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Mein Leben in 6 Worten:

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Rezeptliches

Blutorangen-Gelee

***
- 7.5 dl Blutorangensaft, selbst gepresst oder auch gekauft (aber keiner aus Konzentrat oder Billigproduktion!)
- 200 g Rohzucker aus Zuckerrohr ("brauner Zucker")
- 400 g Kristallzucker
- 1 Päckchen Geliermittel
- 1 rosa Grapefruit, filetiert

Den Blutorangensaft aufkochen, das Geliermittel einrühren, aufkochen, den Zucker beigeben, aufkochen, die Grapefruitsfilet beigeben und 5 Minuten abkochen, in heiss ausgespülte Gläser abfüllen.

***
Das schmeckt so speziell, weil die Grapefruits eine frische Note bringen und der braune Zucker eine noch andere Art Süsse einbringt.
Man könnte wohl die Grapefruitfilets auch durch Blutorangenfilets ersetzen, oder es mit Blondorangen - oder gar Mandarinensaft machen...


Jac 07.11.2010, 20.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Blechrösti

Ein Mittelding zwischen Rösti und Kartoffelgratin, leicht vorzubereiten und mit Salat ein feines Sommermenü:



- 2.5kg festkochende Kartoffeln geschält und grob geraffelt
        (Ein Hoch auf die Küchenmaschine *g*)
- 150 gr Schinken oder Speck, fein gewürfelt
- 2 dl Rahm, ca 5-7 dl Milch
- 100 gr geriebener Käse (Parmesan z. Bsp.)
- Salz, Pfeffer, Muskat, Knoblauch
- Öl fürs Blech


Die Kartoffeln mit dem Schinken, dem Käse, dem Rahm und den Gewürzen in einer grossen Schüsseö vermischen, mit der Milch aufgiessen, bis das Ganze knapp bedeckt ist, ein grosses Backblech mit Rand mit Öl fetten, evtl. Mit Semmelbröseln ausstreuen, die Kartoffelmasse hineinkippen und verteilen, mit Käsewürfeln oder Reibkäse bestreuen und im Ofen bei 180 Grad 50 Minuten backen.

Fertig.

(Auf welche Kombinationen ich so komme, wenn es gilt, bis Ende Woche die Frischvorräte aufgebraucht zu haben...)

Jac 28.06.2010, 22.31 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Liebe geht durch den Magen...


...dachte sich die Kartoffel und verformte sich unter grössten Mühen zu einem Herz, um von mir mit Schale gekocht und zu Käse serviert zu werden:




:-)

Es gibt wohl nichts, das uns Menschen einfallen könnte, was die Natur nicht schon längst drauf hat.


Jac 15.02.2009, 19.55 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Geburtstagstorte, Freestyle


Für einmal galt es nicht Wünsche nach Geburtstagskuchen in Ritterburgform, mit Piratenschiffen drauf, nach Spinnenkuchen, Sachertorte oder ähnlichem zu befriedigen, sondern diesmal durfte ich entscheiden, was ich mir backe.
Herausgekommen ist das hier:

Orangen-Mascarpone-Torte
***********************




Zutaten:
Biskuit:
125 g Butter
100 g Zucker
6 Eigelb
125 g Zartbitterschoggi
6 Eiweiss
1 Prise Salz
2 EL Zucker
1 Messerspitze Backpulver
125 g Mehl

Butter und Zucker schaumig rühren, die Eigelbe und die Schoggi (geschmolzen) zufgeben. Die Eiweiss mit dem Salz sehr steif schlagen, den Zucker darunterschlagen. Eiweissmasse, Mehl und Schoggimasse vorsichtig mischen, in einer gefetteten und gemehlten Springform verteilen, bei 180° ca. 30 Minuten backen, auskühlen lassen, einmal durchschneiden.

Füllung:
250 g Mascarpone
Saft einer Orange
Zucker nach Bedarf
Schale einer Orange
2 dl Wasser
1 Paket Agar-Agar (für 5 dl) *
5 Orangen
5 dl Vollrahm


Den Mascarpone mit dem Orangensaft mischen und mit Zucker abschmecken. Die Orangenschale fein hacken, mit dem Wasser und dem Agar-Agar 2 Minuten köcheln lassen, unter die Mascarpone-Masse ziehen. Den Rahm steif schlagen, etwa 1/3 zur Deko beiseite stellen, den Rest ebenfalls unter die Masse ziehen. Die Orangen filetieren, einige Filets für die Deko beiseite stellen, den Rest grob hacken.

Den Tortenboden mit der Mascarpone-Creme bestreichen, die Orangen drauf verteilen, den zweiten Boden wieder auflegen, die restliche Creme darauf und rundherum verstreichen, mit Rahm, den restlichen Orangenfilets und Schoggistreuseln hübsch dekorieren und einige Stunden kühl stellen.


*Agar-Agar ist ein pflanzliches Geliermittel, das mitgekocht werden muss. Es kann auch Gelatine in der gewohnten Zubereitung und Dosierung verwendet werden.


Jac 30.01.2009, 20.43 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Apfelgelee, weihnachtlich

2.5kg Äpfel, säuerlich und aromatisch
180g frischer Ingwer
2 Stangen Zimt
3 Blondorangen
1 Liter Wasser

Die gwaschenen Äpfel von Fliege und Stiel befreien, in grobe Stücke schneiden, den Ingwer ungeschält ganz fein schneiden, die Orangen waschen und in grobe Stücke schneiden und zusammen mit dem Zimt und dem Wasser in einem grossen Topf aufkochen und danach köcheln lassen, bis die Früchte zerfallen.
Durch ein Nesseltuch abfiltern.
Das ergibt 2 Liter Saft.

Diese 2 Liter Saft mit 1.6 Kg Zucker und 3 Päckchen Geliermittel zu Gelee kochen und abfüllen.

Wer's mag, kann die Orangen mit einem Sparschäler schälen, die Schalen in ganz feine Streifen schneiden, in Zuckersirup weichköcheln und kurz vor dem Abfüllen wieder zum Gelee geben.



Jac 21.09.2008, 15.03 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Erdbeer-Mousse

Genau das Richtige, wenn's fruchtig-edel sein soll:
Erdbeer-Mousse:

500 gr Erdbeeren
1 Päckchen Agar-Agar (für 5 dl Flüssigkeit)
4-5 dl Vollrahm
Zucker, Vanillezucker

Die Erdbeeren waschen, vom Blattansatz befreien und im Mixer pürieren. Durch ein Sieb in eine kleine Pfanne streichen und mit Agar-Agar (pflanzliches Geliermittel) nach Anweisung kochen, mit Zucker evtl. Vanillezucker abschmecken, in eine grosse Schüssel giessen und unter gelegentlichem Umrühren leicht auskühlen lassen, bis es anfängt zu gelieren. Den Rahm steif schlagen und unter die Erdbeeren ziehen und einige Stunden kühl stellen.

(Das ganze funktioniert auch mit anderen Beeren bzw. Früchten)




Jac 12.05.2008, 20.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Erdbeeressig

Weil ein guter Salat auch von einer guten Sauce abhängt und weil süss gut zu sauer passt und weil gekaufter Himbeeressig Apotheken-Preise kostet, habe ich selber gepröbelt. Und herausgekommen ist ein göttlicher

Erdbeeressig
2 Liter Weissweinessig, möglichst neutral im Geschmack
500g frische Erdbeeren
2 Esslöffel Zucker
frische Zitronenmelisse oder Pfefferminze
4 Esslöffel Honig

Die Erdbeeren putzen, kleinschneiden und mit dem Zucker marinieren, bis sie tüchtig Saft ziehen. Den Weissweinessig dazugiessen, feingehackte Kräuter beifügen und an einem dunklen, kühlen Ort zugedeckt einige Tage stehen lassen.
Danach in einem grossen Topf aufkochen, den Honig beifügen, absieben durch ein Nesseltuch und am besten noch warm in verschliessbare Flaschen abfüllen.

*schleck*

PS: Vermutlich eignen sich auch andere Arten von Beeren mit intensivem Geschmack und kräftiger Farbe - Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren, Preiselbeeren, usw.

Jac 30.05.2007, 22.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Aprikosen-Mohn-Kuchen

200 g Butter, 150 g Zucker, Vanillezucker, 3 Eier und 200 g Mehl mit der Küchenmaschine schaumig rühren und in einer mit Backpapier ausgelegten Springform verteilen.

1 Packung Mohnfülle darauf verteilen, locker mit halbierten Aprikosen belegen.

350 g Magerquark, 1 Ei, 100 g Zucker, 1/2 dl Rahm, Vanillezucker und 70 g Mehl in einer Schüssel gut verrühren und über den Aprikosen verteilen.

Bei 170° Grad im Umluftofen ca. 60 Minuten backen, leicht auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben - und am besten noch leicht warm essen.

(Statt Aprikosen können wahlweise auch andere Früchte genommen werden, leicht säuerlich schmeckt am besten als Kontrast zum Mohn!)


Jac 18.08.2006, 20.05 | (5/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Man nehme....



...zwei kleine Zwiebeln und hacke sie ganz fein, dazu eine Handvoll Salbeiblätter, ebenfalls fein gehackt, diese brate man in einer Pfanne mit rauchheissem Fett an und gebe dann 400 g fein geschnetzelte Kalbsleber dazu, brate diese unter fleissigem Bewegen an, würze mit Salz und Pfeffer, gebe einen Klacks frische Butter dazu, eine Schöpfkelle braune Sauce - und dann setze man sich zusammen mit den fertiggebratenen Spätzli und der grossen Schüssel Salat an den Tisch - und dann wird geschlemmt.

Es ist jedoch sinnvoll, von der nackten braunen Sauce ausreichend zu haben, da mit akuter Verweigerung gerechnet werden, wenn Minderjährige die Leber sehen (und dann erst noch mit Stückchen drin *g*). Was für einmal nicht wirklich schlimm war, der WBE und ich haben auch das letzte Fitzelchen von der geschnetzelten Leber aufgegessen ;-)

Jac 08.06.2005, 21.05 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Vergessener Duft

 

Schon ewig lange nicht mehr gemacht, schon ewig lange nicht mehr gerochen - aber jedesmal ein Duft-Genuss der Extra-Klasse :

Gerösteter Weizengriess

Und wem sich die Frage stellt, wozu man Griess röstet, der nehme eine grosse Pfanne, gebe eine dünne Lage Griess hinein, stelle die Platte auf höchster Stufe an und röste den Griess hellbraun ohne Fett - und lösche dann mit Bouillon ab, lasse das Ganze aufkochen, gebe geschnittene Suppenkräuter hinein, nach Belieben feine Gemüsestreifen (sofern keine Gemüse-Verweigerer am Tisch sitzen) und lasse die geröstete Griesssuppe so einen Moment köcheln - Guten Appetit :-)

 

Jac 13.10.2004, 15.43 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL