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Nachtigall, ick hör Dir trapsen
Nachtigall, ich hör Dich singen.
Seit einigen Tagen höre ich spätabends, so ab halb elf, eine wunderbare Vogelstimme aus dem Wald oben am Haus. Zuerst dachte ich, dass ich mich verhört hätte, dann fragte ich mich, was das wohl sei, dass da mitten in der Dunkelheit so wunderbar singt. Doch ich hatte keine Ahnung, wo ich suchen musste, bis in meinem Kopf aus dem Nichts der Satz auftauchte "es war die Nachtigall, nicht die Lerche..." - und da klingelte es.
Ein Abstecher auf die Seite der Schweizerischen Vogelwarte mit den vielen tollen Infos zu Vögel brachte mir Klarheit:
Ja, das ist eine Nachtigall, der Stimmenvergleich stimmt.
Ich freue mich, wenn ich sie (bzw. ihn *g*)auch heute wieder höre, denn in meinem bisherigen Leben hatte ich nie das Vergnügen.
Ansonsten trifft es schon zu:
- anhand der Laune der beiden männlichen Kinder tippe ich darauf, dass in spätestens zwei Tagen Vollmond ist.
- anhand der geplanten morgigen Gartenmöble-Aufräumaktion tippe ich darauf, dass es regnen wird.
-anhand meiner Geschafftheit tippe ich darauf, dass es Freitag abend ist.
- und anhand der Tatsache, dass ich diesen Beitrag schon das zweite Mal schreibe, weil der erste im Datennirwana gelandet ist wegen Sessionsfehler oder sowas, tippe ich darauf, dass ich diesmal die Zwischenablage benutze ;-)
Jac 30.03.2007, 20.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Abwechslung
Weder war der grippale Infekt besonders schlimm hier noch die Magengeschichte, Benjamin, der vorgelegt hat, war nach drei Tagen wieder fit, aber ich finde es langsam etwas bemühend, dass immer irgendeiner nicht auf dem Damm ist. Zumal ich selber dummerweise meist auch "hier" schreie. Wenigstens habe ich die Toilette getroffen beim K*tzen, Benjamin hat's im Kindergarten gemacht, nur Victoria hat den Teppich erwischt und der WBE quält sich, weil es nicht hochkommt und ihm so nur sehr übel ist.
Nein, es ist alles nicht wirklich schlimm, aber es dürfte trotzdem dann mal wieder aufhören...
Jac 27.03.2007, 09.34 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Wie passend...
Draussen liegen bestimmt schon 20 cm Schnee, es schneit noch immer wie den ganzen Winter wohl nicht - und soeben wurden die neuen Gartenmöbel geliefert...
Zum Glück habe ich in der Garage noch ein Eckchen Platz gefunden, denn irgendwie hält sich meine Lust in Grenzen, jetzt auf dem Sitzplatz einen Tisch zusammenzubauen. Das liegt aber bestimmt nur daran, dass ich zu faul bin, um Schnee zu schaufeln ;-)
Jac 23.03.2007, 09.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Irrtum
Ich habe ja gelesen, dass es laut Wetterprognosen bis ins Flachland schneien soll, aber was mein Auge grade draussen erblickt, das habe ich nicht erwartet. Wenigstens habe ich die Schneeanzüge, Moonboots, Bobs und Poporutscher noch nicht weggeräumt - manchmal lohnt es sich durchaus, Dinge zu verschieben statt sie gleich zu erledigen. ;-)
Jac 20.03.2007, 09.02 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Gelangweilt...

Darum habe ich doch glatt den Samstag ohne weitere Termine genommen, um endlich alle Sofabezüge zu waschen, die Wohnwand auszuräumen, auseinanderzunehmen und umzustellen und das Wohnzimmer mit wenig Aufwand und wenig Geld wieder wohnlicher zu machen, nachdem wir uns bis auf weiteres gegen eine neue Sitzgruppe entschieden haben. Der Hauptgrund ist nämlich, dass es mit diesem Grundriss eigentlich gar keine andere (sinnvolle) Möglichkeit gibt, eine Sitzgruppe zu stellen, da sind einfach zuviel Türen und Fenster - und drum verschieben wir das jetzt einfach.
Zumal die brutale Kur für die Bezüge viel gebracht hat - statt chemische Reinigung musste sie 60°-Wäsche, Bleichmittel und Trockner über sich ergehen lassen - hat eindeutig geholfen.
Jetzt ist alles wieder zusammengebaut und frisch bezogen und das Wohnzimmer sieht wieder wohnlich aus.
Bis die nächste "schöner wohnen"-Attacke über mich kommt und ich zwanghaft umstellen muss....
Jac 17.03.2007, 19.27 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Geht ja
Offenbar haben die das richtig hinbekommen mit den neuen Telefonkabeln. Die Leitung ist zwar nicht schneller geworden, aber erstens läuft so alles und zweitens sind ja auch 2500 kb/s nicht wirklich langsam...
Dann wende ich mich also erleichtert dem Alltagsgeschäft zu, das heute nicht ganz alltäglich ist, denn ich habe am Nachmittag frei.
Einfach mal wieder ein paar Stunden ohne (Kinder-)Verpflichtungen, in denen ich ohne Zeitdruck bin, wo es keine Rolle spielt, ob ich eine halbe Stunde früher oder später zurückbin und wo ich mich weder um Hausaufgaben noch um Geschrei kümmern muss.
Ich freue mich sehr darauf, denn das hatte ich schon länger nicht mehr und ich werde mich wohl in verschiedenen Geschäften hemmungslos austoben. Oder so. ;-)
Jac 15.03.2007, 09.12 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Verkabelung
Das bedeutet, dass wir kein Telefon und kein DSL haben bis morgen früh und danach sollten wir auch die Leistungen (Geschwindigkeiten) beziehen können, die wir bezahlen, bisher ist da beim Punkt X Schluss, weil die Leitungen das einfach nicht hergeben.
Theoretisch funktioniert morgen also alles besser als jemals zuvor.
Praktisch habe ich mich darauf eingestellt, dass es das nicht tut, denn zu Telefonkabeln habe ich, seit wir hier wohnen, ein etwas zwiespältiges Verhältnis.
Wenn hier also nichts zu lesen ist, kann das wie bisher daran liegen, dass ich viel RealLife habe oder nichts zu erzählen weiss oder keine Schreiblust finde - oder auch daran, dass es ganz einfach nicht geht und ich von der grossen weiten Internetwelt abgeklemmt bin.
Bis morgen - oder so *ggg*
Jac 14.03.2007, 17.50 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Problemlösung
Aufgabe:
Zeichne einen Plan des Wohnzimmer und der Möbel darin im Massstab 1:50.
Lösungsweg:
es ist dabei nicht wirklich hilfreich, auf einen 9 Jahre alten Plan des gleichen Raumes zurückzugreifen, wenn dieser zwar auch mit 1:50 angeschrieben ist, aber in Wahrheit den Massstab 1: HandgelenkmalPi hat.
Ergebnis:
es wird alles doch ganz anders in unserem Wohnzimmer, denn eigentlich bleibt es fast, wie es ist.
~~~~~~
Aufgabe:
Beseitige den Steinehaufen auf dem hinteren Sitzplatz, der seit dem Neubau der Stützmauer im Herbst da den Platz versperrt.
Lösungsweg:
auch 4 anwesende Kinder sind keine Garantie für tatkräftige Unterstützung, um wenigstens die kleinen Steine ans obere Ende des Grundstücks zu bringen - treppauf, treppab. Aber wenigstens wird nach jedem Stein gefragt " ist das anstrengend? ist das schwer?", wenn man keucht wie eine alte Dampflok.
Ergebnis:
die Steine sind oben, meine Motivation war leider schon nach der Hälfte unten.
~~~~~~
Aufgabe:
Bau virtuelle Möchtegernendlichmalwieder ab und melde Dich an verschiedenen Orten.
Lösungsweg:
es ist dabei nicht sonderlich hilfreich, vor dem Fernseher hängenzubleiben.
Ergebnis:
ich mochte Scarlett O'Hara schon immer, die da sagte "morgen ist auch noch ein Tag"
;-)
Jac 13.03.2007, 22.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Fertig "ignoriert"
Und weil es sich allein so schlecht leidet, haben der Älteste und der Jüngste der Familie solidarisch ab Anfang der Woche mitgemacht. Die zwei anderen haben zwar gelegentlich gehustet, aber sich ansonsten völlig unbeeindruckt gegeben.
Ich bin nun unterdessen wieder auf dem Damm, der Kleinste ist auch auf dem Weg der Besserung, nur der WBE, der kämpft noch ziemlich.
Doch was eine Mutter oder ein selbständig Erwerbender ist, die legen sich dann nicht einfach eine Woche ins Bett, sondern geben die Durchhalteparole aus und versuchen, wenigstens die wichtigsten Punkte im Tagesgeschäft wie Kinderbetreuung und Essensherstellung oder eminent wichtige Mandanten trotzdem zu erfüllen. Aber damit ist dann das Leistungskontingent auch schon ausgeschöpft und für alles andere bleibt schlicht keine Energie mehr.
Es war sehr ruhig hier, noch nicht mal mehr übers Netz kommunizieren, in welcher Form auch immer, konnte und wollte ich.
Und so ein paar Tage Distanz zu dem, was mich sonst so bewegt in der virtuellen Welt, tun manchmal ganz gut, um die Perspektiven wieder ein bisschen grade zu rücken.
Nun bin ich wieder da - im reellen und im virtuellen Leben, das erstere ist mir wichtiger, weil's mich mehr beschäftigt, das zweite ist nett und schön, weil's mich auf angenehme Art beschäftigt.
Schön, wieder hier zu sein!
Jac 12.03.2007, 21.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:
Ignoranz
Wenn ich das Kratzen im Hals ebenso ignoriere wie die kribbelnden Arme und Beine und auch nicht über den Brummschädel nachdenke, dann kann ich mir durchaus vormachen, dass bei mir nichts im Anzug ist.
Ich habe darauf nämlich grad gar keine Lust und keine Zeit und überhaupt und sowieso und deswegen denke ich mir das jetzt einfach alles weg und bin morgen wieder frisch und munter wie ein nasser Sack wie eine frischgeputzte Katze wie ich halt.
Wir wollen morgen nämlich Möbelgucken gehen, mit den Kindern, und nicht zum Schweden, sondern so richtig gepflegt, an den Ort, wo man auch Selva-Möbel bekommt und das möchte ich bittedanke auch geniessen können. Mit Matschbirne könnte es uns dann sonst passieren, dass wir mit einem giftgrünen Sofa oder einem Chromstahltisch zurückkommen - oder noch schlimmer, mit einer weissen Ledercouch *g* und so gern ich einen kreativen Wohnstil mag, das wäre dann doch zuviel ;-)
Jac 02.03.2007, 21.18 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches


