

Mein Leben in 6 Worten:
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Update
die BLW´s
Jac 09.06.2004, 21.19 | PL | einsortiert in: Alltägliches
Badespass



(Nachtrag :Auch diesem Kind gefällt das Baden, nur das Fotografieren nicht)

:-)
Jac 09.06.2004, 15.18 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Der Schein trügt
Ebenso versichere ich, dass alle Kinder über gut gefüllte Kleiderschränke verfügen, auch wenn sie grundsätzlich die alten und verwaschenen Sachen tragen und dies am liebsten an 7 Tagen in der Woche.
Ausserdem versichere ich, dass unser Haushalt garantiert über mehr als eine Haarbürste verfügt und auch Haarbänder in ausreichender Menge vorhanden sind...
...aber Kinder sind ziemlich einfallsreich, wenn es darum geht, der mütterlichen Kontrolle vor Verlassen des Hauses zu entkommen ;-)
Jac 09.06.2004, 09.57 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Unbelehrbar
...meine eigenen Grenzen nicht zu überschreiten, mir nicht zu viel aufzuladen, meine Bedürfnisse gleich ernst zu nehmen wie die aller anderen und dies nicht erst, wenn ich schon am Anschlag bin und mir die Luft ausgeht...
Es ist ein schleichender Prozess:
In einem totalen Tief erkenne ich meine Grenzen und bin festen Willens, diese nicht zu überschreiten und auch nicht zuzulassen, dass sie von anderen überschritten wird. Dann kommt der normale Alltag und ich gehe da bis an die Grenze und dort auch noch, weil dies und jenes eben auch dringend/wichtig/unverzichtbar ist, dann bin ich so richtig drin und unmerklich fange ich an, über mein Limit zu gehen. Ja klar, ist ja auch alles wirklich wichtig - nur setze ich mich selber dann unbewusst zuunterst auf der Prioritätenliste.Gehe in meinen wenigen freien Stunden einkaufen, weil ich sonst nicht dazu komme, mache abends "noch schnell" Einladungen und Planungen, weil ich tagsüber keine Ruhe dazu hatte, freue mich über jeden Besuch und übersehe den Aufwand - und irgendwann bin ich dann völlig fertig mit den Nerven, weil sich die Berge türmen und meine Entspannung zu kurz kommt.
In der Theorie weiss ich, was ich tun müsste - aber in der Praxis lasse ich mich viel zu oft von "Ausnahmen" ablenken und verschiebe nicht nur viele Arbeiten, sondern auch meine Oasen. Und dann ärgere ich mich drüber, weil es eigentlich nicht sein müsste.
Würde ich mich manchmal deutlicher abgrenzen und mein eigenes Tempo halten, mich weniger fremdbestimmen lassen, so gelänge es mir besser. Und das hat diesmal nichts mit dem Perfektionismus zu tun, sondern damit, dass ich mich überschätze, was meine Leistungsfähigkeit auf Dauer anbelangt.
Wieviel einfacher war doch mein Leben, als ich noch ein völlig unselbständiges Heimchen war, welches sich vor allem gedrückt hatte - da hatte ich diese "Probleme" nicht (dafür ein paar andere *g*)
..und jetzt geht es wieder ab an die Arbeit - ich sage ja, unbelehrbar ;-)
Jac 08.06.2004, 15.26 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
Moralapostelei
"Maaaami, XY hat mit vollem Mund geredet!!"
"Maaaami, XY hat mich gehauen!!"
"Maaaami, XY hat etwas auf den Boden geschmissen!!"
"Maaaami, XY ist mit den schmutzigen Füssen auf dem Sofa!!"
"Maaaami, XY spielt mit dem Wasser im Bad!!"
"Maaaami, XY hat das Glas ausgeleert!!"
"Maaaami, XY spielt mit dem Essen!!"
"Maaaami, XY hat noch nichts aufgeräumt!!"
(kann endlos weitergeführt und statt XY jeder Kindername aus diesem Haus eingesetzt werden)
Das ist doch fein, wie gut sie all die Regeln kennen, meine Erziehung trägt offenbar Früchte. Ich kämpfe nur noch ein bisschen damit, dass alle Theorie grau ist und die Anwendung der gelernten Regeln bei sich selber deutlich schlechter funktioniert als die Fehlersuche bei den anderen...
;-)
Jac 08.06.2004, 12.59 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Sonne
....ich geh dann mal putzen, damit man das schöne Wetter auch erkennen kann, wenn man drin ist - es ist nämlich nicht neblig....
Jac 08.06.2004, 09.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Missverhältnis
Warum ist manchmal soviel Tag übrig am Ende der Energie??
Jac 07.06.2004, 18.33 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Pechvogel des Tages
Das Problem dabei ist : ohne Pflaster schlägt er sich die Zehe erst recht auf - und mit Pflaster kann er nicht richtig barfusslaufen, Schuhe will er keine anziehen, also reisst er das Pflaster meist runter, das am grossen Zeh sowieso nicht richtig hält (wer auch schon einem heulenden Kleinkind versucht hat, den grossen Zeh zu verpflastern, weiss, wovon ich rede)
Nun gut, die Pflasterbestände sind ebenso aufgefüllt wie die mütterlichen Tröst-Einheiten und es bleibt die Hoffnung, dass er es doch irgendwann noch lernt, nicht immer über seine eigenen Füsse zu fliegen ;-)
Jac 07.06.2004, 14.10 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Schreibfreiheit
;-)
Jac 07.06.2004, 10.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Alles hat sein Gutes
...dann kann es passieren, dass ich, statt wie sonst, erst mal bis neun oder zehn hier sinnlos herumzueiern und nicht auf Touren zu kommen, heute schon Waschmaschine und Trockner und Abwaschmaschine angeschmissen, in allen Zimmern aufgeräumt und gelüftet habe und schon voll im Schuss bin.
Nachdem aber nun unser Zwirbel gerade schwächelt und sich noch mal hingelegt hat und "nuschet", gönne ich mir jetzt eine Guten-Morgen-PC-Pause ;-)
Guten Morgen :-)
Jac 07.06.2004, 08.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Mutter und Sohn danken
Vielen lieben Dank für alle Glückwünsche !


Wer braucht schon Marzipanrüebli auf der Rüeblitorte,
wenn Mami Marzipanrosen machen kann ;-)
Jac 06.06.2004, 21.58 | (4/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Besucherkategorien
Die Gezwungenen :
Das sind jene Gäste, wo Du Dich dauernd fragst, ob wohl alles richtig und korrekt abläuft, wo Du selber steif und förmlich wirst, obwohl Du es eigentlich nicht bist, wo Du Dir vorkommst wie bei einem wichtigen Bewerbungsgespräch und den inneren Blick auf den Staub auf dem Regal, den verrutschten Strumpf und die zu lauten Kinder richtest - obwohl Du da wohnst.
Die Lockeren :
Das sind die Gäste, bei denen alles locker und easy ist. Mal eben schnell noch ein paar völlig unbekannte Leute mitbringen - macht Dir ja nichts aus, gell, Du bist ja unkompliziert, gell! Und Zeitangaben sind rein symbolischer Natur, werden sie doch grundsätzlich entweder um eine Stunde unter- oder überschritten - macht Dir ja nichts aus, Du bist ja unkompliziert, gell! Die fremden Kinder springen auf dem weissen Sofa herum, demontieren das Kinderzimmer und verwüsten den Vorratsschrank - macht Dir ja nichts aus, gell, Du bist ja unkompliziert, gell!
Wenn sie dann wieder gehen, dann gilt das dann meist ebenso : macht Dir ja nichts aus, gell!!!
Die Anstrengenden :
Kaum sind sie da, hast Du keine ruhige Minute mehr. Alles ist hektisch, laut, chaotisch und absolut unbeherrschbar. Du weisst schon nach einer halben Stunde nicht mehr, wo Dir der Kopf steht, Du findest weder Dein Besteck wieder noch weisst Du, warum Du eigentlich eine Menuplanung gemacht hast, weil einer diätet und der andere sowieso keinen Hunger hat und der dritte alles nicht gern hat und ebenso urgewaltig wie über Deine Persönlichkeit fallen sie über Deinen Kühlschrank, Deinen Kleiderschrank, Deine Bücher und CDs her. Wenn sie dann nach der 346. Erklärung, dass sie jetzt dann gehen, wirklich und endlich gehen, schliesst Du die Türe hinter Dir und lehnst Dich erschöpft daran und fragst Dich, was Dich geritten hat, als Du sie eingeladen hast.
Die Angenehmen :
Sie kommen an und kaum sind sie da, gehen sie schon wieder - oder zumindest fühlt sich das so an, weil die Zeit so schnell verflogen ist, weil es so friedlich und angenehm und gemütlich war, weil es rundum gepasst hat, weil Du Dich ebenso wohl gefühlt hast wie Deine Gäste und alle befinden, dass man sich bald, bald wiedersehen muss. Wenn sie gehen, schliesst Du die Türe mit leisem Bedauern und fühlst Dich schon fast ein bisschen allein. Zurück bleibt viel Wärme im Herzen.
~~~~~~~~~~
Wir hatten heute Besuch aus zwei Kategorien - aber ich verrate hier nicht, welche es waren ;-)
Jac 06.06.2004, 21.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Erinnerungen
Vor 9 Jahren war ich schwer beschäftigt. Ich habe nur einen Wunsch gehabt : eine Runde schlafen, nachdem ich eine schlaflose Nacht hinter mir hatte und als kinderloser Mensch war ich das nicht gewohnt und dementsprechend hinüber. Doch es war unmöglich, kaum bin ich halb eingedöst, kam die nächste Wehe und mit Schlafen war nichts mehr... Irgendwann befand ich dann auch, dass ich nun die Nase voll habe und heimgehe und die alle ohne mich weitermachen sollen - der Hebamme hatte das nur ein wissendes Lächeln entlockt - kein Wunder, nicht viel später habe ich es geschafft : Du Oliver warst geboren!
Als Erstgeborener musstest Du oft meine Unsicherheiten und Anfängerfehler ausbaden, aber Du hast es immer tapfer hingenommen, wenn Deine Mutter und Dein Vater die Windel nicht richtig angezogen war und Du plötzlich nass warst, wenn wir uns mit unmöglicher Kleidung abgemüht haben, weil wir dachten, wir müssten die anziehen, wenn wir sie schon bekommen haben, Du warst durch nichts zu erschüttern.Du wurdest ein Kleinkind, bekamst Geschwister, Trotzanfälle, ein neues Daheim, weil wir umgezogen sind, doch nichts hat Dein in sich ruhendes Wesen tangiert, solange alles im gewohnten Trott ging. Du hast oft ganz selbstvergessen gespielt, wenn Du ein Puzzle, ein Buch oder Lego vor Dir hattest und Du warst auch oft als kulinarischer Entdecker unterwegs - Dörrbohnen und Essiggurken gehörten zu Deinen Leibspeisen (und heute magst Du beides nicht mehr)

Die Ankunft Deiner Schwester hat Dich gefreut und Du hast Dein fürsorgliches, liebevolles Wesen gezeigt, auch als Dein Bruder geboren wurde. Doch irgendwann begannen sich hier die Ereignisse zu überschlagen, Dein kleiner Bruder wurde schwer krank und unser Leben geriet aus den Fugen. Du hast Dich tapfer geschlagen, auch wenn das alles nicht immer sehr leicht war.
Doch all das hinterliess Spuren und wir akzeptierten, dass Du oft unzugänglich und trotzig warst - das war ja auch nur zu verständlich. Erst mit der Zeit erkannten wir, dass da mehr dahinter steckt und durch verschiedene Umstände wurde erst Dein cleveres Köpfchen und danach Deine Zappligkeit bekannt. Wir alle mussten erst lernen, damit umzugehen, Du und auch wir. Das ging nicht immer ohne Kämpfe aus, doch heute haben wir es geschafft :
Du bist wieder (meistens) in Dir ruhend, freundlich und ausgeglichen, Du hast Freunde gefunden, gehst gern zur Schule und saugst alles Wissen in Dir auf wie ein Schwamm. Wie oft bin ich völlig perplex, wenn Du mich wieder an neuen Stücken Deines Wissens teilhaben lässt und Deine Gedankengänge nachzuvollziehen ist oft ein Abenteuer für sich.Ich bin mir ganz sicher, dass Du Deinen Weg machen wirst und ich freu mich sehr darüber, dass Du Dich wieder wohl fühlst in Deinem Leben. Es wird uns alle noch auf viele spannende Reisen ins Land des Wissen führen und ich werde Dich gern dabei begleiten, wenn Du Dich in der Welt der Mathematik verlierst und voller Faszination zum weissnichtwivielten Mal von den Primzahlen erzählst :°-)
Alles Gute zum 9. Geburtstag, mein erstgeborener Sohn!
Jac 06.06.2004, 09.27 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien


