

Mein Leben in 6 Worten:
Klein beigeben ist was für andere.
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Statistik
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Online seit dem: 07.12.2003
in Tagen: 2467
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Selbstsabotage
Einige unschöne Erlebnisse haben mich zu dem werden lassen, was man wohl eine Zahnarztphobikerin nennt. Dank einer sehr verständnisvollen Zahnärztin gepaar mit einem gewissen Stolz auch als Vorbild für die Kinder habe ich mich vor einigen Jahren daran gemacht, meine Zähne in Ordnung zu bringen und zu halten, und wenn auch Zahnarzttermine nicht gerade zu meinen liebsten Beschäftigungen gehörten, so waren sie doch halt einfach Pflicht.
Nun hätte ich im Frühling einen Kontrolltermin gehabt, den ich absagen musste, weil genau zu dem Zeitpunkt bei Oliver ein kurzfristiges MRI angesetzt wurde, und er wurde verschoben auf vorgestern.
Nachdem die ganze Oliver-Küchen-Geschichte durch war, hatte ich plötzlich einen komischen Zahn. Nicht so, dass er wirklich weh getan hat, aber doch so, dass es manchmal unangenehm war. Nicht so, dass ich aufgrund einer Heiss-Kalt-Empfindlichkeit annehmen musste, dass da was ist, was sofort abgeklärt werden muss, aber doch immerhin so, dass es ausgereicht hat, dass sich mein Kopfkino angefangen hat zu drehen.
Systematisch habe ich mich hineingesteigert, habe an kaum mehr was anderes denken können, der Zahn hat immer öfters gemuckt, zwei andere auch noch - und ich, statt meinen Termin vorzuverschieben, habe es zugelassen, dass ich mich fast wahnsinnig gemacht habe.
Essen, Schlafen, Trinken, Lachen - alles stand unter dem Stern "ich habe wieder total kaputte Zähne, das ist alles eine einzige Katastrophe".
Realistisch gesehen waren diese Gedanken völlig haltlos, das wusste ich - doch sobald der Zahn sich wieder bemerkbar gemacht hat, war der Verstand ausgeschaltet, die Phobie wieder da und ich nicht mehr ich selber.
Ich habe mir selber das Leben schwer gemacht damit, und habe es noch nicht mal gemerkt.
Tja, und als ich dann gestern bei der Dentalhygienikerin war, der Zahnarzt alles kontrolliert und für absolut in Ordnung befunden hat - da ist es alles geplatzt wie ein Luftballon.
Fast schon müssig zu erwähnen, dass der Zahn, die Zähne seit da überhaupt nicht mehr komisch sind....
...und ich mich gelassen, energisch und richtig gut fühle...
Es ist schon erstaunlich, wie sehr man sich mit so etwas selber das Leben schwer machen kann - und wie sehr die Seele den Körper beeinflussen kann.
Ich hoffe ja, dass ich mich nicht noch mal in so einen Mist hineinsteigere - oder dann alternativ diesen Eintrag wiederfinde ;-)
Und jetzt kann ich befreit anfangen zu zählen:
noch acht mal schlafen - dann geht's ab in die Ferien.
Nun hätte ich im Frühling einen Kontrolltermin gehabt, den ich absagen musste, weil genau zu dem Zeitpunkt bei Oliver ein kurzfristiges MRI angesetzt wurde, und er wurde verschoben auf vorgestern.
Nachdem die ganze Oliver-Küchen-Geschichte durch war, hatte ich plötzlich einen komischen Zahn. Nicht so, dass er wirklich weh getan hat, aber doch so, dass es manchmal unangenehm war. Nicht so, dass ich aufgrund einer Heiss-Kalt-Empfindlichkeit annehmen musste, dass da was ist, was sofort abgeklärt werden muss, aber doch immerhin so, dass es ausgereicht hat, dass sich mein Kopfkino angefangen hat zu drehen.
Systematisch habe ich mich hineingesteigert, habe an kaum mehr was anderes denken können, der Zahn hat immer öfters gemuckt, zwei andere auch noch - und ich, statt meinen Termin vorzuverschieben, habe es zugelassen, dass ich mich fast wahnsinnig gemacht habe.
Essen, Schlafen, Trinken, Lachen - alles stand unter dem Stern "ich habe wieder total kaputte Zähne, das ist alles eine einzige Katastrophe".
Realistisch gesehen waren diese Gedanken völlig haltlos, das wusste ich - doch sobald der Zahn sich wieder bemerkbar gemacht hat, war der Verstand ausgeschaltet, die Phobie wieder da und ich nicht mehr ich selber.
Ich habe mir selber das Leben schwer gemacht damit, und habe es noch nicht mal gemerkt.
Tja, und als ich dann gestern bei der Dentalhygienikerin war, der Zahnarzt alles kontrolliert und für absolut in Ordnung befunden hat - da ist es alles geplatzt wie ein Luftballon.
Fast schon müssig zu erwähnen, dass der Zahn, die Zähne seit da überhaupt nicht mehr komisch sind....
...und ich mich gelassen, energisch und richtig gut fühle...
Es ist schon erstaunlich, wie sehr man sich mit so etwas selber das Leben schwer machen kann - und wie sehr die Seele den Körper beeinflussen kann.
Ich hoffe ja, dass ich mich nicht noch mal in so einen Mist hineinsteigere - oder dann alternativ diesen Eintrag wiederfinde ;-)
Und jetzt kann ich befreit anfangen zu zählen:
noch acht mal schlafen - dann geht's ab in die Ferien.
Jac 27.06.2008, 09.21 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Aus dem Handbuch der Kinderrätsel
Sprechdurchfall, der (Logorrhoe):
Ausstoss von mehr als 60 Wörtern pro Minute über eine Dauer von mehr als 10 Minuten.
Vorkommen:
Tritt gehäuft im Alter zwischen zwei und zwölf auf, wird dann abgelöst von Sprachverstopfung (siehe auch Handbuch der Pubertät).
Im Erwachsenenalter kann ein erneuter Ausbruch auftreten, der dann in der Regel zu einer politischen Karriere führt.
Symptome:
Der immense Ausbruch von Wörtern wird gelegentlich von leichter Kurzatmigkeit begleitet, welche aber medizinisch nicht von Belang ist, sowie einem verschärften Gebrauch der Worte "warum", "Mama", "wieso" und "weshalb".
Die Betroffenen leiden nicht unter ihren Symptomen, jedoch ist ihr Umfeld zu besonderer Geduld angehalten, da ein Stoppen des Sprechdurchfalls zu hochgradiger schlechter Laune führen kann.
Therapie:
Die Betroffenen therapieren sich selber, indem sie alle Worte explosiv loswerden, die sich aufstauen könnten und damit liegt die Therapie im Syndrom begründet. Therapieversuche mit PC & TV müssen vermieden werden, da sich die Worte damit nur weiter aufstauen, statt sich zu verflüchtigen,
Bisher wurde noch keine Therapie für das Umfeld der Betroffenen entwickelt, die globalen Erfolg verzeichnete, einzelne Studien mit Auszeiten, Abwarten und Teetrinken sowie Ohropax zeigten nur marginalen Erfolg.
Fazit:
der Sprechdurchfall ist eine weitverbreitete Angelegenheit, die besonders Mütter vor grosse Aufgaben stellt, ist für die Betroffenen völlig harmlos, wenn nicht gar gesund und braucht keine weitere Therapie.
Selbsthilfegruppen finden sich u.a. hier.
Internetshausen, im Juni '08
Jac 19.06.2008, 20.54 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Ironie hausgemacht
Dienstjubiläum
Sehr geehrte Frau Stapelweise,
zu Ihrem 13. Dienstjubiläum gratuliert die FamilyAgencyBausB recht freundlich.
Wir haben Sie in den vergangenen Jahren als recht bemühte Mitarbeiterin kennengelernt, zu Tag- und zu Nachtzeiten, auch an Wochenenden und Feiertagen. Ihre Einsatzbereitschaft liegt in dem Rahmen, was wir von einer Mitarbeiterin im Dienstrang "Mutter" erwarten, ebenso wie Ihre Pflichterfüllung im Sondermandat "Haushalt". Lassen Sie uns versichern, dass wir Ihre Anwesenheit hier durchaus schätzen, auch wenn das Management entschieden hat, dass Lobeselogen und Freundlichkeiten in einem straff geführten Betrieb zu einem Rückgang der Effizienz führen wird und deshalb alle weiteren Nettigkeiten bis auf weiteres sistiert sind.
Leider sehen wir uns gezwungen, Ihren Antrag auf Freizeit und Ferien rückwirkend für die vergangenen Jahre abzulehnen, ebenso wie ihre Forderung nach geregelter Arbeitszeit. Bei Dienstantritt haben Sie einen lebenslangen Vertrag zur Aufopferung unterschrieben, an dessen Klauseln wir Sie hiermit erinnern.
Um aber unseren guten Willen und unsere Anerkennung der geleisteten Dienste zu zeigen, hat die FamilyAgencyBausB entschieden, den von Ihnen bei Dienstantritt eingebrachten Gesellschafter ohne weitere Pflichten an diesem Tag mit verschiedenen Präsenten zu belohnen, als da wären : ein Kalligraphie-Set, ein Zeitschriften-Abo, eine CD sowie die Eintrittskarte zu einem musikalisch-komischen Event. Die von Ihnen in unserem Auftrag angefertigte Torte dient zur Untermalung unserer guten Absichten.

Mit der Aufforderung, sich weiterhin nicht anzustellen und brav täglich den Spagat zu machen,
verbleiben wir mit freundlichen Grüssen und einem verschwitzten Händedruck,
i.A. FamilyAgencyBausB.
zu Ihrem 13. Dienstjubiläum gratuliert die FamilyAgencyBausB recht freundlich.
Wir haben Sie in den vergangenen Jahren als recht bemühte Mitarbeiterin kennengelernt, zu Tag- und zu Nachtzeiten, auch an Wochenenden und Feiertagen. Ihre Einsatzbereitschaft liegt in dem Rahmen, was wir von einer Mitarbeiterin im Dienstrang "Mutter" erwarten, ebenso wie Ihre Pflichterfüllung im Sondermandat "Haushalt". Lassen Sie uns versichern, dass wir Ihre Anwesenheit hier durchaus schätzen, auch wenn das Management entschieden hat, dass Lobeselogen und Freundlichkeiten in einem straff geführten Betrieb zu einem Rückgang der Effizienz führen wird und deshalb alle weiteren Nettigkeiten bis auf weiteres sistiert sind.
Leider sehen wir uns gezwungen, Ihren Antrag auf Freizeit und Ferien rückwirkend für die vergangenen Jahre abzulehnen, ebenso wie ihre Forderung nach geregelter Arbeitszeit. Bei Dienstantritt haben Sie einen lebenslangen Vertrag zur Aufopferung unterschrieben, an dessen Klauseln wir Sie hiermit erinnern.
Um aber unseren guten Willen und unsere Anerkennung der geleisteten Dienste zu zeigen, hat die FamilyAgencyBausB entschieden, den von Ihnen bei Dienstantritt eingebrachten Gesellschafter ohne weitere Pflichten an diesem Tag mit verschiedenen Präsenten zu belohnen, als da wären : ein Kalligraphie-Set, ein Zeitschriften-Abo, eine CD sowie die Eintrittskarte zu einem musikalisch-komischen Event. Die von Ihnen in unserem Auftrag angefertigte Torte dient zur Untermalung unserer guten Absichten.

Mit der Aufforderung, sich weiterhin nicht anzustellen und brav täglich den Spagat zu machen,
verbleiben wir mit freundlichen Grüssen und einem verschwitzten Händedruck,
i.A. FamilyAgencyBausB.
Jac 06.06.2008, 21.26 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Ironie hausgemacht
Feine Sache, das...
Ich hab's ja in den Werbe-Prospekten öfters gesehen, aber mit der mir angeborenen Skepsis als werbetaugliche Installation abgehakt.
Doch da ich ja nun seit einigen Wochen über ein Induktionskochfeld verfüge, ist der Spieltrieb mit mir durchgegangen und ich wollte doch wissen, was passiert, wenn man Schokolade statt wie bisher im Wasserbad direkt in der Pfanne schmilzt.
Eingestellt habe ich mich darauf, diese charakteristisch bröckelig-dreckbraune Masse zu bekommen, wenn man Schokolade zu stark erhitzt. Aber nichts war, die ist einfach geschmolzen, schnell und regelmässig - das finde ich ja mal eine geniale Sache.
Dass dann der verkleckerte Zuckersirup auf dem Kochfeld nicht eingebrannt ist, sondern ganz leicht wieder wegzuwischen war, krönte dann die Aktion "Original Sachertorten-Glasur".
Die hingegen war nicht ganz so wie in der Werbung, daran arbeite ich noch, aber ich fürchte, das hat _auch_ mit der Induktion zu tun, dass 5 Minuten sprudeln kochen lassen auf Induktion einen anderen Effekt hat als auf einer Gusseisenplatte, die dann noch nicht mal richtig heiss ist. Zucker spinnen hätte ich zumindest können mit dem, was als Zuckersirup gedacht war, dafür war er nach dem erneuten Verdünnen mit Wasser und Aufkochen dann wohl etwas zu heiss, als ich ihn zur geschmolzenen Schoggi gab - es bröckelte dann doch noch tendenziell. Aber schlussendlich war die Glasur dann doch auf dem Kuchen - und da mein Ältester die Sachertorte zu seiner Lieblingstorte erklärt hat, werde ich noch ausreichend Gelegenheit zum Üben bekommen ;-)
Doch da ich ja nun seit einigen Wochen über ein Induktionskochfeld verfüge, ist der Spieltrieb mit mir durchgegangen und ich wollte doch wissen, was passiert, wenn man Schokolade statt wie bisher im Wasserbad direkt in der Pfanne schmilzt.
Eingestellt habe ich mich darauf, diese charakteristisch bröckelig-dreckbraune Masse zu bekommen, wenn man Schokolade zu stark erhitzt. Aber nichts war, die ist einfach geschmolzen, schnell und regelmässig - das finde ich ja mal eine geniale Sache.
Dass dann der verkleckerte Zuckersirup auf dem Kochfeld nicht eingebrannt ist, sondern ganz leicht wieder wegzuwischen war, krönte dann die Aktion "Original Sachertorten-Glasur".
Die hingegen war nicht ganz so wie in der Werbung, daran arbeite ich noch, aber ich fürchte, das hat _auch_ mit der Induktion zu tun, dass 5 Minuten sprudeln kochen lassen auf Induktion einen anderen Effekt hat als auf einer Gusseisenplatte, die dann noch nicht mal richtig heiss ist. Zucker spinnen hätte ich zumindest können mit dem, was als Zuckersirup gedacht war, dafür war er nach dem erneuten Verdünnen mit Wasser und Aufkochen dann wohl etwas zu heiss, als ich ihn zur geschmolzenen Schoggi gab - es bröckelte dann doch noch tendenziell. Aber schlussendlich war die Glasur dann doch auf dem Kuchen - und da mein Ältester die Sachertorte zu seiner Lieblingstorte erklärt hat, werde ich noch ausreichend Gelegenheit zum Üben bekommen ;-)
Jac 05.06.2008, 20.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Durchhalteparolen
***
Bis zu den Sommerferien sind es nur noch 5 Wochen.
Lass diese Woche vorübergehen.
Es ist bestimmt alles nur eine Phase.
Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird.
Morgen ist ein neuer Tag.
Auch die doofste Woche hat ein Ende.
Das sind nur die Synapsen.
Irgendwann sind sie volljährig.
Mütter können nicht kündigen.
Herr, gib mir Geduld - wenn's geht, sofort!
Weitermachen ist die effizienteste Art, genug zu haben.
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Bis zu den Sommerferien sind es nur noch 5 Wochen.
Lass diese Woche vorübergehen.
Es ist bestimmt alles nur eine Phase.
Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird.
Morgen ist ein neuer Tag.
Auch die doofste Woche hat ein Ende.
Das sind nur die Synapsen.
Irgendwann sind sie volljährig.
Mütter können nicht kündigen.
Herr, gib mir Geduld - wenn's geht, sofort!
Weitermachen ist die effizienteste Art, genug zu haben.
***
Jac 04.06.2008, 20.16 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches


