
Über mich

Mein Leben in 6 Worten:
~~~~~~
Lesenswert:
FrauKim
Heldin im Chaos
Rosensophie
Der rote Faden
Wert(h)sachen
Moving Target
Furunkelchen
DasMiest
Tanjas Traumberg
Tirilli
Woermchen
Alphamama
~~~~~~
Lesenswert:
FrauKim
Heldin im Chaos
Rosensophie
Der rote Faden
Wert(h)sachen
Moving Target
Furunkelchen
DasMiest
Tanjas Traumberg
Tirilli
Woermchen
Alphamama
~~~~~~
Statistik
Einträge ges.: 1899
ø pro Tag: 0,6
Kommentare: 3781
ø pro Eintrag: 2
Online seit dem: 07.12.2003
in Tagen: 2985
Einträge ges.: 1899
ø pro Tag: 0,6
Kommentare: 3781
ø pro Eintrag: 2
Online seit dem: 07.12.2003
in Tagen: 2985
Du merkst, Du wirst älter....
...wenn Du immer häufiger die Brille zum Lesen ab- statt anziehst.
Jac 27.07.2009, 13.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
Die Kristallschüssel
In unseren Ferien machten wir einen Ausflug nach Rattenberg, der Glas-Stadt. Dort erlebten wir hautnah, wie Glas geblasen, bemalt, geschliffen wurde und entdeckten unzählige Dinge, die man aus Glas auch machen kann. Natürlich lebt so ein Ort von Touristen wie wir, die dann möglichst dem Einkaufsrausch erliegen und Glasengel, - blumen, - gläser, -vasen und vielerlei mehr erstehen.
Beim Bummel durch die Stadt blickten wir in den Laden eines Kristallschleifers, der viele schöne Dinge im Schaufenster hatte und im Laden drin die Schleifmaschinen stehen und wir fühlten den unwiderstehlichen Drang, irgendwas genau aus diesem Laden zu erstehen, was wir dann auch getan haben, eine kleine, zweifarbige, schön beschliffene Schale begleitete uns auf dem Weg - und im Kopf der Anblick einer wunderschönen grossen Schüssel, die alles bisher gesehene in den Schatten stellte.
Doch meist ist bei solchen Dingen ja so, dass sie am nächsten oder übernächsten Tag vergessen sind, dass sie dann so wichtig auch nicht mehr sind, als dass man richtig viel Geld dafür auslegen will.
Doch diese Schüssel ging mir nicht mehr aus dem Kopf, war sie doch das Perfekteste, was ich je an Kristallschüsseln gesehen hatte, sodass wir am Tag vor unserer Abreise, nach dem Packen entschieden - wir fahren da nochmal hin und schauen sie uns noch einmal an, in der Annahme, dass die Erinnerung einiges verklärt hat und sie dann doch nicht mehr so schön, so speziell, so habenswert sei.

Dort angekommen, ein Blick ins Schaufenster, wo sie so vor sich hin stand, *wow* gedacht - und dann festgestellt - das Geschäft hat schon zu. "Das ist wohl ein Zeichen, dass sie nicht zu uns will" - doch dann entdeckten wir das Schild vom Zweitgeschäft weiter unten und marschierten los, schliesslich sollte es an uns ja nicht liegen. Doch auch dort war schon geschlossen, und ich dachte mir "nun ja, das ist nun ein klares Zeichen, aber es ist doch sehr schade" - und dann kam von hinten jemand auf uns zu, fragte, ob er nochmal aufsperren soll, bat uns hinein und wies uns darauf hin, dass sein Vater, der Geschäftsinhaber, ein netter, älterer Herr, hinter uns im Strassencafé sitze - und so kam es, dass die Schüssel doch noch unsere Schüssel wurde.
Im Gespräch erzählte er uns dann, dass es von dieser Schüssel nur grad dieses Exemplar gebe, weil das erste Stück im Säurebad zum Polieren gesprungen sei, dass 12 Stunden schleifen darin steckten (und wir realisierten, dass das bedeutet, nicht das Schleifgerät an die Schüssel zu bringen, sondern die 5.2 Kilo schwere Schüssel ans Schleifgerät zu halten), dass Söhne und Enkel auch Glaskünstler seien und vieles mehr, sodass die Schüssel nicht mehr nur ein besonders schönes Stück war, sondern eine ganz persönliche Note bekam.

Dass bei der Rückkehr zum Auto dann ein Marienkäfer auf der Scheibe sass, der auch auf der Autobahn nicht wegflog, zeigte uns - sie war uns doch bestimmt, diese Schüssel.
Es war unvernünftig, Luxus, überflüssig, unnötig, dieses Exemplar zu erstehen - aber das braucht es manchmal einfach...
Jac 26.07.2009, 11.31 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Ferienimpressionen
Jac 21.07.2009, 19.31 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Ferienmitbringsel
Pediculus humanus capitis urlaubensis
*augenverdreh*
Jac 20.07.2009, 22.44 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Ironie hausgemacht
Alte Bekannte
Nach einer Internetpause ist es, wie wenn man alte Bekannte wiedertrifft, die man seit langer Zeit nicht mehr gesehen hat - man kennt sich und tut es doch nicht, man ist vertraut und doch fremd, man erfährt Dinge, über die man sich mitfreuen kann und manche, die man lieber nicht wissen wollte, doch über allem schwebt dieses leise Gefühl der Beklemmung, weil man sich nicht entscheiden kann, ob fremd oder vertraut.
Ich bin wieder da, fremd hier und doch vertraut.
Erholt und doch müde.
Reich bepackt mit Erlebnissen, Bildern und Dingen ( *kicher*) - und Insektenstichen.
Noch lange nicht angekommen im Alltag, aber längst wieder angekommen im Gefühl, dass das Leben leicht sein kann und es mehr gibt als Pflicht und Einsatz bis an die Grenzen. Mit der Erkenntnis, dass nicht ausgeräumte Spülmaschinen weder Weltuntergang noch Liebesentzug bedeuten. Mit dem Gefühl, eben grad erst weggefahren zu sein und dem zeitgleichen Gefühl, eine kleine Ewigkeit weggewesen zu sein.
Ja, doch, Internet ist wie ein alter Bekannter - hallo, schön, Dich mal wieder zu sehen.
(Bilder von Bergen, Dampfzügen, Kühen, Blumen und Schnecken folgen genauso irgendwann wie die Geschichte der Kristallglasschale oder die Abarbeitung des Wäschebergs im Keller - jetzt wird Begrüssung gefeiert ;-)
Jac 18.07.2009, 22.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
*pffft*
X - 36 Stunden bedeutet:
- der Mann lebt ist logischerweise im Büro
- die Kinderzimmer sehen aus, wie nach einem Bombeneinschlag
- im ganzen Haus stehen Haufen, Kisten, Stapel von Sachen, die schon gerichtet sind, aber noch nicht eingepackt werden können
- die ToDo-Liste liest sich wie ein Alptraum
- meine Belastbarkeit und meine Motivation sind längst bei X + 2 Tage
- noch 36 Stunden ergeben eine Menge potentieller Zwischenfälle
Aber wenigstens:
- X + 4-5 Stunden Fahrzeit ist nicht mehr weit
- ich bin zuversichtlich, dass unser diesjähriges Ferienhaus nicht so abgewrackt daherkommt wie das letztjährige
- ich bin auch auf zwei Wochen schlechteres Wetter eingestellt
- die Stundenausfälle der letzten zwei Wochen hielten sich im normal üblichen VorFerienrahmen
- der Bauchwehalarm bei einem der Minderjährigen anfangs Woche war doch nur ein klassisch überfressener Magen und nicht der Auftakt zu einer ekligen Erkrankung
- die Monsterdosis von 3000 mg Antibiotika auf einen Schlag für den Grössten wurde problemlos vertragen
- die Johannisbeeren haben reich getragen und waren richtig schön rot, sodass fast fünfeinhalb Kilo entstielte Beeren im Tiefkühler auf meine Rückkehr warten
- 30 Kilo Zucker, eine Unmenge Geliermittel und 160 Konfigläser stehen bereit für die Firmenkonfi.
- die Wohnzimmertüre, deren Anschlag wegen des Ofens geändert werden muss, wurde abgeholt, die Stahlkonsole in der Garage, die verhindern soll, dass die 1500 Kilo zusätzliches Gewicht unschöne Effekte erzielen, ist eingebaut, der Ofenbauer hat den Termin gefixt und die neue Wohnzimmereinrichtung ist geplant (und ich verspreche öffentlich, den kompletten Einbau des Specksteinofens fotografisch zu dokumentieren!)
*pffft*
Und all das neben dem üblichen Alltag, angefüllt mit Kinder, Haus, Garten - kein Wunder, bin ich grad so ein bisschen geplättet und habe das Gefühl, man habe mir Blei an den Rücken und an die Beine gebunden und Matsch ins Hirn gekippt, denn geradeaus denken ist irgendwie so schwierig (und das mir, die ich es hasse, wenn ich nicht alle Denk-Fäden in der Hand habe...)
Ich bin froh, wenn wir hier raus kommen, so froh wie jedes Jahr.
Jac 02.07.2009, 20.35 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches


