

Mein Leben in 6 Worten:
Lesenswert:
FrauKim
Heldin im Chaos
Rosensophie
Der rote Faden
Wert(h)sachen
Moving Target
Furunkelchen
DasMiest
Tanjas Traumberg
Tirilli
Woermchen
Alphamama
~~~~~~
Einträge ges.: 1899
ø pro Tag: 0,6
Kommentare: 3782
ø pro Eintrag: 2
Online seit dem: 07.12.2003
in Tagen: 3089
Angstfrei
Gestern hatte ich einen zahnärztlichen Kontroll-Termin mit Zahnreinigung und ich bin wohl das erste Mal komplett angstfrei da hingegangen.
Noch vor zwei Jahren war ich allein beim Gedanken daran vollkommen panisch und solange es sich irgendwie vermeiden liess, ging ich einfach nicht hin. Die Vogel-Strauss-Politik beherrschte ich in Bezug auf meine Zähne nur zu gut.
Nachdem ich mir dann aber irgendwann ein Herz gefasst, die bestehenden Schäden beheben liess und durch viele, viele Sitzungen gelernt habe, dass Zahnarzt nicht zwingend mit unerträglichen Schmerzen und hilflosem Ausgeliefertsein einhergehen muss, empfinde ich es heute als Befreiung, da einfach hingehen zu können, ohne dass deswegen die ganze Woche gelaufen ist...
Ein wirklich gutes Gefühl!
Auch wenn ich nicht ganz ohne Folgetermin auskomme, weil eine uralte Plombe nicht mehr so sitzt, wie sie sollte - aber dem sehe ich wirklich gelassen entgegen und kann es selber kaum glauben!
Jac 21.01.2005, 09.43 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Eine Phase
Irgendwer muss meine Kinder ausgetauscht haben - diese drei hochexplosiven Geschöpfe kenne ich nicht, auch wenn sie aussehen wie meine Kinder, reden wie meine Kinder und riechen wie meine Kinder.
Wenn morgen Vollmond wäre, dann wüsste ich ja, dass es doch meine sind - ist aber nicht.
Weder schneit es noch bin ich gereizt, noch haben wir derzeit viel ungewohnte Abläufe - ich glaube, "wir" haben mal wieder eine Phase. Das zumindest lässt darauf hoffen, dass sich die Stimmung wieder beruhigt - ich kann langsam keine Lavendelkerzen mehr riechen ;-)
Jac 20.01.2005, 13.56 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Arbeits-Training
Wer nicht richtig faulenzen kann,
der kann auch nicht richtig arbeiten.
Aus Sizilien
Und darum übe ich mich heute in der hohen Kunst des Faulenzens und darum kann ich hier auch grad nicht mehr schreiben - schliesslich ist es manchmal schon fast Arbeit, wohlklingende, geistig hochstehende Texte zu formulieren - und was anderes würde ich doch nie im Leben bloggen ;-)
Jac 19.01.2005, 15.00 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Tür-Massage
Heute ist abenteuerlicher Tag - nach der zweimaligen Baum-Anbetung kam dann noch die Türen-Massage dazu :
dazu kniet Frau am besten vor der weiss gestrichenen Türe nieder, und massiert diese mit kräftigen Bewegungen in alle Richtungen. Um die Effizienz zu verstärken und das Wohlbefinden der Türe zu steigern, nimmt man als Massagestab am besten einen handelsüblichen Radiergummi - so kann man dann auch gleichzeitig die Bleistiftmalerei entfernen, die der Zwirbel dort hinterlassen hat.
Schliesslich haben wir ja kein Malpapier im Haus und schon gar keine Malbücher und überhaupt gar kein Papier....
;-)
Jac 18.01.2005, 15.52 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Extrem-Klettering
Kleine Kinder lernen erst stehen und viele Mütternerven später dann auch, sich wieder hinzusetzen.
Bei Katzen ist das ähnlich - auf die Bäume kommen sie schnell, nur das mit dem wieder herabkommen, das dauert deutlich länger. Und vor allem lernen sie offenbar nicht, nur dort hinaufzuklettern, wo sie auch selber einfach wieder herunterkommen.
Wer nun also eine rundliche Frau irgendwo unter einem Baum sieht, die unentwegt "Minouche - Minouche - Minouche" ruft, soll sie bitte nicht auslachen, es handelt sich dabei nicht um einen neuen Baum-Anbet-Kult, sondern nur um den Versuch, sich den Aufbau der Leiter zu ersparen durch positive Motivation des maunzenden Objekts.
Aber zweimal heute reicht mir, die Katze bekommt jetzt ein bisschen Hausarrest, ich hätte doch auch noch anderes zu tun ;-)
Jac 18.01.2005, 13.17 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Katzentatzen
Recht auf Bildung - für fast alle...
Mir stellen sich die Nackenhaare, wenn ich lese, was der Grosse Rat im Aargau nun beschlossen hat :
Statt Timeout sollten Familientherapien verordnet werden, statt unendliche Freizeit sinnvolle Aktivitäten und Beschäftigungsprogramme, statt Ausschluss Hilfe - doch das bleibt Utopie, denn das will keiner bezahlen. Sparen auf dem Rücken der Kinder...
Jac 18.01.2005, 11.59 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
Kinderstrumpfhosen
Kinderstrumpfhosen gibt es nur in zwei Grössen :
entweder "schon zu klein"
oder
dann "noch zu gross".
Dazwischen gibt es nichts, denn dann heisst es "sie zwicken und ich will keine Strumpfhosen anziehen"...
Jac 17.01.2005, 16.08 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Mein inneres Kind
Mein inneres Kind hat viele Dinge gelernt:
- Mach Dir bloss nie Hoffnungen, Du wirst nur enttäuscht werden
- Glaub ja nicht, dass Dir jemand eine Freude machen will, so unwürdig wie Du bist
- Du denkst doch nicht im Ernst, dass man Dich mögen kann?
- Zeig keinesfalls, dass Du etwas möchtest, denn dann wird es Dir ganz sicher verwehrt
- Mach Dich klein und unsichtbar, dann kann Dir am wenigsten passieren
...
Nur ein paar Beispiele, nur ein paar Ansätze....
Ich bin längst erwachsen und ich habe meinem inneren Kind die Möglichkeit gegeben, manche dieser Dinge zu vergessen, zu verarbeiten, ich habe mir selber die Möglichkeit gegeben, die Denkmuster loszuwerden und heute nicht mehr so zu empfinden. Zumindest meistens, dann, wenn ich bei mir bin, wenn ich gelassen und ruhig bin.
Doch manchmal geschehen Dinge, die mich aus meinem Gleichgewicht bringen, die alles mögliche aufwühlen, wo dann auf einmal soviel Traurigkeit in mir ist - und dann kann ich das innere Kind und seine Verhaltensmuster nicht mehr bändigen, dann falle ich zurück in all die alten Denkweisen. Meistens merke ich es noch nicht mal. Ich glaube auch nicht, dass ich deswegen noch eine Therapie brauche, ich glaube vielmehr, dass manche dieser Verhaltensmuster aus der Kindheit so tief eingebrannt sind, dass es unendlich viel Geduld und Zeit und neue Situationen ohne sie braucht, bis man in der Lage ist, nicht mehr in die alten Fallen zu tappen.
Mein inneres Kind hat wohl noch immer, nach all den vielen Jahren, ein Defizit an Wärme und Verständnis, an Zuneigung und Achtung.
Ich brauche viel Geduld mit mir selber - etwas, was mir zugegebenermassen nicht gerade leicht fällt - und ich brauche wohl auch Geduld von meinem Umfeld. Verständnis dafür, dass ich immer wieder in die alten Dinge zurückfalle, ohne Vorwarnung, nicht einfach erkenntlich. Und ich brauche auch Geduld, weil mein Umfeld das nicht einfach erkennen kann - wie denn, wenn ich es selber noch nicht mal merke?
Aber ich bleibe dran - mir zuliebe.
Jac 17.01.2005, 12.33 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
Mit Blindheit geschlagen
Manchmal bin ich auf beiden Ohren blind.
Allen, denen ich in den letzten Stunden zu nahe getreten bin durch meine Worte, die sich verletzt gefühlt haben dadurch, möchte ich versichern, dass das keineswegs in meiner Absicht lag und das mir das leid tut.
Irgendwie fällt es mir deutlich leichter, komplexe sachliche Zusammenhänge zu erfassen als das, was sich zwischenmenschliche Beziehungen nennt. Immer, wenn ich glaube, es verstanden zu haben, tut sich ein neuer Aspekt auf, und ich fange wieder von vorne an. Vielleicht sollte ich mich besser an die Sachlichkeit halten, das wäre gefahrloser - aber dann wäre mein Leben so viel kälter und ärmer.
Ich möchte Menschen nahe sein, ich möchte Beziehungen pflegen, ich möchte Zuneigung geben und bekommen - und manchmal wünsche ich mir noch ein bisschen Nachsicht, wenn ich in meiner HauDrauf-Manier mich in irgendwelchen Gedankenkonstrukten verirre....
Jac 16.01.2005, 17.43 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
Kindermund
Benjamin, 4 Jahre alt :
"Bei den Männern hängt es unten und bei den Frauen oben"
Jac 16.01.2005, 10.41 | (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien


