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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Vermischtes



- die Lesenacht in der Schule hat dazu geführt, dass Oliver gerade mal knappe 5 Stunden geschlafen hat und eigentlich nur müde sein müsste. Da er letzte Nacht aber anscheinend statt in seinem mitgenommenen Buch in irgendeinem Pokemon-Heft von einem(schon schlafenden *g*)Kollegen gelesen hat, muss er seinen "Herr der Diebe" eben heute lesen - seit mehreren Stunden ist er im Kellerzimmer und liest. So eine Leseratte - von wem er das wohl hat ;-)

- Katzen mögen kein Wasser - sagt man. Unsere Katze ist da nicht ganz so empfindlich und findet es bisweilen ganz lustig, auf der WC-Brille sitzend im Klo zu fischen oder in der noch nassen Badewanne Wassertropfen zu jagen. Heute wurde es ihr dann aber doch zuviel, als sie vom Zwirbel beim Wassertropfenfangen in die volle Wanne geschubst wurde. Die Katze war nass - und der Zwirbel macht das ganz bestimmt nicht nochmal....

- Ich habe mich bisher eisern geweigert, mich irgendwie mit dem Thema Serviettentechnik zu befassen. Macht ja schliesslich jeder und was da zum Teil an geschmacklosem Kram netten Sachen dabei herauskommt, kann man an vielen Orten bewundern. Nun gut - es hat mich heute erwischt, ich habe mir so ein Grundset gekauft.  Aber Mosaik mache ich bestimmt nicht, das macht ja schliesslich auch jeder. ;-)

- Luftbefeuchter und Luftentfeuchter haben zwar auf den ersten Blick viel miteinander zu tun, funktionieren sie doch einfach entgegengesetzt. Beim zweiten Blick auf den Preis  relativiert sich das mit dem entgegengesetzt....

- nach langem endlich gemerkt - seit ich mit dem Firefox blogge, reicht die Enter-Taste wieder aus, um einen Absatz zu machen - komplizierte Fingerverrenkungen sind also unnötig geworden - wie lange es wohl dauert, bis ich mir ebendiese wieder abgewöhnt habe?

- *leiseflüster* ich habe genug von der Kälte - hat jemand ein bisschen Sonne, Wärme und klaren Himmel übrig?

- der WBE, seines Zeichens einst vor sehr langer Zeit Katzenfeind (ungefähr da, als ihm meine Perserkatze ohne Vorwarnung in sein Bett folgte und ihm dort ihre langen Haare hinterliess), hat sich längst gewandelt und darf heute als Katzenfreund bezeichnet werden. So sehr, dass er morgen mit uns auf eine Katzenausstellung will. Ich weiss noch nicht, ob ich das will, denn ich fürchte um mein Herz und mein Portemonnaie *g*




Jac 14.01.2006, 19.10| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Willensstärke



Es mag ja Kinder geben, die leicht lenkbar sind, bei denen man mit Gelassenheit und Verständnis grosse Erfolge erzielen kann, die sich mit Humor von drohenden Tobereien ablenken lassen und die dem Alter entsprechend kooperativ sind.

Der Zwirbel gehört eindeutig nicht in diese Kategorie.....

Es ist wunderbar, ein so willensstarkes Kind zu haben, das genau weiss, was es will, wann es das will und wie es das will. Um so ein Kind braucht man sich wenig Sorgen zu machen, dass es sich in seinem Leben nicht durchboxen wird.
ABER:
Bis dahin ist es bisweilen äusserst anstrengend, wenn jedes Ansinnen mütterlicherseits lautstark boykottiert wird. Ich denke da noch nicht mal an so alberne Dinge wie "räum Dein Zimmer auf" - da ist der Protest wohl in allen Altersklassen vorprogrammiert und normal. Nein, es sind die einfachen Dinge des Lebens - selber Anziehen (was dieser Fünfjährige durchaus kann), bei massiven Minusgraden eine Mütze aufsetzen, das eben angebissene Brötchen entweder aufzuessen oder wegzuräumen - so die Alltagskleinigkeiten eben. Doch kein Anlass ist zu gering, um nicht noch schnell einen Machtkampf draus zu machen, und die Waffe der Wahl ist immer Geschrei, sehr lautes Geschrei. So im Stil, wenn ich Dich nicht mit meinem Willen bezwingen kann, dann wenigstens mit meinem Lärm. Zugegeben, manchmal gelingt ihm das auch, was die Sache langfristig nicht vereinfacht, aber es gibt eine Grenze, wieviel Geschrei man als Mutter aushalten kann, wenn nebendran noch zwei lärmen, das Telefon klingelt, die Suppe kocht, die Katze an den Vorhängen klebt und Mutter Kopfweh hat vom dauernden Lärm....

Nun ja, auch das wird vorbeigehen - und irgendwann werde ich mich sicher bedingungslos über diese Willensstärke freuen können. Bestimmt. Nur wohl grad noch nicht heute *ohrenzuhalt*


Jac 13.01.2006, 09.48| (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Grenzenloses Verständnis



Auf dem Weg zu mir selber habe ich irgendwann festgestellt, dass Dinge und Menschen, die mich aufregen, nerven, ärgern, in Unruhe bringen, irgendwo einen wunden Punkt bei mir berühren und/oder mir einen Spiegel vorhalten. Also war mein logischer Schluss : wenn ich mich ärgere, dann muss ich bei mir suchen, dann ist da noch was ungelöst, da fehlt mir ein Steinchen in meinem Mosaik. Für alles und jedes habe ich die Verantwortung übernommen, bei mir gelöst und gesucht, nachgedacht und weitergegrübelt.

Viele Dinge haben sich so geklärt. Aber manche Dinge nicht. Manchen Ärgernissen konnte ich nicht beikommen, manche Menschen regen mich noch immer auf. Und ich habe mich immer wieder gefragt, warum nur. Warum ist es mir denn nicht egal, wo liegt der Knackpunkt, wo liegt der Fehler in meinem Denkmuster.

Ich habe ihn gefunden.
Der Fehler liegt bei mir.
Er liegt in meinem stetigen Bestreben nach grenzenlosem Verständnis, nach endloser Ausgewogenheit, nach andauernder Gelassenheit mit allen Dingen und Menschen.

Das geht nämlich nicht.
Und - das muss nämlich auch nicht gehen.

Mein Trost, ich werde diesen Monat vierzig - da nehme ich mir nun einfach ab sofort das Recht, mich über manche Dinge und Menschen völlig unbegründet oder auch begründet zu ärgern und das nicht zu hinterfragen und nicht auf mich zu beziehen - sondern mich einfach aufzuregen.
Im Alltag daheim kann ich das eigentlich ganz gut:
Wenn der WBE zu mir sagt :"reg Dich nicht auf" - dann tönt es nicht selten: "ich will mich jetzt aber aufregen!"

Das Recht werde ich mir jetzt generell nehmen. Nieder mit dem grenzenlosen Verständnis für alles - hoch mit der selektiven Wahrnehmung und der menschlichen Unperfektheit. Wo käme ich denn da bloss hin, wenn ich mir all meine Ecken und Kanten wegstudieren und wegrationalisieren würde - womöglich ins Reich der Langweiligkeit, und da möchte ich nun wirklich nicht hin!
;-)




Jac 11.01.2006, 22.01| (4/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Schöne Ferien



Nach wochenlangem Suchen, nach dem einen oder anderen Irrläufer (Aschau ist nicht gleich Aschau), nach Kartenwälzen und Haus vergleichen wissen wir nun, wo es diesen Sommer hingeht:

Zell am See,
zwei Wochen,
schönes Ferienhaus,
Wandern, Baden, Staunen, Erleben - das dürfte genau unsere Kragenweite haben.

Und wenn ich mir diese Sommerbilder anschaue und dann drüber nachdenke, wie es derzeit hier so aussieht (grau und eiskalt oder eiskalt und grau) - dann möchte ich bitte wirklich bald Sommer haben. Und (solche) Ferien sowieso *g*


Jac 10.01.2006, 20.55| (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Trendsetterin



Meine Tochter ist ja nun zugegebenermassen schon nach mir geschlagen, was bedeutet, dass Kleidung rein funktionelle Zwecke erfüllen muss und der dekorative Charakter von untergeordneter Bedeutung. Das wiederum bedeutet, dass es ihr auch herzlich egal ist, ob Farben zusammenpassen, ob Muster zusammenpassen - Hauptsache Lieblingssachen.

Nun aber geht sie unter die modebewussten Trendsetterin, extra von ihr geschaffen der neuste Trend (und eine dankbare Entlastung aller Hausfrauen mit Sockenmonstern in der Waschmaschine!):

Das Mädchen von heute trägt - zwei verschiedene Socken. Extra.

 Und sie dürfen keinesfalls weder farblich noch vom Muster her zusammenpassen. Hauptsache schrill-bunt, nur die Grösse muss stimmen. Das Waschen und verräumen von Socken wird damit deutlich einfacher - einfach alle Einzelstücke in eine Kiste schmeissen und nach dem System Zufall werden morgens zwei herausgezogen. Kein Sockensortieren mehr, keine unglücklichen Einzelgänger mehr - alle leben harmonisch in einer WG zusammen.

Nachahmerinnen finden sich an ihrer Schule bereits - sollte also demnächst einer der grossen Modeschöpfer seine Models mit unterschiedlichen Socken oder gar Schuhen auf den Laufsteg schicken - denkt an meine Tochter ;-)


Jac 10.01.2006, 20.23| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Paradiesisch



Es ist Montagmorgen viertel vor neun, alle sind aus dem Haus, nur die Katze und ich sind noch hier, es ist bereits aufgeräumt, die Waschmaschine läuft, die Zimmer lüften vor sich hin - und ich geniesse diese Ruhe.

Es waren schöne Ferien, frei von Zeitdruck und Terminen. Wir haben es genossen, bis mittags im Schlafanzug herumzuhängen, die Pflichten Pflichten sein zu lassen, den Tag nach dem reinen Lustprinzip zu verbringen. Aber es ist wie mit dem üppigen Essen : irgendwann hat man auch wieder genug und das ist jetzt.

Jetzt freue ich mich auf strukturierte Tage, aufs Arbeiten, auf (stundenweise *g*)Freiheit für mich, auf geforderte und ausgefüllte Kinder - es ist gut, wie es ist. Ausserdem sind die nächsten Schulferien schon sehr bald, sodass das alles überschaubar bleibt. Nun gönne ich mir noch einen Kaffee mehr, bevor ich dann den Spuren von zwei Wochen Ferien den Garaus mache.


Jac 09.01.2006, 08.50| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Veränderungen



Es ist mal wieder an der Zeit, für eine persönliche Bilanz.

Vor zwei Jahren bin ich so durch mein Leben geschlittert, immer in der Hoffnung, dass mein inneres Kartenhaus nicht über mich zusammenbricht, habe mich viel zu oft von Phase zu Phase gehangelt und nicht selten die Flucht ins Netz angetreten, wenn mich die Fülle der Schwierigkeiten so überwältigt hat, dass ich noch nicht mal mehr anfangen wollte, sie zu lösen.

Zwei Jahre sind vergangen, und heute habe ich das für mich richtige Mass gefunden. Die Festtage sind für mich immer der ultimative Härtetest, weil einerseits meist ein besonders grosses Bedürfnis nach Gemeinsamkeit und Familie mit der Realität des selbständigen Ehemannes kollidieren, der zwischen den Jahren einen wichtigen, grossen Jahresabschluss machen muss, für den die meisten dieser freien Tage drauf gehen.

In anderen Jahren habe ich mich schon vom Sommer an darauf vorbereitet, dass wir dann ja über die Festtage etwas mehr Zeit haben, dass wir dann viel Freiraum finden. Dieses Mal habe ich mir das schon gar nicht erst vorgemacht, sondern bin mir im Klaren gewesen (mehr oder weniger halt), dass die gemeinsame Freizeit karg sein wird. Und genau darauf habe ich mich eingestellt. Ich habe agiert, und nicht erst dann reagiert, wenn es kaum mehr ging.

Dass ich in dieser Zeit deutlich weniger im Netz war, das war eigentlich nur eine Randerscheinung, dass ich meinen Kopf und mein Herz ganz für die Kinder und fürs Daheim freigehalten habe. Doch diese Randerscheinung macht mir Mut, dass ich über den Berg bin. Dass ich nicht mehr flüchten muss, und dass ich auch das Alleinsein aushalten kann, ohne vor Einsamkeit zu verzweifeln. Nicht ganz unschuldig daran ist bestimmt auch der Erfolg der Lichttherapie, die mir genügend Energie verleiht, meine Tage mit Beschäftigung zu füllen.

Es fühlt sich gut an, auch wenn sich im hintersten Winkel ganz leise das schlechte Gewissen regt, weil ich auf viele virtuelle Dinge nicht oder sehr spät reagiere, weil Mails liegen bleiben, Postings ungelesen - aber wahrscheinlich ist das mal wieder mehr mein persönliches Pflichterfüllungs-Wahn-Problem als wirklich eines. Eigentlich glaube ich, heute (virtuelle) Kontakte zu haben, die verstehen, dass das echte Leben noch immer vorgeht, was auch schon anders war. Vermutlich gehört das aber einfach als "Restrisiko" dazu. Virtuelle Kontakte haben eben doch ihre Grenzen - sie hören schlussendlich genau dort auf, wo die Virtualität mit dem Leben in Konflikt kommt.

Wie auch immer, es ist gut so und ich spüre, wie befreiend es sein kann, wenn ich mich nicht mehr verpflichtet fühle, auf alles und jedes sofort zu reagieren. Nieder mit dem Hyper-Perfektionismus auch da - und wer findet, ich sei so nachlässig und schlampig mit meinen Kontakten geworden, der hat sogar irgendwie recht. Aber kein einziger virtueller Kontakt kann mir mein Leben abnehmen, das muss ich ganz selber leben - und genau dort muss meine Priorität liegen. Das klingt so logisch - und ist doch bisweilen so ein weiter Weg bis dahin!

Von nächster Woche an darf dann aber das virtuelle Leben wieder mehr Platz haben - die Schulferien sind vorbei, der Alltag kehrt zurück, ich werde viel allein zuhause sein - und dann gucke ich dann wieder öfters aus meinem Fenster zur Welt und rufe hinaus ;-)


Jac 06.01.2006, 20.19| (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Fatal



Die Kombination von Schulferien, sozusagen im Büro wohnhaften WBE, den daraus resultierenden Entzugserscheinungen vor allem der Kinder  und obendrauf PMS lässt mich trotz Lichttherapie an meiner geistigen Gesundheit (ver)zweifeln.

Isch abe die Nase voll.

Da hilft vermutlich auch eine erneute Dröhnung mit 10'000 Lux nicht wirklich weiter.
;-)


Jac 03.01.2006, 17.37| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Gelungener Anfang



Eigentlich wollte ich ja nur anfangen damit, das eine oder andere an Advents-und Weihnachtsdekoration wegzuräumen. Schliesslich habe ich gestern nicht widerstehen können und mir einen Strauss Tulpen gekauft...
Das Adventsgesteck, die Adventsdeko in den Salontischen, das leicht vertrocknete Gesteck, die Dekos auf Fensterbänken, Klavier und allen Orten, wo man sonst noch was hinstellen kann, das sollte weg - und wie es halt typisch für mich ist, wenn ich mal anfange, kann ich nicht mehr aufhören, und so habe ich dann halt alle Deko-Spuren des Dezembers getilgt, den Christbaum abgeräumt, die Nadeln weggesaugt, die Möbel zurückgerückt, die (alten) Dekos neu verteilt - und fühle mich blendend und vor allem befreit dabei.

So schön die Zeit auch ist - sie hat ein Ende, und das kommt bei mir immer schlagartig und mein Bedarf an Glitzersternen und Kollegen dürfte nun wieder gedeckt sein bis zirka Ende November.

Aber eines beruhigt mich:
meine Macke, nicht mehr aufhören zu können, wenn ich mal angefangen habe - die ist immer noch da, keiner hat sie mir weggenommen, und ich werde bestimmt noch oft darauf zurückgreifen (müssen *g*)




Jac 01.01.2006, 23.14| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches