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Ein besonderer Tag


Heute ist Montag, der 23. März 2009, ein ganz besonderer Tag, denn diesen Tag gibt es nur einmal. Nur noch ein paar Stunden, und er ist verstrichen, vorbei, nur noch Erinnerung und keine Macht der Welt kann ihn zurückholen. Eigentlich gilt das ja für jeden einzelnen Tag, doch nicht an jedem einzelnen Tag ist man sich dessen bewusst.

Da sind die Tage angefüllt damit, sich über Unwichtiges zu ärgern, sich im Alltagsfrust zu verlieren, Gelegenheiten zu verpassen, Gespräche und Momente zu verschieben, sodass abends nur ein weiterer Allerlei-Tag übrig bleibt, der sich kaum von vielen anderen unterscheidet, der so viel Potential gehabt hätte, das so ungenutzt geblieben ist.
Viel zu leicht lässt man sich auffressen von dem, was man für wichtig hält und übersieht dabei, was wichtig ist.
Ein Tag, voller Stunden, Minuten und Sekunden, ein Tag voller Momente - unbeachtet vorbeigezogen und abends das Gefühl, ein schales Glas Wasser getrunken zu haben....

Dabei ist es doch so einfach - und gleichzeitig doch so schwer:
am Morgen aufzustehen, sich die Einzigartigkeit und Unwiederbringlichkeit des Tages vor Augen rufen - und den Tag mit offenen Augen, offenem Herzen in sich aufnehmen - und so schmeckt er abends nicht abgestanden, sondern wie der köstlichste Trank...

Doch, heute war ein besonderer Tag. Es war nichts Besonderes, es war ein Montag wie viele andere auch, doch die Sicht darauf hat ihn zu einem besonderen gemacht.

Und das möchte ich wieder von viel mehr Tagen sagen können, deshalb: morgen wird ein besonderer Tag sein....


Jac 23.03.2009, 20.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Wochenrundschau


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Wenn der Reparaturmensch nach einem Blick in seine Unterlagen feststellt, dass wir den Trockner doch schon zwölf Jahre haben, dann ist das schön. Wenn er dann aber feststellt, dass die Störung ein kaputter Ventilator ist, und dass sich das bei einem so "alten" Gerät nicht mehr zu reparieren lohnt, ist das weniger schön. Aber wenn das dann ein neues Gerät  zu Folge hat, ist das dann doch wieder schön, besonders bei einem Trockner mit der Energieeffizienzklasse A - morgen wird er geliefert, wenn ich verschollen bin, dann stehe ich mit verzücktem Blick davor.


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Kouta C - rund 1500 kg Speckstein - ja, doch, das würde unserem Haus eindeutig stehen.

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Wenn man statt die Malreihen zu lernen, sich immer auf den Bleistift mit dem aufgedruckten Einmaleins im Etui verlässt, wenige Tage vor der Prüfung der Stift von der Mutter konfisziert wird, dann geht das in die Hose - und auch dieses Kind wird wie alle anderen nun die Reihen LERNEN müssen.
(Dass der Lehrer das bisher nicht gemerkt hat, spricht entweder gegen ihn - oder für die grenzenlose Kreativität unseres Jüngsten - ich wähle dann zweites *g*)

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Hochdruckreiniger machen süchtig. Wenn ich mal anfange, kann ich kaum mehr aufhören, weil es einfach so verblüffend ist, wenn von Plattenwegen, Steinmauern und ähnlichem die Patina von über 50 Jahren verschwindet und so eine Mauer dann gar nicht dunkelgrau/nochdunklergrau ist, sondern mit roten, rosa, grünen und blauen Steinen zwischen den hellgrauen erstrahlt. Wenn ich dann noch lerne, das Gerät mit aufrechter statt mit gebückter Haltung zu nutzen, dann habe ich's dann am nächsten Tag auch weniger im Kreuz - aber schön sieht's aus, passend zu den ersten warmen Tagen, die nun kommen.

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Kleiderschränke neigen zu Stapeln. Stapel muss man sortieren. Sortieren heisst nicht einfach neue Haufen machen, sondern wirklich aussortieren, weg, was nicht mehr passt, nicht mehr schön ist (nein, der Mensch braucht keine 10 TShirts, die noch für den Garten gut sind, wenn er eh immer in der normalen Kleidung anfängt zu buddeln und nein, auch keine Hosen, für die mindestens zehn Kilo weg müssen und schon gar keine Sachen, die so blöd sitzen, dass man ein komplett neues Kleidungsstück draus nähen müsste, damit es noch was brauchbares ist.)
Mein Kleiderschrank ist nun nur noch halb so voll - und das schreit danach, neue Stapel zu produzieren  - mit neuen Sachen natürlich ;-)

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Andere: 7 Paar Socken in der Woche.
Ich : ein paar Socken in sieben Wochen.
Ist fast das gleiche, so rein mathematisch, nicht?

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Jac 15.03.2009, 20.04 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Gestatten, Gemahlin


Kein zweiter Bildungsweg.
Keine berufliche Karriere.
Kein sich etwas beweisen müssen.
Keine Leistung um der Leistung willen.

Nur Leben, Partnerin sein, ein Daheim schaffen.
Eigene Interessen pflegen.
Gemeinsame Interessen pflegen.
Die Welt erkunden.

Vor 50 Jahren wäre ich damit voll im Trend gelegen, in einigen Jahren, wenn es soweit ist, werde ich damit wohl einer aussterbenden Spezies angehören.

Ich glaube, damit kann ich leben.
Ich hoffe, bis dahin gefestigt genug zu sein, dass es mir sonstwo vorbeigeht, wenn andere glauben, ich vergeude meine Talente, mein Leben, mache mich abhängig... Nicht, dass es mich jetzt sehr beeindruckt, aber noch denke ich drüber nach statt unbeirrt meine Wege zu gehen.





Jac 09.03.2009, 09.29 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Sonntagmorgenüberraschung




Man nehme:
ein in der Einfahrt geparktes Auto, eine schmale
Quartierstrasse mit Parkplätzen drauf, besetzt von einem grossen Transporter und füge einen (zu) grossen Salz-Wagen im Rückwärtsgang bei, dies alles vor sieben Uhr...

Et voilà, der Sonntagmorgen ist gelaufen.


Jac 08.03.2009, 11.51 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches