Stapelweise
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3


Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

freihalterin bei twitter




Statistik
Einträge ges.: 1899
ø pro Tag: 0,4
Kommentare: 3871
ø pro Eintrag: 2
Online seit dem: 07.12.2003
in Tagen: 5004

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Alltägliches

Leben im Blog - Gastschreiberin

Es war hier viel zu lange verwaist. Der Alltag liess mir nicht die Musse, mich schriftlich hier auszulassen und gleichzeitig habe ich mich bei Twitter darin geübt, mich kurzzufassen.
Damit endlich wieder Leben in meinen Blog kommt, habe ich mich entschieden, eine Gastschreiberin einzuladen, hier ihren Mitteilungsdrang auszuleben.

Frau Klara Bünzli-Hässig wird von nun an ihre Sicht der Welt hier ausbreiten. Frau Bünzli ist die Nachbarin, die wir alle kennen (könnten), die uns allen bekannt vorkommt, die mit ihrer Weltsicht dazu anregt, die eigene Weltsicht auf Paradoxen und Borniertheit zu überprüfen, die ungefragt und unqualifiziert Banalitäten von sich gibt.

Wie lange "das Klärli" hier schreiben wird, hängt ganz davon ab, wie sie sich aufführt, wem sie alles auf die Zehen tritt und ob sie mir dann doch irgendwann endgültig auf die Nerven geht. Ich lasse mich davon genauso überraschen wie alle, die hier noch lesen.

Viel Spass wünsche ich uns ;)

Jac 27.02.2011, 15.19 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Doping light

Ja, ich gebe es zu:

ich dope mich täglich. Light natürlich.

Light = Licht *g*

Seit etwa einer Woche habe ich sie wieder in Betrieb, meine Tageslichtlampe, die mir eine halbe Stunde lang 10'000 Lux auf die Netzhaut schickt und so meinen durch die Jahreszeit verwirrten Serotonin/Melatonin-Haushalt in Ordnung bringt.
Eine einfache, nebenwirkungsfreie Therapie der Winterdepression.

Seit etwa einer Woche habe ich sie wieder, meine Energie, die mich antreibt, mich durch den Tag trägt, als könnte ich fliegen. Seit etwa einer Woche bin ich nach 7 Stunden Schlaf ausgeschlafen statt nur nicht mehr so müde. Ich kann durchaus auch die Finger vom Süssen lassen und meine Reizbarkeit ist deutlich gesunken, ganz abgesehen davon, dass die latente "keinerliebtmich"-Grundstimmung auch wieder weg ist.


Auf der einen Seite ist das natürlich wunderbar und ich bin froh, mich so zu fühlen, wie ich mich im Frühling und im Sommer fühle. Auf der anderen Seite denke ich manchmal, ob das nun immer so bleiben wird, dass ich ohne Lichttherapie den Winter nicht packe und mich ohne in ein Häufchen Elend verwandle...

Aber auch dieses Jahr gilt: ich mag es nicht ohne probieren, die Anfänge der SAD haben mir schon gereicht, und es gibt wohl nicht viele Therapien, die mit so wenig Aufwand so viel Gutes bewirken.


Jac 30.11.2010, 20.54 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Fötzelis

***

- seit ich twittere, landet viel vom Alltagskleinkram dort und ich brauche es nicht mehr künstlich in die Länge zu ziehen, um es als Blogbeitrag verkaufen zu können. Das hat sein Gutes, weil ich spontan was rauslassen kann, weil es für mich durchaus eine Herausforderung ist, mich kurz zu fassen, aber es hat auch seine Nachteile, weil hier weniger zu lesen ist.

- einmal Hölle und zurück - das war der Weg, den ich mit der Veränderung in meiner Mundschleimhaut gegangen bin. Termin bekommen, Angst, Googeln, noch Angst, Biopsie - und dann Entwarnung. Es ist "nur" eine Hyperkeratose, aber es hat gereicht, um mir richtig Angst zu machen. Den Rest lasse ich dann im Januar auch noch entfernen, einfach sicherheitshalber - ein bisschen betäuben, ein bisschen lasern, und weg damit... Und das mir, die ich viel zu viele Jahre einen grossen Bogen um Zahnarztpraxen gemacht habe.

- meine Nähmaschine und ich, wir werden noch richtig dicke Freunde. In den letzten Tagen und Wochen habe ich einiges genäht. Das erste Mal habe ich etwas für mich gemacht - aus dem schönen weinroten Samt, den ich seit langem gehortet habe, gab es eine Tasche "für" schön - mit Futter, Innen- und Aussentäschchen, Klappe mit Applikation - und das alles nur mit logischem Denken, ganz ohne Schnittmuster.
Ich bin viel zu faul für Schnittmuster, ich mache es lieber nach dem Prinzip "hinhalten - Augenmass - vorhandene Stoffmenge - effizientester Weg, den Stoff zu verbrauchen" - vielleicht gibt es viel einfachere Wege (wie zum Beispiel mit einem Schnittmuster, wo andere schon gedacht haben), aber für mich fühlt sich das "richtiger" an und der Lernprozess ist grösser.
Nun werde ich mich wirklich bald an mein grosses Projekt machen können - eine Patchwork-Kuscheldecke für aufs Sofa. Den Stoff, die Fütterung, die Idee habe ich schon lange, nur die Zeit und der Mut fehlte mir bisher noch. Aber die letzten Näharbeiten gaben mir die Zuversicht, dass ich das können werde. Davon gibt's dann bestimmt auch mal ein Foto.

- 91 Gläser Konfi habe ich letzte Woche gemacht (Rezept kommt auch noch) - und von all den neu ausprobierten Sorten war das seit langem die allerallerbeste, es schmeckt wie pure Frucht auf dem Brot - Blutorangengelee. Damit habe ich die Weihnachtsgeschenke für die Firma abgehakt, nun kann ich mich um die Geschenke für die Kinder, für den WBE kümmern, um Adventskalender und Weihnachtsdekorationen, um Karten und Guetsli - NACH meiner Auszeit ;-)


Jac 07.11.2010, 20.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fötzeli

Fötzeli ist das schweizerdeutsche Wort für "Schnipsel", das ich lange Zeit benutzte, um so Kleinkram in einem Beitrag zusammenfassen. Das lese ich unterdessen aber auswärts immer öfter, und so mag ich wieder einen "eigenen" haben ;-)

***
Alltagsfötzeli:

- der Hobbyraum ist eingerichtet und wird gern genutzt. Eine Kaffeemaschine ist schon drüben, ein kleiner Kühlschrank wird noch geliefert, das Bettsofa und viele, viele Kissen und Decken laden zum Faulenzen ein - und die LEGO-Eisenbahn läuft auf allen Schienen, die wir haben - dazu hatten wir bisher keinen Platz. Und die inbegriffene Nutzung des Pools nutzen wir dann nächste Saison.

- manchmal ist Nähen Schwerarbeit - dann, wenn die Werkstücke eine gewissen Dimension und ein gewisses Gewicht erreichen, wünscht man sich einen Handlanger, der immer im passenden Moment das Ganze anhebt.

- Reissverschlüsse und ich - bisher eine unvereinbare Beziehung, aber nachdem an unser schönsten, teuersten Bettwäsche die Reissverschlüsse kaputtgegangen sind, werde ich versuchen, diese Beziehung auf ein solides Fundament zu stellen - gute Wünsche und Tricks werden gern entgegengenommen ;-)

- Trolleys und Rucksäcke sind gekauft, das Bescheinigungsformular fürs MPH ist gefunden und ausgedruckt und geht noch bei Arzt und Apotheke vorbei, Haus- und Katzensitting ist organisiert - ich glaube es langsam, dass wir in 4 Wochen auf dem Schiff sind...

- Blindschleiche frisst Regenwurm - das sah ziemlich beeindruckend aus, wie sie den an einem Stück verschlungen hat - vor lauter Staunen habe ich den Fotoapparat natürlich vergessen.

- dieses Jahr könnte unser erstes richtiges Kiwi-Jahr werden - da hängen so viele dran und die Grösse stimmt auch - und nachdem ich jetzt gelesen habe, dass man sie nach dem Ernten erst nachreifen lassen muss, wird mir auch klar, warum die Miniausgaben letztes Jahr so *bäh* waren - es lag vermutlich nicht an der Grösse, sondern an unserer Gier (oder Ahnungslosigkeit?) Mein Feigenbaum trägt auch - 6 Stück sind dran. Da ich ihn erst diesen Frühling bekommen habe, freut mich das besonders.

- Gut fürs Ego: für einen Schulanlass einen Kuchen backen und von den Kindern die Rückmeldung bekommen, dass meiner als allererstes bis zum letzten Krümel verkauft war. (Nein, er ist nicht halt einfach zuvorderst gestanden *g*)

Ausgefötzelt ;-)


Jac 06.09.2010, 21.09 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Nein, bestimmt nicht!

Zuckersüss und rotglänzend haben sie mich angelacht, die Pflaumen, als ich heute einkaufen war und mir zugeflüstert "kauf uns, mach uns zu Kuchen, Auflauf, Kompott, iss uns einfach so..." - und ich habe weggehört.

Nachdem ich gestern aus 16 Kilo Pflaumen 85 Gläser Konfi produziert habe, kann ich grad keine mehr sehen - und bin froh, dass die draussen am Baum a) noch nicht reif sind und b) mengenmässig im kleinen Rahmen anfallen.

Jedesmal, wenn ich es gemacht habe, die Konfi für die Weihnachtgeschenke der Firma produziert, denke ich mir, so eine Mistidee, dieser ganze Aufwand, dieser Krampf, das muss ja nun wirklich nicht sein...
...und jedesmal, wenn dann wieder ein paar Tage / Wochen / Monate Abstand dazwischen liegen, finde ich es nach wie vor eine schöne Tradition, dass die Kunden meines Mannes zu Weihnachten zwei Sorten hausgemachte Konfi bekommen - das ist halt mal was anderes als all die Kalender, Kugelschreiber, Agenden, Schlüsselbänder, wasweissich mit Werbeaufdruck - klein, fein, persönlich, wie die Firma selber.

Gut, sehe ich das grad wieder so romantisch, ich habe erst eine Hälfte gemacht, eine Sorte fehlt mir noch. Ich weiss noch nicht, was es sein wird, ich weiss nur, was es _nicht_ sein wird - die volle Quittendröhnung habe ich mir letztes Jahr gegeben, damit mach ich mal ein Jahr Pause....

Ideen für raffinierte Konfis mit Früchten, die von jetzt an Saison haben, werden gern entgegengenommen ;-)

Jac 25.08.2010, 20.52 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Angefressen...


... haben Mäuse unser Gartenhaus - ein hübsches, kleines Zugangsloch in der Ecke hat ihnen Zutritt zu den Abfallsäcken verschafft, die für Mäusenasen sehr verführerisch gerochen haben müssen. Da ich keineswegs scharf drauf war, regelmässig aufgebissene Säcke wieder zusammenzukehren, habe ich sie Schoggistückchen anfressen lassen - in der Mausefalle, habe Fenster und Türen zugemacht und dann festgestellt, dass da eben ein Loch war, mit Betonung auf "war" - ich bin gespannt, ob nun die Fallen leer bleiben.


...war er, aber nur ein bisschen, mein Grosser, als in der letzten Matheprüfung seine Nachhilfeschülerin die klassenbeste Note geschrieben hat, besser als er - und runde 3 Noten besser als noch vor Monaten. Vor allem war er stolz auf sie - und ihre Bestnote war auch ein bisschen seine.

... bin ich schon nach weniger als 10 Fotos von meiner neuen Kamera - die macht nicht einfach nur gute Fotos, die macht sie vor allem auch dann, wenn die Lichtverhältnisse mehr als nur bescheiden sind. 7 Jahre sind halt in der digitalen Fotografie eine Ära, und meine bisherige EOS definitiv aus einer anderen. Ich bin zuversichtlich, im Oktober  auf den 2600 km der norwegischen Küste entlang fotografieren zu können, was ich sehe werde, besonders Dinge, die erst bei Dämmerung sichtbar sind...
Ich freu mich wirklich riesig, dass ich mein Erspartes für die 550D angetastet habe :-)

... muss ich schon irgendwie sein, wenn ich als Verpackung für ein Kindergeburtstagsgeschenk mal eben schnell ein Täschchen nähe, welches den Inhalt als Beigemüse erscheinen lässt. Oder für den zukünftigen Hobbyraum mal schnell mehr als 5 Laufmeter Stoff besorgt habe - für allfällige Dekorationszwecke.

... bin ich noch immer von meinem Mann, und damit er das weiss, schreibe ich es hier mal wieder: hey, Du, weltallerbester Ehemann, ich steh auf Dich!
Denn die grösste Gefahr in einer Ehe ist doch : Zuerst sagt man sich nichts mehr und dann hat man sich nichts mehr zu sagen.
Dem wirke ich auch hier mal wieder entgegen ;-)



...

Jac 23.08.2010, 21.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wochenschnipsel

- nichts Besseres als einen faulen, entspannenden Sonntag verbringen zu wollen und das Wetter spielt mit und liefert grau, kühl und nass.

- den eigenen Kindern das Jassen beizubringen bedeutet, dass sich immer ein Jasspartner findet - genau das Richtige für einen grauen Sonntagnachmittag zum Beispiel

- unverhofft kommt oft selten, aber grad richtig - in diesem Falle die Möglichkeit, unseren eher knappen Platz durch Zumieten eines Hobbyraumes aufzustocken und so Gelegenheit zu haben, auch mal die Legoeisenbahn in voller Grösse aufzubauen, ohne den Zugang in alle Keller- Räumlichkeiten zu verbarrikadieren.

- aus einem mir noch unbekannten Grund verschwindet hier beim Bloggen manchmal der Cursor - sehr lästig, weil man beim Korrigieren und Schreiben nicht immer da weiterschreibt, wo man eigentlich wollte. Jetzt grad ist er wieder da - mal gucken, wann er wieder verschwindet - und wohin. Falls einer von Euch plötzlich zwei Cursor hat, soll er sich bitte melden, es könnte meiner sein

- ein seit Jahren tauber Daumen an der linken Hand ist etwas, womit ich längst leben gelernt habe - wenn dann aber der Zeigefinger links auch noch taub ist, weil die Autotüre offensichtlich stärker war, dann ist das beim Schreiben fehlerquotenerhöhend, beim kochen aber sehr lästig, weil das Kommando "heiss- weg" zu spät ankommt. Taub und verbrannt ist *bäh*, sehr *bäh*

- "Unendliche Weiten, wir schreiben das Jahr Zweitausendzweihundert..." - schön, wenn man eigene Kindheit mit den eigenen Kindern nochmal neu erleben darf - wir züchten gerade drei neue Star-Trek-Fans heran.

- und ich kann noch so oft die Schiffspläne und den Führer und das Online-Video von "unserer" Suite anschauen - noch immer ist es irreal, dass wir im Oktober die 2600 km norwegische Küste bereisen...

- achtsam sein, dass man die Achtsamkeit nicht verliert, ist eine grosse Aufgabe. Würdig einer Ehe.

- Schuljahrbeginn bedeutet - Papierkrieg. Ausfüllen, anmelden, ablegen, weitergeben, zurückgeben, aufhängen - und den ganzen Papierkrieg vom letzten Schuljahr entsorgen.

- jeder Schlechtwettertag bestärkt uns in der Überzeugung, dass wir unbedingt die redimensionierte Seifenblase brauchen, damit auch bei Gruselwetter die Frischluftzufuhr bei Kaffee und Reden funktioniert.


Jac 15.08.2010, 20.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Erholsam...

...ist es, dass der Alltag wieder da ist:

- ich werde nur noch stundenweise in Grund und Boden gelabert statt von frühmorgens bis spätabends

- wenn ich etwas wegräume, ist es auch eine oder zwei Stunden später noch weggeräumt

- Geschirr befindet sich wieder entweder im Schrank oder in der Spülmaschine statt im Wohnzimmer und in der Küche, grossflächig dekorativ verteilt

- abends ist es früher ruhig

- es gibt wieder Regeln und nicht nur Ausnahmen

und vor allem:

ich darf mit mir selber allein sein.
Nur ich und das, was es dann bei mir so denkt. Ich kann meinem Rhythmus folgen, selbstbestimmt und nicht fremdbestimmt.

Es waren schöne, gelungene Sommerferien. Die zwei Wochen im Tirol haben gutgetan, die drei anderen Wochen hier waren gut gefüllt mit Ereignissen und Besuchen, die Tage, die meine Mutter hier bei uns verbrachte, erfüllen mich mit leiser Freude, weil wir uns wohl noch nie so nah waren.

Es hat gutgetan - und es ist auch gut, ist es jetzt wieder vorbei.
Es dauert eh nur 8 Wochen, bis schon wieder Ferien sind (wo dann unser grosses Abenteuer startet), der Grosse ist jetzt in der neunten Klasse und der Übertritt an die Kantonsschule ein nächstes Ziel, mein Mädchen ist in der achten Klasse und kann sich jetzt weiter steigern, um die Schwierigkeiten des letzten Sommers /Herbstes auszubügeln und der Jüngste dürfte nun in seiner Klasse mit seinem Lehrer angekommen sein und nun die vierte und dann die fünfte etwas entspannter absolvieren als das letzte Schuljahr.

Ich selber habe mal wieder ehrgeizige Ziele, was die Zeitplanung meines Lebens anbelangt, will mir mehr Zeit nehmen für mich, für meine Interessen - ich bin ja gespannt, wieviel davon ich dann auch wirklich umsetzen kann. Immerhin sitze ich jetzt hier und blogge - ein kleiner, bescheidener Anfang, aber eindeutig noch steigerungsfähig - morgen vielleicht *g*


Jac 10.08.2010, 21.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ferienzeit, Ausnahmezeit

In den Ferien, da hat man Zeit, viel Zeit.

Für viele Einladungen mit aufwendigen Menüs, für Einladungen, wo man eben mal zwei Geburtstagskuchen mitbringt, für familiäre Hausgäste, die einen erfreuen und den ganzen Tag vollquasseln, für dies und das und jenes und eigentlich auch für Internetaktivitäten, wenn da nicht diese drei lebhaften Objekte mit unterschiedlichen Herstellungsdaten wären, die dafür schauen, dass ich am nächsten Montag ganz besonders tief seufzen kann, wenn die Schule wieder anfängt, weil ich dann durchaus auch mal einen Moment oder zwei ganz für mich habe, wo mich keiner etwas fragt, keiner etwas braucht, keiner streitet.

Mein Blog sieht also wieder mal so aus wie auch schon, nur diesmal wollen tät ich, nur können tue ich nicht - nicht umgekehrt.

Besserung ist in Sicht, die letzten Tage laufen - und die kosten wir noch aus - laut, lebhaft und angefüllt. Erholen können wir uns im Alltag, nicht in den Ferien!


Jac 04.08.2010, 21.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Abgetaucht und aufgetaucht

Zwei Wochen Ferien sind vorbei, der Alltag hat wieder Einzug gehalten (bzw. wie der Alltag so aussieht nach zwei Wochen Ferien, wenn man vorsichtig zwischen den Fingern durch auf die Wäscheberge, Unkrautfelder und Staubhaufen linst).

Die Ferien waren vor allem eines :



erholsam.

Andere würden sie vielleicht als langweilig bezeichnen, doch uns hat das gutgetan, dass die schwierigeren Entscheidungen höchstens waren - springen wir vor oder erst nach dem Frühstück in den Pool - oder essen wir heute Schnitzel oder Kaiserschmarren und das Aufregendste die Suche nach dem richtigen Adapter für den Laptop war (wo kämen wir denn da hin, wenn man einen Schweizer Netzstecker mit 3 Pöpseln einfach im Ausland einstecken könnte ;-)

Besonders war vielleicht - unsere Kristallschale vom letzten Jahr hat Junge bekommen - ein erneuter Besuch beim Schleifer, um ihm "hallo" zu sagen, liess uns zwei flache Schalen mit dem gleichen Muster erstehen(sein Hausmuster, wie er uns erzählte, das nur bei ihnen geschliffen wird). Sie verstehen sich prächtig, die drei.

Besonders war vielleicht auch, dass sich der WBE dieses Jahr keinen Finger ausgerenkt hat, aber dafür einen Stunt hingelegt hat, weil er in der Dunkelheit vergessen hat, dass es DREI und nicht nur zwei Stufen sind Richtung Schlafzimmer.

Besonders war bestimmt, dass ein jeder Tag voller Lachen, Entspannung, Erholung und Lebensqualität war - ohne Hektik, ohne Lärm - so besonders, dass die zwei Wochen wie im Flug vergingen und ich noch gar nicht glauben will, dass wir längst wieder daheim sind.

Jac 20.07.2010, 22.40 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL