

Mein Leben in 6 Worten:
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Selbstzweifel
Die virtuellen Überstunden der vergangenen Tage, zu denen ich mich habe hinreissen lassen, baue ich jetzt wieder ab. Und je mehr sich der Saldo der Ausgewogenheit nähert, desto ausgewogener bin auch ich wieder.
Vieles, was ich gelesen habe, hat lange, tiefe Denkprozesse in mir ausgelöst, hat meine Selbstzweifel aktiviert, hat mich meine Motive überprüfen lassen und mich auch einiges neu definieren lassen. Das ist anstrengend und geht nie ohne innerliche Zerrissenheit ab bei mir.
Diese Zerrissenheit ist mir dennoch lieb, auch wenn sie meist an mir nagt, denn genau dadurch kann ich manches bekräftigen und manches verwerfen. Sie treibt mich an, an mir zu arbeiten, nicht im Geplätscher des Alltags unterzugehen.
Wenn ich jetzt behaupten würde, ich wüsste, wer oder was ich bin, dann wäre das masslos übertrieben. Das weiss ich nicht und werde es vielleicht nie wissen, weil sich diese Definition von "was bin ich" immer wieder verändert.
Aber solange ich diese Zerrissenheit spüre, solange ich mich selber immer wieder anzweifle - solange bin ich lebendig und nah bei mir.
Das klingt irgendwie verrückt, ich weiss, denn noch vor nicht so langer Zeit hätte ich viel drum gegeben, einfach so vor mich hinplätschern zu können - und jetzt stelle ich plötzlich fest, dass genau das, was ich als "Feind" empfand, wohl ein wichtiger Teil meiner Selbst ist. Dass das, was ich loswerden wollte, der Antrieb in die Zukunft ist.
Nur im Dunklen sieht man Licht...
Jac 14.04.2006, 23.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Ausgemonstert
...die Schläuche sind wieder dran.
Und demnächst wird die Maschine wohl am Boden angeschraubt, damit sie beim nächsten Vollmond nicht wieder so ein Spektakel veranstaltet.
Ein Hoch auf "unseren" Sanitär, der mich davor gerettet hat, in einem 5-Personen-Haushalt mehrere Tage auf Waschen und Trocknen verzichten zu müssen. Das könnte daran liegen, dass er selber 3 Kinder hat und in etwa weiss, welchen Rang in der Katastrophenordnung eine kaputte Waschmaschine einnimmt.
*uff*
Jac 13.04.2006, 15.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Es ist Vollmond...
...und das bringt harmlose Waschmaschinen dazu, sich in tobende Monster zu verwandeln, die Waschküche in einen Hexenkessel zu verwandeln, den Trockner anzustecken und wie irr an allen Kabeln und Leitungen zu zerren, bis sie im Wahn ihre Abwasserschläuche herausreissen und sich dann wundern, wenn ihnen die Sicherung rausknallt....
.... weil das allein natürlich an so einem Vollmondtag nicht reicht, findet dieser Vollmond vor Ostern statt, was bedeutet, dass sich Handwerker nun aufmachen werden ins lange Wochenende.
*aaaargh*
*schrei*
Ganz ruhig, ganz ruhig, ganz ruhig - vielleicht findet sich ja noch ein Schlauchreparateur....
*beschwör*
Jac 13.04.2006, 13.36 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Herzensbrecher

Ich kann ihm ziemlich schlecht widerstehen, wenn er mich so anlacht :-)
Jac 12.04.2006, 10.55 | (6/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Viele Varianten
Oliver mit Benjamin.
Benjamin mit Victoria.
Victoria mit Oliver.
Oliver mit Victoria.
Benjamin mit Oliver.
Victoria mit Benjamin.
Benjamin und Victoria mit Oliver.
Oliver und Victoria mit Benjamin.
Benjamin und Oliver mit Victoria.
Alle drei mit mir.
Wovon ich rede?
Von der Lieblingsbeschäftigung der Kinder an regnerischen Ferientagen kurz vor Vollmond:
streiten.
Kein Anlass zu gering, um nicht mit einem Streit gewürdigt zu werden...
Der Inhalt der Trinkgläser, die Farbe der Trinkgläser, die Reihenfolge, in dem die Gläser gefüllt werden, die Schnelligkeit, in der sie geleert werden, der Ort, wo sie abgestellt werden, wer es ausgeleert hat, wer den Putzlappen holt, wer noch am meisten drin hat - und das war erst das Thema Trinken, da gibt es ja noch Essen, Spielen, Spielsachen, Fernsehprogramm, Kleidung, Grimassen, Lachen, Schreien....
Aber langweilig ist ihnen wenigstens nicht.
*augenverdreh*
Jac 11.04.2006, 21.52 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Frühlingsferien
...und es schneit draussen, nachdem es vorher ununterbrochen geregnet hat und das Wasser im Sandkasten schon gar nicht mehr erst abläuft, der Rasen einem Sumpf gleicht und die Blumen schwimmen lernen.
Mir scheint, das Programm "Wetter" wurde mal wieder falsch aufgestartet und muckt - bestellt war nämlich Sonne, Wärme und Draussenspielen für Schulferienkinder.
Das könnte eine lange Woche geben ;-)
Jac 10.04.2006, 12.01 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Rückspiegel mit Gemüsemischung
Wochenend-Erkenntnisse:
- Regensonntage sind etwas wunderbares, wenn ihnen ein Sonnensamstag vorausging. Alle geniessen es, herumzufaulenzen, der Tag bleibt gemütlich und der Aktivitätswahn hält sich in Grenzen.
- Rückspiegel sind nur dann nützlich, wenn sie innen an der Frontscheibe befestigt sind - auf dem Beifahrersitz erfüllen sie ihren Zweck nicht. Eine Neumontage ist nur dann nützlich, wenn nicht die Frontscheibe einen Steinschlagschaden genau dort hat, wo der Spiegel angemacht ist. "Auto zur Reparatur" stand eigentlich nicht auf meinem Wochenprogramm.
- Tiefgekühlte Gemüsemischungen taugen noch nicht mal als Reserve. Weil die härtesten Gemüse am gröbsten und die zartesten am feinsten geschnitten sind, führt das unweigerlich zu einer Mischung aus Rohkost und Gemüsematsch - schade um die thailändische Nudelpfanne mit (teuren) Crevetten (oder Garnelllen, wie Oliver sagt) Nie wieder.
- Katzen sind undankbare Wesen. Auch wenn man mitten in der Nacht wegen Hunger aus dem Bett gemaunzt wird, bedeutet das noch lange nicht, dass die Katze dann auch frisst. Und schlafen möchte das Katz dann auch grundsätzlich nur in den Zimmern, wo die Türe zu ist. Aber ich glaube, ich bin katzensüchtig - ich verzeihe ihr sogar die nächtliche Ruhestörung.
Jac 09.04.2006, 19.12 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Ach nööö....
...das dauert ja doch noch ewig ...
Zürcher Pavarotti-Konzert verschoben
Wenigstens sind unsere Karten für den 30. April auch dann gültig. Dann hoffen wir doch mal, dass es dann im Septtember klappt, denn ihn möchte ich einfach wenigstens einmal live erleben.
Jac 07.04.2006, 22.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Geschafft...
Diese Woche war eine von der Sorte, die mich früher dazu gebracht haben, schon am Montag in ein Loch zu fallen vor lauter Angst davor.
Jetzt ist sie vorbei, ich habe es geschafft - und zwar so, wie wohl bisher noch nie. Ich hatte es im Griff, nicht es hatte mich im Griff. Es macht eindeutig Spass, nicht immer alles auf den letzten Drücker zu erledigen, wenn Termine anstehen, es macht eindeutig Spass, es selber gut organisiert zu haben und nicht zu warten, bis mir das Wasser bis zum Hals steht und dann um Hilfe zu schreien.
Es ist ein gutes Gefühl, auch freitag nachmittag einen wichtigen Arzttermin wahrnehmen zu können, ohne die völlig aufgelöste, desorientierte Mutter zu geben, sondern mit einem Jahresbericht in der Hand dort aufzutauchen.
Was der Unterschied zu früher ist?
So ganz sicher bin ich mir nicht, aber ich vermute mal, dass ich besser Prioritäten setzen kann, und nicht solange alles als "ganz wichtig" einstufe, bis ich merke, dass das sowieso unmöglich zu schaffen ist, und mich dann erst mal resigniert dem Nichts-Tun hingebe.
Mir scheint, ich habe dazu gelernt.
Aber ich weiss (und das ist äusserst beruhigend!), ich bin weit entfernt von meinem ehemaligen Perfektionismus, so richtig gut organisiert wird hier nie alles sein, irgendwas werde ich bestimmt immer fälschlicherweise als unwichtig ansehen oder schlicht vergessen. Das Mittelmass suche ich - auch wenn ich nicht mittelmässig sein möchte ;-)
Jetzt liegen zwei wunderbare Wochen vor mir - die Kinder haben Schulferien, das bedeutet - keine Termine, keine Hetze am Morgen, am Mittag, am Abend, keine Hausaufgaben, keine Telefonanrufe aus der Schule....
...vermutlich nur der Schlachtruf aller schulferienhabenden Kinder:
*miristlangweilig*
;-)
Jac 07.04.2006, 22.09 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Lasst Bilder sprechen...


Nur das mit dem Wetter, das haben wir nicht hinbekommen - Einrad testen fiel wegen akutem Schneefall aus - macht nichts - Mutter ist geschafft, Vater anwesend, Kind ist glücklich, Geschwister einverstanden, - alles in Ordnung.
Die Geburtstagsparty - da machen wir es dann wie viele Firmen - wir outsourcen *grins*
Jac 05.04.2006, 22.11 | (5/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Multifunktionell
Heute war ich:
- Konditor - 3 verschiedene Kuchen für verschiedene Anlässe innerhalb drei Stunden - und nachher konnte ich nichts Süsses mehr riechen
- Fahrradmechaniker: seit heute kann ich auch ein Einrad zusammenschrauben - im ersten Anlauf. An Zweirädern versuche ich mich das nächste Mal.
- Kunstexperte: im Kindergarten war die Vernissage des Themas "Kunst" - der Zwirbel wird wohl eher ein Keith Haring als ein Monet - aber er hat noch Potential ;-)
- Krankenschwester : Hätte ich Steristrip zur Hand gehabt, wäre Benjamins Schienbein professioneller verarztet worden - aber die bunten Tiere auf dem ordinären Pflaster waren dafür psychologisch wertvoll und haben den Tränen-Still-Effekt ausgelöst - unendlich wertvoll in so einer Vernissage.
- Sorgentelefon- Beantworterin : manche Anrufe sind einfach so wichtig, dass ich sie auch über die Mittagszeit entgegennehme, auch wenn nebendran wie immer 3 Kinder Rabatz machen, weil ich am Telefon bin.
- daneben wie immer Mutter, Hausfrau und allsowas...
... und jetzt bin ich nur noch platt, fertig, alle, denn all das an einem Tag übersteigt auch meine Energie. Vorabende von Geburtstagen sollten ab sofort im Kalender rot angestrichen werden mit dem Hinweis: KEINE geschäftlichen Abendtermine für den WBE, KEINE schulischen Veranstaltungen, KEINE Anrufe ausser im Notfall.
Die schlimmsten beiden Tage dieser Woche habe ich nun geschafft - wie tröstlich, dass die anderen auch nicht besser werden *ggg*
Jac 04.04.2006, 21.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Entspannt
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Benjamin ist seit gestern mindestens einen halben Meter gewachsen - schliesslich hat er jetzt auch endlich einen Wackelzahn und kann mithalten, wenn es darum geht, den Zahn soweit wie möglich abzukippen, ohne dass er rausfällt - die Kinder finden es toll, mich schudert es, aber ich weiss, dass ich das als Kind auch immer gemacht habe....
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Meine Arme sehen aus, als hätte ich mit einer widerspenstigen Katze angelegt. Das täuscht aber, die Katze ist sanftmütig und geduldig wie immer, es waren die Kletterrose am Rosenbogen, die dringend einen Rückschnitt brauchte, und auf einer Leiter, mit nur zwei Händen, in einer Hand die Schere, in der anderen den Ast, kann man sehr schlecht weiteren, mit Dornen bewaffneten Ästen ausweichen. Aber ich weiss, dass dank dieser Aktion die Rose bestimmt auch dieses Jahr wieder wunderbar blühen wird.
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Ich weiss jetzt mehr über Einräder, als ich jemals wissen wollte und ich kenne die genaue Innen-Beinlänge von Victoria - und jetzt hoffe ich, dass der Laden schnell liefert, dann passt das dann doch noch, dass der einzige, innigste Geburtstagswunsch in Erfüllung geht - und dann bin ich gespannt, wie lange es dauert, bis sie es kann - wahrscheinlich nicht sehr lange, bei ihrem motorischen Talent.
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Warum heissen Osterglocken eigentlich Osterglocken, wenn sie doch schon zwei Wochen vorher blühen? Und die Pfingstrosen blühen dann vermutlich wieder Wochen nach Pfingsten? Wenigstens die Märzenglöckchen und die Schneeglöckchen haben sich an ihren Namen gehalten.
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O-Ton WBE bei der Terminplanung: "DER Samstag ist aber an einem Wochenende..."
*g*
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Jac 02.04.2006, 21.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches


