

Mein Leben in 6 Worten:
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Mit gemischten Gefühlen...
Auf der einen Seite stehen da : keine Termine, kein Frühaufstehen, kein Hausaufgaben-Ärger, keine Anrufe, sondern einfach in den Tag leben, es uns gut gehen lassen, den Kinder ihre Freiheit lassen ohne Verpflichtungen, selber auch mal fünfe grad sein lassen.
Aber auf der anderen Seite steht da: keine ruhige Minute für mich, der obligate Ferien-Schlachtruf (*miristlangweilig*), die daraus resultierende Beschäftigungstherapie (streiten hilft gegen Langeweile) sowie auch das Ausdehnen von Regeln, besonders was Medienkonsum u.ä. betrifft.
Wenigstens hatten wir als Auftakt ein sehr bewegtes Wochenende, schön bunt durchgemischt mit übermüdeten Kindern, einem nun aufgeräumtem Kleiderschrank, einem Flashback in meine Vergangenheit als Ausgangslage für eine eheliche Missstimmung, verschwundenen elementaren Lego-Kleinstteilchen - aber all das wenigstens jetzt mit vernünftiger Frisur. Hauptsache, man hat die Haare schön ;-)
Jac 29.09.2008, 11.48 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Danebengegangen
Damit ist theoretisch der Freitag mein "freier" Tag, sprich ich habe bis halb zwei, jede andere Woche bis halb vier von morgens um acht an kein Kind hier und muss kein Mittagessen kochen.
Seit den Sommerferien war aber immer irgendwas. Meine freien Tage gingen immer irgendwie drauf für notwendige Einkäufe, für ausserplanmässige Termine, für Verschiebungen und Ausfälle in der Schule - und morgen ist der letzte freie Freitag vor den Ferien, wo ich dann alle drei den ganzen Tag um mich habe.
Diesen Tag wollte ich ganz für mich geniessen, zuerst in aller Ruhe endlich zum Coiffeur, und danach noch kurz shoppen, bevor um halb zwei der erste wieder da ist. Einfach mal wieder keine Verpflichtungen noch eben schnell erledigen, nur etwas für mich tun. Mir Zeit nehmen für mich.
Wollte. Hätte. Täte.
Nur kann der Grosse morgen über Mittag nicht zu seinem Freund, hat auch schon um elf aus - und wenn er wieder weg ist, kommt der Kleine zurück.
Hat nicht sein sollen.
*grummel*
Ich geb nicht auf - bis sie alle volljährig sind, werde ich es bestimmt mal wieder schaffen ;-)
Jac 25.09.2008, 22.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Angleichung
Das kann ich so nur bestätigen.
Wo ich früher immer jetztgleichsofort mit allem herausgeplatzt bin, hat mich die ruhige, stille Art meines Mannes doch wenigstens schon dazu gebracht, zuvor das Denken einzuschalten und mich damit vor dem einen oder anderen Fettnäpfchen zu bewahren.
Wo ich früher viele Dinge einfach liegen- und stehengelassen habe, wie es grad kam, dann grundsätzlich sehr viel Zeit damit verbraten habe, diese Dinge wieder zu suchen, hat mich seine ordentliche (man könnte auch sagen pedantische) Art davon überzeugt, dass es energetisch viel klüger ist, eine gewisse Grundordnung zu wahren.
Wo er früher eher der stumme Dulder war, hat ihn meine explosive Art dazu gebracht, seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen und seine Bedürfnisse anzumelden.
Wo er früher der typische Pedant war, der sogar die benutzten Putzlappen regelmässig zusammengefaltet hat, macht er es heute nur noch manchmal ;-)
Doch was zuviel ist, das ist zuviel.
Seit einiger Zeit ertappe ich mich dabei, dass ich abends ins Schlafzimmer hochlaufe, die dunkle Treppe hoch, durchs dunkle Schlafzimmer, ums Bett herum, vorsichtig bis zu meiner Nachttischlampe tastend, mir dabei mindestens jedes zweite Mal einen blauen Fleck hole, weil ich die Kurve ums Bett herum falsch eingeschätzt habe - und dann erst Licht mache.
Und das alles nur, weil das der WBE immer so macht, wenn er als erster hochgeht. Obwohl ich mir jedesmal an den Kopf gelangt habe, ihm jedesmal gesagt habe, mach doch Licht, man kann's auch von oben ausschalten - und jetzt?
Ich befürchte, dass ich in einigen Jahren leeres Schoggipapier ordentlich zusammenfalte, bevor ich's wegschmeisse, jedesmal "Entschuldigung" sage, wenn sich wer anderer wo anstösst, leere Kleiderbügel wieder in den Schrank hänge und mich irgendwann an seinem Rasierzeug vergreife...
Wenn ich ihn dann aber irgendwann sehe, wie er vor dem vollen Kleiderschrank konstatiert, dass er nichts zum Anziehen hat, wie er alle möglichen Sachen hortet und sie noch "sortieren" muss, wenn ich ihn dann erlebe, wie er aus dem Nichts in die Luft geht - dann weiss ich - wenigstens erwischt es ihn auch ;-)
Jac 24.09.2008, 20.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Sammelsurium
Nah an der Realität? Nein, ganz bestimmt nicht, höchstens nah am Kunstbild... Auch dieses Jahr wieder regt's mich auf.
- Nach gefühlten zehn Jahren davon reden und empfundenen tausend verworfenen Modellen hat der WBE nun ein (fast) neues Auto - was macht er jetzt eigentlich in seinen kargen freien Zeiten, wenn er sich nicht mehr mit dem möglichen Kauf eines Autos auseinandersetzen muss?
- Zu fünft den Garten auf Vordermann bringen, dauert weniger als ein Fünftel lang, als wenn ich's allein machen muss - macht aber deutlich mehr Spass und beschert weniger Muskelkater. Die Quittenernte fällt dieses Jahr bescheidener aus, weil (vermutlich wegen des vielen Regens) ganz viele Früchte aufgeplatzt und angefault sind. Dafür sind die Äpfel hocharomatisch und schön säuerlich, so wie wir es mögen - udn wenige sind es auch nicht.
- In den Händen einer dekorationswütigen Frau (oder eher eine Frau, die sich schnell sattsieht) ist ein Tacker eine Wahnsinnswaffe - mit wenig Zeit und wenig Geld (und ein bisschen Möbelstoff) lässt sich damit aus popligen günstigen Stühlen im IKEA-Einheitslook ein Stuhl machen, der so aussieht, wie er eben aussehen muss. Wo könnte ich hier noch tackern?
- Weiche Lebkuchen sind kein Weihnachtsgebäck und fallen deshalb nicht unter die Regelung, dass vor dem ersten Advent nichts derartiges konsumiert wird. Oder??
Jac 21.09.2008, 15.20 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Apfelgelee, weihnachtlich
180g frischer Ingwer
2 Stangen Zimt
3 Blondorangen
1 Liter Wasser
Die gwaschenen Äpfel von Fliege und Stiel befreien, in grobe Stücke schneiden, den Ingwer ungeschält ganz fein schneiden, die Orangen waschen und in grobe Stücke schneiden und zusammen mit dem Zimt und dem Wasser in einem grossen Topf aufkochen und danach köcheln lassen, bis die Früchte zerfallen.
Durch ein Nesseltuch abfiltern.
Das ergibt 2 Liter Saft.
Diese 2 Liter Saft mit 1.6 Kg Zucker und 3 Päckchen Geliermittel zu Gelee kochen und abfüllen.
Wer's mag, kann die Orangen mit einem Sparschäler schälen, die Schalen in ganz feine Streifen schneiden, in Zuckersirup weichköcheln und kurz vor dem Abfüllen wieder zum Gelee geben.
Jac 21.09.2008, 15.03 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Rezeptliches
Kopfschubladen, durcheinandergepurzelt
Sie tragen eine Überschrift, die "Krebs" heisst - und das ist nun mal ein Thema, das mich betrifft, denn ein wichtiges Stück meiner Lebensgeschichte trägt diese Überschrift.
Auch wenn dieses Wegstück schon einige Jahre her ist, ist in meiner Seele, meinem Kopf noch immer alles voll davon. Meist nicht präsent, sondern fein säuberlich verstaut in Kopfschubladen, chronologisch geordnet und sortiert wie sonst gar nichts in meinem Leben und gut weggepackt, nur die Erkenntnisse offen zugänglich.
Doch dann berührt jemand diesen Raum da oben, und manchmal purzelt dann alles wild durcheinander aus den Schubladen, fällt zu Boden, wirbelt Staub auf, bringt Vergessenes zutage und meine ganze, feine, säuberliche Ordnung ist zunichte und das Chaos in diesem Gedankenraum strahlt aus in alle anderen Gedankenräume.
Das Leben geht seinen gewohnten Gang, alles ist wie immer, doch ich tappse im Blindflug durch, irgendwie äusserlich organisiert und innerlich neben den Schuhen. Wenn sich der Staub gelegt hat, fange ich an, wieder alles einzuräumen, wieder wegzupacken, wieder einzuordnen, lege das neu aufgetauchte Vergessene säuberlich dazu und schliesse leise und sanft die Türe hinter mir zu - mit einem Lächeln im Gesicht.
Denn solange, wie sich dieser Gedankenraum noch durcheinanderbringen lässt, so lange, wie sich da noch Vergessenes wiederfindet, so lange, wie es zwar Traurigkeit, aber auch Schönheit zu Tage bringt, was ich da finde - so lange weiss ich, dass ich noch fühle, atme, lebe und nicht vergesse.
Jac 18.09.2008, 20.43 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
Setzen lassen....
Die Familienkonferenz und das Verständnis für die Bedürfnisse von 5 Personen, die unter einen Hut gebracht werden wollen.
Den unteren Blogeintrag, auch wenn sich das so gar nicht setzen will (und darf?) , weil es unfassbar ist.
Den Wochenendausflug allein mit dem WBE, mit Übernachtung, der für einmal im allerallerbesten Moment kam, denn die 30 kinderlosen Stunden haben uns wieder einmal mehr näher zueinander gebracht, mir klarwerden lassen, wie lieb mir mein Leben mit all seinen Anforderungen ist - und wie schön es ist, Freunde zu haben, die einfach Freunde sind. Zeppelin-Museum, Fähre, Abendessen und vor allem der wunderschöne Gottesdienst einer freien Kirche, den wir mit ihnen besucht haben, waren einfach nur richtig, einfach gut. Und als mir während des Gottesdienstes irgendwann nur noch die Tränen herunterliefen, weil so viel David hochkam, fühlte ich mich dort und mit ihnen geborgen, sicher und verstanden - was für eine Basis für eine Rückkehr in den Alltag - wo sich drei Kinder richtig freuten, dass wir wieder da sind.
Noch nicht gesetzt hat sich das kurze Gespräch nach dem Elternabend gerade eben, weil der Knoten beim Jüngsten nun wohl wirklich aufgegangen ist, und sein soziales Verhalten, das vor den Sommerferien im Bewertungsbogen so ziemlich am untersten Bewertungslevel lag, hat sich signifikant verbessert. Er will jetzt - und es mag durchaus sein, dass sein roter DS, den er zum Geburtstag bekommt, wenn er will und tut, was er eigentlich kann, einen rechten Anteil daran hat, aber das allein reicht kaum, um solch einen Sturkopf wie ihn länger als zwei Tage zu einem Verhalten zu animieren. Nein, ich glaube, er hat jetzt gemerkt, wieviel leichter und einfacher das Leben ist, wenn man sich nicht immer mit allen anlegt und nur seinen eigenen Willen immer und jederzeit durchsetzen will. Er ist auf dem Weg - und ich bin so erleichtert.
In vielen seinen Verhaltensweisen habe ich so oft seinen grossen Bruder gesehen, immer wieder musste ich mich fragen, ob er vielleicht nicht doch auch ein Aufmerksamkeitsproblem hat, immer wieder habe ich mich hintersinnt, was wir anders machen müssten - und ich werde es vermutlich auch weiterhin tun, aber leichter als nicht zutreffend abhaken können.
*uff*
Jac 16.09.2008, 21.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Krisensitzung
Ich glaube fest daran, dass wir damit wieder ein Stück weitergekommen sind, dass die neuen, von ihnen mitbestimmten Regeln uns allen dazu verhelfen, dass wir nicht mehr den Hauptteil unserer Kommunikation in Schieflage verbringen müssen, sondern wieder mehr Raum für Freude und Lachen und Spass haben - und dann, da bin ich fest überzeugt, steigt auch mein Motivationspegel wieder an, denn eigentlich mag ich diesen Job ja wirklich, auch wenn ich kurz vor dem Hinschmeissen war.
Ich glaube, Mütter brauchen das von Zeit zu Zeit - und hauptamtliche Hinterherräumer dürfen das doch auch einfach mal.
Ich habe es mir mal wieder gegönnt- und es beruhigt mich zu lesen, dass auch andere Mütter, die ich als so befreit und leicht eingeschätzt habe, auch in solche Löcher tappen. Nicht, dass ich es ihnen wünsche, um Himmelswillen, nein, aber dass ich damit nicht allein stehe, dass einfach alles nur noch zuviel ist.
Jac 12.09.2008, 22.00 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Probelauf gelungen
So kann ich also warten, bis richtig gute Äpfel günstig zu haben sind, und dann wird gekocht und abpassiert, was das Zeugs hält ;)
Jac 12.09.2008, 21.48 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Unzufrieden...
Mir ist klar, auch Mütternerven sind endlich und die Zeiten, wo ich von mir erwartet habe, immer ruhig und geduldig zu bleiben, sind vorbei. Doch normalerweise gerate ich dann schon mal in Rage - und danach ist aber wieder gut. Momentan hingegen ist mein Reiz-Level einfach hoch und ich kriege ihn einfach nicht runter, und mir geht alles gegen den Strich statt leicht von der Hand.
Tief in mir drin, da finde ich schon eine Ursache - mir fehlt der Abstand zu dieser Tretmühle hier. Aber mein Kopf sagt, nicht zu Unrecht, dass das halt nicht immer so geht, wie man will, und dass ich nehmen soll, was geht, dass ich mir halt die kleinen Zeiten nehme. Aber meine Akkus sind leer, und davon werden sie auch nicht voller.
Ich bin genervt. Von den Kindern bzw. ihren "Phasen".
Aber vor allem von mir, weil mir gerade so alle Leichtigkeit abgeht, alle Lockerheit und ich mag mich selber nicht besonders, wenn ich mich so durch meinen Alltag quäle und mich am liebsten mit Arbeit überhäufe, um ja nicht darüber nachzudenken, wie wenig es für mich ausserhalb dieser 4 Wände gibt.....
......
Jac 11.09.2008, 20.28 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
Ausgeschlafen...
Heute morgen noch waren die 15 Kilo Zwetschgen unterwegs im Camion ins Lebensmittelgeschäft meines Vertrauens, dazwischen habe ich ein bisschen gewirbelt, heute abend stehen hier 72 Gläser mit Zwetschgenkonfi und ploppen vor sich hin (beim Abkühlen zieht sich die Luft zusammen und so ploppt der Deckel nach innen, was ein Garant für dichten Verschluss ist.)
Während dieser verrückten Aktion (wie verarbeite ich in 7 Stunden 15 Kilo Zwetschgen zu Konfi, wenn in dieser Zeit der übliche Kinderalltag mit Essen, Streiten, Aufgabendiskussionen weiterläuft), habe ich doch gewisse Vorteile gegenüber letztem Jahr festgestellt, die alle mit der neuen Küche zu tun haben:
- eine Spüle, in der 15 Kilo Zwetschgen auf einmal Platz finden, ist sehr praktisch und erspart viel Getropfe.
- ein ebenes Kochfeld, bei dem sich zwei Zonen zusammenschalten lassen in Kombination mit einer ausreichend grossen Pfanne, macht solche Konfi-Aktionen deutlich einfacher.
- eine Granitabdeckung lässt sich sehr leicht von klebrigen, farbigen Schlieren befreien
- auf Induktion brennt kein verschütteter Zucker ein *yeah*
- ich habe sicher doppelt so viel Abstellfläche, was alles viel einfacher macht, denn in dieser Konfi-Koch-Grössenordnung braucht man einfach genug Platz.
Nun habe ich also die Hälfte geschafft, die Zutaten für den Probelauf der zweiten Hälfte sind schon im Haus - und die Handschuhe habe ich natürlich vergessen, bis meine Hände schon die typisch braunen Verfärbungen hatten, die mich nun noch ein paar Tage begleiten. Da ich aber nicht zu den meistfotografierten Promis gehöre, macht das wenig - und schreiben und klicken kann man damit ja problemlos.
Jac 09.09.2008, 20.59 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Effizient, aber unklug
Manche Nächte sind zu kurz, weil der Morgen früher als sonst anfängt.
Und manche Nächte sind zu kurz, weil ich mich schlaflos im Bett herumgewälzt habe, immer hoffend, dass das blöde Bauchweh endlich weggeht, aber viel zu müde, um aufzustehen und etwas dagegen zu nehmen.
Was bei allen drei Varianten gleich ist - ich bin müde, endlos müde, bei der dritten noch am schlimmsten.
Kluge Mütter und Hausfrauen beschränken sich an solchen Tagen darauf, nur das Nötigste zu machen und legen sich mal eben ein Ründchen hin, wenn alle Kinder ausgeflogen oder beschäftigt sind.
Ich beschäftige mich - solange ich arbeite, merke ich nicht, dass ich eigentlich müde bin, und meine Leistungsfähigkeit ist selten so hoch wie an solchen Tagen, besonders wenn sie auf einen Montag fallen, wo ich hier meinen Gross-Putztag habe. Blöd ist nur - WENN ich mich dann mal hinsetze oder wenn ich fertig bin mit der Arbeit, dann haut's mich fast um und am nächsten Tag bin ich dann erst recht kaputt.
Wie gut ist mein morgiges Tagesprogramm derart voll, dass ich auch morgen keine Zeit zum Müdesein haben werde ;-)
Jac 08.09.2008, 21.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Tränen vor Lachen...
Der WBE, Oliver , Olivers Freund und ich sitzen in der ersten Reihe, wenn heute abend in Zürich dieser Mann hier:
http://www.hansliberg.com
richtig loslegt.
Das, was er macht, kann man am ehesten mit musikalischer Comedy umschreiben, aber eigentlich muss man ihn sehen(über oberen Link oder Youtube).
Seit vielen Monaten schon hüten wir die Karten, denn schon seit wir ihn vor vielen Jahren das erste Mal im Fernsehen sahen, war uns klar: wenn der mal in die Schweiz kommt, dann wollen wir dabei sein. Deshalb habe ich seine Tourdaten genau verfolgt - und dann haben wir zugeschlagen.
*hibbel*
*freu*
*taschentüchereinpackfürdielachtränen*
Jac 06.09.2008, 16.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Die haben mein Kind ausgetauscht....
Bisher war es nach solchen Aktivitäten so, dass man mit ganz viel Glück auf die Frage "hat's Dir gefallen?" ein gegrunztes *hmmm* bekommen hat, was etwa soviel bedeutete wie "ja" oder "nein" oder "lass mich in Ruhe" - und das waren dann so in etwa alle Auskünfte, die man bekam, weiteres Nachfragen wurde mit genervtem "Du musst nicht alles wissen" quittiert....
Aber heute, da hat er losgeschwafelt und erzählt, und von vorne nach hinten und wieder zurück berichtet, was die Woche los war, und wie steil die Wanderung nun wirklich war und wie lange sie genau gedauert hat und wer alles nicht viel gemacht hat beim Küche aufräumen, und wie das war, um sechs geweckt zu werden und um viertel nach sechs beim Frühstück zu sitzen undsoweiterunsofort. Das allein war aber noch nicht kritisch, denn Anfälle von Sprechdurchfall sind bei ihm je nach Tageszeit und Anlass durchaus üblich - typisch ADSler halt. Zuhause angekommen meinte er "ich bin verschwitzt, ich gehe jetzt duschen!".
??????
Freiwillig? Gern? Duschen? Pubertäter?
Häääääää?
"Weisst Du, hier kann ich wenigstens länger als nur genau zwei Minuten duschen."
"Und das Wasser ist auch bis zum Schluss warm".
"Ein eigenes Zimmer ist schon gut, auch wenn's klein ist"
"Aaaah, hier riecht das so gut - mmmmmh, Du kochst extra was Gutes"
"Warte, ich hol Dir das XY aus dem Keller"
Was auch immer die im Lager mit meinem Sohn gemacht haben - es gefällt mir ;-)
Jac 05.09.2008, 20.37 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Terminplanung
Morgen wird das Töchterlein dank spontaner Gesundung mit auf die Schulreise gehen - und so, wie sie heute aufgestellt und fit aus der Schule zurückkam, wird sie jede Minute davon geniessen (und garantiert beim Essen ein bisschen Verstand walten lassen *g*) Meine Pläne hingegen, morgen meine Haare aufpeppen zu lassen, haben sich im Nichts aufgelöst - so kurzfristig ist bei Lieblings-Coiffeusen im Ein-Frau-Betrieb ein Termin nicht immer machbar - und auf Samstag verschieben geht diesmal nicht, weil der WBE einen seiner sehr seltenen Wochenend-Geschäftstermine hat. Macht nichts, mit Fön, Schaum, Geduld und ein paar deftigen Ausdrücken werde ich diesen Wust da oben schon ausgehfein hinbekommen. Morgen wird mein Grosser vom Lager zurückkommen, und ich bin so gespannt, wie es ihm ergangen ist. Auch wenn ich jetzt schon genau weiss, dass jede Frage mit Einwortsätzen oder alternativ *du musst nicht alles wissen* quittiert werden. Aber mein Muttertier-Gen lässt mich derzeit ernsthafte Gluckengefühle entwickeln - ich hoffe, das bleibt nicht so *kicher*
Nächste Woche ist Zwetschgen-Zeit - 15 Kilo habe ich heute vorbestellt, und daraus werde ich auch dieses Jahr wieder die eine Hälfte Konfitüre für die Mandanten des WBEs Firma kochen. Die andere Hälfte wird wohl sowas wie ein "weihnachtliches Apfelgelee" werden. Da schwebt mir Apfel mit Zimt, Ingwer, Orangenzesten u.ä. vor, da muss ich aber erst eine Testportion kochen, bevor ich mich an die grosse Menge wage.
Aus Schaden klug geworden, werde ich auch dieses Jahr wieder die Zwetschgen mit Chirurgen-Handschuhen verarbeiten, damit ich nicht wieder zwei Wochen lang mit bräunlichen Händen herumlaufen muss, die aussehen, als wären sie schon ewig nicht mehr gewaschen worden und weder mit Zitronensaft noch mit Entkalker noch mit sonstwas wieder sauber werden...
Heute - heute habe ich festgestellt, dass bei dauerhaft nur einem Kind hier im Haus mir vermutlich die Decke schon lang auf den Kopf gefallen wäre - das ist soooo einfach und so langweilig (Einkindmütter mögen mir verzeihen, es ist alles eine Frage der Gewöhnung, und ich bin mich an drei gegen eine gewöhnt ;-)
Und jetzt kümmere ich mich um ein weiteres Escape-Spiel - irgendwie muss ich doch da wieder raus kommen....
Jac 04.09.2008, 20.27 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Unplanbar
Als sie hier ist, war der erste Gedanke "klassischer Fall von Unvernunft", denn ein Blick in ihren Rucksack, was aufgegessen ist und was nicht lässt eine leicht einseitige Ernährung gestern abend vermuten.
Doch auch nach Dusche und einigen Stunden Schlaf hat sich zwar der Magen beruhigt und behält, was er bekommt, dafür spielt ihr Körper Glühwürmchen und völlig platt ist noch eine Untertreibung.
Das bedeutet nun:
entweder sie ist morgen noch immer krank, dann kann sie auch übermorgen nicht auf die Schulreise, denn das wäre dann doch zuviel. Oder sie ist wieder fit, wie wenn nichts gewesen wäre (was hier öfters vorkommt, so ein 24-Stunden-Virus), dann ist sie sowohl morgen als auch übermorgen den ganzen Tag weg. Nachdem diese Woche auch sonst noch einiges an Terminen anliegt, hänge ich jetzt zumindest bis morgen früh in der Luft und werde die Wahl haben zwischen "ich langweile mich, weil alle ausgeflogen sind" oder alternativ "irgendwie muss das alles aneinander vorbeigehen".
Ich ziehe die erste Variante vor - nicht meinetwegen, sondern weil es schade wäre, wenn Victoria nicht fit genug ist für die Schulreise, denn die führt immerhin aufs Rütli und darauf freut sie sich besonders, weil sie - oh Schande - damit die erste aus unserer Familie wäre, die schon dort war.
Jac 03.09.2008, 22.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Ausnahmsweise
Die Posten sind immer etwa die gleichen, und man weiss ja, was kommt. Ausser da, als ich mehrere Male hintereinander ominöse Abbuchungen der SBB Bern auf meiner Karte hatte, dabei war ich schon seit Jahren nicht mehr in Bern - die Rückbuchung war kein Problem und das Problem ist wohl unterdessen auch gelöst.
Im Kreis hüpfen vor Freude tut deswegen keiner, denn ausgegeben ist ausgegeben, und das Wissen, dass in der Abrechnung viele Liter Milch, Brot, Käse und ähnliches stecken, macht sie recht unspektakulär.
Diesmal war das aber alles ganz anders - auf der Abrechnung stehen nämlich Flugtickets für den nächsten Frühling, und auch wenn ich noch nicht weiss, wer dann für unsere Kinder schaut, weiss ich jetzt schon, dass ich jede Sekunde von diesem verlängerten Wochenende in "unserer" Stadt geniessen werde - der WBE und ich und Wien, mehr brauche ich nicht zum Glück ;-)
Jac 02.09.2008, 22.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Einen Versuch war's wert
Und prompt klingelte heute abend kurz vor dem Abendessen das Telefon und sein Klassenlehrer war dran. Mir rutschte das Herz erstmal ein Stück runter, doch seine Einleitung war "es ist nicht Schlimmes passiert, keine Sorge".
Sondern: der liebe Pubertäter verfügt derzeit über eine Dispens fürs Schwimmen wegen eines Hautproblems. Grosszügig wie er ist, hat er das dann gegenüber dem Lehrer gleich auch noch aufs Duschen ausgeweitet, das er auf keinen Fall dürfe...
Was ein erfahrener Oberstufen-Lehrer ist, der glaubt nicht gleich alles, was ihm Pubertäter erzählen und fragt lieber bei den Eltern nach, besonders wenn's um Duschen und Pubertäter geht, was sowas ein Gegensatz ist.
Und was sagt mir das?
Es geht meinem Sohn offenbar gut genug, dass er sich wie ein ganz gewöhnlicher 13-Jähriger verhalten kann - ein findiger, der alle Register zieht *ggg*
Jac 01.09.2008, 22.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien



