

Mein Leben in 6 Worten:
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Jahreswechsel-Gedanken
Man kann dem nicht entgehen - überall werden Jahresrückblicke geschrieben, gesendet, Sylvester wird zelebriert als Schlusspunkt unter das Jahr 2005, das Jahr 2006 wird sehnsüchtig erwartet, jeder verabschiedet sich, als wäre es morgen eine andere Welt.....
...und ich?
Ich merke zunehmend, wie das alles mich nicht mehr berührt. Teilnahmslos? Nein, keineswegs, aber:
Ich bin doch morgen kein anderer Mensch als heute, nur weil wir eine andere Jahreszahl schreiben. Alles, was ich heute auf den Schultern trage, ist morgen auch noch da. Alles, was mir das letzte Jahr an Erfahrungen gebracht hat, ist nicht verschwunden, nur weil morgen Neujahr ist, die Seele macht keinen Jahresabschluss mit transitorischen Aktiven und Passiven. Morgen ist mein Leben das genau gleiche wie heute, und was ich mit dem Jahr 2006 anfange, entscheidet sich an jedem Morgen neu, nicht nur an Neujahr, noch am 31. Dezember 2006 kann ich etwas neues anfangen, ohne mir etwas zu vergeben.
Das neue Jahr ist einfach eine Ansammlung von weiteren 365 Tagen in meinem Leben, wie schon viele hinter mir liegen, und ob im Kalender nun '05 oder '06 oder was auch immer steht, ist völlig nebensächlich, wenn es darum geht, ob mein Tag, mein Leben wertvoll, freudevoll und sinnvoll ist.
In dem Sinn wünsche ich hier meinen Lesern:
mögt Ihr jeden Morgen erfahren, wie neu der Tag ist und möge es Euch gelingen, diese Tage mit dem zu füllen, das Euch am Herzen liegt - in welchem Jahr auch immer ;-)
Jac 31.12.2005, 22.00 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
Fenstergucker
Es schneit mal wieder, nachdem es die letzten Tage auch schon geschneit hatte und bitterkalt war. Die Nebenstrasse, die an unserem Haus vorbeiführt, ist leicht ansteigend und gerade vor unserer Einfahrt hat sie eine kleine Kuppe, bevor es dann wieder flacher wird. Das kann bisweilen etwas erschwerend sein, wenn es darum geht, von der Strasse scharf links in unsere ebenfalls steile Auffahrt zu fahren - aber mit wintertüchtigen Autos geht das.
Der junge Schnösel von weiter hinten, der hat es aber nicht mit wintertüchtigen Autos, sondern nur mit protzigen. Das ist auch derjenige, der morgens mit einem dick eingschneiten Auto den Berg runterrutscht und ich mich frage, WO genau er aus dem Auto sieht. Dafür kann ich Abend für Abend sehen, wie er verzweifelt versucht, über diese Kuppe zu kommen, ohne rückwärts zu rutschen oder seitwärts im parkierten Auto zu landen - mal besser, mal schlechter, er durfte sich auch schon schieben lassen. Tja, selber schuld - wer schon einen gestylten BMW fährt, sollte sich halt auch Winterreifen leisten können *augenverdreh*
Jac 30.12.2005, 20.58 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Alles in Ordnung
Die Strassen waren geräumt, das Auto hat einwandfrei getan, wie es soll, es hat aufgehört zu schneien, die beiden Buben streiten wie immer - es ist also alles in Ordnung *galgenhumoron*
;-)
Jac 29.12.2005, 11.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Wundersame Heilung
Wie praktisch, wenn man Hausfrau ist und dank einer kurzfristig ausgesprochenen Einladung einfach keine Zeit hat, krank zu sein - nach einer durchschwitzten Nacht hat sich die Erkältung zum Grossteil verdünnisiert, das Fieber ist weg und ich fühle mich wieder ganz vernünftig. Ich werde aber bestimmt noch eine Weile etwas davon haben, denn der nächste Psoriasis-Schub kommt ganz bestimmt, weil Fieber bei mir immer ein Auslöser ist.
Aber das kümmert mich heute wenig. Draussen ist alles weiss, es schneit noch immer und eigentlich wäre das so ein Tag, wo ich keinesfalls ins Auto steigen würde. Doch da meine Tochter heute zu ihrem Grosi darf, die mit ihr in den Zirkus Connelli geht (ihr Geburtstagsgeschenk - ja, sie hatte im April *umfall*), bin ich gezwungen, mich aufzumachen, alle Kinder einzupacken und mich durchzukämpfen. Ich bin gespannt, wie lange ich brauche für den Weg, der normalerweise eine halbe Stunde dauert, da meine Mutter ein paar Höhenmeter weiter oben als wir wohnt.
Nun gut, ich bin vorbereitet, mein Auto ein gutes Winterauto, wir sind bewaffnet mit warmen Kleidern, der Tank ist gefüllt - wird schon schiefgehen *fleh*
Jac 29.12.2005, 10.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Unwillkommenes Geschenk
Eigentlich war ausgemacht, dass wir Erwachsenen uns genau gar nichts schenken. Aber irgendeiner konnte sich daran wieder nicht halten (vielleicht war es aber auch ein Kind), und hat mir heimlich ein paar Viren geschenkt, die sich nun sehr unangenehm in meinem Hals bemerkbar machen und auch sonst herumwüten, sodass ich mich fühle, wie unter die Räder gekommen.
Vermutlich sollte es mich trösten, dass ich derzeit wenigstens Zeit habe, um einen Gang herunterzuschalten und mich etwas hängen zu lassen, aber ich könnte mir dann doch Hübscheres vorstellen in diesen ruhigeren Tagen.
*bäh*
Jac 27.12.2005, 12.27 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Friedlich

Danach fuhren wir heim, wo in unserer Abwesenheit das Christkind am Werk war und viele, viele Geschenke für die Kinder hingelegt hat. Doch im Gegensatz zu anderen Jahren, wo wir daheim waren, wenn es kam, brannten heute die Kerzen nicht. Das Christkind weiss eben, dass man Kerzen nicht unbeaufsichtigt brennen lassen darf. *zwinker*
Und auch dieses Jahr sind wir noch nicht aufgeflogen, und das mit einem Kind in der Familie, das auf eine Erzählung meinerseits über einen Roman mit Zeitreisen und parallelen Universen mal locker den Begriff "Quantentheorie" in die Runde wirft (und ihn augenscheinlich auch verstanden hat *umfall*)
Danach wurde ausgepackt - ohne Hektik, ohne "nocheinesnochmehrnocheins", sondern mit einer fast schon erwachsenen Gemächlichkeit - das kann aber auch daran liegen, dass alle Geschenke, die das Christkind so ausgesucht hat, wirkliche Volltreffer waren. Peinlich wurde es nur in dem Moment, als Oliver aus seinen neuen Origamibüchern vom "Christkind" die an mich adressierte Amazon-Rechnung herausgefischt hat....
Ich habe auch einige Dinge bekommen, Kleinigkeiten, mit Liebe ausgesucht - besonders hübsch war dann aber das "Überlebenspack für Mütter" vom WBE - mit Fernstecher, Funkgerät, Sheriff-Plakette, Handschellen (alles natürlich Spielzeugversion!) und vor allem zwei extra dehnbaren Spiralfedern aus Metall - Ersatznerven ;-)
Dafür habe ich ihm den Wunschtraum vom Hummer H3 erfüllt - da die echte Version ein bisschen teuer und sperrig ist und auch längere Lieferzeiten hatte, eine Wochenendmiete reichen würde, um eine Familie einen Monat zu ernmähren und er für ferngesteuerte Autos schon zu gross ist, habe ich ihm einfach zwei Mini-Ausgaben für auf den Schreibtisch geschenkt - schliesslich ist Weihnachten. Andere nennen das schlicht Spielzeugautos - aber schliesslich zählt der Gedanke, oder?
Einen ganz besonders lieben Gedanken schicke ich an all jene, die von jemandem Abschied nehmen mussten und ihn in diesen Tagen ganz besonders vermissen - sie sind immer noch da, nur sehen wir sie nicht, aber wenn wir ganz leise sind, dann spüren wir sie!
Jac 24.12.2005, 22.33 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
Schuhe
dass man sie anzieht,
obwohl man eigentlich weiss,
dass sie zu klein sind und drücken werden.
Jac 22.12.2005, 09.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
...und manchmal...
...da haut es mich einfach so um, da stürzen die Erinnerungen auf mich ein und ich kann mich nicht wehren. Kann nicht mehr sagen, eine nach der anderen, denn sie kommen alle. Die schwierigen, die schmerzenden, die herzzerbrechenden.
Auch nach so vielen Jahren noch.
Es wird nie aufhören, ich weiss, ich will auch nie vergessen, niemals, doch so unvorbereitet von dieser Flut schmerzlicher Gefühle getroffen zu werden, haut mich um.
Und dann möchte ich schreien, toben, wüten, meinen Schmerz hinausklagen, das böse Wort "warum" fragen....
...und alles, was ich tun kann, ist die Tränen aus meinen Augen wischen und mir klar darüber sein, dass es nie vorbei sein wird, solange ich lebe, dass ich ihn immer vermissen werde, auch wenn der normale Alltag so dahinplätschert und dass ich niemals wirklich eine DreiKind-Mutter sein werde.

Jac 21.12.2005, 21.33 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
Zeitmanagement
Schlechtes Zeitmanagement ist dann, wenn man vergisst, dass die Tochter dienstags immer schon um elf von der Schule kommt - und einem das wenige Minuten vorher erst wieder einfällt, mitten in einem Berg Geschenkpapier, Geschenkbändern, schon verpackten und noch unverpackten Geschenken, da diese ja schliesslich erst das Christkind bringt.
Gutes Zeitmanagement wäre, trotz dichtgedrängter Termine am Nachmittag, stressfrei eine halbe Stunde früher als sonst das Abendessen auf den Tisch zu bringen, weil danach wieder Termine für alle drei Kinder anstehen. Schlechtes Zeitmanagement ist es dann, wenn kurz vorher der WBE telefonisch mitteilt, dass es ihm wahrscheinlich zeitlich nicht zum Essen reicht, man alles Zeitpläne wieder über den Haufen schmeisst, weil man nun mit den dreien allein ist. Gut ist es dann, wenn alle dennoch pünktlich sind.
Und spätestens dann, wenn der Chor aus über hundert Kindern vor dem weihnachtlich beleuchteten Schulhaus die ersten Weihnachts-Lieder anstimmt, die Augen feucht werden vor Rührung - dann ist Zeitmanagement völlig egal. Das war auch dieses Jahr wieder einfach wunderschön, dieses Weihnachtssingen der Schule - nun kann Weihnachten kommen, meine Stimmung passt nun dazu, wer braucht schon Zeitmanagement ;-)
Jac 20.12.2005, 21.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Tagesschnipsel
Gelesen:
"mein Kind bekommt kein Ritalin, das lehne ich ab - es bekommt Concerta"
*umfall*
(den Witz verstehen wahrscheinlich nur Leute, die sich mit ADS auskennen, macht nix, er ist dennoch gut)
Gedacht:
Wer glaubt, ich blogge hier alles, wirklich alles, der hat zuwenig Fantasie, um sich vorzustellen, dass es ausser Banalitäten auch noch anderes in meinem Leben gibt.
Festgestellt:
Manche Dinge ändern sich nie im Netz - nur die Namen sind austauschbar.
Gefreut:
Dieses Jahr werden keine Weihnachtskarten erst nach Weihnachten verschickt.
Erzogen:
Schwarze Punkte in der Vanillesauce sind keine Kräuter.
Haare kämmen ist Pflicht, nicht Kür, vor allem, wenn man Wert auf lange Haare legt.
Wer schreit, hat schon verloren. Das gilt auch für Kinder unter sechs. *ohrenzuhalt*
Geübt:
Mich zurückhalten, auch wenn mir eine Antwort schon auf der Tastatur lag - ein Dosis echtes Leben hilft dabei ungemein.
Geschluckt:
bei einem Foto, das einer Weihnachtskarte beilag. (*danke!*)
Jac 18.12.2005, 22.59 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Langer Abend
Mir scheint, heute abend kommen auf eine Stunde irgendwie 120 Minuten. Das muss daran liegen, dass der WBE nicht da ist, das Fernsehprogramm nicht ganz nach meinem Gusto, ich bin aber auch nicht müde genug, um schon ins Bett zu gehen - und so schleiche ich immer mal wieder um den Kühlschrank herum - denn Essen ist ein ausserordentlich kurzweiliger Zeitvertreib. Leider schlägt sich der auf direktem Weg auf meine Figur nieder, und derjenige, der heute mit dem Suchbegriff XL-Frauen hier gelandet ist, scheint wohl ein Hellseher zu sein.
Ich glaube, ich brauche jetzt ein Wurstbrötchen. Oder lieber etwas Käse? Oder vielleicht noch eher was Süsses?
Ach, ist das schwierig, und das alles nur, weil der WBE an einem Weihnachtsessen ist (Essen, schon wieder das Wort!)
;-)
Guten Appetit allen Gelangweilten *g*
Jac 17.12.2005, 22.42 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
Schweinsknödel
...sind des WBE Lieblingsessen.
Und weil der WBE heute Geburtstag hatte, gab es genau das heute zum Nachtessen, was bedeutete, dass ich heute meine Lieblings-Schublade besetzt habe und das Heimchen vor dem Herd gegeben habe ;-)
Wer nun nicht genau weiss, was Schweinsknödel sind, der hat keineswegs eine Bildungslücke - der versteht nur unsere ureigene Familiensprache nicht. Da meine Worte fast immer meinen Gedanken hinterherhinken, kommt es gelegentlich *flöt* vor, dass ich aus zwei Begriffen einen einzigen mache, und sich der dann in unserem Sprachgebrauch fest etabliert: Schweinsbraten mit Semmelknödeln - sind eben Schweinsknödel. Dass da dann immer Rotkraut und glasierte Marroni dazugehören, versteht sich für mich von selbst, und da heute mein Anspruch mit mir durchgegangen ist, durfte es ja auch nicht irgendein Kuchen sein, den ich gebacken habe, nein, es musste schon eine Sachertorte nach Originalrezept sein ( und mit Originalaufwand *umfall*)
Der Schweinsbraten war wie immer genial, die Knödel fast so gut wie die von der verstorbenen Schwiegermutter aus dem Mühlviertel, das Rotkraut hat 5 Stunden vor sich hingeköchelt und die Marroni waren genau an dem Punkt zwischen grad richtig weich und noch nicht verkocht. Mei ja, das kann ich eben, Berufsrisiko.
Aber die Sachertorte, die übertrifft alles. Ich habe schon viele unterschiedliche Rezepte mit diesem Namen ausprobiert, alle schmeckten halt nach Schokolade und mussten zwingend mit Schlagrahm und Kaffee verzehrt werden, weil sie trocken waren. Aber das Original-Rezept aus dem Sacher-Kochbuch, das ist perfekt - da schmeckt die Torte auch ohne Rahm. Nur an der Glasur, da muss ich noch arbeiten, die so perfekt glatt hinzubekommen dürfte nur mit viel Übung und perfekten Temperaturen zu schaffen sein. Ich bleibe dran.
Jac 16.12.2005, 20.57 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Potpourri
Die Duft-Kombination von köchelndem Rotkraut und backendem Schoggikuchen erzeugt ein Duftpotpourri, welches nicht ganz über alle geschmacklichen Zweifel erhaben ist.
Jac 16.12.2005, 12.53 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
leckerlecker...
...sollen sie sein, die Guetsli. Sagen die Kinder, ich weiss es nämlich nicht, derzeit könnte man mich wohl nur mit roher Gewalt dazu bringen, mich daran zu vergreifen.
Aber alle sind sie gut geworden, das neue Kokosmakrönlli-Rezept ist tausendmal besser (und einfacher) als das alte, den Honigleckerlis bekommt es sehr gut, wenn ich die Nüsse und das Orangeat durch den Fleischwolf lasse, die Küchenmaschine schlägt Eigelb wirklich schaumig und Eiweiss wirklich steif und war eine der besseren Anschaffungen trotz des Preises - und die Teighölzli zeigen sich jedes Jahr trotz des kleinen Preises nahezu unbezahlbar. Eine gut ausgestattete Küche vereinfacht das Backen erstaunlich. Was aber bei jeder Küche gleich bleibt:
- Backbleche direkt aus dem Ofen sind heiss.
- kochender Honig ist SEHR heiss.
- Eigelb klebt nicht nur an den Guetsli.
- letztes Jahr feucht verräumte Blechdosen können rosten.
- Mehl ist ein pulverförmiges Material und zur leichten Verteilung auf vielen Quadratmetern geeignet.
- Kinder streiten bevorzugt genau dann, wenn man keineswegs vom Backofen weg kann
- vom Stiel getrennte Teigschabervorderteile gehören nicht ins Grundrezept von Schoggi-Spritzgebäck.
- wo Pizzettis drauf steht, ist nicht zwingend Pizza mit Tomaten drin.
- die Begeisterungsfähigkeit von Kindern erschöpft sich in der Regel, sobald die Küche einmal verchaotisiert wurde.
- Telefone klingeln genau dann, wenn man grad mit den Händen im Teig steckt und kein Kind weit und breit zu finden ist.
Aber schön war's - und sie werden mir bestimmt schmecken - auch morgen noch. Oder vielleicht einfach später.
Jac 14.12.2005, 21.59 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Achtung, fertig, los
So, die ersten beiden Sorten Guetsli trocknen jetzt grad so über Nacht vor sich hin und werden morgen früh unser Haus in ein äusserst wohlriechendes verwandeln - nach Zimtsternen und Anisguetsli riechend.
Danach werde ich eine Schlacht schlagen mit Zucker, Eiern, Butter, Honig, Nüssen und was man sonst noch so alles braucht, die ganze Küche wird klebrig sein, die PC-Maus wahrscheinlich auch *g*, und morgen abend hoffentlich werden viele Blechdosen gefüllt mit Weihnachtsguetsli uns die Wartezeit auf Weihnachten versüssen - und ich bestimmt nichts mehr Süsses essen können. Das legt sich erfahrungsgemäss aber zum Glück nach wenigen Tagen Stunden....
Liebe Mailänderli, Spitzbuebe, Honigleckerli, Kokosmakrönli, Vanillekipferl, Schoggi-S - morgen ist Euer Tag - und alle anderen, die ich noch vergessen habe, die fallen mir auch wieder ein. Bestimmt. Und wenn nicht mir, dann meiner Familie *g*
Jac 13.12.2005, 21.37 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Bekräftigung

Ich würde wieder wie vor 14 Jahren am entscheidenden Ort unterschreiben, meinen Mädchennamen ablegen und den Deinen annehmen.
Ich würde mich wieder auf das Abenteuer Ehe einlassen mit Dir, jeden einzelnen der 5114 Tage als Geschenkpackung ansehen und mich überraschen lassen.
Ich würde mich wieder mit einer Unterschrift für ein ganzes Leben an Deine Seite stellen.
Der einzige Grund, warum ich das alles nur als würde-täte-könnte schreibe, ist die Tatsache, dass ich es schon getan habe und es darum nicht wiederholen kann. Aber ich würde, wenn ich könnte, weil es genau richtig war.
Mein Mann, danke für jeden dieser 5114 Tage - und danke auch für die 5114 Einräppler, die Du mir heute als Symbol für die vergangenen 14 Jahre geschenkt hast.

Jac 12.12.2005, 22.34 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
Ach ja, heute

ø pro Tag: 1,7
ø pro Eintrag: 2
Ich danke - mir selber, meinem Leben, das mir des öftern wunderbare Vorlagen liefert, meinen Kindern, die mir immer wieder Vorlagen liefern - und Euch allen da draussen, die hier mitlesen und manchmal mitschreiben.
Merci!
Jac 07.12.2005, 21.51 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches



