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Mein Leben in 6 Worten:

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Alltägliches

Wochenrundschau


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Wenn der Reparaturmensch nach einem Blick in seine Unterlagen feststellt, dass wir den Trockner doch schon zwölf Jahre haben, dann ist das schön. Wenn er dann aber feststellt, dass die Störung ein kaputter Ventilator ist, und dass sich das bei einem so "alten" Gerät nicht mehr zu reparieren lohnt, ist das weniger schön. Aber wenn das dann ein neues Gerät  zu Folge hat, ist das dann doch wieder schön, besonders bei einem Trockner mit der Energieeffizienzklasse A - morgen wird er geliefert, wenn ich verschollen bin, dann stehe ich mit verzücktem Blick davor.


***

Kouta C - rund 1500 kg Speckstein - ja, doch, das würde unserem Haus eindeutig stehen.

***
Wenn man statt die Malreihen zu lernen, sich immer auf den Bleistift mit dem aufgedruckten Einmaleins im Etui verlässt, wenige Tage vor der Prüfung der Stift von der Mutter konfisziert wird, dann geht das in die Hose - und auch dieses Kind wird wie alle anderen nun die Reihen LERNEN müssen.
(Dass der Lehrer das bisher nicht gemerkt hat, spricht entweder gegen ihn - oder für die grenzenlose Kreativität unseres Jüngsten - ich wähle dann zweites *g*)

***
Hochdruckreiniger machen süchtig. Wenn ich mal anfange, kann ich kaum mehr aufhören, weil es einfach so verblüffend ist, wenn von Plattenwegen, Steinmauern und ähnlichem die Patina von über 50 Jahren verschwindet und so eine Mauer dann gar nicht dunkelgrau/nochdunklergrau ist, sondern mit roten, rosa, grünen und blauen Steinen zwischen den hellgrauen erstrahlt. Wenn ich dann noch lerne, das Gerät mit aufrechter statt mit gebückter Haltung zu nutzen, dann habe ich's dann am nächsten Tag auch weniger im Kreuz - aber schön sieht's aus, passend zu den ersten warmen Tagen, die nun kommen.

***
Kleiderschränke neigen zu Stapeln. Stapel muss man sortieren. Sortieren heisst nicht einfach neue Haufen machen, sondern wirklich aussortieren, weg, was nicht mehr passt, nicht mehr schön ist (nein, der Mensch braucht keine 10 TShirts, die noch für den Garten gut sind, wenn er eh immer in der normalen Kleidung anfängt zu buddeln und nein, auch keine Hosen, für die mindestens zehn Kilo weg müssen und schon gar keine Sachen, die so blöd sitzen, dass man ein komplett neues Kleidungsstück draus nähen müsste, damit es noch was brauchbares ist.)
Mein Kleiderschrank ist nun nur noch halb so voll - und das schreit danach, neue Stapel zu produzieren  - mit neuen Sachen natürlich ;-)

***
Andere: 7 Paar Socken in der Woche.
Ich : ein paar Socken in sieben Wochen.
Ist fast das gleiche, so rein mathematisch, nicht?

***

Jac 15.03.2009, 20.04 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Sonntagmorgenüberraschung




Man nehme:
ein in der Einfahrt geparktes Auto, eine schmale
Quartierstrasse mit Parkplätzen drauf, besetzt von einem grossen Transporter und füge einen (zu) grossen Salz-Wagen im Rückwärtsgang bei, dies alles vor sieben Uhr...

Et voilà, der Sonntagmorgen ist gelaufen.


Jac 08.03.2009, 11.51 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL

Gib mir mal Feuer...


...denn wir haben keins.


Wir wohnen ja in einem älteren Haus, das wir über die Jahre nach und nach renoviert und saniert haben. Bis auf die Fensterläden und eine Auffrischung der Fassade ist nun mittlerweile alles so, wie wir es haben wollten. Die Küche im letzten Frühling war der Schlusspunkt unter die grossen Brocken. So ein bisschen Farbe hier und Farbe da, und der Garten, in dem sich immer etwas findet, das zu verändern ist, ist alles, was derzeit noch zu tun und zu planen bleibt. Das ist ein schönes Gefühl - und doch....


Immer, wenn wir in der kalten Jahreszeit  bei unserem Schwager zu Besuch waren, hat sich der WBE zum Höhlenmenschen zurückentwickelt. Wie ein Urmensch sass er vor dem offenen Feuer und sang das Loblied auf die Wärme und das Holz und die Romantik und überhaupt... Alle vorsichtigen Einwände meinerseits, dass das bei uns platzmässig doch eher schwierig sei, wurden mit brachialer Gewalt beiseite gefegt und ich in die (mir eh von den Kindern nur zu vertraute) Rolle der Spassbremse gedrängt, bis ich meist ganz entnervt kurzfristig sämtliche Kommunikation zum Thema eingestellt habe.
Nachdem wir dann aber durch eine Zufallslaune in drei Wochen dreimal kürzer oder länger dort waren, ein jedes Mal die Lobpreisungen länger und wuchtiger und meine Rolle auch ohne Kommentare meinerseits die der Spassbremse waren, hat sich der einstmalige "running gag" in ein wirklich heikles Thema zwischen uns Eheleuten entwickelt. Es war dann zwingend nötig, deswegen ein heftiges Gewitter niedergehen zu lassen.

Danach war ich aus der Rolle der Spassbremse heraus und konnte mich ernsthaft mit der Thematik beschäftigen. Denn auch ich habe den Charme des Kachelofens in unserem ersten gemeinsamen Zuhause geschätzt, die mollige Wärme, der feine Holzgeruch...
Also:
wenn unser Haus begrenzt Platz hat, wenn es ein Herzenswunsch des WBE ist, Feuer im Haus zu haben, wenn ich den meisten Schwedenöfen optisch nichts oder noch weniger abgewinnen kann, wenn ein Cheminée zuviel Platz braucht, ein Kachelofen baulich nicht möglich ist - was ist dann die Lösung?

In unserem Fall hat mich ein bisschen Internetrecherche und Bildersuche recht schnell zu einer möglichen Lösung geführt - die Kosten hingegen... was darf ein Herzenswunsch denn kosten?

Und wer sich nun fragt, was denn die Lösung ist?
Ich wusste bis vor wenigen Tagen nicht, was ein finnischer Specksteinofen ist. Jetzt weiss ich es, nachdem wir gestern in einer Ausstellung waren, angefasst und gefragt und begutachtet und überlegt hatten - und ich glaube, das will ich haben.
Und wer gucken mag:
Tulikivi

Feuer im Haus - damit der Mann noch richtig Mann sein kann ;-)

Jac 22.02.2009, 20.17 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Freier Fall


Die letzten Wochen und Monate waren hart.
Nicht weil sie voller tragischer Momente waren, sondern weil sie angefüllt bis obenhin wurden, mit Alltag, mit Umbau, mit Arbeit, mit Zurückstecken.
Weil ich sie nur geschafft habe mit einem Lächeln im Gesicht (wenn auch oft mit einem gequälten), weil ich alles aktiviert habe, was ich an Pflichtbewusstsein und Selbstdisziplin aufzubringen hatte.

Mit jedem Tag, den ich geschafft hatte, nach aussen voll, wurde es mal wieder innen drin leerer, leiser, sprachloser...
Mit jedem Tag angefüllt mit Pflichten und Verantwortlichkeit stieg das Bedürfnis auszusteigen, wegzulaufen - und zeitgleich die Erkenntnis, dass das mein Pflichtbewusstsein niemals zulassen würde.

Gefangen durch den eigenen Charakter, gefangen in mir selber.

Der Zimmerumbau beschäftigte meinen Körper und meinen Geist in so ausreichendem Mass, dass es nicht mehr so schwierig war, nicht darüber nachzudenken, ob es mir gut geht.
Leichtigkeit, Lebenslust, Freude - irgendwie war das nicht so wirklich angesagt. Und weder Lichttherapie noch Berge von Kohlehydraten konnten etwas ändern, aber wie schon erwähnt, das war nicht so zentral, denn darüber brauchte ich nicht nachzudenken, es gab genug anderes...

Doch dann neigte sich der Umbau dem Ende zu, die neuen Zimmer wurden mit Freude von Oliver und Victoria in Beschlag genommen, der Rest des Hauses mit einem Sondereinsatz erster Klasse in den Normalzustand zurückgeführt - und was da unter der Oberfläche schon zu brodeln begann, kam dann ans Tageslicht.
Klar, ich hätte einfach bloggen können "ich habe die Nase voll" - aber das hätte an meinem MichFühlen nicht viel geändert, mich auf einen Satz zu beschränken, wäre mir zu banal und mich auslassen darüber zu viel gewesen.

Es musste eskalieren, ich musste explodieren, um all das freizulassen, was ich nun so lange eingesperrt hatte. All die aufgestauten Tränen, die Mutlosigkeit, die Verzweiflung, die Erschöpfung brachen aus mir heraus und liessen mich im freien Fall in die Tiefe stürzen.....


.... um dort sanft zu landen, angekommen bei mir selber, in meiner Ganzheit, überschwemmt von Gefühlen, zugelassenen Gefühlen.

Jetzt geht es mir endlich wieder besser.
Ich weiss, dass ich noch nicht über den Berg bin, ich weiss, dass mir Sonne und Wärme, Abwechslung und Leichtigkeit fehlt, aber ich habe wieder ein bisschen Energie, um das einzusehen und wo möglich, etwas daran zu ändern. Mich für _meine_ Belange einzusetzen, und nicht nur für die von den vier anderen Menschen dieser Familie.

Ich habe das Gefühl, diesen Prozess immer und immer wieder mal durchzumachen und ich frage mich, ob das wohl nur mir so geht, ob das wohl je besser wird, ob ich irgendwann lernen werde, auf Druck nicht mit komplettem Rückzug zu reagieren, aber ich fürchte, ich werde die Antworten darauf noch lange nicht kennen.

Für den Moment freue ich mich einfach mal drüber, dass ich meine Sprache wiedergefunden habe.


Jac 12.02.2009, 20.47 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das kann nicht sein, oder?


Wir schreiben Tag drei des Kinderzimmerumbaus.

Am Sonntag kurz nach zwei waren beide Zimmer absolut leer.
Am Montagmorgen dauerte es keine zwei Stunden, bis auch die Schiebetüren und die Trennwände draussen waren.
Am Dienstag abend war der Schreiner fertig, und die neuen Trennwände (diesmal aus MDF, nicht aus Gipskarton) sowie die beiden Türstöcke mit den richtigen abschliessbaren Türen drin.
Heute hat der Maler grundiert, ausgebessert, die neuen Wände tapeziert und wird morgen alles frisch streichen.
Dann fehlen nur noch der Elektriker für die ganzen Anschlüsse, SChalter und Steckdosen und der Bodenleger, der am Freitag etwas mehr als einen halben Tag brauchen wird.

Im Keller stehen fertig montiert schon die Lattenroste, ein Nachttisch, zwei Unterbettkommoden, alle Vorhänge sind bereit zum Aufhängen....


Es ist NICHTS schiefgelaufen bisher, wir sind mehr als nur gut im Zeitplan, es ist zwar anstrengend, aber alles andere als hektisch.

Entweder kommt das dicke Ende noch (wobei ich nicht wüsste, was jetzt noch dramatisch schiefgehen soll) - oder das ist nun der Ausgleich für unseren perfekt geplanten und dann doch so verunglückten Küchenumbau letzten Frühling.

So oder so - ich glaube, das wird richtig gut. Die Zimmer sehen jetzt schon richtig gross und hell aus, alle Masse stimmen bisher - ich glaube, die Kinder (pardon, Teenies) werden sie lieben.

Und ich werde es lieben, wenn wir fertig sind, und unser Schlafzimmer, die Waschküche, das Gästezimmer und die Garage nicht mehr aussehen wie ein Warenlager.

(Und gegen etwas länger liegenbleiben in den Ferien hätte ich auch nichts, denn um sieben Uhr hellwach und munter und angezogen sein, das ist fast schon wie Schulzeit.)
(Und dank der so vollen Woche vermisse ich meine Tochter nur ein bisschen, und nicht ganz viel)


Jac 04.02.2009, 21.13 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Vollgestellt


2 Einzelbetten
2 Schreibtische
2 grosse und eine kleine Kommode
2 Bücherregale
4 Regaltüren
1 Wandschränkchen
2 Rollkommoden für unters Bett
2 Matratzen
2 Lättlicouch
diverser Kleinkram

All das steht in unserer Garage.
Nur gut, dass der Schwede alles flach verpackt, sonst hätte das niemals Platz.
Und vor allem hätten wir das nie in unser Auto bekommen - ich liebe diesen Bus, soweit man ein Auto lieben kann ;-)

Der Nachteil der flachen Pakete:
sie stehen noch zwei Geschosse zu tief - und man kann sie so nicht benutzen, sondern muss sich erst durch ein Sortiment von Schimpfwörtern durcharbeiten, bis sie alle aufgebaut sind.



Jac 22.01.2009, 20.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zum Wochenbeginn...


...einmal Migräne.

Das hatte ich so schon lange nicht mehr, da sich bei mir ein Migräneanfall immer mit einer Aura ankündigt. Sobald es im Augenwinkel anfängt zu flimmern, ist es Zeit für Paracetamol oder Novalgin - und wenn es aufhört zu flimmern nach einer halben Stunde, wirkt das Mittel schon und es bleibt bei einem dumpfen, aushaltbaren Schmerz.

Diesmal habe ich wohl die Aura verschlafen, denn als ich heute morgen aufgewacht bin, hat es schon gehämmert, sobald ich mich bewegt habe, x-fach verstärkt und  Schmerzmittel haben nichts mehr daran geändert. Ätzend.

Könnte ich bitte also ein nächstes Mal meine Aura wieder in wachem Zustand haben?
*galgenhumoron*


Jac 19.01.2009, 20.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Aufgelesenes


- Geplante Umbauaktionen in diesem Haus sind immer auch Aufräumaktionen. Da werden Schränke ausgeräumt und Schubladen geöffnet, die sonst wohlweislich möglichst schnell wieder geschlossen werden, weil sich darin potentielle Arbeit verbirgt. Entrümpeln ist ja auch immer eine Befreiung, und wenn man mal angefangen hat, geht es recht leicht von der Hand. Dies gilt aber nicht für Kinderschränke und Kinderschubladen, weil da unter Umständen über jeden einzelnen Papierfetzen und jedes Einzelteil eines längst verschwundenen Spielzeugs diskutiert werden muss, ob die jetzt zwingend die nächsten zwanzig Jahre hier wohnen müssen. Bei Kleinkindern war das noch einfach, da habe ich einfach in ihrer Abwesenheit bzw. ohne ihre Mithilfe entsorgt, bei Teenies kommt das aber nicht gut an. Die Aussicht auf ein neues, schönes Zimmer vermag auch nur die ersten 10 Minuten zu motivieren, danach wird es harzig. Doch immerhin, die schlimmsten Regale sind ausgeräumt, bei Bettwäsche und Kleidung gibt es weniger Diskussionsbedarf, und es wird realistisch und machbar, dass heute in zwei Wochen die beiden Zimmer komplett leer sind.

- Ich fürchte, dass ich mir irgendwann nicht mehr einreden kann, dass ich nur das Essen nicht vertragen habe, sondern mich ernsthaft mit dem Thema Galle und deren Fehlfunktionen beschäftigen muss - hoffentlich habe ich unrecht :-/

- Jeder weiss Bescheid, aber keiner kommt draus. Hauptsache, man hat drüber geredet.

- Am nächsten Freitag soll der Ski-Tag der Bezirksschule stattfinden - wie bezeichnend, dass es nun angefangen hat zu regnen, nachdem es hier wochenlang kalt und verschneit war. Ob er stattfindet oder nicht - wann werde ich das wohl erfahren? Vielleicht am Donnerstagabend?

- Lichtblicke können auch in Form von Sätzen eintrudeln und in etwa den Effekt haben, den sonst nur eine Stunde Volldröhnung Lichtdusche erreicht.

- Theoretisch möchten wir uns am Wochenende von der anstrengenden Arbeitswoche erholen, die Seele baumeln lassen und nicht viel tun. Praktisch muss wohl eher wieder mal die Arbeitswoche dazu herhalten, uns vom Wochenende zu erholen. Vielleicht ändert das ja, wenn die Kinder ausgezogen sind. Oder wenn der Winter vorbei ist. Oder der Umbau. Oder nie.


Jac 18.01.2009, 20.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Durchgerauscht...


...ist die erste Woche nach den Ferien....

Ich bin zu einigem nicht gekommen, das ich machen wollte - vor allem virtuelle Dinge. Ich kämpfe immer wieder mit einem schlechten Gewissen deswegen, obwohl das auch nicht wirklich hilft, im Gegenteil, ein schlechtes Gewissen ist bei mir ein sicheres Mittel, manches noch länger aufzuschieben. Eigentlich stehe ich ja dahinter, dass das "echte" Leben zuerst kommen muss, aber manchmal fuchst es mich schon, dass ich damit auch immer wieder in Kauf nehmen muss, dass mir Dinge, die zwar "nur" virtuell sind, die mir aber doch am Herzen liegen, zurückstehen müssen. Ich weiss nicht, ob ich da je in meinem Leben noch die richtige Balanca finde...

Dafür habe ich vieles angepackt, was mich schon länger angeblinzelt hat. Schränke aufgeräumt, damit mir nicht alle Sorten Servietten entgegenkommen, wenn ich eine brauche, Flaschen ausgeleert, damit unsere "Hausbar" nicht länger angefüllt ist mit fast schon antikem Hochprozentigem, das wir im Lauf der Jahre geschenkt bekamen, und das hier keiner trinkt (es war auch wirklich sinnig, zur Geburt von mindestens drei Kindern Whisky zu schenken), ich habe mich (jetzt leichten Herzens) von dem Geschirr getrennt, das ich in meiner Junggesellinnen-Zeit gekauft habe, und das aus Nostalgie seit Jahr und Tag den Platz in der Anrichte versperrt hat...

...und nächste Woche kommen noch die Bastelschubladen im Keller dran - mag sein, dass ich irgendwann wieder mal was mit Windows-Color mache, aber kaum mehr mit diesen Farben, denn die sind längst ausgetrocknet - vermutlich ebenso wie die Seidenmalfarben und die Knete der Kinder, denn übers Knetalter sind sie doch irgendwie hinaus.


Diese Entrümpelei gehört bei mir irgendwie zum Januar, denn nie trenne ich mich so leicht von Dingen wie nach der Üppigkeit des Dezembers, nie ist es mir so wichtig, mich zu befreien wie am Anfang des neuen Jahres.

Ganz abgesehen davon, dass ich in Kürze jeden Zentimeter freien Platz brauchen kann, wenn es dann heisst "wir bauen wieder mal das Kinderzimmer um"... Ich hoffe zumindest, dass das das letzte Mal ist, bevor wir aus dem einen grossen Zimmer, das in zwei Zimmer geteilt wurde, wieder ein grosses machen können, weil wir keine Kinder mehr daheim haben.
Aber den Mist von Schiebetüren, den uns die letzte Umbauaktion eingetragen hat, der muss jetzt raus. Für Kinder mag es ok. gewesen sein, aber für Pubertierende bieten diese Türen schlicht zuwenig Schallschutz und so richtig "die Türe hinter sich zu machen" kann man damit nicht. Eine Woche Chaos ist vorprogrammiert - und ich flehe darum, dass keiner hier wirklich krank wird - das muss ich nicht noch mal haben.
Wird schon schief gehen, und sonst geht's eben schief *ggg*




Jac 11.01.2009, 21.06 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Im Alltag gelandet


Die letzten beiden Wochen habe ich mich virtuell zurückgehalten, denn unsere Tage waren angefüllt mit Leben, Weihnachten, Gästen, Arbeit, Freude und vielen Dingen, die mir wichtig genug waren, um sie nicht zu bloggen ;-)


Nun ist wieder Alltag eingekehrt.
Die Kinder sind in der Schule, der WBE ist im Büro (wo er sich zwar auch in den letzten zwei Wochen intensiv aufgehalten hat), die Katz schläft irgendwo und ich habe bereits einen Grossteil meines Tagewerks hinter mir.
Das alles fühlt sich gut an, vertraut, ruhig - und das kann ich ganz gut brauchen, die letzten Wochen waren für mich nicht immer ein Spaziergang, denn meine eigene Motivation hochzuhalten war eine besondere Herausforderung. Dieses Mal wollte ich nicht in dieses tiefe Loch wie sonst jedes Jahr fallen, weil der WBE so viel arbeiten muss über die Festtage und ich mit den Kindern und mit mir allein bin. Ich wollte nicht meinen eigenen Frust an den Kindern auslassen und mir die ganze Entspannung der Ferien nehmen.
Es ist mir gelungen, aber jetzt bin ich ein bisschen erledigt, und drum begrüsse ich den normalen Alltag, wo Kinder und Mann aus dem Haus gehen, ich meine Zeit selber einteilen kann, und wo auch meine Gedanken frei genug sind, um sie für mich zu verwenden.

Ich mag den Januar, das ist für mich der "reine" Monat, wo alles neu anfängt, wo alles noch offen vor mir liegt. Und auch wenn mir nur zu klar ist, dass "ruhig und geordnet" hier nur vorübergehende Phasen sein werden - die geniesse ich, das Chaos halte ich dann auch wieder aus.

Willkommen im neuen Jahr :)


Jac 05.01.2009, 09.56 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL