Stapelweise
Stapelweise
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3
Statistik
Einträge ges.: 1899
ø pro Tag: 0,6
Kommentare: 3781
ø pro Eintrag: 2
Online seit dem: 07.12.2003
in Tagen: 2985

Entrümpelung

 

Merke:

In einem 22 qm grossen Kinderzimmer haben nicht nur künftig zwei Kinderzimmer Platz, sondern vor allem derzeit eine Unmenge Gerümpel und Gefitzel und es empfiehlt sich, Ausräumaktionen ohne Mithilfe der Kinder zu machen, weil ansonsten jedes Fitzelchen lebenswichtig ist und die Gesamtmenge an Gerümpel nicht wirklich rückläufig ist.

*wiederimstaubabtauch*

 

Jac 25.09.2004, 13.52 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Regenbogenwoche

 

 *klick*für grössere Ansicht

Die Arbeit läuft Dir nicht davon,
wenn Du Deinem Kind einen Regenbogen zeigst.
Aber der Regenbogen wartet nicht,
bis Du mit der Arbeit fertig bist.
Unbekannt 
 

 Und sie läuft auch nicht davon, wenn wir ihn unserem inneren Kind zeigen. Nur vergessen wir Erwachsenen viel zu oft, dass die Welt mit Kinderaugen zu sehen, nicht nur bedeuten kann, den Kindern zu zeigen, was man sieht - sondern es selber zu sehen, mit dem Herzen, nicht nur mit den Augen...

Ich wünsche allen Lesern ein Herz-Kinderaugen-Wochenende!

 

Jac 25.09.2004, 10.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Unerklärlich ...

 

...ist es mir, warum es für den WBE einfacher ist, einen leeren Bügel in den Schrank zurückzuhängen statt ihn zur Schmutzwäsche zu legen oder alternativ auf dem Bett liegen zu lassen.
Ebenso unerklärlich wie, dass schwarze Socken am besten ins weisse Hemd eingewickelt werden, bevor sie in den Wäschekorb kommen.
Aber am unerklärlichsten ist mir immer wieder, dass er es mit mir aushält *ggg*


 

Jac 24.09.2004, 15.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Selbstgelegte Steine im Weg

 

Manchmal bin ich ein Idiot der Extraklasse. Seit Wochen versuche ich mir selber etwas zu beweisen, will mich komplett unabhängig von den Reaktionen meiner Umwelt auf mich machen, ziehe mich in mein Schneckenhaus zurück, verschanze mich hinter dem Bollwerk "Arbeit statt Internet", alternativ "Haushalt statt Spass", werde zunehmend frustrierter und einsamer und frage mich, was ich falsch mache.

Wie dumm kann man sich anstellen?
Wozu zum Geier wollte ich mir das beweisen?

Es ist doch ganz normal, dass einem an der Meinung der Menschen liegt, die man mag, es ist ganz normal, dass man nicht in einem Vakuum lebt, wo keine Reaktion auf nichts passiert... Warum muss ich etwas in Frage stellen, was eigentlich so logisch und klar ist und mich selber so malträtieren? Ich hab' sie wohl nicht mehr alle!

Aber nun ist genug Selbstmalträtierung betrieben - ich bin wieder da, habe für den Moment diesen Schwachfug auf den Mist geschmissen und mache wieder, was mir Spass macht und nicht, was ich glaube, tun zu müssen.

Welche Erleichterung ;-)

 

Jac 24.09.2004, 13.17 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Der Schein trügt...

 

Besucherkind (B) und Töchterchen (V) unterhalten sich :

V: Komm, wir räumen das weg, dann haben wir Platz zum Spielen!
B: Häääh? Warum?
V: Sonst müssen wir es nachher machen.
B: Das musst Du selber aufräumen? Macht das nicht Deine Mutter?

Nein, das macht sie nicht. Siebenjährige können selber aufräumen. Wenn man sie lässt....

...aber ich möchte ehrlich lieber nicht wissen, welche Räubergeschichten Töchterchen über uns auswärts erzählt - vermutlich, dass sie nichts zu essen bekommt, ihre Kleider selber waschen muss, keine Spielsachen besitzt und überhaupt gar keine Eltern hat...
;-)

 

Jac 23.09.2004, 17.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Einkaufen - damals und jetzt

 

Früher...

Ja, früher, da gingen der WBE und ich leidenschaftlich gerne Lebensmittel einkaufen. Wir hatten keine Kinder im Schlepptau und konnten uns in aller Musse quer durch die Delikatessen-Abteilung arbeiten, ein bisschen von diesem Käse und noch ein bisschen von jener Salami und heute vielleicht mal Akazienhonig und wie wäre es mit eingelegten Birnen und mit einer Mini-Tasche voller Köstlichkeiten das Geschäft nach frühestens einer Stunde wieder verlassen, um dann abends in Ruhe, bei Kerzenlicht und tiefsinnigen Gesprächen die Köstlichkeiten zu verzehren....

Heute geht das ganz anders :
Die Stapelfrau (oder alternativ der WBE) schnappt sich einen Einkaufswagen, packt unten Milch, Butter, Kaffee, Eier, Teigwaren, Konserven, Putz-und Waschmittel hinein, klappert dann alle Gänge ab auf der Suche nach kindertauglichen Menüplänen, lässt Gourmetprodukte, Reformprodukte, exotische Produkte links liegen und füllt den Wagen, soweit es eben geht, ohne dass die oberste Schicht herunterfällt, kommt sich an der Kasse vor wie ein Ausserirdischer beim Betrachten der lieblich gefüllten Körbchen der anderen Anstehenden, zuckt beim Totalbetrag jedesmal kurz zusammen, schiebt den Wagen zum Auto, füllt zwei, drei oder vier Klappboxen, fährt heim, schleppt die Kisten vom Auto in die Küche, packt alles irgendwie in irgendwelche Schränke - und nach wenigen Tagen darf das Ganze wiederholt werden. Ich schätze mal, dieses Einkaufsverhalten wird sich noch mindestens ein Jahrzehnt halten.

Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass Lebensmittel einkaufen nicht (mehr) zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört?

 

Jac 23.09.2004, 11.37 | (10/9) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches