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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Rezeptliches

Fünfmal Tortelloni, per favore

 

Ich hätte da gerne den Komfort, wenn wir ins Restaurant gehen und ich mich weder ums Kochen noch ums Aufräumen kümmern muss und gleichzeitig die Kinderkompatibilität unseres eigenen Haushalts, und das mal fünf.

DAS GEHT NICHT???

OK, dann koche ich halt selber - man nehme eine grosse Büchse gehackte Tomaten, püriere sie mit dem Stabmixer (Kinder mögen keine Stückchen in der Sauce) giesse mit einer halben Büchse Wasser auf, gebe Salz, Pfeffer, Knoblauch und italienische Kräuter dazu, lasse das ein bisschen kochen, binde es mit Maismehl etwas ab, schütte 2 dl Rahm dazu, gebe viele, viele frisch gekaufte Tortelloni ins kochende Salzwasser, entferne das Salzwasser nach angebrachter Zeit - und dann auf zur Fütterung der Raubtiere ;-)

Bon appetito!

 

Jac 26.09.2004, 18.31 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zwetschgenknödel

 



 Zwetschgenknödel 16 Stück

400 gr Magerquark
100g weiche Butter
2 Eier
300g Mehl
1 Prise Salz
1 Esslöffel Zucker
Zu einem weichen Teig verarbeiten und mindestens eine halbe Stunde kühlstellen
16 Zwetschgen
16 Stück Würfelzucker














Die Zwetschgen halbieren und mit dem Würfelzucker füllen.

Den Teig in 16 Portionen aufteilen, in jedes Teigstück eine gefüllte Zwetschge legen und den Teig um die Zwetschge herum schliessen, dabei darauf achten, dass keine offenen Stellen bleiben

kochendes Salzwasser Die Knödel vorsichtig ins leicht kochende Salzwasser geben und ca 10-15 Minuten ziehen lassen, herausnehmen, gut abtropfen lassen, in eine Schale geben
Semmelbrösel
Puderzucker
zu gleichen Teilen miteinander vermischen, die Knödel damit bestreuen
100 g schaumige Butter die Knödel damit übergiessen - und dann geniessen
 
 

Jac 29.08.2004, 18.32 | (6/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Einfach gut

 

Gestern abend gab es hier traditionelle Küche :
Zürcher Geschnetzteltes mit Rösti

Und zwar weder Tiefkühl-Rösti noch Beutel-Rösti *schüttel*, sondern genauso, wie sie meine Grossmutter auch macht : mehligkochende Kartoffeln am Vortag in der Schale kochen und auskühlen lassen. Die werden dann gehäutet, mit der groben Raffel gerieben und dann mit eingesottener Butter ganz langsam bei mittlerer Hitze zu einer Rösti gebacken. Schon während dem Braten verteilt sich der Duft im ganzen Haus und die Vorfreude steigt stetig an.

Dazu gibt es Kalbsgeschnetzeltes mit frischen Champignons an einer Rahmsauce - Züri-Geschnätzlets eben...

Und nach dem Essen ist man dann zwar pappsatt, aber auf eine wunderbare, nostalgische, genussvolle Art.

Es geht nichts über Grosis Küche ;-)

 

Jac 26.08.2004, 09.22 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

So schmeckt der Sommer

 

Kirsch-Streuselkuchen
3 Eier mit 200 gr Butter und 150 gr Zucker sehr schaumig rühren, ein Teelöffel Vanillezucker und 200 gr Mehl zugeben, weiterrühren, bis die Masse cremig ist. Den Teig in einer Springform ausstreichen, mit 1kg Kirschen, entstielt und entsteint, belegen.
In einer Teflonpfanne 120 gr. Butter schmelzen, in einer Schüssel 120 g Mehl, 100 gr Zucker, 40 gr. gemahlene Haselnüsse und 1/2 Teelöffel Zimt mischen, zum Butter geben, mischen, bis es bröselig wird und auf den Kirschen verstreichen.
Bei 170° C im Umluftbackofen ca. 55 Minuten backen - und am besten noch leicht warm essen.

Himbeer-Konfi :
1 kg frische Himbeeren vorsichtig waschen, in einem grossen Topf erwärmen, 1 Päckchen Geliermittel zugeben, aufkochen, 700 gr Zucker beigeben, 5 Minuten kochen lassen und in ganz heiss ausgespülte Gläser mit Twist-Off-Deckeln abfüllen und verschliessen - und an einem grauen Wintersonntag zum Frühstück zelebrieren.

Aus den 6 kg Aprikosen wurde zum Teil Konfi, und der Rest schläft nun im Tiefkühler seiner Verwendung entgegen. Und weil ich nie genug bekomme, habe ich für Dienstag 5 kg Johannisbeeren und 10 kg Kirschen bestellt....

 

 

 

Jac 31.07.2004, 21.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Deutschland isst fertig

 

Bei meinen Koch-Anfällen auf der Insel gehörte natürlich jedesmal auch der Einkauf dazu, da ich ja weder einen gut gefüllten Tiefkühlschrank noch ein brauchbares Gewürzregal geschweige denn so alltägliches wie Mehl und Zucker und Salz in den Schränken hatte. Und weil Ferien waren, konnte ich mich am Luxus erfreuen, ohne Kinder und ohne Zeitnot einkaufen zu gehen.

Nun ist es ja eine Herausforderung der besonderen Art, ein Menü zu kochen, zu dem man alle, aber auch wirklich alle Zutaten frisch einkaufen muss, und sei es nur der Zimt zum Milchreis. Bei der Suche nach geeigneten Menüs, welche nicht zwingend mit gar zu vielen einzelnen Zutaten in unverbrauchbaren Grossmengen einherging, habe ich dann so ziemlich alles angeschaut, was es da so zu kaufen gab und es entwischte mir doch das eine oder andere ungläubige Kopfschütteln.

Dass man Milchreis im Tetrapack einkaufen kann, ging ja noch, aber Pfannkuchen-Teig in der Flasche, Instant-Milchreis für die Tasse und Kaiserschmarren-Instant fand ich schon befremdlicher - und als ich dann vor dem Maggi-Fix-Regal stand, habe ich mich dann gefragt, wer das alles braucht.... Maggi-Fix für dies, für das und für jenes..... Kochrezept mit Würzmischung für die Ahnungslosen, fein säuberlich abgepackt mit 08/15-Geschmack, weder Kreativität noch Kochkünste vonnöten... Die Abwechslung ensteht dadurch, dass man sich einmal quer durch die Auswahl "kocht" - es lebe der Industriegeschmack...

Sind das Zeichen der Zeit?
Schnell, schnell, schnell - keine Musse zum Kochen?
Keine Ahnung - aber bei mir muss eine  Bolognese erstmal 3 Stunden kochen, bevor ich sie auf den Tisch bringe und es sind nur Dinge drin, die ich auch benennen kann...

 

Jac 26.07.2004, 09.24 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Piratenschifftorte

Hier das Beweisfoto ;-)
Bis auf die Spiesse der Fahnen ist alles daran essbar, auch die Segel, die sind aus Marzipan...

Piratenschiff-Torte 
Ein Klick aufs Bild öffnet eine Grossansicht....


UPDATE 07.2009:
Nach unzähligen Mailanfragen und Kommentaren dazu:
es gibt keine Anleitung und kein Rezept für diese Torte (im Gegensatz zu der Ritterburg)
Alles, was ich bieten kann, ist der Hinweis, ein rechteckiges Schokoladenbiskuit zu backen, aus den Abschnitten einen Schiffsrumpf mit Konfi als Kleber zusammenzubauen, auf den mit blauer Zuckerglasur überzogenen Kuchen zu setzen und sich dann mit Fantasie, Marzipan, Zuckerguss und Zuckerfiguren auszutoben.

Jac 12.06.2004, 10.27 | (20/11) Kommentare (RSS) | TB | PL

Gartenertrag zum ersten

Heute gibt es hier Rhabarber-und Apfelwähe - mit dem ersten diesjährigen Rhabarber aus dem eigenen Garten : (Erdbeer-Rhabarber, besonders rot und besonders süss)

Blech mit Teig auslegen, einstechen, mit gemahlenen Nüssen bestreuen und Früchte einschichten :



Mit einem Guss aus Eiern, Milch, Zucker und Vanille übergiessen und in den Backofen schieben, ca eine Stunde bei 170° (Umluft) backen



Voilà :



En Guete :-)

Jac 25.05.2004, 17.42 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL

Kochkünstler

Ich bediene jetzt mal ein paar Klischees ;-)
Läuft im Fernsehen eine Sendung irgendeines Starkochs, dann ist da alles garantiert perfekt vorbereitet und akribisch inszeniert. Die Hemmschwelle ist hoch, so etwas auch nur ansatzweise nachzukochen, weil komplizierter als kompliziert schreckt ab.
Kochen wird als ganz ernste Angelegenheit inszeniert, die nur mit gehörigem Respekt betrieben werden darf. Alle störenden Fehlerchen werden rausgeschnitten, die Bilder mit Haarspray nachbearbeitet auf dass es höchst künstlerisch aussieht. Die dazugehörigen Bücher vermitteln vor allem eins : Wage es nicht, etwas nachkochen zu wollen, Du hast keine Chance, dies zu schaffen, wenn Du nicht über eine professionelle Ausbildung und 20 Jahre Erfahrung verfügst.

Und dann kommt einer daher und vermittelt :
Kochen macht Spass, kochen ist pralle Lebensfreude, Kochen ist nicht schwer - und Kochen kann jeder.
Ich rede von Jamie Oliver, den ich einfach genial finde, weil er die heilige Kuh "Starköche" mit seiner ureigenen Art einfach an die Wand spielt, weil es ein sinnlicher Genuss ist, ihm beim Kochen zuzusehen und zuzuhören, weil er nicht nur mit den exklusivsten Zutaten kochen kann, weil bei ihm auch mal was danebengeht beim Umschütten.
Ein kulinarischer Virtuose...

...und ich liebe seine Art aufzuzeigen, welch toller Spass kochen ist! Er hat nämlich hundertprozentig recht damit!

..und ein Weblog hat er auch:
Jamie Olivers Weblog
Hier gibt es ihn unter anderem zu sehen :
JAMIE OLIVER'S TWIST

Jac 07.03.2004, 12.15 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Orangen-Cake

Lecker und winterlich :

Orangencake :

200 gr Butter mit 200 gr Zucker sehr schaumig rühren, 4 Eier nach und nach darunterziehen.

150 gr geriebene Mandeln, Saft und Schale von 2 Orangen, 1 Prise Salz, ein Teelöffel Backpulver, 200 gr Mehl und 150 gr Schokolade in Würfeln dazugeben, gut mischen.

In einer mit Backpapier ausgelegten Cake-Form bei 170° im Umluftbackofen 50 Minuten backen.

Noch warm mit einem Guss aus Orangensaft und Puderzucker überziehen und mit Schoggistreuseln bestreuen.

*schmatz*

Jac 25.01.2004, 20.15 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Huehnersuppe fuer die Seele



Heute war es mal wieder soweit, ein innerer Zwang trieb mich dazu, allein beim Gedanken daran ist mir das Wasser im Mund zusammengelaufen.
Es gibt nichts besseres, nach einem doofen Tag einen (oder mehrere) dampfende Teller mit dieser Hühnersuppe zu essen - das ersetzt jede Meditation....

Also habe ich meine 10-Liter-Pfanne genommen, ein bisschen Öl drin erhitzt, halbierte, ungeschälte Zwiebeln und geviertelte Karotten drin angebraten, bis es kurz vor dem Schwarzwerden war und dann mit etwa 5 Liter Wasser aufgefüllt, Salz, Pfeffer, Lorbeerblätter, Nelken, Liebstöckel, ein bisschen Rosmarin zugegeben und aufgekocht.
Dann habe ich ein ganzes Huhn hineingegeben - aber mitnichten ein Suppenhuhn, sondern ein richtig gutes, habe zurückgeschaltet und das Ganze etwa eine Stunde leise köcheln lassen.

In der Zwischenzeit habe ich 160 gr Hartweizengriess mit 60 gr weicher Butter und 2 Eiern gut durchgemischt und einfach mal hingestellt.
Ausserdem habe ich mangels feiner Nudeln etwa 200 gr Spaghettinis in ganz kurze Stücke gebrochen und sie anschliessend in Salzwasser knapp weich gekocht.

Dann bin ich ein bisschen an den PC, schauen, was es neues gibt.

Nach der Stunde habe ich das Huhn aus der Suppe genommen und alles Fleisch ausgelöst, die Haut und die Knochen habe ich wieder in die Suppe geschmissen, zwei  Liter Wasser aufgefüllt und das ganze nocheinmal eine halbe Stunde richtig durchgekocht.
Das Fleisch habe in feine Stücke geschnitten und zu den gekochten Spaghettinis in die Schüssel geleert.

Nun war es Zeit, mit dem Dressiersack aus der Griessmasse ins kochende Salzwasser kleine Klösschen zu formen - man könnte das auch mit Kaffelöffeln abstechen, aber da ist man ewig dran - und besser werden sie auch nicht. Die Griessklösschen habe ich 5 Minuten ziehen lassen und dann abgeschüttet und ebenfalls zu Spaghettinis und Fleisch gegeben.

Die Suppe hat jetzt da seeeehr gut gerochen, aber die Konsistenz war noch nicht so optimal ;-)
Also nahm ich eine ganz, ganz grosse Metallschüssel und schüttete das ganze um, wusch meine grosse Pfanne aus, setzte ein Sieb drauf, legte eine sauberes Gazetuch hinein und filterte die Suppe ab - gekochte Knochen mag ich nicht, die habe ich weggeschmissen.
Nun habe ich einen grossen Topf voller leckerer Hühnebrühe gehabt, den habe ich aufgekocht, nochmal abgeschmeckt,  die Spaghettinis, das Fleisch und die Griessklösschen zugegeben, nochmal aufgekocht - und dann war Essen fertig.

Und wer nun glaubt, diese Menge sei viel zu viel für 2 Erwachsenen und 3 Kinder, dem sei gesagt :

Diese Suppe ist nicht einfach eine Suppe,  diese Suppe ist ein Hauptgericht!
Ausserdem schmeckt sie morgen aufgewärmt auch noch sehr gut!

( und damit, dass ich das jetzt endlich mal aufgeschrieben habe, muss ich wenigstens nächstes Mal nicht mehr übers  korrekte Verhältnis von Griess und Butter nachdenken *g*)

 

Jac 06.01.2004, 22.33 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL