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Oja, das erfreut das Designbloggerherz - danke Nummer 100, wer immer Du bist!
Danke, BWL für den tollen Service hier!

Ich gebe mal eine Runde Kaffee und Brownies aus und ein Häufchen Schweizer Schoggi- bedient Euch!

Jac 29.05.2004, 21.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Immer wieder samstags...

Kommunikation ist manchmal wie ein Gang auf rohen Eiern - vor lauter Vorsichtiglaufen kann es schon mal passieren, dass man stolpert und hinfällt - und dann scherbelt es. Problematisch wird es vor allem dann, wenn einer rohe Eier sieht und der andere eine Blumenwiese. Das nennt sich dann Kommunikations-Störung und geht meist mit verletzten Gefühlen, aufgewärmten Käse von vorvorgestern und sibirischer Stimmung einher.

In der Regel können dann aber irgendwann beide erkennen, dass da weder rohe Eier noch Blumen waren, sondern nur der ganz banale Alltagskram. Nichtsdestotrotz bleiben dann meist ein paar zerbrochene Eier und verknautschte Blumen übrig - aber wir sind ja alle hier, um zu lernen.

;-)

Jac 29.05.2004, 11.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Frohe Pfingsten



Ich wünsche allerseits erholsame, sonnige Pfingsttage!
Lasst es Euch gutgehen - ich tue es auch ;-)

Jac 29.05.2004, 10.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Spezial-Sensor

Warum haben Kinder einen derart feinen Sensor, wenn ich mal nicht ganz so fit bin, der in ihrem Kopf das Schrei-Streit-Brüll-Programm auslöst und dem mit nichts beizukommen ist?

Und nun erzähl mir keiner, dass das ganz normal ist - das will ich nämlich jetzt gar nicht hören, sondern ich will mir selber leid tun ;-)

Jac 28.05.2004, 17.01 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Die Sache mit den Doppelduvets

Eigentlich ist die Idee ja bestechend - zwei zusammenknöpfbare Daunendecken, im Winter nimmt man beide, im Sommer nur eines, man kann sie so auch problemlos in die Waschmaschine und den Trockner stecken - ein wirklich überzeugendes Konzept. So überzeugend, dass wir schon seit vielen Jahren solche Decken haben, mittlerweile in der Zweitausgabe, weil sich die ersten nicht waschen liessen und nach vielen Jahren nächtlichem Schwitzen, Stillen und ähnlichem den Ansprüchen an Hygiene und Duft nicht mehr ganz genügten.

Aber sie haben einen Nachteil :
sie sind gedacht für Betten, in denen niemals ein Kind spielt. Nie, wirklich nie! Wenn aus diesen Decken Hütten gebaut, drauf rumgesprungen, daran herumgezerrt wird, dann löst sich der eine oder andere Druckknopf - oder fast alle. Dies hat dann zur Folge, dass die beiden Decken noch an einem Eck zusammenhängen und sich ansonsten orientierungslos im Deckenanzug verwursteln. Ein vernünftiges Aufschütteln ist unmöglich. Nachts erweist sich das dann als die grosse Tücke, wenn ich mich im Halbschlaf in meine Decke einmummeln möchte, eimal tüchtig daran ziehe und dann nur den Bezug in Händen habe, derweil sich der Inhalt am unteren Ende befindet. Alle verzweifelten Versuche enden im Fiasko, zumal ich mitten in der Nacht geistig nicht ganz so flexibel bin. Ich finde es fürchterlich und ich schlafe dann auch unruhig, weil der Griff zur Decke in regelmässigem Abstand erfolgt.

So habe ich vor einer Weile ein Gesetz erlassen, wonach MEINE Decke nicht mehr für Spielzwecke benutzt werden darf. Wenn der Papi mit den Kindern Unsinn macht, dann ist das seine Sache - aber er muss seine Decke dazu benutzen. Das funktioniert theoretisch ganz gut - praktisch hingegen landet dann beim Aufräumen die verwurstelte Decke auf meiner Seite, die ordentliche auf des WBEs Seite und das Spiel geht von vorne los. Ich müsste wohl in grossen Buchstaben mit Edding draufschreiben : MEINS oder die Decken einfach den Winter über zusammennähen und im Sommer wieder auseinandertrennen - aber da ich mit Nähen etwa so warm werde wie mit Chinesisch, wo ich über Sayonara nie hinausgekommen bin, ist auch das unpraktisch....

So wird wenigstens unsere Bettwäsche sehr häufig gewechselt ;-)

 

Jac 28.05.2004, 09.44 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Reiselustfrust

Es gibt Orte innerhalb des deutschsprachigen Raumes, die sind per Bahn oder Airways nur unter Einsatz von entweder viel Zeit in Kombination mit Umsteigen zu nachtschlafener Zeit oder Umwege über halb Europa oder dann mit sehr viel Geld für BusinessClass-Flüge zu erreichen, wenn man das Auto als Reisemittel ausschliesst, weil 1100 km schlicht zu weit sind, um sie mal so schnell zu fahren...

Wer ausser mir kommt denn auch auf die bescheuerte Idee, für ein Wochenende aus dem Aargau an die Ostsee zu wollen....

*grummel*

Jac 27.05.2004, 18.02 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Erziehungsratgeber

Es gibt mehr als genug Erziehungsratgeber, mehr als genug Erziehungsrichtungen, aber etwas vermisse ich immer bei all diesen Büchern :
die Praxistauglichkeit!
Und damit meine ich nicht, dass die Ratschläge nicht grundsätzlich funktionieren - sondern dass sie fast alle darauf basieren, dass man sich uneingeschränkt dem Kind und dessen Erziehung hingeben kann. Das ist ja eigentlich wünschenswert, damit man selber die Ruhe und Gelassenheit aufbringen kann, um solche Prinzipien zum Funktionieren zu bringen.


Doch genau da liegt der Haken : was auf dem Papier so einleuchtend klingt, ist wesentlich schwieriger umzusetzen, wenn das gleichzeitig bei drei Kindern in unterschiedlichen Entwicklungsstadien und Persönlichkeitsbeschaffenheit passieren soll, und nebenbei das Abendessen gekocht, Telefonanrufe beantwortet und die Zimmer aufgeräumt werden sollte.

Wenn Kind A ganz klare, sachliche Konsequenz braucht, Kind B gleichzeitig getröstet werden muss und Kind C von seinem Trotzanfall mittels Auszeit erlöst werden soll und nebenbei das Spaghettiwasser kocht, dann ist es nahezu unmöglich, irgendwelche klugen Sätze umzusetzen.

Und genau darum mache ich das auch nicht mehr. Es geht einfach nicht. Es mag sinnvoll sein, sich grundsätzlich mal darüber Gedanken zu machen, wie man seine Ziele erreichen will bei der Aufzucht seiner Nachkommen, welche Werte man vermitteln möchte. Aber nach einem Buch erziehen, das geht nicht. Weil jedes Kind und jede Familie und jeder Tag so individuell ist.

..und auch ich als Mutter bin nicht jeden Tag gleich gelassen und gut drauf, und manchmal kann ich ruhig bleiben, weil es mir gut geht, und manchmal bin ich eh schon gereizt und dann platzt mir leichter der Kragen und ich werde völlig unpädagogisch laut. Menschlich eben.

Und wenn ich so darüber nachdenke, was ich da so täglich an Denkarbeit leiste, an Selbstdisziplin aufbringen muss - dann weiss ich, dass ich mich keineswegs klein fühlen muss, weil ich "nur" Mutter und Hausfrau bin - im Gegenteil. Dann bin ich stolz auf das, was ich täglich hier leiste.

Jac 27.05.2004, 10.16 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

..aus ist's mit der Ruhe...

Die Lautstärke hier hat schon längst wieder einen überdurchschnittlichen Level erreicht, aber es stört mich genau gar nicht, da der Lärmpegel damit zusammenhängt, dass mein scheuer Erstgeborener, seines Zeichens Einzelgänger und Schwer-Kontakt-Knüpfer, seinen ehemals grössten "Feind" an der Schule hierher eingeladen hat und sich mit dem oben im Zimmer bestens unterhält....

Das sind die Momente, die mein Mutterherz milde stimmen und mich trotz Lärmempfindlichkeit grosse Freude empfinden lassen!

Willkommen in der Umwelt, mein Sohn!

:°-)

Jac 26.05.2004, 13.13 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Himmlische Ruhe

Es ist hier keiner ausser mir. Gar keiner. Überhaupt keiner.

Und ich fühle mich weder allein noch einsam noch gelangweilt, sondern ich geniesse einfach die Stille, die noch rund eine Stunde dauern wird. Selten genug bin ich so frei wie jetzt, und im Gegensatz zu früher habe ich gelernt, das auch gnadenlos für mich auszunutzen und nur Dinge zu tun, die mir Spass machen und die nichts mit Arbeit zu tun haben. Ich fühle mich nicht mehr verpflichtet, in dieser raren Zeit haushälterische Pflichten wahrzunehmen, meine volle Mailbox kann ich ebenfalls unterdessen gut ignorieren und ich habe vor allem noch nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei ;-)

Als Vollzeitmutter und Hausfrau habe ich so ein bisschen vergessen, wie gern ich schon immer allein war, wie gut es mir tut, einfach meinen eigenen Gedanken nachzuhängen. Dass ich eine Stunde damit verbringen kann, aus dem Fenster zu schauen und einfach meine Gedanken fliegen zu lassen, ohne Zweck und ohne Ziel. Ich mag es, und es ist wie eine kleine Oase in meinem Alltag, wo sonst immer jemand da ist, der etwas von mir will und braucht und sei es "nur" die Aufmerksamkeit und meine Präsenz.

Jetzt kann ich diese kleinen Oasen richtig auskosten - eben weil sie so selten geworden sind. Und dann kann ich mich auch wieder freuen, wenn dieses Haus vor prallem Leben fast platzt, vor allem dezibelmässig ;-)

Ich träume jetzt noch eine Runde aus dem Fenster....

Jac 26.05.2004, 10.18 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Gartenertrag zum ersten

Heute gibt es hier Rhabarber-und Apfelwähe - mit dem ersten diesjährigen Rhabarber aus dem eigenen Garten : (Erdbeer-Rhabarber, besonders rot und besonders süss)

Blech mit Teig auslegen, einstechen, mit gemahlenen Nüssen bestreuen und Früchte einschichten :



Mit einem Guss aus Eiern, Milch, Zucker und Vanille übergiessen und in den Backofen schieben, ca eine Stunde bei 170° (Umluft) backen



Voilà :



En Guete :-)

Jac 25.05.2004, 17.42 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Rezeptliches

Sinnvoll

Es ist Dienstag, der 25.Mai.
Am Sonntag, dem 6.Juni hat hier wieder mal ein Kind Geburtstag.

Es wäre sinnvoll, die Planung der Festivitäten frühzeitig in Angriff zu nehmen. Sich Gedanken über Geschenke, Geburtstagskuchen, Geburtstagsparty, Einladungen und dergleichen zu machen.

Ich befürchte aber, dass es mir da mal wieder gehen wird wie Suan und Herr letzter Drücker hier Einzug halten wird. Nun ja, es geht ja noch lange hin ;-)

Jac 25.05.2004, 09.19 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Sinnlos

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Jetzt ist mir besser ;-)

 

Jac 25.05.2004, 08.41 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches