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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Alt


Dass ich mir heute so alt vorkomme, hat wohl weniger mit dem nunmehr erreichten Alter von 40 Jahren zu tun, sondern wohl viel mehr damit, dass:

- ich gestern definitiv zu spät ins Bett bin, wie immer, wenn der WBE nicht da ist

- die Energie von 5jährigen sich eindeutig in einer anderen Liga abspielt

- dass unsere Kinder zwar nicht mehr im Minutentakt aus dem Zimmer kommen wie früher, wenn sie schlafen sollten, aber wenn sie das im 10-Minuten-Takt abwechslungsweise tun und es jedesmal grösste Probleme zu lösen gibt wie "ich habe aber auch noch Hunger" oder "mir ist langweilig im Bett", dann kann sich das doch gern eine Stunde hinziehen, eine sehr anstrengende Stunde...

- dass ich heute die liegengebliebene Wäsche von gestern und vorgestern und vorvorgestern aufarbeiten musste durfte. (machte nur grad 4 grosse Maschinen...)


Und wenn ich mir morgen wieder so alt vorkomme, dann liegt es wohl daran, dass ich hier den Aus-Knopf einfach nicht finde - wo soll der gleich nochmal sein?
;-)


Jac 31.01.2006, 22.15| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Besternte Nacht


Ein wunderschöner Gedichteband:

besternte


Paulina Frick-Müller ist eine Nachbarin meiner Mutter und schreibt Gedichte, die schon beim ersten Lesen unter die Haut gehen, berühren.... Gedichte, die man einfach versteht, weil man sie spürt.
"Besternte Nacht" ist ihr Erstlingswerk - und wird hoffentlich nicht das einzige bleiben.


Jac 30.01.2006, 20.58| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Ein besonderes Geschenk




Dieses ganz besondere Bild habe ich heute geschenkt bekommen - ein Aquarell, genauso, wie es mir gefällt, voller Farbe und doch schlicht....

Was dieses Bild aber ganz besonders macht, ist die Schenkerin : meine Mutter. Unser Verhältnis war lange von vielen Missverständnissen geprägt, weil wir uns wohl ähnlicher sind, als wir beide es wahrhaben wollten, weil wir beide an Sturheit kaum zu überbieten sind - und weil Mutter-Tochter-Verhältnisse wohl dazu neigen, schwierig zu sein - vor allem, wenn die Töchter so eigensinnig sind wie ich. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass sie heute hier persönlich vorbei kam, um mir diese Bild zu schenken, voller Zuneigung und Freude - und ich hatte wohl noch nie so einen schönen (Kind-)Geburtstag.

Die Künstlerin dieses Bildes?
Meine Mutter :-)


Jac 30.01.2006, 20.49| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Hintergedanken



Manchmal brauche ich etwas länger, um von der Leitung herunterzukommen. Die auf Drängen des WBE besuchte Katzenausstellung hatte nämlich vor allem den Zweck, mich darauf abzuklopfen, wie ernst mir meine Gedanken zum Thema Spezial-Katze waren. Und das war genau richig, weil mir die Ausstellung gezeigt hat, dass das nicht meine Welt ist - und dass es sich somit erledigt hat, mir zum Geburtstag eine junge Birma oder MaineCoon zu schenken.

Aber mein WBE wäre nicht mein weltbester Ehemann, wenn er nicht einen Ausweichplan gehabt hätte - und so durfte ich heute morgen einen liebevoll eingepackten Gutschein auspacken für etwas, über dessen Anschaffung ich die letzten Wochen immer wieder nachgedacht habe und auf keinen grünen Zweig kam, weil ich mich einerseits nicht getraut habe und weil ich mich auch nicht so richtig für ein Produkt entscheiden konnte und überhaupt musste soviel bedacht werden - jetzt ist Schluss mit hin und her überlegt - ich werde unter die Näherinnen gehen - mit einer neuen, guten Nähmaschine. *freufreufreu*
Und ich verspreche, mich diesmal nicht von der urgewaltigen Erinnerung in meinem Kopf ablenken zu lassen, die mir all die Jahre eingeflüstert hat, dass ich da sowieso nur Schnurpf produziere und sie das besser könne. Wozu gibt es Kurse?

Und wer wissen möchte, welche Lieder in meinem Geburtsjahr grade so in waren - der liebe Herr Tagesblog war so freundlich, genau heute die Charts von 1966 zu veröffentlichen. Da kann ich nur sagen - Merci, Cherie!

Und jetzt geniesse ich meinen ruhigen Morgen hier und widme mich der Feststellung, dass es nicht weh tut, 40 zu sein und dass ich auch kein anderer Mensch als gestern bin.


Jac 30.01.2006, 09.05| (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Schnipsel


- wenn wir den Tannenbaum noch lange genug im Garten liegen lassen, statt ihn endlich der Grünabfuhr mitzugeben, dann können wir ihn bald vor dem Haus aufstellen und Ostereier dranhängen.

- die schlimmste Durchbeisserei mit meiner Stickerei habe ich hinter mir, jetzt beginnt es langsam Spass zu machen, nicht zuletzt, weil sich jetzt auch schon ein Arm und die Flügel erkennen lassen und nicht mehr nur willkürlich verteilte Farbkleckse.

- es fragt sich, wer hier am meisten aufgeregt ist wegen übermorgen - ich nämlich nicht, aber WBE (der originale *fg*) und Kinder sind ausgesprochen zapplig.

- wer meint hier irgendwelche Statements zu irgendwelchen Ereignissen in irgendwelchen Foren zu lesen, ist hier falsch - solche Dinge kläre ich vor Ort und sonst nirgends ;-)

- seit mehr als 5 Jahren bin ich nun aktiv im Netz unterwegs. Zuerst war es neu und aufregend, dann wurde es wichtig, dann wurde es sehr wichtig, dann zerflossen die Grenzen zwischen Virtualität und Realität - und jetzt hat es genau den richtigen Platz : es ist mir wichtig genug, dass ich Zeit damit verbringe, aber nicht wichtiger als zu leben.

- der Zwirbel schläft heute freiwillig auf dem Boden. Er hat ein halbhohes Bett und hat sich gewünscht, dass wir die Matratze aus dem Bett nehmen, drunter legen und er so heute nacht in seiner Hütte schlafen kann.

- ich freu mich auf nächstes Wochenende.

- am spannendsten ist ein Buch dann, wenn man vor lauter Müdigkeit das letzte Kapitel nicht mehr lesen kann und das auf die nächste Einschlaflesestunde verschieben muss - da hilft es nur wenig, dass man das Buch schon mal gelesen hat.


Jac 28.01.2006, 21.44| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

*schädelbrumm*


Ich habe heute so viel gelesen und nachgedacht und überlegt und wieder gelesen, dass es für mindestens drei Tage reicht. Eigentlich zuviel, eigentlich hätte ich irgendwann mittendrin dem Rechner den Rücken kehren sollen und erst in zwei Tagen wieder schauen. Aber immer geht das nicht, auch wenn man weiss, dass es wohl zuviel ist. Manchmal ist auch eine virtuelle Verantwortung genau so wichtig wie eine reelle.

Glücklicherweise hatte ich aber heute sowohl am Morgen als auch noch am Nachmittag keine Kinder hier, sodass sich das ausnahmsweise wirklich verantworten liess. Sonst wäre es mir womöglich noch langweilig geworden *lüüüg*


Jac 26.01.2006, 21.12| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Spielen beim Essen


Beim Essen wird nicht gespielt.
Mein Mantra seit vielen Jahren und das gilt für alle. Die einzige Art Spiel, die erlaubt ist, betreiben wir immer dann, wenn der WBE nicht am Abendessen teilnimmt:
dann wird mit der Sprache herumgespielt.
Es gibt so viele tolle Sprach-Spiele und sie machen Spass, den Kleinen wie den Grossen - und man kann dazu dennoch gesittet weiteressen.

Beispiel:
- Gegensätze aufzählen, soviel wie möglich (hell - dunkel, heiss - kalt, süss - sauer)
- Dinge mit einem bestimmten Anfangsbuchstaben aufzählen (nein, es gibt keinen Melefant!)
- Zusammengesetzte Wörter weiterführen (Apfelbaum - Baumhaus - Hausdach)
- Wörter mit gleichem Stamm suchen (Vorfall - Abfall - Unfall)
- Reime (einer sagt einen Satz vor, die anderen versuchen etwas sich darauf reimendes zu finden, Sinngehalt einerlei, Lachfaktor sehr hoch.)

So sind die Essen immer in sehr lustiger Atmosphäre und auch mein grosser Wenigesser greift dabei immer besser zu, als wenn wir einfach "nur" essen. Und fürs Sprachverständnis ist es auch grad noch gut.


Und solange sie Wörter suchen, streiten sie nicht. *räusper*


Jac 24.01.2006, 18.26| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Kindergarten


Kindergarten ist etwas Feines für fünfjährige Zwirbels.
Ausfallender Kindergarten ist etwas Feines für fünfjährige Zwirbels, aber etwas weniger Feines für das alte lebenserfahrene Mami.

Und weil der Kindergarten gestern und heute schon ausgefallen ist, machen wir doch glatt weiter und lassen ihn morgen auch ausfallen. Vermutlich lohnt sich das dann am Donnerstag dann auch nicht mehr richtig, die Woche noch anzufangen, denn am Freitag hat der fünfjährige Zwirbel sowieso frei.

Es lebe das Schweizer Kindergartensystem ;-)


Jac 24.01.2006, 18.19| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Schadenfreude


Schadenfreude ist etwas verwerfliches, denn es zeugt von niederen Instinkten, von fehlendem Verständnis und wertet denjenigen ab, der es empfindet. Schadenfreude bedeutet, dass man sich die Hände reibt, weil das einem anderen passiert ist und man selber nichts damit zu tun hat. Schadenfreude gehört sich nicht.


Wie schön, dass ich manchmal auf alle Gehörigkeiten und Konventionen und Moralitäten verzichten kann ;-)


Jac 23.01.2006, 21.11| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Strawberry Fairy


Vor etwa 14 Jahren habe ich an meiner Strawberry Fairy von Eva Rosenstand angefangen zu sticken - und damals die Packung in die Ecke gepfeffert, weil der Anfangsenthusiasmus der doch ziemlich komplizierten Zählerei nicht gewachsen war.

Heute nun habe ich sie wieder rausgeholt, mit dem festen Willen, diese Kreuzsticharbeit nun zu vollenden - und mir wurde dann auch wieder klar, warum ich damals die Lust verloren habe, da ich mich einige Male trotz Konzentration verzählt habe und heute die Rückwärts-Stickerei zur Kunst perfektioniert habe. Doch ich habe jetzt immerhin das erste Durchbeissen überstanden und jetzt beginnt es langsam Spass zu machen - und die Kinder schauen sehr interessiert zu und möchten auch Kreuzstich sticken - schöner Nebeneffekt ;-)

Ich schätze, es werden noch sehr viele Wochen ins Land gehen, bis sie fertig ist - aber vermutlich nicht weitere 14 Jahre.


Jac 21.01.2006, 22.43| (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Nadeleien

XXL-Frauen und Sport


Mit Riesenschritten naht unser mehrtägiger Familienausflug in den Schnee, vor dem ich mich nun viele Jahre lang erfolgreich gedrückt habe, mit dem Erfolg, dass dort, wo Schneejacken und Schneehosen von Mann und Kind hängen bei mir gähnende Leere herrschte. Da ja bekanntlich spätestens Ende Januar in allen Geschäften ausschliesslich Sommersachen angeboten werden, war es also an der Zeit, diese Lücke zu schliessen. Das war sozusagen von elementarer Wichtigkeit, denn ich kenne mich gut genug, um zu wissen, dass ich spätestens, wenn ich das erste Mal friere, die Nase gestrichen voll habe von Schnee-Ferien - und meinetwegen kaum der Rest der Familie abreisen will.

Also begab ich mich zuversichtlich ins Geschäft meines Vertrauens, wo ich Hosen kaufen kann, ohne sie anzuprobieren, weil ich weiss, dass die Spezialgrösse sitzt. Denn meine Hosen müssen in der Quere ein bisschen breiter und in der Länge ein bisschen kürzer sein - grosse Kurzgrösse also ;-)
Die Auswahl war gross, auch die eine oder andere Kurzgrösse war dabei - und eine eifrige Verkäuferin mit geschätzter Kleidergrösse 34 wuselte um uns herum. Ich packte also zuversichtlich die mir in der Regel passende Grösse und sicherheitshalber noch die Hose eine Nummer grösser- um dann festzustellen, dass auch die grössere Hose anscheinend für eine deutlich schmalere Frau gemacht war - begleitet von so freundlichen Aussagen der Verkäuferin wie "ja, das ist halt nach Weihnachten, da sitzt alles etwas enger" "Nein, grösser haben wir das nicht, das reicht normalerweise aus" ....Zugegeben, ich trage nich Grösse 36, aber 46 ist nun auch wieder nicht so extrem riesig. Ein weiteres Exemplar aus der Herrenabteilung wird von ihr kommentiert "ah, das sieht ja super aus" - wenn man von den umgekrempelten, weil viel zu langen Hosenbeinen absieht. Mein Mann verdreht die Augen und flüstert mir in einem unbeobachteten Moment zu, dass es schrecklich aussieht - und ich atme aus, und die Hose ist dann auch nicht mehr bequem. Der WBE schleppt dann schlussendlich eine Kurzgrösse aus der Herrenabteilung in grosser Grösse an - und die sitzt perfekt, kommt im neutralen Schwarz daher und der Preis lässt mich nicht in Ohnmacht fallen. Das alles begleitet vom Gezwitscher der Verkäuferin, dass halt sooooo grosse Nummern und das nach Weihnachten und überhaupt und sowieso sei eng geschnitten eben in und mit meinen Massen und bliblablub. Nachdem sie mir dann noch versucht hat, Herrenhandschuhe in Grösse 9 anzudrehen, wo mir doch die kleinste Damengrösse 7 sitzt, habe ich aufgegeben, meine Hosen und meine Jacke gepackt und bin geflüchtet. Bloss raus da.

Und ich bekomme so eine leise Ahnung, war XXL-Frauen oft so unsportlich sind. Nicht etwa, weil sie nicht wollen oder können, nein, keineswegs - es gelingt ihnen nur schon gar nicht erst, die passende Kleidung zu besorgen, weil sie von XS-Verkäuferinnen rettungslos frustriert werden, welche mit den Herstellern der Sportbekleidung unter einer Decke stecken, die ihre Produkte viel zu klein numerieren.

Aber ich - ich werde mit meiner Herrenhose und meiner Jacke in einer Grösse, in der ich sonst schwimme, bestimmt wunderbare Tage im Schnee verbringen, unbeirrt von irgendwelchen modischen Wirrungen und Verengungen, befreit von Schöhnheitsprinzipien....
Ich freu mich drauf. Sozusagen ;-)


Jac 20.01.2006, 23.35| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Motivierende Planung



Geplant: (m)ein Geburtstagswochenende mit dem WBE - ohne Kinder, ohne Verpflichtung - und vor allem ohne Aufstehen für die Kinder am Sonntagmorgen ;-) Ausführung im Februar.

Geplant: ein Ausflug zu einem Internettler-Treffen, für welches ich für einmal nicht viel zu weit weg oder alternativ terminlich zu eingespannt bin. Ausführung im März.

Geplant: die Lichttherapie nicht verschlampen. Ausführung täglich, nicht nur, wenn ich grad sonst nichts zu tun habe.

Mittelfristiges Ziel: Spass haben, um den Ernst der Kindererziehung mit der nötigen Portion Galgenhumor angehen zu können.

Wie kräht Benjamin doch immer?
Können wir das schaffen?
Jou, wir schaffen das!


Jac 19.01.2006, 22.15| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Durchhänger



Bei einem Durchhänger als Mutter und Hausfrau gibt es verschiedene Wege, damit umzugehen:

- Aussitzen:
Das dauerhafte Sitzenbleiben auf dem Stuhl vor dem Rechner führt zu chaotischen Zuständen in Waschküche, Küche, Wohnzimmer und Kindermoral - Prädikat untauglich.

- Paradoxes Ablenken:
All die hundert Dinge zu erledigen, die schon längst gemacht werden müssen, lenkt zwar davon ab, dass man einen Durchhänger hat, führt aber zu grosser Erschöpfung, weil jedes dieser Dinge nur mit immensem Willensaufwand überhaupt angepackt wird - Prädikat untauglich.

- Jammern:
Das mantra-mässige Wiederholen von "ichhabekeinelust" gegenüber allen und jedem kann dazu führen, dass man um die Ohren gehauen bekommt, wie gut man es doch hat (was man selber ja eigentlich weiss) und dass man sich nicht so anstellen soll (was man nicht tut, nur weil man grad mal schwächelt) und führt dazu, dass man sich selber noch mehr leid tut als ohnehin schon - Prädikat untauglich.

- Weglaufen:
Diese Taktik kollidiert bei Müttern in der Regel mit dem ausgeprägten Pflichtgefühl und der Liebe zu den Kindern, ausserdem nimmt man das schlimmste Ärgernis, sich selber, sowieso überallhin mit - Prädikat absolut untauglich.

Die einzige Taktik, die wirklich erfolgversprechend scheint :


ich kenne sie nicht, sonst hätte ich keine solchen Durchhänger mehr ;-)



Jac 17.01.2006, 22.03| (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Gelernt



Wer in einem älteren Haus wohnt und die Nachtabsenkung der Heizung aktiviert, wird mit morgendlichem Frieren und Schimmelbildung nicht unter zwei Ecken bestraft.




Dies gilt auch dann noch, wenn man im Sommer eine neue Heizung eingebaut hat.
Und das gilt im besonderen dann, wenn die Aussentemperatur nie über null Grad steigt und die Zimmer zuwenig beheizt werden, weil man vergessen hat, die Thermostaten aufzudrehen, da man jetzt ja über eine Aussensteuerung und nicht mehr über eine Raumsteuerung verfügt, bei der die Thermostaten auf keinen Fall berührt werden durften.

Um den Lerneffekt zu steigern, dürfen also Ecken geputzt und behandelt werden. Mit Schäden an den Händen ist zu rechnen, sofern diese über kleinere Schnittwunden verfügen. Das Brennen ist aber nicht gesundheitsschädigend.

*grummel*


Jac 16.01.2006, 17.23| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Entscheidungsfindung



Nun gut, so waren wir also heute auf der Katzenausstellung. Es waren viele, viele Katzen da und ebensoviele Menschen - vor manchen Ausstellungsobjekten herrschte Stau, während andere Katzen völlig unbeeindruckt vom Tumult ein Nickerchen hielten - kluge Katzen...

Ich habe mir einen Stapel Visitenkarten mitgenommen von Züchtern, deren Katzenrasse mich angesprochen hat, aber eigentlich weiss ich jetzt noch weniger als vorher, was ich eigentlich will. Ich weiss zwar nun immerhin, dass eine Perser beim derzeitigen Rassenstandard keinesfalls mehr in Frage kommt, dass mich Nacktkatzen nur zu Mitleid anregen, dass ich bei Siam im extremen Zuchtstandard den Drang habe, die Katze zu füttern, damit sie nicht mehr so unterernährt aussieht - aber der Entscheidungsfindung, ob es nun wirklich eine Birma oder vielleicht doch eine Norwegische Waldkatze oder gar eine Maine Coon sein soll, bin ich keinen Schritt näher gekommen.

Das Pegel schlägt zwar ein bisschen Richtung Maine Coon, was aber vor allem daran liegt, dass wir Olivers ehemalige Spielgruppenleiterin, eine Seele von Mensch, dort trafen - mit einer schwarz-weissen Maine Coon auf dem Arm und dem Hinweis, dass sie derzeit junge Kätzchen hat und wir die jederzeit anschauen kommen dürfen - sie wohnt nur 5 Minuten von uns...

*seufz*

Ich bin noch immer hin- und hergerissen.
Einerseits hätte ich ja schon fürs Leben gern eine dieser besonderen Katzen, die einfach doch was anderes sind als die Hauskatze - andererseits werde ich nie züchten damit, sind die Tiere auch teuer und überhaupt und sowieso...
Ich dreh mich dann weiter noch ein bisschen im Kreis - würde unsere Minouche endlich, endlich Junge nach Hause bringen, wäre das Thema bestimmt nicht mehr so aktuell *g*


Jac 15.01.2006, 18.40| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Katzentatzen