

Mein Leben in 6 Worten:
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Alle Köche...
...sind versch***en,
die sich nicht zu helfen wissen.
Das war das Credo in meiner Ausbildung. Dass etwas schief geht beim Kochen, ist nicht weiter schlimm, nur sollte man dann mit viel Phantasie und Kreativität was draus machen. Diese Worte habe ich noch immer in mir und sie helfen mir auch heute noch manchmal - wie zum Beispiel dann, wenn ich das Schoggipulver für den Kuchen abwägen möchte, weiss, dass ich vorgestern das letzte gebraucht habe und dann feststelle, dass die Reservebüchse im Keller auch schon lange aufgebraucht ist... Aber was mit Schoggipulver geht, funktioniert bestimmt auch mit geschmolzener Schoggi. Hoffe ich.
Immerhin habe ich so einem Lapsus ein nettes Anekdötchen mit dem WBE zu verdanken : als ich ihn damals, in meinem jugendlichen Leichtsinn, für geleistete Pannenhilfe zu einem Nachtessen eingeladen hatte, wollte ich natürlich brillieren und eine ganz delikate Honig-Orangensauce zu den Pouletbrüstchen zaubern. Doch je mehr ich daran gemacht habe, desto schlimmer wurde es, bis ich am Schluss kapitulierte, die Sauce in den Ausguss leerte und mit den Steinpilzen aus dem Tiefkühlfach eine ordinäre Steinpilzrahmsauce gemacht habe. Lange Zeit später hat mir dann der WBE, der das Essen über alle Massen lobte, verraten, dass er überhaupt keine Pilze mag und die Sauce nur gegessen hat, weil er die rosa Brille auf der Nase hatte...Jac 27.06.2004, 12.22 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Gartentherapie
Es ist eigentlich ganz einfach :
Wenn ich so ein Tief habe, wie heute mittag, dann gibt es einen Weg, wie es mir danach besser geht :

Ich gehe raus in unseren Garten und verausgabe mich dort. Irgendwas findet sich dort immer zu tun. Genau das habe ich auch heute gemacht, da ein bisschen Blümchen pflanzen, dort ein bisschen Unkraut jäten, dabei viele wunderbare Blumen sehen, viele verschiedene Lebewesen, vom Tausendfüssler bis zu Baby-Blindschleiche entdecken, den Duft der frischen Erde riechen - und dann sind meine Füsse wieder am Boden, mein Kopf frei und mein Herz leichter.
Manches lässt sich einfach nicht ändern, sondern nur aushalten - und dafür ist meine Gartentherapie genau das richtige!
Manches ist einfach immer da, auch wenn es nicht immer schwierig ist, auch wenn es manchmal nicht weh tut. Aber ich werde wohl auch noch in zwanzig Jahren damit kämpfen, dass mich manchmal meine Erinnerungen so überfallen, dass ich zu nichts mehr fähig bin.
Jac 26.06.2004, 21.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Kloss im Hals
Eigentlich wollte ich nur schnell testen, ob die DVDs, die wir von unseren Hi8-Filmen von Davids letzten Monaten zur Sicherheit brennen liessen, auf dem PC laufen und wie die Bildqualität aussieht.
Eigentlich.
..und nun habe ich einen grossen Kloss im Hals, weil ich nicht einfach abschalten konnte und mir in bewegten Bilder wieder vorgeführt wurde, was im Alltag leicht zu verdrängen /vergessen ist :
sein Lachen, seine Mimik und Gestik - und die Lücke, die er hinterlassen hat. Ich habe nur einige Minuten gesehen, wo er noch recht fit ist, ich habe nicht den Schluss angeschaut....

Nun sitze ich hier, wie gelähmt und versuche mich zu wehren gegen die Flut von Erinnerungen, mit denen ich auch nach dieser langen Zeit nicht wirklich umgehen kann. Da hilft alles verarbeiten und trauern nicht - manchmal überwältigt es mich einfach nur....
Jac 26.06.2004, 10.51 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
Präzisierung
Mein vorheriger Eintrag bedeutet nicht, dass ich grundsätzlich keine Lust mehr am Bloggen habe.
Ich habe vielmehr heute keine Lust :
- mich mit schlecht gelaunten Kindern zu umgeben
- mich mit Waschmaschine, Staubsauger, Bodenlappen und Bügeleisen zu beschäftigen
- den ganzen Tag hier in der Pflicht zu sein
Da ich aber vor meine Aufgaben nicht weglaufen kann und sie sich auch nicht von selber erledigen und sich die Grünpflanzen herzlich wenig für meinen Alltags-Frust interessieren, habe ich mir mit knappen zwei Worten Luft verschafft.
Ich fürchte, ich bin absolut ferienreif - wenigstens ist das Wangerooger Wetter im Moment auch nicht gerade prickelnd, sodass ich gern noch die zwei Wochen warte....
Jac 25.06.2004, 17.10 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Ukulelen-Konzert



Einfach nur schön war es, das Ukulelenkonzert der Zweitklässler!
Jac 24.06.2004, 21.37 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
5 Kilo Nerven..
...habe ich gebraucht, unzählige Schimpfworte, drei Downloadversuche für den Virenscanner, ziemlich viel Denkkapazität für die aufgetretenen Schwierigkeiten (wie bringe ich Daten von einem Rechner mit Win98 ohne Netzwerk, ohne CD-Brenner und ohne Netzanschluss auf einen Rechner mit WinXP und allem Pipapo).
Aber jetzt läuft der neue Rechner für den WBE - mit Virenscanner, aktuellen Updates, funktionierendem Internet und Drucker - und ich bin ziemlich geschafft, da ich zwischendurch noch Kinder betreut, Einkäufe verräumt, einen Kuchen gebacken, 3 Maschinen Wäsche gemacht und verschiedene "Kleinigkeiten" erledigt habe.
Schliesslich ist der heutige Tag noch lange nicht fertig, und auf uns wartet das Ukulele-Konzert von Olivers Klasse heute abend, welches gleichzeitig der Abschieds-Apéro ist - Teilnahme Ehrensache....und wenn wir zurück sind, dann bin ich dann wohl einfach nur noch geschafft. Dabei wollte ich doch heute endlich, endlich meine Mailberge abtragen *hüstel* - Hat irgendjemand grad schnell 10 Stunden Zeit für mich übrig?
Jac 24.06.2004, 16.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Computerspezialist am Werk
Das Schicksal sei mir gnädig, wenn ich nun versuche, den neuen PC des WBE zu installieren und die alten Daten zu übertragen - möge jedes wichtige Kabel vorhanden und jedes Einzelteil funktionierend sein, möge der Drucker das tun, was er soll und möge ich die richtigen Interneteinstellungen finden, bevor das Ungeziefer mich findet ;-)
...ich erinnere mich mit Grausen an Episoden, wo ich versucht habe, einen Drucker zu installieren und danach das Netz nicht mehr funktionierte, wo ich versucht habe, mit Win98 ein Heimnetzwerk zu konfigurieren...
...möge mir mein Anfängerglück hold sein...
Jac 24.06.2004, 10.47 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Es ist Abend geworden...
...der Himmel ist nun klar und fast wolkenfrei, der Wind hat sich gelegt.
...die Kinder sind (theoretisch *hmpf*) im Bett, mein Mann endlich daheim.
...und ich könnte mich nun herrlich entspannen - wenn ich nicht so müde wäre. Das hat aber bestimmt nur damit zu tun, dass heute morgen um halb sechs das Telefon mich aus meinen Träumen klingelte - zu früh, um aufzustehen und zu spät, um wieder richtig einzuschlafen.
Nun denn, morgen ist ein neuer Tag, auch denn werde ich irgendwie zu Boden kriegen - es ist mir noch keiner davongekommen ;-)
Jac 23.06.2004, 21.25 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Genervt
Es ist alles nervig.
Die Kinder sind genervt vom Wetter und nerven, weil sie genervt sind.
Ich bin genervt, weil mich die Kinder mit ihrem Genervtsein nerven.
Ich nerve mich, dass ich genervt bin, weil mich das Genervtsein nervt.
Kann ich bitte, bitte, bitte irgendwo Sonnenschein und Wärme bestellen? Das soll anscheinend eine erfolgreiche Therapie gegen Genervtsein sein.
Jac 23.06.2004, 15.56 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Freiheit
Mein Leben beinhaltet viele kleine Freiheiten :
Ich kann mir meine Arbeit einteilen, wie ich möchte, ich kann mich gestalterisch austoben, ich kann einkaufen, ohne den Blick dauernd auf die Gesamtsumme zu haben, ich habe ein Auto zur Verfügung, es steht mir frei, wofür ich mich in meiner "Freizeit" interessiere, ich habe die Freiheit, nicht arbeiten gehen zu müssen. Und ich weiss all diese kleinen Freiheiten zu schätzen.
Doch eine Freiheit fehlt mir :
Die Freiheit, nicht immer für jemanden verantwortlich zu sein, nicht immer präsent sein zu müssen. Die Freiheit, einfach aus dem Haus zu gehen, ohne den Blick auf die Uhr und die An-/Abwesenheitsliste der Kinder.
Doch für mich freiheitsliebenden Menschen ist dies wohl die schwierigste Aufgabe, diese Angebundenheit. Manchmal komme ich ausgezeichnet damit klar und tröste mich mit dem Gedanken, dass Benjamin schon in einem Jahr dann auch in den Kindergarten geht und mir so wöchentlich doch ein paar Stunden der Freiheit verschafft, weil die anderen beiden in der Schule sind, aber an manchen Tagen fällt es mir schwerer, so wie heute. Das mag auch daran liegen, dass Benjamin zwar jetzt für knapp zwei Stunden in der Spielgruppe ist, aber dafür die zwei anderen hier herumstreiten, weil heute die Schule ausfällt.
Doch so ist das wohl : man macht sich viel zu oft Gedanken über das, was man nicht hat, statt sich mit dem zu arrangieren, was man hat... Aber für manche kleinen Freiheiten gibt es wohl einfach keinen Ersatz......
Jac 23.06.2004, 09.24 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes


