
Über mich

Mein Leben in 6 Worten:
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Online seit dem: 07.12.2003
in Tagen: 2985
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Bloggst Du noch....
...oder lebst Du schon?
Sowas in der Art ging mir in den letzten Tagen öfters durch den Kopf. Nicht im Sinn, dass ich meine Bloggerei in Frage stellte und ans Aufhören denke - sondern viel mehr im Sinn von - es ist alles eine Frage des Gleichgewichts....
Ist es in meinem Leben ruhig und beschaulich, so gehen meine Emotionen selten so hoch, dass ich irgendwas unbedingt bloggen muss - und das Alltagseinerlei ist selten interessant genug, um darüber zu schreiben.
Ist in meinem Leben der Terminkalender rappelvoll, die Ereignisse dichtgedrängt, die Kindererziehung ein einziges Minenfeld, dann gäbe es so viel zu sagen - doch wenn ich dann irgendwann im Lauf des Tages mal zur Ruhe komme, dann bin ich ganz oft einfach froh, dass ich zur Abwechslung mal nichts durchdenken, planen, überlegen muss und mich vor allem in keiner Art und Weise mitteilen muss.
So kommt es, dass hier wegen der zweiten Variante hier in den letzten Tagen und Wochen nicht besonders viel stand.
Es geht in grossen Schritten auf unsere Ferien zu (X - 8 Tage). Das bedeutet - die schulischen Termine häufen sich ebenso wie die geschäftlichen, die Pinwand hängt voller Arzt- und Zahnarzttermine, es gibt viel, das vorher unbedingt noch erledigt werden muss, die Planung für den Umbau Ende August muss in trockenen Tüchern sein - und genauso wie ich ferienreif bin, sind es auch die Kinder, die durch grosse Unausgeglichenheit glänzen....
Doch hinter all dem vollen Programm geht's mir gut. Es geht mir u.a. deswegen gut, weil ich für mich endlich die richtigen Prioritäten gefunden habe - und das bedeutet, dass ich hier im RealLife die Dinge besser auf die Reihe bekomme, dass ich mir das "aufdenletztenDrücker"-Syndrom abgewöhne und nicht zuletzt dadurch nicht mehr so im (negativen) Stress bin.
So abgeklärt und reif sich das auch anhört - ja, doch, manchmal sehne ich mich zurück zu den Zeiten, wo meine Prioritäten nicht so vernünftig waren, wo ich nicht so pflichtbewusst war, wo ich nicht alles im Griff hatte, denn so finde ich es ganz schön anstrengend....
Jac 25.06.2009, 21.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Unschlagbar
Es geht nichts über einen guten Kinderarzt - und so einen haben
wir.
Meine Ängste und Bedenken wegen Olivers neuer Herzproblematik konnte er mit wenigen Sätzen zerstreuen, was mir vorher mit allen Recherchen und positiver Sichtweise nur solange gelungen ist, wie er nicht müder als sonst war, oder ausser Atem geraten (was nach seinem üblichen Sprint von der Schule heim eigentlich normal ist) oder ich grad einen eh schon angeschlagenen Tag hatte.
Jetzt sehe ich es endlich entspannt : die Wahrscheinlichkeit, dass es bleibt, wie es ist, ist sehr hoch, und das bedeutet vor allem - im Gegensatz zu vielen anderen Menschen _wissen_ wir, dass er ein Klappenproblem hat, und können ihn entsprechend antiobiotisch abschirmen, wenn es nötig ist - wie bei zahnärztlichen Eingriffen.
So einen hat er diesen Monat noch vor sich - und wird dann 3000 mg Antibiotika aufs Mal nehmen müssen - AB-Phobiker darf man mit einer Geschichte wie der unseren eindeutig nicht sein....
Und im Gespräch wurde mir dann so richtig klar, wieviel Glück wir doch vor einem Jahr hatten, als Oliver seine Knochenhautentzündung hatte - das waren genau die Bakterien, die sich gern an Herzdefekten ansiedeln, und ausserdem war es ein resistenter Stamm, und die Fehldiagnose auf der Notfallstation hat dann doch eineinhalb untherapierte Wochen zur Folge gehabt - dass da nichts passiert ist - ich danke dem Himmel, dem Schicksal, allen Engeln, allen Daumendrückern und dem Leben....
Meine Ängste und Bedenken wegen Olivers neuer Herzproblematik konnte er mit wenigen Sätzen zerstreuen, was mir vorher mit allen Recherchen und positiver Sichtweise nur solange gelungen ist, wie er nicht müder als sonst war, oder ausser Atem geraten (was nach seinem üblichen Sprint von der Schule heim eigentlich normal ist) oder ich grad einen eh schon angeschlagenen Tag hatte.
Jetzt sehe ich es endlich entspannt : die Wahrscheinlichkeit, dass es bleibt, wie es ist, ist sehr hoch, und das bedeutet vor allem - im Gegensatz zu vielen anderen Menschen _wissen_ wir, dass er ein Klappenproblem hat, und können ihn entsprechend antiobiotisch abschirmen, wenn es nötig ist - wie bei zahnärztlichen Eingriffen.
So einen hat er diesen Monat noch vor sich - und wird dann 3000 mg Antibiotika aufs Mal nehmen müssen - AB-Phobiker darf man mit einer Geschichte wie der unseren eindeutig nicht sein....
Und im Gespräch wurde mir dann so richtig klar, wieviel Glück wir doch vor einem Jahr hatten, als Oliver seine Knochenhautentzündung hatte - das waren genau die Bakterien, die sich gern an Herzdefekten ansiedeln, und ausserdem war es ein resistenter Stamm, und die Fehldiagnose auf der Notfallstation hat dann doch eineinhalb untherapierte Wochen zur Folge gehabt - dass da nichts passiert ist - ich danke dem Himmel, dem Schicksal, allen Engeln, allen Daumendrückern und dem Leben....
Jac 04.06.2009, 21.25 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Doch,
hormoneller Selbstkontrollenverlust #kijaco
Jac 04.06.2009, 21.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gezwitschertes
Günstig abzugeben
Pubertäterin, 12, charmant, sozial umgänglich, hilfsbereit, anflugsweise zickig im altersüblichen Rahmen, mit einer Neigung, fremde Autos vorsätzlich zu verkratzen.
*AAAAAAARRRGGHHHHH*
Jac 03.06.2009, 20.38 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Pfingstlich
***
Ein Haus mit Garten befreit in der Regel davon, darüber nachdenken zu müssen, was man am Samstag unternehmen könnte - denn irgendwas (oder auch ganz viel) gibt es immer zu tun - und was bietet sich da mehr an als ein Samstag - da kann man zur Not noch den dreiköpfigen Hilfstrupp aktivieren.
***
Hosentasche - für einmal nicht das Ding, das hinten oder seitlich an einer Hose angebracht ist, sondern eine Tasche aus einer Hose. Das Töchterlein hatte eine Lieblingsjeans, die ihr lange auch gut gepasst hat, aber mit Grössen- und Gewichtszunahme zu einer "Arschhose" wurde, wie der grosse Bruder gar charmant umschrieb, dass bei jeder Bewegung der hintere Inhalt recht detailreich zu sehen war. Und um die Tochter ohne grösseres Theater davon zu überzeugen, diese Hose auszumustern, habe ich ihr angeboten, daraus eine Tasche zu nähen, eine Idee, die ich irgendwo mal im Netz gesehen habe - das habe ich auch gemacht, mit wenig Perfektion, aber viel Enthusiasmus - und zwei kaputten Nadeln, weil ich nicht früher drauf gekommen bin, für so dicken Stoff die stärkere Nadel einzuspannen. Nächstes Mal weiss ich's dann...
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Urschweizerisch - Schwingen
Eigentlich wollten wir nur auf der Anhöhe über Baden etwas Spazieren gehen und sind dann mitten in einem Schwinget gelandet - das hat richtig Spass gemacht, beim Zuschauen, die Stimmung war richtig schön - und nach Beendigung des Schwingens wurde das Sägemehl freigegeben - und so haben sich unsere drei Kinder im Schwingen versucht - ich werde wohl noch in Wochen und Monaten Sägemehl hier finden.
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Jac 02.06.2009, 20.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches


