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Mein Leben in 6 Worten:

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Thema: Nadeleien

Drin...

...sind sie, die Reissverschlüsse.

Zwar alles andere als perfekt (merke, NIENIE eine Seite mit Overlockstich und die andere mit Normalstich nähen, kommt nicht gut) - aber man kann sie öffnen und schliessen und die Bettwäsche ist damit wieder benutzbar - und für diesen Zweck reicht es auch.

Das war ein hartes Stück Arbeit, dahinzukommen!
Nicht die Sache mit den Reissverschlüssen - sondern etwas anzupacken, wissend, dass es nicht perfekt sein wird, und dass ein weiter Lernweg vor mir liegen wird mit Fehlern, Missgeschicken, Halbheiten - und das so zu akzeptieren. Nicht nur zu sehen, was ich nicht gut gemacht habe, sondern auch zu sehen, dass ich es gemacht, und einiges davon gut gemacht habe.
Gerade beim Nähen fiel mir das so schwer, dass ich jahrelang keine Nähmaschine und nach Möglichkeit auch keine Nadel angefasst habe, weil ich früher ein superhyperperfektes Leitbild vor mir hatte, die all meine Bemühungen, all meine Kreativität und Motivation in der Regel mit "das sieht aber schlimm zusammengeschustert aus" innert Kürze zerfetzt hat.

Nun wird es langsam besser, ich trau mich. Da ein Kissenbezug, dort eine einfache Tasche, ein Tischläufer, eine Kuscheldecke - alles weit entfernt davon, wirklich professionell und richtig gemacht zu sein - aber dafür mit viel Liebe und Enthusiasmus. Und wie bei allem - aus Fehlern lernt man, und ich bin mir sicher, meine nächsten anzubringenden Reissverschlüsse sind schon deutlich besser.

Mein nächstes Projekt wartet schon auf mich, ich habe mir viele wunderbare Stoffe gegönnt, aus denen eine gefütterte Patchworkdecke entstehen soll. Ich freu mich jetzt schon drauf, und einige Fehler der letzten Decke werde ich bestimmt nicht wiederholen.


Jac 19.09.2010, 21.20 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Adventskalender, nicht virtuell


Nachdem es sich hier eingebürgert hat, dass der WBE für mich einen Adventskalender befüllt, wollte ich dieses Jahr nun auch einen für ihn machen. Gut, ich wollte, das ist falsch gesagt, ich blätterte so in einem Bastel-Katalog und sah die wunderschönen Weihnachtsstoffe und fragte mich, was ich als Grund nehmen könnte, mir davon zu bestellen...
Herausgekommen ist dann eben der selbstgenähte Adventskalender für den weltbesten Ehemann - und mir ist noch nicht ganz klar, ob er auf den Inhalt gespannter ist - oder ich, wenn er den Inhalt sieht *g*



Davon gibt's übrigens nirgends eine Anleitung - ich habe einfach das gewollte Ergebnis mit der vorhandenen Stoffmenge und den potentiellen Aufhängeorten sowie der geplanten Füllung verrechnet, das durch meine vorhandene Zeit und Motivation geteilt und so einfach mal angefangen mit der Vorgabe, dass er an dem 1.20 breiten Regal über dem Fernseher aufgehängt werden kann.

Mir gefällt er - und dem WBE auch.




Jac 30.11.2008, 20.47 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schultertuch


Nach einem Entwurf von Erich Engeln:



Gestrickt an vielen, vielen Abenden aus ca. 100g Baumwollgarn mit Goldfaden von Steinbach mit Nadeln No 2.
Die Farbe ist ein mittleres Hellblau mit Goldfaden, sieht sehr schön aus, fühlt sich angenehm zum Tragen an, nur das Stricken ist ein bisschen unangenehm, weil der Metallfaden so kratzt am linken Zeigfinger...


Das Muster im Detail, sehr ansprechend - und sehr zählintensiv.

Und - hurra, ich hab's geschafft, dieses Schultertuch zu stricken,
nachdem ich das seit etwa 20 Jahren machen wollte.





Jac 01.10.2006, 19.04 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

350 Maschen...

... hat die aktuelle Runde meiner Kunststrickarbeit, davon sind herzlich wenig wirklich rechte Maschen, doch wie immer bei den Strickschriften von Erich Engeln steckt ein logischer Aufbau dahinter und so hält sich das Zählen in Grenzen, weil sich das Muster meist aus der Vorrunde ergibt - und seit das ganze auf der Rundstricknadel ist, läuft es einfacher.
Leider muss so ein Deckchen erst mal eine gewisse Grösse haben, bevor man es auf die Rundstricknadel nimmt - und bis dahin kämpfe ich mit dem Nadelspiel, der schmerzenden Stelle am linken Ringfinger und gegen den Maschenverlust - beim Deckchenstricken ganz schnell das aus, denn auftrennen bedeutet da, jede Masche einzeln zurückstechen.

Vermutlich macht es mir aber genau deswegen Spass, weil es nicht ganz einfach ist, weil es eine "alte Kunst" ist - und weil nicht mehr wirklich viele auf gestrickte Deckchen stehen. Dabei sind die so herrlich praktisch, um lackierte Möbel zu schonen, Blumentöpfe farblich zu arrangieren - und um sie zu verschenken ;-)

Mir fehlen noch etwa 40 Runden bis zum Ende - aber da diese immer grösser werden, dauert das auch immer länger.


Falls das hier Strickerinnen lesen : gibt's hier eigentlich noch andere Kunststrickerinnen, die sich an komplizierte Muster für filigrane Deckchen wagen?


Jac 21.05.2006, 20.51 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Strawberry Fairie


Es ist geschafft, meine Kreuzsticharbeit, die erst mal viele Jahre unvollendet herumgammelte, die ich vor etwa 3 Monaten wieder ausgegraben habe, weil mich der Ehrgeiz gepackt hat, ist nun endlich fertig gestickt und gerahmt:


(Originalgrösse 40 x 50 cm,
Eva Rosenstand nach Clara Weaver)

Es war ein hartes Stück Arbeit, nicht unbedingt das Sticken selber, denn Kreuzchen zu sticken ist nicht sonderlich schwer, sondern den nötigen Durchhaltewillen aufzubringen, wenn ich nicht vorwärts gekommen bin, weil ich auftrennen musste, weil ich mich grad mal wieder verzählt habe oder den falschen von 9 Grüntönen erwischt habe...
...doch jetzt bin ich einfach stolz und ich freu mich, dass das Bild nun im Treppenhaus an der Wand hängt.

Und *flüster* ich glaube fast, ich brauche einen neuen Rosenstand-Katalog, irgendwie hat diese Stickerei etwas Beruhigendes und Meditatives...





Jac 25.04.2006, 21.38 | (8/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Spielzeug-Lieferung




So schön, so fein,
ich freu mich riesig, auch wenn ich in den nächsten paar Tagen nicht dazu kommen werde, sie auszuprobieren und auszutesten. Aber die wohnt jetzt für immer hier, es eilt also nicht, auch wenn mir meine Ungeduld grad mal wieder was ganz anderes erzählt ;-)




Jac 03.03.2006, 16.04 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Strawberry Fairy


Vor etwa 14 Jahren habe ich an meiner Strawberry Fairy von Eva Rosenstand angefangen zu sticken - und damals die Packung in die Ecke gepfeffert, weil der Anfangsenthusiasmus der doch ziemlich komplizierten Zählerei nicht gewachsen war.

Heute nun habe ich sie wieder rausgeholt, mit dem festen Willen, diese Kreuzsticharbeit nun zu vollenden - und mir wurde dann auch wieder klar, warum ich damals die Lust verloren habe, da ich mich einige Male trotz Konzentration verzählt habe und heute die Rückwärts-Stickerei zur Kunst perfektioniert habe. Doch ich habe jetzt immerhin das erste Durchbeissen überstanden und jetzt beginnt es langsam Spass zu machen - und die Kinder schauen sehr interessiert zu und möchten auch Kreuzstich sticken - schöner Nebeneffekt ;-)

Ich schätze, es werden noch sehr viele Wochen ins Land gehen, bis sie fertig ist - aber vermutlich nicht weitere 14 Jahre.


Jac 21.01.2006, 22.43 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Sonntagnachmittag-Nadelei

 

Für Benjamin heute nachmittag gemacht - er wünschte sich das :



Ich werde dann in Serienproduktion gehen müssen - Victoria will auch eines....

 

Jac 20.03.2005, 21.30 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Geschafft...

 

...habe ich mein erstes Paar Socken seit der Handarbeitsschule - ein paar ganz normale, musterlose, dunkelblaue Herrensocken.

Es war ein Kampf, ehrlich!
Nicht, weil Sockenstricken denn so fürchterlich schwer wäre, sondern weil ich es so langweilig fand. Langweiliges Muster, langweilige Farbe, langweiliges Objekt. Aber Versprechen soll man halten, und ich hab sie dem WBE versprochen. Im besten Fall zieht er sie an und findet sie ok. Im schlechteren Fall zieht er sie an und will nur noch solche ;-)

Bis dahin stricke ich zur Abwechslung mal etwas frei Augenmass, eine Mütze für mich, mit blau gemusterter Wolle, damit ich nicht mehr ans Genick friere - kurze Haare haben dann doch auch Nachteile. Plötzlich braucht man bei Minusgraden eine Mütze *g*

Bilder von den Socken wird es bestimmt keine geben - langweilig ist langweilig. Aber ich bin dennoch ein bisschen stolz auf mich - denn ich habe sie fertig gemacht und nicht in die Ecke gepfeffert für die nächsten zwei Jahrzehnte, wie es vielen anderen Dingen ergangen ist, die mich gelangweilt haben....( und die zum Teil da noch immer liegen *hüstel* - jemand Interesse an verschiedensten angefangenen Handarbeiten und Basteleien? ) Ich lerne dazu - was ich anfange, mache ich manchmal auch wirklich fertig, auch wenn sich meine Lust in Grenzen hält.

 

Jac 05.02.2005, 21.49 | (5/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Kein Fortschritt

 

Ich bin mir sicher, dass dieser Blog nie ein richtiger Strick-Blog werden wird, wo nahezu täglich neue Kunstwerke zu bewundern sind und sich die Liste der Arbeiten auf den Nadeln liest wie das Who-is-who der Strick-Crème-de-la-crème.

Seit mehreren Wochen liegt bei mir eine angefangene Socke herum, deren Fortschritte eher dürftig sind, und die angefangene Kunststrick-Arbeit ruht elegant im Korb mit den Stricksachen, unberührt und unbeachtet.

Irgendwie funktioniert das bei mir nicht, in den ruhigen Minuten schnell ein paar Ründchen zu stricken - das kann möglicherweise an den fehlenden ruhigen Minuten liegen, ich habe aber den Verdacht, dass das eher damit zu tun hat, was das Motto meines Blogs ist : Stapel - auch da *g*

Irgendwann werde ich wohl mal eine Liste machen mit angefangenen Dingen und ich denke, die wird ziemlich sehr lang... Die Strickarbeiten dürften dabei nur die Spitze des Eisbergs sein - wenn ich da an die seit zehn Jahren unberührte Stickarbeit denke, und die nie beendeten Window-Color-Bilder und da war doch mal noch was mit Seidenmalerei und das Gartenhaus wollte ich auch mal bemalen....

;-)

 

 

Jac 06.01.2005, 16.59 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL