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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Alltägliches

(K)ein Adventskalender


...dieses Jahr wird es hier keinen Mitmach-Adventskalender geben. Da ich derzeit so ziemlich jeden Virus wiederverwerte, den ich irgendwo finde, bin ich etwas angeschlagen - und in den paar Tagen zwischen drin muss ich dann das machen, was ich verpasst habe. Das lässt mir nun einfach dieses Jahr nicht die Zeit und hat mir auch die Lust genommen - und mal ehrlich, es gibt so viele Adventskalender-Varianten im Netz, da gibt es sicher für jeden eine Alternative.

Aber zum Grenzen wahren gehört das wohl für mich auch dazu, dass ich das jetzt nicht noch irgendwie mache, sondern mich zurücklehne und mich täglich an meinem echten, vom WBE gepackten Kalender erfreue und an den vier, die ich für Mann und Kinder bestückt habe.

Ich bin guten Mutes, dass ich es hier im Blog doch für mich zu einer adventlichen Stimmung schaffe - morgen oder übermorgen oder so, wenn mich mein KopfSchluckOhrenweh nicht mehr so plagt.



Jac 01.12.2009, 20.45 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Erkenntnisse des Novembers


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Übermässige Müdigkeit bei einem pubertierenden Klappeninsuffizienz-Kind muss nicht zwingend ein gesundheitliches Problem sein - wer die Nacht benutzt, um sich im Internet herumzutreiben, ist eben tagsüber müde.

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Ein VW-Bus mit Dieselantrieb verfügt auch über einen Kat. Das weiss man spätestens dann, wenn er nach dem Vorführen als Neuteil auf der Rechnung steht.

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Ein MRT besteht vor allem aus Warten. Das liegt nicht am MRT, sondern eher an der Organisation. Aber was hat denn eine VollzeitMutterHausfrau auch schon anderes zu tun, als sich für 30 Minuten Untersuchung bei der Tochter rund 5 Stunden aus dem Haus zu begeben? Eben.

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Wenn es um Mitternacht hinter dem Gartenhaus ganz kläglich miaut, dann sollte man vor der Panik zuerst überprüfen, ob die eigene Katze nicht friedlich an ihrem Lieblingsplatz schläft - das, was da so miauende Töne macht, könnte nämlich ein Frosch sein...
(Es war ein Frosch, und wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen und gehört hätte, würde ich es nicht glauben, aber das gibt es tatsächlich: *klick* )

***

Ein Leistenbruch kommt nicht nur bei Babys vor.

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Flüssiges Makeup hinterlässt mit etwas Glück auf dem neusten, hellen Shirt waschresistente Spuren und kann auch nicht getarnt werden.

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Man reiche mir noch einen Monat mehr, dann bin ich bis Weihnachten auch mit allem fertig ;-)

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Jac 26.11.2009, 21.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zeiten


Auszeit:
Was als möglicherweise erholsam angedacht war, wurde zu einem persönlichen Meilenstein, zu etwas, wovon ich nicht gedacht hätte, dass das mir noch mal passieren wird in diesem Leben und ich bin sehr glücklich darüber. Freundin? Freundin!

***
Heimkehrzeit:
Weg zu sein, bedeutet nicht nur, selber nicht verantwortlich zu sein für den Alltagskram, sondern auch, dass die Daheimgebliebenen feststellen, wieviel Alltagskram ich gewöhnlich bewältige - und wie so oft fällt manches erst auf, wenn es mal nicht gemacht wird. Von meiner Familie weg zu sein ist immer auch eine Chance für uns, entspannter miteinander umzugehen, weil einem die gegenseitige Wertschätzung wieder bewusster wird, auch den Kindern. Heimkehrzeit bedeutet aber halt meist auch - nacharbeiten, aufarbeiten, zuerst überhaupt den Faden wiederfinden - was in der letzten Woche vor den Ferien meist anspruchsvoller ist.

***

Familienzeit:
Es sind Schulferien, der Vollmond liegt vor der Tür, ein Gastkind ist seit Sonntag hier - das bedeutet zwingend, die Geschwisterdynamik funktioniert vor allem mit Schreien, Hauen, Türenknallen - und das am liebsten gleichzeitig. Gepaart damit, dass Schulferien auch bedeuten, ich habe im Gegensatz zu sonst keine Minute für mich, ist das ziemlich anstrengend, bis wir uns alle in die Ferien eingefunden haben - und bis wir uns an die Freiheit gewöhnt haben, sind die Ferien dann meist auch schon wieder vorbei.

***
Lehrzeit:
Jede neue Aufgabe im Leben erweitert den Horizont, bringt neues Wissen, neue Erfahrungen, neue Welten. Jede neue Herausforderung bringt mich weiter, macht mich stärker und weiser.
Aber - manchmal möchte ich das gar nicht. Ich brauche meinen medizinischen Horizont wirklich nicht mehr zu erweitern, was ich schon gelernt habe, reicht locker bis zum Schluss, ich habe auch wirklich schon begriffen, dass in schwierigen Zeiten manchmal "durchhalten" die einzig wichtige Parole ist, ich habe längst verstanden, dass die wichtigen Dinge im Leben nicht zu kaufen sind.
Ich hätte doch bittedankegerne nichts mehr von diesen Lektionen.

***


Jac 30.09.2009, 21.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Potage Garbure...


...so hiess in meiner Lehrzeit die pürierte Gemüsesuppe, die meist montags auf der Karte anzutreffen war und alle möglichen Reste an Gemüse und Beilagen beinhaltete (und ganz besonders gut schmeckte, eben weil so vielerlei drin war)

Blog-Garbure bedeutet dementsprechend also, ich schreib alle Reste hier hinein, die sich so angesammelt haben im Lauf der letzten Woche, die sehr schnell vorbei war.

Ein Umbau bedeutet ja, man fokussiert die ganze Aufmerksamkeit auf einen Bereich im Haus - und dementsprechend sah es dann im Rest des Hauses aus - manche Dinge fallen erst dann auf, wenn sie mal nicht gemacht sind. Jetzt sind sie es wieder ;-)

Weitere Garbures:
- vom Pubertäter zu hören zu bekommen, dass es ihm überhaupt nicht peinlich sei, von mir abgeholt zu werden wie seinen Kollegen, weil ich so Wärme und Fürsorge und Lockerheit ausstrahle, geht runter wie Öl - gut, den Nachsatz, dass er dafür lieber vom Papi gebracht wird, weil der das viel coolere Auto habe, den hätte er sich für ein anderesmal sparen können.

-Für manche Käufe braucht man einfach eine gute Ausrede - was die Nickelallergie für Goldschmuck, ist der beginnende Hallux für teure Schuhe - blöd nur, wenn es keine Ausrede ist :-|

- 3. Klasse, Projekt Frühenglisch - der Jüngste ist so mit Feuereifer dabei, dass er a) eine fast fehlerfreie Prüfung geschrieben hat und b) beim Italiener alles mit *sänk iu* quittierte.

- Ein Ster Holz findet Platz im VW-Bus. Ein VW-Bus lässt sich nicht in Parkhäuser fahren, die weniger als 1.94 hoch sind, auch dann nicht, wenn alle Plätze auf dem genügend hohen Parkdeck besetzt sind und so ein %ç%(*&"-Mensch mir den Platz wegschnappt, auf den ich 4 Parkhausrunden gewartet habe.

- Es ist an der Zeit - für die Auszeit. Das Gefühl, mich täglich immer über die gleichen Dinge aufzuregen ohne nur ansatzweise eine Verbesserung zu sehen, lässt mich Fluchtgedanken hegen. Doch wenn ich meinen Blick hebe, hängt an der Wand über dem Monitor eine Flugbuchung für Mittwoch, den 16. September - bis dahin schaffe ich es noch, und nachher kann ich hoffentlich wieder pädagogisch agieren statt mich über Tischmanieren und ähnliches aufzuregen, ohne wirklich einen Plan dagegen zu haben.

- Hier wohnt seit neustem eine Wii - es gab viel Gelächter bei den ersten HulaHoop-Versuchen und über meinen Slalomstil breiten wir den Mantel des Schweigens. Bei den Balanceübungen hatte ich erst auch so meine liebe Mühe, mein Schwerpunkt war überall, nur nicht da, wo er sein sollte - das Board nicht verkehrt hinzustellen kann da aber schnell Abhilfe schaffen *g*

Noch zwei Tage Alltag, die sind bestimmt wieder mal voll genug - aber die packe ich grad noch so - und wenn ich am Mittwochmorgen hier die Türe hinter mir zusperre, Mann und Kinder und Haus und Katze ihrem Schicksal überlasse, dann werde ich erstmal tief durchatmen.



Jac 13.09.2009, 19.14 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

August?


Schon mal versucht, am 29. August, im Sommer, ein oder zwei Poloshirts für einen jungen Mann zu erstehen?


Ich schon.
Ich habe es zumindest versucht, aber da hätte ich wahrscheinlich vor zwei Monaten suchen müssen, jetzt kann ich Winterjacken, dicke Pullis und Skisachen kaufen.


Immerhin - das mitgebrachte sportive Hemd fand des Sprösslings Zustimmung, sodass er zu seinem Schnuppertag in einem Ingenieur-Büro nicht ins seinen sonst üblichen übergrossen, schwarzen T-Shirts aufkreuzen wird.
(Und bei einem dünnen Hemd und in einem klimatisierten Büro sind lange Ärmel Ende August nicht so tragisch...)


Da passt es doch auch, dass gestern hier der erste Katalog mit Weihnachtsdeko eingetroffen ist. Himmel, es ist über 25 Grad, wir haben SOMMER, irgendwann gründe ich eine Liga, die sich gegen jahreszeitlich unpassende Kollektionen in den Geschäften wehrt - wahrscheinlich fände ich eine Menge Mitstreiter, die schonmal versucht haben, im Februar eine Winterjacke, im Juni einen Badeanzug, im August eine kurze Hose oder gar im Dezember ein Festtags-Tenue zu erstehen...

*flüsteron*
Dafür habe ich mich im Buchladen entschädigt und vier neue Romane mitgenommen - besser als ein neues Blüschen oder Täschchen für mich, die ich eh nicht brauche ;-)
*flüsteroff*


Jac 29.08.2009, 22.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Liebesspiel




:-)


(Schmutzige Inhalte sind hier nicht zu finden,
die finden offline statt ;-p )





Jac 16.08.2009, 20.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wochenrückblick


Für einmal in "Wort des Tages":

Montag: Schulbeginns-Unterrichtsausfall
Dienstag: poolwegräumbedingte Schönwetterperiode
Mittwoch: Zwangs-Einkauferitis
Donnerstag: Weisskittelhypertonie
Freitag: Schlaflosigkeits-Bluterguss
Samstag: Nullbock-Alarm (zum Glück nicht bei den eigenen)
Sonntag: Interferenzen



Jac 16.08.2009, 20.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bezwungen...


...habe ich das Gespenst WLAN einrichten.

Schon seit langem lag's mir im Magen, dass der kommende Ofeneinbau die Umstellung auf Laptop für den WBE und damit WLAN bedeutet. Je mehr ich darüber gelesen habe, desto schlimmer und komplizierter erschien es mir, und für jeden Zusammenhang, den ich verstanden habe, tauchten drei neue auf, die mir nur Fragezeichen auf die Stirn zauberten.

Doch heute war der Tag X. Router ausgepackt, Router angeschlossen und installiert und mich gefreut, dass der Zugriff über Kabel von meinem Rechner auf den Drucker über den Router funktioniert. Den Laptop ausgepackt, aufgestartet, brav den SetupAnweisungen gefolgt, mich über das Verbindungssymbol in der Statusanzeige gefreut, dass mir zusammen mit dem Installationsassistenten mitteilte, dass die Verbindung zum Internet aktiv sei - und dann kamen die Updates der verschiedenen Programme und die Feststellung, dass die Verbindung spätestens alle zwei Minuten oder so wegkippt und neu gestartet werden muss. Einige Recherchen, Flüche und gefühlte tausend Stunden später habe ich dann den Fehler gefunden (oder zumindest irgendwas so verstellt, dass es funktioniert) - und nun geht es - und als ich dann auch noch vom Laptop aus eine Seite auf meinem Drucker ausdrucken konnte, war ich einfach nur froh.

Mein persönliches Fazit:
es ist gar nicht so schwierig, sich WLAN einzurichten. Man braucht dazu nur entweder viel Sachverstand - oder ein bisschen Glück ;-)

(und ja, das Netz ist gesichert *g*)


Jac 16.08.2009, 19.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sammelblogging


Schulferien haben den Vorteil, dass man keine schulischen Termine hat. Schulferien haben den Nachteil, dass sie sich trotzdem mit Terminen füllen, mit Gästen, Unternehmungen und anderem, sodass ich auch nicht mehr freie Zeit habe - nur das dann aber immer mit drei (gelegentlich gelangweilten und damit streitenden) Kindern.

Um hier den Faden wieder aufzunehmen, ackere ich das jetzt ab ;-)


- Sich beim Pürieren von Apfelmus auflösende Gummidichtungen von Stabmixern ergeben unflätige Worte - und eine neue Charge Apfelmus.

- Mit den Hausgästen spät ins Bett zu kommen, dennoch aber früh aufzustehen, weil 10 Personen versorgt sein wollen, führt zeitnah zu akutem Schlafmangel und damit zu leichter Reizbarkeit. Aber schlafen kann ich ja auch, wenn kein Besuch hier ist.

- Nationalfeiertag bedeutet Grillieren, Besuch, Feuerwerk - und kann auch bedeuten Brandwunden bei einem Kind, weil ein anderes Kind das Feuerwerk nicht im Griff hatte.

- Gut Ding will Weile haben - die Suche nach dem Salontisch in ovaler Form ist abgeschlossen, er ist gefunden, aber bis es hier steht, dauert es noch ein bisschen - doch für ein Prachtsstück macht das dann auch Sinn.

- Im Ausland lebende Eltern haben den Nachteil, dass man sie nur noch selten sieht. Das ist umso blöder, wenn man sich nach vielen Jahren der Missverständnisse endlich mit ihnen versteht.

- Wenn Pubertät bedeutet, dass einen dann irgendwann der Nachwuchs mit lauter positiven Fortschritten überrascht, sich schlagartig verwandelt und viele der strittigen Themen ersatzlos vom Tisch sind - dann nehme ich noch etwas mehr davon, aber im Fall der Zweitgeborenen ein bisschen plötzlicher ;-)

- In den Startlöchern für den Ofenbau zu sein bedeutet, in Gedanken den ganzen Tag umzuräumen, zusammenzubauen, wegzuräumen und zu entsorgen - nicht mal mehr zwei Wochen und dann geht's richtig los, nicht nur im Kopf.

- Buchungsbstätigungen machen Spass, sehr grossen Spass.

- Achte, siebte und dritte Klasse - ich werde älter, denn die Kinder werden es auch, was man an der schulischen Karriere feststellen kann.

- Projekt Speicherofen noch immer in der Leitung, nächstes (Umbau-)Projekt bereits im Kopf - was machen wir eigentlich, sollte sich an diesem Haus irgendwann mal gar nichts mehr zu verbessern oder zu renovieren finden? ;-)

- Seicht ist anstrengend. Zumindest dauerhaft.


Jac 11.08.2009, 10.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die Kristallschüssel


In unseren Ferien machten wir einen Ausflug nach Rattenberg, der Glas-Stadt. Dort erlebten wir hautnah, wie Glas geblasen, bemalt, geschliffen wurde und entdeckten unzählige Dinge, die man aus Glas auch machen kann. Natürlich lebt so ein Ort von Touristen wie wir, die dann möglichst dem Einkaufsrausch erliegen und Glasengel, - blumen, - gläser, -vasen und vielerlei mehr erstehen.

Beim Bummel durch die Stadt blickten wir in den Laden eines Kristallschleifers, der viele schöne Dinge im Schaufenster hatte und im Laden drin die Schleifmaschinen stehen und wir fühlten den unwiderstehlichen Drang, irgendwas genau aus diesem Laden zu erstehen, was wir dann auch getan haben, eine kleine, zweifarbige, schön beschliffene Schale begleitete uns auf dem Weg - und im Kopf der Anblick einer wunderschönen grossen Schüssel, die alles bisher gesehene in den Schatten stellte.
Doch meist ist bei solchen Dingen ja so, dass sie am nächsten oder übernächsten Tag vergessen sind, dass sie dann so wichtig auch nicht mehr sind, als dass man richtig viel Geld dafür auslegen will.

Doch diese Schüssel ging mir nicht mehr aus dem Kopf, war sie doch das Perfekteste, was ich je an Kristallschüsseln gesehen hatte, sodass wir am Tag vor unserer Abreise, nach dem Packen entschieden - wir fahren da nochmal hin und schauen sie uns noch einmal an, in der Annahme, dass die Erinnerung einiges verklärt hat und sie dann doch nicht mehr so schön, so speziell, so habenswert sei.



Dort angekommen, ein Blick ins Schaufenster, wo sie so vor sich hin stand, *wow* gedacht - und dann festgestellt - das Geschäft hat schon zu. "Das ist wohl ein Zeichen, dass sie nicht zu uns will" - doch dann entdeckten wir das Schild vom Zweitgeschäft weiter unten  und marschierten los, schliesslich sollte es an uns ja nicht liegen. Doch auch dort war schon geschlossen, und ich dachte mir "nun ja, das ist nun ein klares Zeichen, aber es ist doch sehr schade" - und dann kam von hinten jemand auf uns zu, fragte, ob er nochmal aufsperren soll, bat uns hinein und wies uns darauf hin, dass sein Vater, der Geschäftsinhaber, ein netter, älterer Herr, hinter uns im Strassencafé sitze - und so kam es, dass die Schüssel doch noch unsere Schüssel wurde.

Im Gespräch erzählte er uns dann, dass es von dieser Schüssel nur grad dieses Exemplar gebe, weil das erste Stück im Säurebad zum Polieren gesprungen sei, dass 12 Stunden schleifen darin steckten (und wir realisierten, dass das bedeutet, nicht das Schleifgerät an die Schüssel zu bringen, sondern die 5.2 Kilo schwere Schüssel ans Schleifgerät zu halten), dass Söhne und Enkel auch Glaskünstler seien und vieles mehr, sodass die Schüssel nicht mehr nur ein besonders schönes Stück war, sondern eine ganz persönliche Note bekam.




Dass bei der Rückkehr zum Auto dann ein Marienkäfer auf der Scheibe sass, der auch auf der Autobahn nicht wegflog, zeigte uns - sie war uns doch bestimmt, diese Schüssel.

Es war unvernünftig, Luxus, überflüssig, unnötig, dieses Exemplar zu erstehen - aber das braucht es manchmal einfach...


Jac 26.07.2009, 11.31 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL