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Thema: Mitmachiges

Mitmach 01.12.


Lasst uns über Adventskalender reden ;-)

Wenn man den Begriff hört, denkt man zuallererst wohl mal an Kinder, denn ursprünglich war das wohl das Zielpublikum, um das Hibbeln auf Weihnachten spannender und kurzweiliger zu machen.
Doch Tee-Kalender, Heilstein-Kalender, Schnäpschen-Kalender und unzähliges mehr sind bestimmt nicht für Kinder gedacht, also muss es Erwachsene geben, die sich die Zeit auch damit verkürzen. Oder Erwachsene, die anderen damit die Zeit verkürzen wollen. Dabei wissen doch die meisten Erwachsenen ja längst, dass das mit Weihnachten, wenn man nicht gläubig ist, mehr eine kommerzielle Veranstaltung denn eine Nacht der Wunder ist....

xmas08.gifHabt IHR einen Adventskalender?
Wenn ja, was für einen, selber gekauft oder geschenkt bekommen?
Selbstgemacht oder nur befüllt?
Gibt's Online-Adventskalender, die für Euch dazu gehören (ausser diesem hier natürllich *kicher*)?

Ich möchte alles, alles wissen, was Euch dazu einfällt ;-)



Jac 01.12.2008, 12.01 | (15/14) Kommentare (RSS) | TB | PL

Mitmach-Kalender


Weil's die letzten beiden Jahre so schön war, nehme ich mir auch dieses Jahr wieder die Zeit, einen Mitmach-Adventskalender zu machen.
In den letzten Tagen habe ich viel daran herumstudiert, was ich denn machen könnte, und mir sind zwar viele Aufhänger eingefallen, die ich nicht machen möchte, aber so einen richtig wahnwitzig guten Einfall hatte ich nicht.
Und darum werde ich wohl einfach eine Mischung aus dem letzten und dem vorletzten Machen - ein Wort, ein Erlebnis, ein Gedanke rund ums Thema Advent und Weihnachten - und mich überraschen lassen, was dann kommt.





Ich freu mich, wenn Ihr, meine Leser mitmachen mögt - das dürfen übrigens auch sonst stille Leser, aber bitte wie immer zumindest mit Namen :-)


Jac 30.11.2008, 20.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL










Jac 30.05.2008, 21.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Stille Nacht, heilige Nacht...

Die Bescherung ist vorbei, die Kinder sozusagen alle im Bett, jetzt komme ich zur Ruhe. Der WBE sitzt vor dem Fernseher und schaut sich irgendwas an, was mich eher weniger interessiert und ich nehme mir jetzt die Zeit für das hier.

Ein gemütlicher und doch voller Tag neigt sich seinem Ende zu. Die Kinder waren hibbelig wie verrückt und haben auch uns angesteckt. Wahrscheinlich war das Haupt"problem", dass wir zuviel Zeit hatten, weil wir nicht wie andere Jahre Geschenke fertigbasteln und einpacken mussten, weil auch der Baum schon seit gestern stand, weil das Menu morgen nicht heute schon einen Grosseinsatz in der Küche verlangt hat, sodass Zeit zum Warten blieb. Zeit, die im ersten Moment langweilig und mühsam war, und die doch so gut getan hat.

Nach Wochen voller Organisation und Planung und *dasauchnochschnell* war es wie ein Geschenk, Zeit zu haben im Überfluss, die mit nichts gefüllt werden musste. Und wen wundert's, so entspannt und lustig war Heiligabend wohl noch nie.

Das Christkind hat die Zeit genutzt, in der die beiden "kleinen" im Kellerzimmer einen Film geguckt haben und hat die ganzen Geschenke aufgebaut und danach irgendwann noch die Kerzen angezündet, sodass ich für einmal nicht in einer Minute alles hätte machen müssen.

Das Vorlesen der Weihnachtsgeschichte hat alle berührt und ausser *Gabriel kenne ich von der Religion* kamen auch keine grösseren Störungen vom Jüngsten, das gemeinsame Singen war ganz unverkrampft, wenn ich auch die Grenzen meiner Stimme wieder einmal mehr erkannt habe *g*

Das Auspacken der Geschenke war nicht hektisch und nicht *nochmehr*, sondern viel mehr pure Freude, wir haben drei Kinder richtig glücklich gemacht - und für uns beide Erwachsenen ist auch etwas abgefallen, auch wenn der WBE etwas zu kurz kam, weil die Lieferung der Firma Sowieso auch heute nicht mehr gekommen ist und so sowohl sein Geburtstagsgeschenk als auch ein Teil seines Weihnachtsgeschenks nun die Festtage irgendwo in einem Lager zwischen Deutschlang und Baden verbringt. Gefreut hat's ihn dennoch, Internet-Bilder sei dank.
Ich bekam Schönes, Witziges (es ging in Richtung der Kitsch-Ring-Story) - und etwas, was ich mir selber wohl nie geleistet hätte, worüber ich mich aber sehr freue, auch wenn ich es mit Oliver teilen "muss": ein ganzer Berg echtes japanisches Origami-Papier sowie ein Anleitungsbuch.

Es war ein schöner Abend, ein ruhiger Abend, einer, wie man ihn sich wünscht.
Und ich glaube nicht, dass es einfach so von selber passiert ist, sondern ich glaube vielmehr, dass ich noch nie so bereit war, mich wirklich darauf einzulassen, auch wenn es nicht "perfekt" ist, auch wenn es nicht straff durchorganisiert war - oder wahrscheinlich eben genau deswegen.
So wünsche ich es mir in Zukunft immer - voller Freude und Lachen, voller Wärme und doch in Demut, welch unermesslichen Reichtum wir doch haben - wir haben uns, wir sind gesund, wir lieben einander, wir sind alle beschützt und behütet von oben - wie wunderbar.




Und in dem Sinne wünsche ich Euch, die Ihr mich hier immer wieder begleitet, von ganzem Herzen:
möge Euer Weihnachten auch so warm und herzlich, so reich und erfüllend sein!


Jac 24.12.2007, 23.31 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zu Ende

****

Ich habe beschlossen, dass dieser, mein *ichnehmemirzeit*-Adventskalender heute zu Ende geht.
Es sind zwar noch ein paar Tage bis Heiligabend, doch hier fängt es irgendwie schon an, denn der WBE wird nun 5 Tage am Stück daheim sein, kein Büro, keine Verpflichtung, kein Termin, nichts, sondern viel gemeinsame Zeit für uns und ganz bestimmt auch immer mal wieder ein bisschen Zeit für mich, die ich mir nicht vorsätzlich nehmen muss, sondern einfach nehmen darf.
****



Doch nur weil der Adventskalender nun zu Ende ist, bedeutet das noch lange nicht, dass hier wieder so grosses Schweigen wie im November herrscht.
Mich zu zwingen, mich einmal täglich gedanklich zu fassen und zu schreiben hier, hat mir die Lust am Bloggen zurückgebracht - und zwar die Lust, einfach draufloszuschreiben, wenn mir etwas durch den Kopf geht, nicht mehr alles als zu "unwichtig", zu banal oder aber zu komplex zu befinden...
Jetzt, wo ich wieder drin bin, weiss ich, warum ich nun schon 4 Jahre blogge - es macht nämlich Spass und es tut mir gut.

Drum sage ich jetzt nicht irgendwie *tschüss* - sondern höchstens "auf ein Neues!!" - oder bis morgen.

Gute Nacht allerseits!



Jac 21.12.2007, 21.32 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Weihnachtskonzert

****

Es hat verspätet angefangen, weil ein Stecker des Equipments defekt war.
Die Aufstellung war nicht optimal und das Wetter für ein Platzkonzert nicht ideal.
Es waren falsche Töne dabei.
Manche der Sänger konnten ihren Text nicht und sangen nur beim Refrain mit.
Manche von ihnen fanden es wichtiger, theatralisch dazustehen als auf den Dirigenten zu schauen.
Es waren viele unbekannte und nur wenige bekannte Weihnachtslieder dabei.



Und doch war es auch dieses Jahr wieder das schönste Weihnachtskonzert, das ich kenne.
Es war alles andere als perfekt, aber es waren die Kinder unserer Quartierschule, die seit Wochen geübt hatten,  wohl gegen die 100 Kinder, vom Erstklässler bis zum Fünftklässler....


....und nichts klingt so schön, wie ein von vielen, vielen Kinder geschmettertes "O du fröhliche...", da mag es noch so perfekt interpretiert sein,
es ist eben die Zeit des Sehens und Hörens mit dem Herzen....

mitmach07.jpg****

Und jedes Jahr ist für mich dieses unperfekte und gerade deswegen so perfekte  Konzert der Auftakt zu Weihnachten.

Habt Ihr auch einen Punkt, wo Ihr für Euch das Gefühl habt, jetzt kann Weihnachten kommen, jetzt ist Weihnachten?



Jac 20.12.2007, 21.09 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Einpacken, auspacken

****

Nachdem ich heute nachmittag mit den Kindern ihre Bastelarbeiten eingepackt habe, sind mir die unterschiedlichen Arbeitstechniken beim Einpacken aufgefallen - und die beim Auspacken wieder eingefallen.

Ein Geschenk kann man einfach so in ein möglichst buntes Papier wickeln, irgendwie zukleben, irgendein Bändchen drumwursteln und irgendwo noch einen Namenskleber hinpappen.
Oder man kann auch ein Lebenswerk draus machen, am liebsten vorher alles ausmessen, die Kleber mit dem Lineal zuschneiden, ein Buch über Origami konsultieren, Papier und Bändchen farblich harmonisch aufeinander abstimmen und eines dieser Päckchen machen, die schon fast zu schade sind, um sie zu öffnen.
Oder man packt sie einfach hübsch ein, bebändelt sie, schreibt sie an und freut sich.


Aber egal, im Ernstfall zeigt sich schnell - es ist völlig egal, wie es eingepackt ist, die Technik zum Auspacken ist Charaktersache.
Man kann entweder :
den Knoten im Bändchen mittels Stricknadeln, Zahnstochern oder ähnlichen Objekten so lösen, dass das Bändchen ganz bleibt, mit dem Messer jeden Kleber einzel lösen, einer nach dem andern, das Papier sorgsam auffalten, Falte für Falte, das PApier danach akkurat zusammenfalten und flachstreichen und sich danach erst der Betrachtung des Geschenks widmen.
Diese Technik ist schlecht für den Schenker und gut für den Abfallberg.

Und dann gibt es die andere Taktik:
egal, wie, aufreissen, aufschneiden, Hauptsache schnell an die Hauptsache kommen. Die Technik wird gern von Kindern angewandt und ist gut für den Schenker (man muss nicht so lang warten) und schlecht für den Abfallberg.

mitmach07.jpg****

Hand aufs Herz:
seid Ihr Entpacker oder Aufreisser?
Langsam oder schnell?
Abfallfreundlich oder Zusammenknüller?


Jac 19.12.2007, 21.32 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Bescheidenheit

****

Und es begab sich, dass irgendwo ein kleines Mädchen einen grossen Bruder hatte. Der grosse Bruder hatte immer viele und spezielle Wünsche und war naturgegeben bei vielen Dingen, der erste, der sie bekam.
Das Mädchen nahm das so hin und stellte es auch nicht in Frage, denn sie bekam ja so auch zu vielen Dingen. Wenn der grosse Bruder etwas ausrangierte, weil er etwas anderes neu bekam, war sie zufrieden damit.
Und als es um Weihnachtswünsche ging, meinte das Mädchen : vielleicht bekommt der grosse Bruder ja einen neuen XYZ, dann kann ich den alten haben und habe dann auch einen.
Auf die Idee, sich selber einen neuen XYZ zu wünschen, kam sie gar nicht, denn das fand das Mädchen unnötig.
Das Mädchen war glücklich und zufrieden in ihrem Leben.

mitmach07.jpg****

Und ich weiss, dass das Mädchen sich bestimmt freuen wird, wenn SIE diesmal zu Weihnachten das neue Gerät bekommt und der grosse Bruder sein altes behalten kann.

Manche Wünsche soll man erfüllen, auch wenn sie gar nicht geäussert wurden, denn das ist das schönste : etwas zu bekommen, wo man gar nicht wusste, dass man sich das wünscht....

Jac 18.12.2007, 21.05 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Weihnachtswünsche ;-)

****

Was ich mir zu Weihnachten wünsche oder wegwünsche:

- ungefähr 360 Stunden Schlaf - die kann ich dann regelmässig aufs Jahr verteilen

- 20 Kilo Gewicht weniger - nein halt, 15 reichen auch schon, man soll realistisch bleiben

- einen Frequenzfilter für meine Ohren, damit ich gewisse Dinge und Geräusche nicht mehr höre

- ein paar Ersatzhände - kann ich immer gut brauchen *g*

- Ein Upgrade für mein Immunsystem, damit es bei den Viren und Bakterien zuschlägt statt meine Haut zu bekämpfen

- und zu guter letzt: volljährige Kinder *sehrzwinker*


mitmach07.jpg****

Alles andere ist entweder unerfüllbar, erfülle ich mir selber oder bekomme ich erfüllt.

Was sind denn Eure *zwinker*-Weihnachtswünsche?



Jac 17.12.2007, 20.51 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Weihnachtsgeschichte

****

Und es begab sich, dass viele Jahre mein Verhältnis zu meiner Mutter von Missverständnissen, Kommunikationsfehlern, fehlender Abgrenzung, unaufgearbeiteter Vergangenheit nur so strotzte und trotz beiderseitigem Willen jedes Miteinander über kurz oder lang in ein Gegeneinander ausartete.
Kein Anlass war zu gering, um aneinanderzugeraten, kein Vorwand zu nichtig, um "jetzt endlich mal..." und keiner aus dem Umfeld zu unwichtig, um nicht auch noch mit hineingezogen zu werden.
Wahrscheinlich ist das Mutter-Tochter-Verhältnis eh von Natur aus ein von Fehlverständnis geprägtes, doch meine Mutter und ich, wir beherrschten es meisterhaft, nicht miteinander auszukommen.
Und statt unsere Energie dazu benutzen, einander wohlgesinnt zu sein, haben wir sie gebraucht, um die Schuld immer beim anderen zu suchen und niemals, wirklich niemals zuzugeben, ebenfalls im Fehler zu sein.

Doch beide wurden wir älter, ich wurde so um den 40. Geburtstag herum so erwachsen, dass ich einige meiner Denkfehler erkannte - und auf einmal ging es nicht mehr um Schuld oder Unschuld, um Fehler und Missverständnis, um Gegeneinander, sondern plötzlich zählte eigentlich nur noch eines:
sie ist mein Mami und ich ihre Tochter.
Sie liegt mir am Herzen und ich ihr.
Sie ist meine einzige Mutter und ich ihre einzige älteste Tochter.

Und plötzlich war alles so einfach und so liebevoll und so herzlich....

...doch wie das Leben so spielt, manches merkt man eher spät, und so kam es, dass seit diesem Herbst meine Mutter fast 700 km entfernt von mir lebt, etwas, wovon seit meiner Kindheit zwar immer wieder geredet wurde, aber so ganz ernst nahm das keiner mehr.
Jetzt, wo ich manchmal einfach gern schnell auf einen Kaffee vorbeigehen würde, jetzt kann ich es nicht mehr.
Und ganz besonders hart kam mich die Tatsache an, dass sie zu Weihnachten nicht in der Schweiz sein wird und an der Familienfeier ihr Stuhl leer bleiben wird.

Aber Weihnachten wäre nicht Weihnachten, wenn es nicht immer auch Licht gäbe - und so nimmt sie den Nachtzug, um am 25. mit meiner Schwester und mir und unseren Famillien zusammen zu feiern.
Und ich kann mich einfach nur freuen :°-)

mitmach07.jpg****

Happy-End an Weihnacht?
Weihnachts-Wunder-Geschichten?
Eingesehene Irrtümer über das Verhältnis zur nahen Familie?

Jac 16.12.2007, 20.11 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL