann sie genug (Alkohol) haben - es befremdet mich immer wieder, wie man sich so enthemmen lassen kann.

- Mit einem sich verändernden Hallux sind vor zwei Jahren bequeme Schuhe  möglicherweise Ursache für sehr schmerzende Füsse - und das Parkhaus mit den ultrabequemen, aber halt farblich nicht optimalen Schuhen als Reserve im Auto scheint meilenweit entfernt.

***

Doch unser erster Besuch im Konzertsaal des KKL war wirklich eindrucksvoll, die Akustik ist umwerfend  und wir werden sicher wieder mal dort sein - aber ganz bestimmt nicht mehr, wenn gleichzeitig Stadtfest ist.

 

Jac 27.06.2010, 14.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

So schön

*hachja*

Mehrere Stunden am stück Fernsehschauen macht mich müde im Kopf, ich bin mich das nicht gewohnt, ich habe heute wohl soviel ferngesehen wie sonst in einer ganzen Woche nicht...

...doch es war so schön, so rührend, die schwedische Hochzeit...

Seit ich ein kleines Mädchen war und die Hochzeit von Carl Gustaf und Silvia verfolgt habe, von meinem Grosi, die an einem Kiosk arbeitet, stets mit den neusten Heftchen versorgt, hat mich das schwedische Königshaus ganz besonders fasziniert und berührt.
Irgendwas hatten diese Menschen an sich, das über die kindliche Faszination von schönen Kleidern und Schmuck hinausging, sodass sich mein Interesse und meine Begeisterung bis ins heutige, reife Erwachsenenalter gehalten hat. Wie sehr, wurde mir heute so richtig bewusst. Schlimmer als die Kinder bei ihren Lieblingsserien bin ich vor dem Fernseher geklebt, durch nichts und niemanden zu stören (was ich vorher aber meiner Familie auch mehr als ausdrücklich klar gemacht habe *g*)...

...habe die Worte der Trauung auf mich wirken lassen, als wäre es meine eigene, habe auch immer mal wieder an dieselbe denken müssen, die in deutlich bescheideneren Rahmen, aber nicht weniger bedeutungsvoll stattfand (Was Gott zusammenfügt, soll der Mensch nicht trennen). Ich habe mich beruhigt gefühlt, wenn sich auch juwelenbehängte Adlige die Tränen der Rührung unter der Brille wegwischen mussten...


...und immer wieder war da dieses Gefühl: das ist eine Liebesheirat. Und das, genau das ist das Wichtigste beim Heiraten. Sich so zu lieben, dass man alles, was da kommen wird, gemeinsam tragen will, dass man auch daran arbeitet, dass man es gemeinsam tragen kann, dass man das Wohl des anderen über sein eigenes stellen kann aus Liebe (können heisst nicht immer müssen, ja?).



Auch wenn ich sonst ein sehr bodenbehafteter, realistischer Mensch bin, eher nüchtern als verspielt, eher wissenschaftlich als gutgläubig, auch wenn so eine Bewunderung für ein Königshaus vermeintlich nicht zu mir passt - da ich überhaupt nicht adelig oder sonstwie prominent bin, darf ich mir die Freiheit nehmen, kleinmädchenhaft für etwas zu schwärmen, ohne mir über Öffentlichkeitswirkung Gedanken machen zu müssen.

Ich mag sie, diese schwedischen Royals, und vielleicht schaffe ich es irgendwann in meinem Leben mal, vor dem Palast in Stockholm zu stehen.



Jac 19.06.2010, 20.38 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Relation

...den Rotmilan bestaunen, der seit Tagen, Wochen regelmässige seine Kreise über unserem Quartier dreht und sich mit der Thermik in den Himmel schraubt...

...sich über Käferlarven auf der Pfefferminze amüsieren, die ihre eigenen Exkremente zur Verteidigung auf dem Rücken tragen...

...rätseln, welche Schmetterlingsraupe sich da wohl einen Tampon aus einem Blatt gebaut hat...

...sich durch die unterschiedlichen Rosensorten riechen und sich nicht entscheiden können, welche am besten duftet, weil eine jede auf ihre Weise einzigartig ist...

... sich die junge Blindschleiche um die Hände ringeln lassen...



...feststellen, dass die eigene Befindlichkeit im emsigen, wunderbaren Getriebe der Natur völlig unwichtig ist und sich dadurch freier fühlen...



Jac 15.06.2010, 22.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL