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Blogeinträge (themensortiert)

Thema:

Ich werde vermutlich nun nicht mehr telefonieren,....

...aber ich werde mein Mobiltelefon bestimmt mehr in den Händen haben.


Um damit zu fotografieren, zu twittern, Musik zu hören, meine Termine auf die Reihe zu bekommen, mein abgegriffenes Adressbuch mit drölfzig durchgestrichenen Einträgen einzumotten, schnell ein Spielchen zu machen, eben mal im Internet was suchen...


Wovon ich rede?

Ich war bisher der Handybanause schlechthin, ich habe es nur gebraucht, um zu telefonieren oder wenn es sein musste, eine SMS zu verschicken, meistens hatte ich es eh grad zuhause vergessen.

Doch nun bricht eine neue Ära an.
Mein weltbester Ehemann hat mich zu einem neuen überredet, ja fast schon gezwungen - und ich find's toll.

Vor mir liegt ein neues Iphone4 - das ist ja mal ein flottes Stück technisches Spielzeug.

Höchst erfreut grüsst die ehemalige Nummer 5 auf der Warteliste *ggg*

Jac 28.09.2010, 20.54 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Was ich immer schon mal bloggen wollte


"Meine Kinder essen alles, was auf den Tisch kommt."

"Ich habe 15 Kilo abgenommen."

"Meine Kinder machen ihre Hausaufgaben und Lernübungen selbständig und zuverlässig."

"Es macht mir nichts aus, ganz früh aufzustehen."

"ADS gibt's gar nicht, das liegt nur an der Erziehung."

"Ich hab so viel Freizeit, ich weiss gar nicht, was damit anfangen."

"Wenn man Kinder zur Gewaltfreiheit erzieht, gehen sie nicht tätlich auf Geschwister los."

"Je grösser sie werden, desto einfacher wird es."

"Das war ein richtig schöner Elternabend."



Und jetzt gehe ich mich wieder der Realität widmen ;-)


Jac 12.11.2008, 14.40 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Familie...

...ist schon etwas Wunderbares.

Und das meine ich genauso, wie ich es schreibe.

Wir waren heute bei meiner Schwester und ihrer Familie, mein Patenkind hatte Geburtstag.
Meine Schwester und ich sind 5 Jahre auseinander, und als Kinder haben wir gestritten wie die Kesselflicker. Kein Anlass war zu nichtig, um nicht aufeinander los zu gehen, keine Laune zu gut, um den anderen zu plagen, und wir lebten in vollkommen verschiedenen Welten. Als ich meine ersten Liebesbriefchen schrieb, mein Tagebuch mein bester Freund war, wollte sie Barbie spielen und konnte nicht verstehen, warum ich darauf keinen Bock hatte, denn sie wollte mit Ken Hochzeit spielen und ich in meinen pubertärenTraumwelten mit XYZ (Name war wöchentlich austauschbar *g*).

Doch dann wurden wir erwachsen, wir bekamen beide Mann und Kinder, wir beide befassten uns mit der Wahl der richtigen Windel, der Gestaltung von Wohnzimmern, mit Ehekrisen und Schulproblemen - und nun zeigt sich, dass eine gemeinsame Kindheit, so sehr sie von Zoffereien geprägt sein mag, verbindend ist, Vertrauen schafft und eine gemeinsame Basis.

Bei meiner Schwester, da bin ich, wie ich bin - und es ist gut.
Meine Schwester ist mir nah genug, um mit mir rücksichtsvoll umzugehen - und auch nah genug, um mir die Wahrheit ins Gesicht zu sagen (und die beiden Dinge schliessen sich nicht aus.)
Dass mein neues Outfit (gemäss meinem Blog-Eintrag weg von der Biederkeit) für meinen Mann ok war, das war abzusehen, denn der ist definitiv nicht objektiv und würde wahrscheinlich noch einen Kartoffelsack gut finden - aber die Feststellung meiner Schwester, dass sie's gut findet, dass ich mich frecher, weniger im "Mami-Stil" kleide, und dass meine Kilos dabei besser aussehen, das war mir objektiv genug, denn in Anbetracht unser gemeinsamen Vergangenheit weiss ich, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt.


Und wieder einmal mehr habe ich für mich festgestellt : Familie ist wichtig und durch nichts zu ersetzen. Natürlich, man kann sie sich nicht aussuchen, und nicht alles war und ist immer einfach und schön, doch schlussendlich, wenn Dich alle verlassen, wenn Dir nichts mehr bleibt - die Familie, die gehört zu Dir, vom ersten bis zum letzten Atemzug. Manchmal muss man auch über den eigenen Schatten springen, muss Vergangenes abschliessen, muss Kompromisse eingehen - aber wenn man dafür jemanden hat, der immer zu einem hält, scheint mir das ein kleiner Preis.

Ich bin froh, habe ich diese Familie (neben meiner "Kernfamilie", wie das so hochgestochen heisst). Denn was immer auch geschieht, meine Schwester, Daniels Geschwister, meine Eltern - die sind immer noch da, wenn sich andere längst davon gemacht haben.

Danke, Leben.
Danke, meine Schwester, dass es Dich gibt.

Ich hoffe ganz fest, dass meine Kinder das später auch so sehen können, denn in Sachen streiten begehen sie zumindest die gleichen Pfade wie meine Schwester und ich - das lässt mich hoffen ;-)



Jac 02.11.2008, 21.16 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Fünf auf einen Streich...


...kommt selten genug vor, zumindest rein fototechnisch bei uns.
Auf unserem Ausflug auf die Insel Mainau hat sich eine sehr nette Frau unserer angenommen, sodass für einmal auch ich auf dem Bild bin:



Sogar die Sonne kam extra raus, um uns ins beste Licht zu setzen ;-)


Jac 07.10.2008, 20.15 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Um eine Erfahrung reicher...

Es hat am Freitag dann auch ganz brav wieder aufgehört zu schütten, es wurde wieder trocken, wir haben gegrillt, nur noch lange draussen spielen, das war dann nicht mehr angesagt, denn der Wind blies ziemlich kühl.

Nun gut, Victoria hatte sich ja auch eine Pyjama- und nicht eine KurzeHosen-Party gewünscht.

Das Kellerzimmer habe ich tüchtig dekoriert, 4 Schlafplätze waren vorbereitet, der DVD-Player gerichtet, Berge von Pop-Corn und Gummibärchen & Co und Eistee gerichtet und die vier Kichererbsen verzogen sich begeistert nach unten, wo sie sich die nächsten paar Stunden durchgiggelten und sangen und kicherten und es miteinander ausgesprochen lustig hatten und wir nur für so Dinge wie *können wir noch mehr Popcorn haben?* zuständig waren.

Es liess sich also alles wunderbar an und die Mädchen hatten ihren Spass. Gegen Mitternacht haben wir dann quasi "Zimmerruhe" und Lichterlöschen verordnet, da wir unterdessen auch langsam eine gewisse Mattigkeit verspürten und uns in etwa vorstellen konnten, wann wir morgens aufstehen müssen, denn von Ausschlafen hielten die Damen bestimmt nichts. Also verzogen wir uns dann auch irgendwann ins Bett, obwohl gelegentliches Kichern aus dem Keller zu vernehmen war.
Und das war der Fehler.
Töchterlein hatte sich nämlich mit einer der Kichererbsen dazu entschlossen, dass sie beide gar nicht schlafen wollen und die ganze Nacht durchmachen. Damit hielten sie natürlich einerseits die anderen wach - und vor allem, um nicht irgendwann versehentlich doch noch einzuschlafen, rumpelten sie im ganzen Haus herum. Türen knallen, Geschepper, Gekicher - immer, wenn wir grad so wieder eingeschlafen waren in der Annahme, dass jetzt Ruhe sei, ging es irgendwo wieder los.
Von fünf an habe ich gar kein Auge mehr zugetan, der WBE hat auch nicht viel besser geschlafen... Kurz nach sechs ist er aufgestanden, ich kurz danach - und dann habe ich die beiden Wachbleiber draussen im Zelt gefunden. Schlafend. Obwohl Töchterlein noch immer stur behauptet, sie hätte nur die Augen zugemacht. Um sieben sind die beiden dann nach unten, die anderen beiden sind aufgestanden, und dann haben sie geschlafen - bis dann der Drang nach Frühstück bei uns anderen sechs übermächtig wurde und sie rigoros geweckt wurden. (Rache war in dem Moment ein bisschen süss *g*)...
Nach dem Frühstück waren die Kichererbsen dann doch deutlich ruhiger als am Abend vorher - und wir alle um elf ganz froh, dass der Spass zu Ende war, und wir uns der übermächtigen Müdigkeit hingeben konnten.

Fazit:
Pyjama-Party macht den Mädchen Spass, ist nicht so viel aufwendiger als eine normale Geburtstagsparty, wenn man den Platz dazu hat - aber es ist sinnvoll, VORHER klare Regeln betreffend nächtlicher Aktivitäten aufzustellen, vor allem beim eigenen Kind ;-)
Über eine Wiederholung wird hier frühestens im übernächsten Jahr verhandelt *ggg*


Jac 29.04.2007, 20.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fertig "ignoriert"

Ignorieren hilft nicht - zumindest nicht, wenn es um fiese, hässliche Erkältungsviren geht, die einem einen grippalen Infekt vom Feinsten beschweren. Der Auftakt mit "schüddelfroschd", wie mein Grosser so hübsch kalauerte, wurde abgelöst von Husten, Gliederschmerzen, Fieber, Schlappheit, begleitet von hämmernden Kopfschmerzen.

Und weil es sich allein so schlecht leidet, haben der Älteste und der Jüngste der Familie solidarisch ab Anfang der Woche mitgemacht. Die zwei anderen haben zwar gelegentlich gehustet, aber sich ansonsten völlig unbeeindruckt gegeben.

Ich bin nun unterdessen wieder auf dem Damm, der Kleinste ist auch auf dem Weg der Besserung, nur der WBE, der kämpft noch ziemlich.

Doch was eine Mutter oder ein selbständig Erwerbender ist, die legen sich dann nicht einfach eine Woche ins Bett, sondern geben die Durchhalteparole aus und versuchen, wenigstens die wichtigsten Punkte im Tagesgeschäft wie Kinderbetreuung und Essensherstellung oder eminent wichtige Mandanten trotzdem zu erfüllen. Aber damit ist dann das Leistungskontingent auch schon ausgeschöpft und für alles andere bleibt schlicht keine Energie mehr.

Es war sehr ruhig hier, noch nicht mal mehr übers Netz kommunizieren, in welcher Form auch immer, konnte und wollte ich.
Und so ein paar Tage Distanz zu dem, was mich sonst so bewegt in der virtuellen Welt, tun manchmal ganz gut, um die Perspektiven wieder ein bisschen grade zu rücken.

Nun bin ich wieder da - im reellen und im virtuellen Leben, das erstere ist mir wichtiger, weil's mich mehr beschäftigt, das zweite ist nett und schön, weil's mich auf angenehme Art beschäftigt.



Schön, wieder hier zu sein!


Jac 12.03.2007, 21.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wenn die Kinder ausgezogen sind,...


...dann werde ich monatlich einen Tag des Schweigens zelebrieren, um mein Defizit an Ruhe zu kompensieren.

...werde ich Zwiebeln, Knoblauch, Kräutern zufügen, wo auch immer mir danach ist.

...werde ich mich dran freuen, dass aufgeräumt länger als zehn Minuten aufgeräumt bleibt.

...werde ich alle Erziehungs- und Psychologiebücher samt den Erkenntnissen daraus auf den Estrich verbannen und garantiert die inkosequenteste Grossmutter aller Zeiten geben.

...werde ich einen Waschtag einführen - und nicht mehr eine Waschstunde.

...werde ich mir ein Arbeitszimmer schaffen, mit einer richtigen, echten Türe davor.

...wird der Verbrauch an Staubsaugerbeuteln dramatisch zusammenbrechen.

...werde ich mich abends entspannt auf dem Sofa räkeln statt wie ein nasser Sack draufzuplatschen.

...werde ich all diese Gedanken längst  vergessen haben ;-)


Die Schule hat seit Montag wieder angefangen, die Tage sind wieder dichtgedrängt, die Zeit zerrinnt mir zwischen den Fingern, weil das Wetter förmlich nach Frühlingsputz und Gartenarbeit schreit, ich habe gerade eine disziplinierte Phase, was das Erledigen von Ungeliebtem betrifft, ich liebe meinen Mann mit jedem Tag mehr (obwohl das schon fast nicht mehr geht), ich freu mich jeden Morgen auf den neuen Tag - und wenn ich dann irgendwann mal wieder ein paar Stündchen für mich hätte, wär das auch ganz nett. *winkzumwbe* ;-)




Jac 21.02.2007, 19.49 | (1/0) Kommentare (RSS) | (1) TB | PL

Wie man sich bettet...

...so liegt man.

Und drum haben wir uns heute in die Höhle des Löwens in die Betten- und Matratzenabteilung begeben und uns endlich neue Matratzen bestellt, da die alten einerseits schon leicht angejährt sind und vor allem einer Zeit entstammen, wo sie gewichtsmässig ein bisschen weniger aushalten mussten. Der Wohlstand halt ;-)

Und wie das so geht - auch wenn man genau weiss, was man braucht und will, im Laden drin sind dann plötzlich so viele Matratzen, die man alle probeliegen kann, und am Freitagnachmittag nach einer anstrengenden Woche findet man Liegen sowieso genial, selbst wenn daneben ein Presslufthammer röhrt, weil der Laden grad umgebaut wird.

Aber, auch die Stapelfrau ist lernfähig - und die Entscheidung, welche der vielen Sorten es sein soll, wurde nicht umgestossen, denn solche Entscheidungsänderungen in letzter Minute haben mich schon in grössere SChwierigkeiten gebracht (da war mal was mit der so tollen, ökologischen roten Latexfarbe, die wir dann wieder von den Regalen abgepopelt haben, weil sie nicht gehalten hat...)

Nun sind sie also bestellt, denn solche Sondermasse gibt's nie an Lager, ebensowenig, wie es im Durchschnittsgeschäft dafür Fixleintücher zu kaufen gibt, aber man gewöhnt sich an alles.
Und sollte ich dann von Mitte September an kaum mehr hier zu lesen sein - dann schlafe ich vermutlich und amortisiere so den Kauf der Matratzen...


Jac 11.08.2006, 22.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wie bitte?



Es ist 05.30h und ich bin freiwillig schon auf?
Nachdem der Kleine bei mir im Bett gelandet war, konnte ich beim besten Willen nicht mehr schlafen und ein Blick nach draussen hat mich vollends wachgemacht.

Und das mir, dem Langschläfer von Beruf, der sich die ganzen letzten Wochen mühselig früh aus dem Bett gequält hat! Hoffentlich bleibt mir das nicht ;-)


Jac 25.11.2005, 05.33 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Trendwende



In der Waschküche finden sich die ersten verlegten Fliesen - und das sieht einfach nur genial aus. Allein von der Vorstellung, dass da alles gefliest und dann neu gestrichen ist, wird mir ganz anders *g* Es ist noch ein weiter, steiniger Weg bis dahin, aber wenigstens macht es mir wieder Spass Kataloge zu wälzen für die Möblierung des Vorzimmers, in Gedanken Möbel umherzuschieben und Farben zu kombinieren, um dann irgendwann die optimalste Kombination aus Gästezimmer, Ausweichzimmer und Arbeitszimmer zu finden.

Ich glaube, das Möbelhaus mit den 4 Buchstaben wird mir da sicher weiterhelfen können - da habe ich noch einen Gutschein, den ich für die Teilnahme an einer Umfrage bekommen habe. Das ist natürlich ein zwingender Grund, deren Katalog zu konsultieren, ehrlich....



Jac 04.11.2005, 22.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL