
Über mich

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in Tagen: 2985
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Übervolles Programm
In Anbetracht dessen, dass bereits heute in einer Woche meine bisherige Küche Geschichte ist, dass dort, wo jetzt Schränke, Schubladen und Geräte sind, nur noch gähnende Leere herrschen wird, könnte ich eigentlich voller Vorfreude sein - wenn ich denn die Zeit dazu hätte....
So eine Aktion in einem fünfköpfigen Haushalt muss von langer Hand geplant werden, und hier bedeutet das : der WBE nimmt die Kinder und flüchtet für eine Woche, ich werde hierbleiben, die Küche erstmal ausräumen und hoffentlich pünktlich auch wieder einräumen.
Es bedeutet auch, dass sich der WBE seine Woche Ferien erst erarbeiten muss, und damit auch ich, und weil das allein nicht reicht, garnieren wir das mit einem Geburtstagskind in dieser Woche, der doofen Zeitumstellung, die mich jedes Jahr mehr kaputt macht, einem kränkelnden Kind und der Nutzung dieser Woche, um unser gemeinsames Schlafzimmer mit Farbe und einigen neuen Möbelstücken aufzuhübschen. Daneben läuft der ganz normale Wahnsinn Alltag, und manchmal frage ich mich derzeit schon ganz leise, wie lange ich noch so weitermachen kann, bevor ich in die Knie gehe...
Ich will es wohl gar nicht wirklich wissen und hoffe immer noch darauf, dass mich die neue Küche derart mit einem Adrenalinschub beglückt, dass es mir wieder lockerer von der Hand geht...
Aber :
im Keller stehen Kartons mit den neuen Bücherregalen, wunderbare Wandfarbe wartet auf ihren Einsatz, bei jeder klemmenden Schublade denke ich - na warte, Dir vergeht das schon noch und so ein ganz kleines bisschen freue ich mich auch darauf, eine ganze Woche "familienfrei" zu haben. Es wird mir sicher guttun, einfach für mich zu sein, das bisschen Arbeit dabei schreckt mich nicht, die habe ich ja sonst auch *g*
Alles wird gut - und wenn's geht, auch pünktlich ;-)
Jac 31.03.2008, 21.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Kleinigkeit von Wichtigkeit
Aus der Kategorie blöd gelaufen:
Kieferorthopädie-Termin mit Töchterlein um 11.15h, geschätzte Dauer ca 30- 60 - 90 Minuten (nichts genaues weiss man nicht), Rückkehr der Brüder von der Schule um 11.50, Absprache mit dem WBE, dass er um 11.45h daheim ist und die Jungs in Empfang nimmt.
Der Termin dauerte bis viertel nach zwölf, Töchterlein verfügt nun über zwei schöne Zahnspangen, beim Einbiegen in unsere Strasse meint sie: ich sehe Oliver und Benjamin - und mein Blick bestätigte, dass ich dafür das Auto vom WBE nicht sah.
Fakt : er hat es schlicht vergessen, wohl aufgrund von akuter Arbeitsüberlastung, was ihm noch nie passiert ist, denn er ist so zuverlässig wie eine Schweizer Uhr.
Doch:
die beiden Brüder, sonst im Dauerstreit, haben brav vor dem Haus gewartet, geduldig, nicht aufgelöst, nicht streitend, nicht ängstlich, sondern voller Vertrauen, dass jetzt dann schon jemand kommen wird.
Und ich, ich habe kurz den WBE angerufen, um zu wissen, dass nichts passiert ist, und er es "nur" vergessen hat - und danach habe ich einfach im Programm weitergemacht.
Früher wäre nach so einer Aktion mit entsprechendem Adrenalinspiegel bei allen Beteiligten der Tag einfach nur noch gelaufen gewesen. Die Kinder aggressiv und hysterisch, die Mutter hysterisch und genervt - und ich bin stolz. Auf meine Jungs, die wenn's drauf an kommt, eben doch zusammenhalten und vernünftig bleiben, und auf mich, weil ich mich von so etwas nicht mehr aus der Ruhe bringen lasse.
Bestimmt werde ich heute abend im Bett als Reaktion wieder mal Herzstolpern haben, aber das ist mir sowas von egal, das habe ich auch, wenn ich mir sonst zuviel zugemutet habe.
Und ausserdem werden wir wohl Vorsorge treffen für solche Fälle, auch wenn's vermutlich nie wieder passiert *g*
Kieferorthopädie-Termin mit Töchterlein um 11.15h, geschätzte Dauer ca 30- 60 - 90 Minuten (nichts genaues weiss man nicht), Rückkehr der Brüder von der Schule um 11.50, Absprache mit dem WBE, dass er um 11.45h daheim ist und die Jungs in Empfang nimmt.
Der Termin dauerte bis viertel nach zwölf, Töchterlein verfügt nun über zwei schöne Zahnspangen, beim Einbiegen in unsere Strasse meint sie: ich sehe Oliver und Benjamin - und mein Blick bestätigte, dass ich dafür das Auto vom WBE nicht sah.
Fakt : er hat es schlicht vergessen, wohl aufgrund von akuter Arbeitsüberlastung, was ihm noch nie passiert ist, denn er ist so zuverlässig wie eine Schweizer Uhr.
Doch:
die beiden Brüder, sonst im Dauerstreit, haben brav vor dem Haus gewartet, geduldig, nicht aufgelöst, nicht streitend, nicht ängstlich, sondern voller Vertrauen, dass jetzt dann schon jemand kommen wird.
Und ich, ich habe kurz den WBE angerufen, um zu wissen, dass nichts passiert ist, und er es "nur" vergessen hat - und danach habe ich einfach im Programm weitergemacht.
Früher wäre nach so einer Aktion mit entsprechendem Adrenalinspiegel bei allen Beteiligten der Tag einfach nur noch gelaufen gewesen. Die Kinder aggressiv und hysterisch, die Mutter hysterisch und genervt - und ich bin stolz. Auf meine Jungs, die wenn's drauf an kommt, eben doch zusammenhalten und vernünftig bleiben, und auf mich, weil ich mich von so etwas nicht mehr aus der Ruhe bringen lasse.
Bestimmt werde ich heute abend im Bett als Reaktion wieder mal Herzstolpern haben, aber das ist mir sowas von egal, das habe ich auch, wenn ich mir sonst zuviel zugemutet habe.
Und ausserdem werden wir wohl Vorsorge treffen für solche Fälle, auch wenn's vermutlich nie wieder passiert *g*
Jac 19.03.2008, 21.27 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Weg ist er...
...der Heizkörper in der Küche, abgehängt und entsorgt.
In der neuen Küche wird nicht mehr geheizt.
Damit ist nun der Weg frei, dort einen Unter- und einen Oberschrank einzubauen, speziell ausgerichtet auf die Kaffeemaschine und unsere Tassensammlung.
Und wer nun denkt - waaas? keine Heizung mehr? Ist das nicht kalt? - Nein, ist es nicht. Seit dem Einbau der Gasheizung vor *studier* zweieinhalb Jahren blieb der Heizkörper nämlich immer kalt, weil irgendwas verstopft war. Und nach zwei Wintern ohne Heizung in der Küche können wir sagen - brauchen wir nicht, DEN Platz können wir viel besser nutzen.
Aber wie immer - unser Heizsystem wäre nicht unseres, wenn nicht nach dem Entleeren und Wiederbefüllen des Wasserkreislaufs nicht ein Heizkörper kalt geblieben wäre. Diesmal hat es das Schlafzimmer getroffen, und so gern ich kühl schlafe, das war dann doch zu kalt. Mit ein bisschen Kriechöl, ein paar deftigen Ausdrücken und einigen gezielten Schlägen mit der Zange aufs Ventil ist es aber auch dort wieder schön warm - vermutlich heizt es sogar besser als vorher, denn das Ventil war wohl schon einige Zeit ein bisschen verklemmt, aber um eine Raumtemperatur von 18 Grad hinzubekommen, hat es gereicht.
Nun ist alles wieder gut im Schlafzimmer - und in der Küche wird es immer besser, denn nun ist der Startschuss gefallen.
Fein :-)
In der neuen Küche wird nicht mehr geheizt.
Damit ist nun der Weg frei, dort einen Unter- und einen Oberschrank einzubauen, speziell ausgerichtet auf die Kaffeemaschine und unsere Tassensammlung.
Und wer nun denkt - waaas? keine Heizung mehr? Ist das nicht kalt? - Nein, ist es nicht. Seit dem Einbau der Gasheizung vor *studier* zweieinhalb Jahren blieb der Heizkörper nämlich immer kalt, weil irgendwas verstopft war. Und nach zwei Wintern ohne Heizung in der Küche können wir sagen - brauchen wir nicht, DEN Platz können wir viel besser nutzen.
Aber wie immer - unser Heizsystem wäre nicht unseres, wenn nicht nach dem Entleeren und Wiederbefüllen des Wasserkreislaufs nicht ein Heizkörper kalt geblieben wäre. Diesmal hat es das Schlafzimmer getroffen, und so gern ich kühl schlafe, das war dann doch zu kalt. Mit ein bisschen Kriechöl, ein paar deftigen Ausdrücken und einigen gezielten Schlägen mit der Zange aufs Ventil ist es aber auch dort wieder schön warm - vermutlich heizt es sogar besser als vorher, denn das Ventil war wohl schon einige Zeit ein bisschen verklemmt, aber um eine Raumtemperatur von 18 Grad hinzubekommen, hat es gereicht.
Nun ist alles wieder gut im Schlafzimmer - und in der Küche wird es immer besser, denn nun ist der Startschuss gefallen.
Fein :-)
Jac 17.03.2008, 20.24 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Fixiert
Zwei wichtige Dinge sind nun fixiert, beide kostenintensiv, eine wichtig und notwendig und die andere notwendig und richtig....
Beim ersteren handelt es sich um Töchterleins Zähne, bei denen eine Röntgenaufnahme zeigte, dass der eine Eckzahn zwischen grosser und kleiner Schaufel runterkommt statt dort, wo der Milch-Eckzahn sitzt. Und so verfügt sie nach einer langen Sitzung (das müsste zwar eigentlich Liegung heissen, oder?) über das, was hier unter Kindern "Gartenhag" (wörtlich Gartenzaun) und fachlich Brackets genannt wird. Nach einer komplizierten Choreographie wird der Zahn hochgezogen und am richtigen Ort wieder herunter, sodass in einem Jahr oder so der Eckzahn dort sein sollte, wo er hingehört.
Nur gut, sind heutzutage Zahnspangen bei Kindern so verbreitet, dass sie kein Grund mehr für Foppereien sind - das war bei mir noch anders und es war ziemlich schlimm für mich, am zweiten Tag meiner Bezirksschulzeit, neue Klasse, alle fremd, mit einer Spange auftauchen zu müssen...
Töchterlein findet das ganze recht "cool", vor allem, seit sie weiss, dass es die Gummis dazu in allen möglichen Farben gibt.
Beim zweiten handelt es sich um meinen Traum:
am Montag in drei Wochen wird die alte Küche demontiert und die neue eingebaut. Wenn alles so läuft, wie es jetzt ausgemacht ist, wird der WBE am Samstag mit den drei Kindern für eine Woche in die Ferien fahren (flüchten? *g*), ich räume aus, am Montag geht es los, am Freitag müsste alles fertig sein, ich räume wieder ein und am Samstag koche ich zur Rückkehr meiner Familie in der neuen Küche.
Gerade, weil ich weiss, wieviel in der Regel bei solchen Dingen schiefläuft und wie relativ Termine sind, halte ich es derzeit mit gezielter Naivität und Zweck-Optimismus - es wird alles klappen und es wird alles fertigwerden und es wird einfach perfekt sein.
Jawoll!
Schliesslich bekomme ich wohl nur einmal in meinem Leben eine solche neue Küche, da werde ich mir doch nicht die Vorfreude kaputt machen, indem ich darüber nachgrüble, was denn hinter den Schränken und in den Wänden alles stecken könnte.
Es wird klappen, bestimmt.
Und wenn nicht, dann will ich einfach, dass es klappt ;-)
Beim ersteren handelt es sich um Töchterleins Zähne, bei denen eine Röntgenaufnahme zeigte, dass der eine Eckzahn zwischen grosser und kleiner Schaufel runterkommt statt dort, wo der Milch-Eckzahn sitzt. Und so verfügt sie nach einer langen Sitzung (das müsste zwar eigentlich Liegung heissen, oder?) über das, was hier unter Kindern "Gartenhag" (wörtlich Gartenzaun) und fachlich Brackets genannt wird. Nach einer komplizierten Choreographie wird der Zahn hochgezogen und am richtigen Ort wieder herunter, sodass in einem Jahr oder so der Eckzahn dort sein sollte, wo er hingehört.
Nur gut, sind heutzutage Zahnspangen bei Kindern so verbreitet, dass sie kein Grund mehr für Foppereien sind - das war bei mir noch anders und es war ziemlich schlimm für mich, am zweiten Tag meiner Bezirksschulzeit, neue Klasse, alle fremd, mit einer Spange auftauchen zu müssen...
Töchterlein findet das ganze recht "cool", vor allem, seit sie weiss, dass es die Gummis dazu in allen möglichen Farben gibt.
Beim zweiten handelt es sich um meinen Traum:
am Montag in drei Wochen wird die alte Küche demontiert und die neue eingebaut. Wenn alles so läuft, wie es jetzt ausgemacht ist, wird der WBE am Samstag mit den drei Kindern für eine Woche in die Ferien fahren (flüchten? *g*), ich räume aus, am Montag geht es los, am Freitag müsste alles fertig sein, ich räume wieder ein und am Samstag koche ich zur Rückkehr meiner Familie in der neuen Küche.
Gerade, weil ich weiss, wieviel in der Regel bei solchen Dingen schiefläuft und wie relativ Termine sind, halte ich es derzeit mit gezielter Naivität und Zweck-Optimismus - es wird alles klappen und es wird alles fertigwerden und es wird einfach perfekt sein.
Jawoll!
Schliesslich bekomme ich wohl nur einmal in meinem Leben eine solche neue Küche, da werde ich mir doch nicht die Vorfreude kaputt machen, indem ich darüber nachgrüble, was denn hinter den Schränken und in den Wänden alles stecken könnte.
Es wird klappen, bestimmt.
Und wenn nicht, dann will ich einfach, dass es klappt ;-)
Jac 16.03.2008, 22.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Die Sache mit dem Titel
Nichts ist für mich an einem Blog-Eintrag so schwierig wie einen Titel zu finden.
Nein, eigentlich ist das falsch. Wenn ich den Titel habe, dann weiss ich auch, was und wie ich blogge.
In manchen Zeiten fallen mir viele Titel ein, und ich brauche mir nur den Titel auf einen Fetzen Papier zu notieren, dann weiss ich alles wieder, wenn ich dann Zeit finde, es auch zu bloggen.
Doch manchmal fällt mir kein Titel ein, da hätte ich sicher Dinge zu erzählen, aber so ganz ohne Titel fehlt mir der Anfang, der rote Faden, das Ende, einfach alles und so bleibt es hier ganz leer, obwohl mein Leben doch voller erzählenswerter Dinge ist. Aber so ganz ohne Titelthema geht es nicht, zumindest bei mir nicht.
Sollte jemand also ein paar Titel übrig haben - ich würde sie dann nehmen ;-)
Jac 16.03.2008, 22.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Eigenlob
Jeder Mensch hat so ein paar Dinge, die er besonders gut kann.
Bei mir sind das oft manchmal beispielsweise:
- Dinge solange aufschieben, bis sie sich entweder von selber erledigt haben oder aber zu einer ausgewachsenen Peinlichkeit werden
- Sachen so "aufräumen", dass sie nur durch Kommissar Zufall wieder aufgefunden werden können
- mich selber mit den schönsten, wildesten Ausreden beschwindeln
- Dinge auf den letzten Drücker erledigen in der vergeblichen Hoffnung, dass mich genau dann ein Hoch an Motivation und Kreativität befällt
- meine Prioritäten so verteilen, dass alles Unwichtige gemacht ist und das Wichtige vergessen geht
- mich der Hoffnung hingeben, dass das alles nicht weiter auffällt ;-)
Jac 04.03.2008, 16.02 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Ironie hausgemacht


