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Alles in Ordnung

 

Olivers Herz ist natürlich genau so, wie es sein soll und die nächste Kontrolle findet erst in 4 Jahren statt.

*erleichtertbin*

Danke für die Daumendrücker - es war ja eigentlich nichts, aber manchmal überkommt mich einfach das Bauchgrummeln - zuviel medizinische Kenntnisse würde ich da mal diagnostizieren ;-)

 

Jac 20.04.2005, 13.30 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Kinderkardiologe

 

Nachher habe ich mit Oliver einen Termin beim Kardiologen zur Kontrolle. Oliver hatte einen Ventrikelseptumdefekt, also ein Loch zwischen den beiden Herzkammern. Das wurde vor vier Jahren in einer grossen Operation behoben und sein Herz gilt nun als gesund und zeigt keine Auffälligkeiten mehr. Bis er erwachsen ist, wird so etwa alle zwei Jahre aber kontrolliert, ob alles noch so ist, wie es sein muss.

Im normalen Alltag ist sein Herz längst kein Thema mehr und auch die damalige OP am offenen Herzen ist in unseren Köpfen ein "Klacks" gewesen im Vergleich zu dem, was wir sonst noch so mitgenommen haben. Aber wie immer - kurz vor dem Kontrolltermin erwischt sie mich immer, die Angst, es könnte doch etwas sein. Wilde Phantasien von erneuter Eröffnung des Lochs, von mangelhaftem Sinus-Rhythmus und überhaupt von allen vorstellbaren medizinischen Komplikationen gehen mir durch den Kopf und auch wenn ich zehntausendmal weiss, wie unwahrscheinlich es ist - richtig beruhigt werde ich wie immer erst sein, wenn der Kardiologe geschallt hat und das EKG in Ordnung ist. Dann kann ich es wieder vergessen, bis in zwei Jahren, wenn der nächste Kontrolltermin ansteht.

*ichbinganzruhig*
*esistallesgut*
*esistkeinhakendabei*
*ooooohhhhhhmmmmm*

 

Jac 20.04.2005, 10.35 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Anti-Thema Fussball

 

Fussball ist für mich eigentlich kein Thema - mir geht schlicht jedes Verständnis dafür ab. Für den Sport als solchen, für den Rummel drumherum, für die grossen Beträge, die da fliessen, für das ganze Heckmeck sonst und zu den absolut unerträglichsten Lärmgeräuschen gehört für mich der Kommentar und die Geräusche einer Fussball-Übertragung.

Nur heute ist das ein ganz kleines bisschen anders. Ich weiss, wer heute AufSchalke spielt, worum es geht - und das nicht, weil ich nun plötzlich bekehrt bin - aber irgendwo in den vielen Zuschauern dort sitzt mein WBE und ich hoffe, es gefällt ihm, das Spiel ist fürchterlich spannend und es macht ihm Spass.

Lieber er als ich!
;-)

 

Jac 19.04.2005, 21.01 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Unglückliche Kombination

 

Schlechtwetterphase und Schulferien sind eine äusserst anstrengende Kombination - besonders in den Tagen vor Vollmond.

Ich hätte dann gern für die nächsten Tage das Sonderpaket Gelassenheit Version 7.1 und das Upgrade Humor 1.4 sowie eine Kabelrolle Ersatznerven.

 

Jac 19.04.2005, 11.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Aus der Reihe - Szenen einer Ehe

 

Beim plötzlichen Auftreten von kleineren Gewittern mit entsprechendem Gerumpel gehe man wie folgt vor :

Man bücke sich und entnehme, noch immer köchelnd, dem Druckerschacht ein weisses Blatt Papier. Dieses nehme man in beide Hände und begebe sich damit in die Küche. Dann lasse man das Blatt mit der einen Hand los und greife damit zu einem Kochlöffel. Den langen Teil desselben umwickle man einige Male mit der kürzeren Seite des Papiers, bis der vorstehende Teil ungefähr die Form eines Quadrats hat. Nun nehme man dieses Objekt so in die Hand, dass das Papier nicht vom Kochlöffel abrutschen kann und begebe sich damit zur Türe des Raumes, wo der Partner sich ebenfalls köchelnd aufhält. lasse sich aber nicht sehen, sondern schwenke dieses Objekt so lange hin und her, bis der noch köchelnde Partner darauf aufmerksam wird.
Sollte er daraufhin in Lachen ausbrechen - ist das eheliche Gewitter erledigt.

;-)

 

Jac 18.04.2005, 09.43 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Im falschen Film ...

 

...so komme ich mir grade vor - wenn ich aus dem Fenster schaue, dann sehe ich Schnee überall und es fallen Schneeflocken vom Himmel - das ist jetzt aber nicht wahr, oder? Wir haben doch bitte jetzt Mitte April und Frühling - schalt mal einer das richtige Wetterrpogramm ein, bitte!

*schüttel*

 

Jac 17.04.2005, 07.24 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Wiener Gefühle

 

Es ist erstaunlich, was der Wegfall von Alltagspflichten und Kinderverantwortung mit sich bringt...

Wie viele andere Ehepaare auch, müssen auch wir uns immer wieder darum bemühen, dass unsere Partnerschaft nicht aufgefressen wird von der Hektik des Alltags, des Kampfs um tausende von Kleinigkeiten, von Zeitnot und Erschöpfung am Ende des Tages und nicht selten bleibt das Gefühl, dass wir für alles mögliche Zeit gefunden haben, nur nicht für unsere Beziehung, die viel zu oft einfach nebenher mitlaufen muss.

Doch diese kinderfreien Tage haben unheimlich gutgetan, brachten die Erkenntnis, dass es einfach noch immer gut ist, dass es noch immer richtig ist - und dass auch nach 13 Jahren noch immer Schmetterlinge im Bauch sein können, der Puls ansteigt beim Anblick des Partners und man plötzlich eine rosa Brille anhat (natürlich mit eingebauter Klarsichtfunktion) In der Freiheit und in der Ruhe schälten sich die Säulen unserer Beziehung wieder hinaus, die neben grenzemlosen Vertrauen, grosser Intimität und bedingungsloser Achtung auch das Interesse für die gleichen Dinge und die Fähigkeit, über das Gleiche gern und viel zu lachen, beinhaltet. Tragfähig ist sie, unsere Beziehung, und hat schon viel aushalten müssen. Doch diese Auszeit hat mir nun wieder gezeigt, dass sie nicht nur robust und kraftvoll ist, sondern auch lieblich und sanft, liebevoll und herzlich.

So gern wir unsere Kinder haben und so sehr wir unser derzeitiges Leben nach ihnen ausrichten - es ist doch wunderbar, dass wir gemeinsam zum Schluss kamen : es gibt ein Leben _nach_ den Kindern und es wird uns Spass machen.

Ganz abgesehen davon, dass ich sozusagen frisch verliebt bin - wie unheimlich praktisch, dass es sich auf den eigenen Ehemann erstreckt, das erspart viel Ärger und Kummer ;-) Es ist doch ausnehmend praktisch, wenn man auch in einer Phase der äussersten Verliebtheit sich nicht darum sorgen muss, ob nun das eine oder andere Pölsterchen sichtbar ist oder ob die Schminke verläuft oder ob der andere es wirklich ernst meint, sondern sich einfach mit allen Sinnen hineinfallen lassen kann - Verliebt Sein mit Sicherheitsnetz *g*

Wir werden bestimmt lange davon zehren können - und wenn die Vorräte aufgebraucht sind, dann wissen wir ja nun, wie wir die Kännchen mit "Liebe", "Lust" und "Freude" wieder auffüllen können!

 

Jac 16.04.2005, 20.52 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Wiener Bilder

 











Mehr bildliche Impressionen :

..:: Wiener Impressionen ::..

 

Jac 16.04.2005, 19.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Futterentzug oder so

 

Unsere Katze Minouche ist gerade etwas sauer auf mich, weil ich ihr die lebende Blindschleiche weggenommen habe und sie im Gebüsch ausgesetzt habe und ihr stattdessen eine Schnur angeboten - sie war nicht wirklich begeistert ;-)

Aber spätestens heute nacht wird sie sich wieder einkriegen und zu meinen Füssen schlafen wie immer *g*

 

Jac 16.04.2005, 18.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Katzentatzen

Wiener Geschichten IV

 

Es ist unmöglich, zu allem, was wir gesehen und erlebt haben, detailliert etwas zu schreiben, ich bräuchte wohl Tage, um damit fertig zu werden. Ausserdem lassen sich manche Dinge auch kaum in Worte fassen, weil sie zu mächtig, zu beeindruckend waren, um auf nüchterne Worte reduziert zu werden. Wie könnte man denn die Ehrfurcht beschreiben, die einen erfasst, wenn man in der Kaisergruft vor der letzten Ruhestätte von Franz Joseph I. und seiner Frau Elisabeth (genannt Sisi, im Film Sissi) steht...

Darum mache ich es mir etwas einfacher und biete hier die Links zu dem, was uns besonders beeindruckt hat:

Schönbrunn
Fiakerfahrt
Der Stephansdom
Schatzkammer
Donauturm
Hofburg
Strauss-Konzert im Kursalon
Kaisergruft
Naschmarkt
DAS Riesenrad im Prater
U-Bahn Wien
Hotel Kaiserin Elisabeth
Penhaligon's - englisches Parfum

Diese Liste ist weder abschliessend noch repräsentativ für den Europa-in-5-Tagen-Touristen, sondern unseren persönlichen Erlebnissen angepasst. Wer sich die Seiten alle ansieht, wird feststellen, welche Flut an Informationen und Erlebnissen dahintersteckt. Aber viel besser als jede einzelne dieser Internetseiten ist es doch, es zu erleben - mit allen Sinnen!



 

 

Jac 16.04.2005, 14.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Wiener Geschichten III

 

Über die Wiener Küche haben bestimmt schon viel Beruferene als ich Geschichten geschrieben, aber das hindert mich nicht daran, es auch zu tun ;-)

Meine Erinnerungen an Wien haben viel mit Essen zu tun, denn nach jedem ausgiebigen Marsch muss sich der Mensch stärken und wie wäre das einfacher als mit etwas Essbarem, denn Essen und Trinken hält bekanntlich Leib und Seele zusammen. Das Wort Kalorien ist im Übrigen in Wien am besten nicht mal gedanklich zu erwähnen, weil man sich sonst womöglich den Genuss verdirbt.

Bei Wien denken die meisten erstmal an Wiener Schnitzel und Apfelstrudel - das sind unbestritten Highlights der österreichischen Küche, die einfach dazugehören. Das Besondere an diesen beiden Gerichte - die passen immer noch rein, auch wenn man sozusagen nicht hungrig ist. Daneben gibt es eine Fülle von Köstlichkeiten, die in jedem besseren Reiseführer erwähnt sind, aber um die geht es mir grad nicht.

Sondern um all die Dinge, die es auch anderswo gibt, die in Österreich aber einfach besser zubereitet werden. Wo auch immer man ist - Erdäpfelsalat schmeckt zu fast allem und wird auch zu vielem serviert, wo der brave Schweizer wohl eher an Pommes frites denkt. Der Salat wird immer nur ganz leicht angemacht und schmeckt zwar würzig und aromatisch, aber eindeutig nach Kartoffeln. Ebenso sind die Petersilkartoffeln nicht einfach schnöde Salzkartoffeln, sondern eine wohlschmeckende Beilage, für die es sich durchaus lohnt, auf die Stäbchen aus der Friteuse zu verzichten. Und Bratkartoffeln schmecken so, wie sie schmecken sollen.

Leberknödel, gebackene Leber, Palatschinken, Topfentorte, Fiakergulasch, Erdäpfelsuppe *seufz*

Ja, und dann ist da noch der Krautsalat - ich habe wirklich schon viel versucht, aber so einen milden, aromatischen und bekömmlichen Krautsalat bekomme ich nicht hin. Schliesslich bin ich ja Schweizerin und kann dafür Rösti wie bei der Grossmutter. Vielleicht muss das so sein, damit ich so richtig schwelgen kann, wenn ich DEN Krautsalat bekomme.

Wer nun Lust bekommen hat, hier finden sich Rezepte :
Alltagsrezepte
Traditionelle Rezepte anno 1926

Ich habe Hunger.....


 

Jac 16.04.2005, 13.21 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Wiener Geschichten II

 

Wer eine Reise tut, möchte sich oft eine Erinnerung nach Hause nehmen. Dafür bietet sich Wien natürlich auch an, zumal an jeder Ecke diese beliebten Souvenir-Shops zu finden sind, die Ausgänge bei Sehenswürdigkeiten grundsätzlich durch den Shop führen und ein ganzer Industriezweig davon lebt.

Wer in Wien ist, hat reiche Auswahl : Tassen, Teller, Aschenbecher aus Porzellan mit ganz viel Golddekor und wahlweise Riesenrad, Stefansdom, Donauturm u.ähnlichem drauf oder dann einer der Monarchen, besonders beliebt natürlich Sisi, oder dann Mozartkugeln, Mozarttaler, Mozartpralinen - dass die eigentlich aus Salzburg kommen, ist nebensächlich, für den echten Touristen ist Salzburg und Wien sowieso das Gleiche. Es finden sich auch weitere nützliche Gegenstände in den Shops wie Bleistifte in Notenschlüsselform, Aschenbecher in Kronenform, T-Shirts mit riesigem Aufdruck, damit auch jeder gleich sieht, wo man war...

Auch ich war in dem einen oder anderen Shop - um verzückt die Augen zu verdrehen und nichts davon zu kaufen, weil ich wohl nicht der typische Tourist bin. Wir haben uns etwas von Swarovski mitgebracht (was kann ich denn dafür, dass das Geschäft praktisch vor unserem Hotel war?), haben im Sacher eingekauft, haben einen Shop mit englischem Parfüm und Körperpflege gefunden, ausserdem ein paar Blasen und vor allem zwei wunderhübsche, schön ausgereifte Erkältungen.

 

 

Jac 15.04.2005, 09.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Wiener Geschichten I

 

Merke:

- das Einsetzen von Zeitschaltuhren, um das Haus während der Abwesenheit bewohnt erscheinen zu lassen, sollte keinesfalls an elektrischen Weckern angewandt werden. Zuwiderhandlungen werden mit Adrenalinstössen und Hetze bestraft.

- Maria Theresia und Elisabeth waren beide Kaiserinnen und nach beiden ist ein Hotel benannt, man sollte nur nicht verwechseln, in welchem der beiden Hotels man gebucht hat - der Taxifahrer dankt es.

- der Wohlfühlfaktor von Hotelzimmern steigt deutlich an, wenn im Hotel genau (!!!!) das gleiche Bett wie zu Hause steht. Des weiteren ist es empfehlenswert, bei Hotels in der City die morgendlichen Anlieferzeiten zu berücksichtigen und die Fenster zu schliessen, bevor die ersten Lastwagen mit *bibibibibib* zurücksetzen.

- Auch die bequemsten Mokassins aus dem weichsten Leder sollten vor Extremmärschen bereits eingetragen sein, andererseits drohen aufgeplatzte Blasen, welche auch eingetragene Schuhe zur Qual werden lassen bei weiteren Extremmärschen.

- Ein bonbonrosa Fiaker ist keine Hommage an die Moderne, sondern ein Schandfleck, ebenso Fiakerfahrer mit einer Haartracht, die man leicht mit dem Pferdeschweif verwechseln könnte. Fiakerfahrer mit Ur-Wiener-Dialekt sind zu bevorzugen, da bei dieser Fahrt dann der Humor garantiert mitfährt.

- Wien liegt nicht in Japan, auch wenn an gewissen Orten kurzfristig dieser Verdacht aufkommen kann. Manche japanische Touristen geniessen Konzerte schlafend, weil Europa in 5 Tagen doch deutliche Spuren hinterlässt (wie man bei "an der schönen blauen Donau" schlafen kann, ist mir dennoch schleierhaft)

- eine Canon EOS 300D verfügt nicht nur über einen Akku, der leer werden kann, sondern auch über eine Sicherungsbatterie. Probleme mit derselben treten bevorzugt an Orten auf, wo viele Fotomotive und kein Foto-Shop in der Nähe sind.

- beim Ausstieg aus U-Bahn-Linien empfiehlt es sich, nicht nur den Stadtplan zu konsultieren, sondern sich vor allem einfach mal um 180° umzudrehen - weitläufige Umwege können so vermieden werden, wenn man direkt vor dem Ziel steht, aber in die andere Richtung losläuft.

(Fortsetzung folgt)

 

Jac 14.04.2005, 16.13 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

WWW mal anders

 

Wien War Wunderbar !

Meine Füsse sind ziemlich geschunden vom vielen Laufen, mein Bauch ziemlich voll vom vielen Essen, mein Kopf ziemlich voll von den vielen Eindrücken und Erlebnissen - aber es war einfach schön. Mehr davon gibt es bestimmt zu lesen und zu sehen, aber da muss ich erst im Kopf und auf der Speicherkarte sortieren und entstapeln und das werde ich bestimmt nicht mehr heute tun.

Heimkommen hat auch was :-)

 

Jac 13.04.2005, 22.36 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches