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Sie dreht sich
...die Waschmaschinentrommel.
In der Waschmaschine. Auf den neuen Fliesen.
*yeaaaah*
Sie lasen eine weitere Folge aus der Reihe: Total banal. Besser als total Banane. Und passend dazu heute ein Besuch über eine Suchmaschine, wo jemand nach nackten Handwerkern gesucht hat. Die waren nämlich schon angezogen, ehrlich. Mit Übergewändern, die nach richtiger Arbeit aussahen. Damit wenigstens etwas nach Arbeit aussieht ;-p
Jac 10.11.2005, 21.18 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Steigerung
Was ist die Steigerung von Baustelle im Haus?
Baustelle im Haus und einen Zahnarzttermin zu haben.....
Und "Zähne zusammenbeissen und durch" ist möglicherweise nicht ganz die richtige Taktik für das zweite ;-)
Jac 10.11.2005, 09.08 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Staunen
Die Fliesen sind da, der Fliesenleger ist da - sollte es doch wirklich tatsächlich nun passieren, dass wenigstens einmal ein Zeitplan eingehalten werden kann?
Kaum zu glauben.
Aber ich glaube in dieser Sache nur noch, was ich sehe - und wenn die Fliesen alle am Boden oder an der Wand kleben und verfugt sind - dann glaube ich es, keine Sekunde früher.
Jetzt staune ich einfach eine Runde ;-)
Jac 09.11.2005, 11.25 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
brodelbrodelbrodel
Das mag ich ja besonders gern - leere Versprechungen....
Natürlich rufe ich Sie an, wenn ich weiss, ob die Fliesen heute geliefert werden, mach ich, kein Problem....
Und wer hat wohl nicht angerufen?
Und das heisst : es ist Dienstag abend, und ich weiss nicht, ob morgen hier gefliest wie wild wird und ob ich am nächsten Montag den Bodenleger aufbieten kann - oder ob mir dann wohl die Fliesen mit Geschenkband verziert zu Weihnachten geliefert werden. Oder nächstes Jahr. Oder ob sie vielleicht überhaupt nicht mehr lieferbar sind. Wohlverstanden die Fliesen, die theoretisch seit über einer Woche hier sind, weil es "kein Problem" ist mit irgendwelchen Lieferfristen.
Es ist wohl ganz gut, konnte und kann ich den Herrn telefonisch nicht erreichen - ist besser für ihn, aber schlecht für mich, sonst hätte ich jetzt meine Wut schon los.... Was mache ich jetzt damit?
*brodelbrodelbrodel*
......
Jac 08.11.2005, 18.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Grosse Gedanken...
...erfüllen manchmal tagsüber meinen Geist, beschäftigen mich, ich drehe und wende sie, bringe sie in Form, schäle den Kern heraus, zwischen Staubsauger und Wäsche, zwischen Wörtertrennungs-Regeln und Rescue-Salbe, keine Zeit, um sie aufzuschreiben. Sinnige Dinge, von denen ich mir wünsche, dass ich sie formulieren kann, Dinge, die ich gerne bloggen würde, um sie aufzustapeln zu einem Haufen Lebensgedanken. Doch bis abends sind all diese flüchtigen Fragmente wieder weg, fortgeblasen vom Wind des Alltags, und übrig bleibt ein müder, leerer Kopf - und der Wunsch, wieder einmal konservieren zu können, welche Gedankenspiele sich mein Kopf ausdenkt, wenn ihm Reinigungs-Logistik und Erziehungspädagogik zu eintönig sind. In Gedanken zu neuen Ufern aufzubrechen, die Eintönigkeit des Alltags hinter mir lassen, in Dialog mit der Aussenwelt treten. Doch alles, was bleibt, ist Müdigkeit und Leere.
Morgen, da packe ich es. Vielleicht.
Jac 07.11.2005, 23.28 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Stöckchen-Stop
*autsch*
Ich werde hier mit Stöckchen von allen Seiten beworfen, dabei bin ich doch gar kein Hund, und Stöckchen müssen bei uns grundsätzlich draussen bleiben.
Liebe Stöckchen-Werfer, in diesem Blog hat der Eintrag 23 keinen fünften Satz. Das mag daran liegen, dass meine Sätze meist so lang sind, dass ein ganzer Absatz einen einzigen Satz hat und 5 Sätze schon den Umfang einer Kurzgeschichte haben.
Aber immerhin verfasste ich den Eintrag 23 zum Geburtstag des WBE - das soll nicht unerwähnt bleiben.
Ich werde hier keine Stöckchen weiterwerfen, wer mag, darf sich eines der herumliegenden aufnehmen und es als Beute in seinen eigenen Blog mitschleppen. Was er dort damit macht, ist mir egal ;-)
Jac 06.11.2005, 22.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Vernetztes
Nicht bedacht
Als wir in der Planungsphase des Waschküchen/Kellerumbaus steckten, war ich frohen Mutes, dass diese Aktion reibungslos über die Bühne geht, denn, so dachte ich, unsere Wohnräume werden davon nicht tangiert, und es stört nicht weiter, wenn im Kellergeschoss eine Baustelle ist.
Dabei habe ich aber einfach einiges nicht bedacht:
Ich habe nicht bedacht, dass das bedeutet, dass zwar die Waschmaschine selber nur 2-3 Tage abgehängt wird - ich aber vor allem am Wochenende und ausnahmsweise abends waschen kann, wenn es gar nicht mehr anders geht.
Ebensowenig bedacht habe ich, dass nicht nur die Waschküche nicht nutzbar ist, sondern das gesamte Untergeschoss, weil es einerseits vollgestellt ist mit den Sachen, die sonst in die Waschküche oder den Vorraum gehören und andererseits alles derart staubig, sandig und dreckig ist, dass alle Dinge wie saubere Wäsche oder Geräte aller Art in den Wonhräumen in Sicherheit gebracht werden müssen. Alle Dinge, bei denen ich es nicht getan habe, weil ich mich aufs Abdecken mit Folie verlassen haben, bedürfen einer intensiven Grundreinigung, jegliches Berühren wird mit dreckigen Händen bestraft.
Ebensowenig bedacht habe ich, dass es da unten staubig ist, sehr staubig. Egal, ob ich nun die saubere Wäsche hole, an die Vorräte gehe, den Kindern das Garagentor öffne, von den Handwerkern nach unten gerufen werde - ich trage Staub mit - nach oben, in alle Wohnräume. Und nicht nur ich, nein, jeder, der sich nach unten begibt und wieder raufkommt. Der Kellerdreck wird also grosszügig aufs ganze Haus verteilt und ich schwanke zwischen dauernd putzen, weil mich der Dreck stört oder grosszügig ignorieren, weil es eigentlich nichts bringt.
Nicht bedacht habe ich, dass solche Dinge immer länger dauern, und aus den geplanten 2-3 Wochen jetzt schon 3 Wochen geworden sind, und ein Ende ist nur in Sicht in etwa 2 Wochen, wenn die Fliesen am Mittwoch tatsächlich in die Schweiz kommen.
Vor allem habe ich nicht bedacht, dass ich dermassen genervt sein kann, weil unser gesamter Lebensablauf Kopf steht, alles drunter und drüber geht und ich mit angezogener Handbremse vor einem Berg Arbeit stehe und eigentlich nichts machen kann. Dass unsere Kinder auf diese Unruhe sehr sensibel reagieren und derzeit alles andere als ausgeglichen sind. Dass mir die Felle langsam davonschwimmen, weil der Dezember mit Riesenschritten naht, der hier sowieso schon immer bis unters Dach mit Terminen und Aufgaben vollgestopft ist.
Und auch wenn ich zehnmal weiss, dass ich mich freue, wenn hier unten aus der Waschküche eine schöne geworden ist, wir endlich über zwei Nasszellen verfügen, der Gästebereich nicht mehr aussieht wie eine provisorisch aufgeräumte Rumpelkammer - jetzt grad, das habe ich nicht bedacht, stresst es mich nur noch....
Jac 06.11.2005, 22.18 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Trendwende
In der Waschküche finden sich die ersten verlegten Fliesen - und das sieht einfach nur genial aus. Allein von der Vorstellung, dass da alles gefliest und dann neu gestrichen ist, wird mir ganz anders *g* Es ist noch ein weiter, steiniger Weg bis dahin, aber wenigstens macht es mir wieder Spass Kataloge zu wälzen für die Möblierung des Vorzimmers, in Gedanken Möbel umherzuschieben und Farben zu kombinieren, um dann irgendwann die optimalste Kombination aus Gästezimmer, Ausweichzimmer und Arbeitszimmer zu finden.
Ich glaube, das Möbelhaus mit den 4 Buchstaben wird mir da sicher weiterhelfen können - da habe ich noch einen Gutschein, den ich für die Teilnahme an einer Umfrage bekommen habe. Das ist natürlich ein zwingender Grund, deren Katalog zu konsultieren, ehrlich....
Jac 04.11.2005, 22.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:
Lachnummer
Unser Umbau gerät zunehmend zur Lachnummer, denn aufgeregt habe ich mich schon genug, ab sofort wird nur noch drüber gelacht, wenn auch streckenweise etwas gequält...
Die Fliesen, die Montag geliefert werden sollten und dann aber nach telefonischer Auskunft doch erst Donnerstag in die Schweiz kommen, sollen nun nächsten Dienstag geliefert werden.
*kicher*
Theoretisch tangiert uns ein Umbau im Keller nicht massiv.
*giggel*
Theoretisch ist der Umbau auch schon fertig.
*hahahah*
Theoretisch ist meine Waschmaschine jederzeit nutzbar.
*gröhl*
Theoretisch muss ich nicht zuhause warten, dass kein Handwerker kommt.
*brüll*
Wer erlöst mich von aus dieser Komödie?
*lachlachlach*
Jac 03.11.2005, 18.03 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Geduld ist eine Tugend
...die mir manchmal eigen und manchmal fremd ist.
Ich habe endlos Geduld, wenn ich einem meiner Kinder zuschaue, wie es sich eine neue Fertigkeit erwirbt oder mit Feuereifer seine Fantasie in eine Zeichnung oder eine Bastelarbeit umsetzt. Ich kann Jahre warten, bis der Blauregen richtig angewachsen ist und mich mit seiner Blütenpracht verwöhnt. Ich habe die nötige Geduld, um eine Sosse 3 Stunden köcheln zu lassen. Ich kann in der längsten Schlange stehen oder am Bahnhof warten, im Stau werde ich selten ungeduldig.
Aber ich habe keine Geduld, wenn ich darauf warten muss, dass Erwachsene ihren (bezahlten) Pflichten nachkommen, ihren (bezahlten) Auftrag ausführen. Und derzeit scheint meine Hauptbeschäftigung Warten. Warten, dass der Schreiner kommt. Warten, dass die Pause vorbei ist. Warten, bis der Rückruf kommt. Warten, ob einer kommt. Umsonst warten.....
Mein Trost, wenn ich meinen Haushalt nur annähernd so unorganisiert führen würde, dann regierte hier längst das nackte Chaos - und nicht nur das normale ;-)
Jac 02.11.2005, 21.15 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
Ge-Sammeltes
Ge-Trennt:
- Der WBE ist weit weg von mir, schaut AufSchalke Fussball und ich freu mich jetzt für ihn und morgen für mich, wenn er wieder da ist
Ge-Schimpft:
- Heute morgen durfte sich die Bauleitung meinen gesammelten Ärger anhören, denn es war wirklich so kommuniziert worden, dass Freitag Abend alles fertig ist - und nicht, dann ist vielleicht ein Teil fertig gefliest
Ge-Freut:
- Nachdem ich gestern abend mit meinem Grossen derart aneinandergeraten bin, dass er deutlich früher Bettruhe hatte, war er heute ausgesprochen friedlich und kooperativ - die massiv gezogene Grenze hat ihn anscheinend mal wieder beeindruckt.
Ge-Klirrt:
- Scherben bringen glück - sagte sich wohl auch meine Tochter beim Tischdecken und liess das Glas fallen
Ge-Lacht:
- Über meine eigene Zerstreutheit kann ich noch immer am besten lachen.
Ge-Schlaucht:
- bin ich jetzt, stelle alle verfügbaren Wecker und geh schlafen, damit ich morgen nicht verschlafe, denn das beste Wecksystem aller Zeiten ist wegen Abwesenheit ausser Betrieb. Gute Nacht allerseits!
Jac 01.11.2005, 23.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches


