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10

...ist eine schöne Zahl.
Eine sehr schöne, wunderbare Zahl.

Denn in unserem Fall bedeutet sie "im CRP-Normbereich" - und damit Entspannung auf breiter Front...


Jac 29.04.2008, 20.31 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

(Alp)Traumküche





Mehr davon:

http://www.ohneha.ch/galerie/kueche/


Jac 27.04.2008, 21.34 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Aber wenigstens...

- ist die Küche soweit fertig, dass man an die Reparaturen der bestehenden Schäden gehen kann

- aber wenigstens haben die Kinder wieder Schule

- haben wir vor ein paar Tagen Karten für einen speziellen Event bestellt

- wird das Wetter endlich besser

- haben wir kein Betreuungsproblem, weil unsere weltbeste Tamar sowieso gekommen wäre, weil der WBE und ich ein paar Stunden familienfrei geplant hatten

Aber wenigstens,
denn die Tatsache, dass das CRP bei Oliver wieder gestiegen ist trotz hochdosiertem Antibiotika, dass morgen um 14.00 ein MRI angesetzt wurde, dass er vorsorglich nüchtern bleiben muss, weil vielleicht noch mal operiert wird, lässt sich nur mit einer gehörigen Dosis "aber wenigstens" aushalten, und auch das nur begrenzt.
Das, was ich einst für einen unerschütterlichen Optimismus gehalten habe, hat in den letzten 3 Wochen einen deutlichen Knacks bekommen, und ich glaube erst, dass da nichts ist, wenn es soweit ist, und wir wieder nach Hause dürfen - und keine Minute früher. Ich möchte so gern glauben, dass nun mal was gut für uns läuft, aber immer, wenn ich das in den letzten Wochen dachte, dann ging irgendwas noch schiefer, als ich es mir in meinen übelsten Träumen vorstellen konnte.


Aber wenigstens habe ich was zu bloggen.

*bäh*


Jac 24.04.2008, 21.22 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Überglücklich :-)

Die Küche ist fertiggeworden, es tut alles, wie es soll, es ist alles dort, wo es soll, es ist einfach gut - und der Boden kommt nächste Woche auch noch dran.


Aber, viel, viel, viel besser ist es,
dass Oliver wieder daheim ist, mit einem Berg Medikamenten, mit Ruhigstellungs-Verband, mit Sportverbot und einigen anderen Einschränkungen, aber ganz er selber, ganz dort, wo er hingehört und wie machte es mich glücklich, als er nach meiner Lobeshymne auf ihn meinte "ja, ist ja gut, aber kannst Du mich jetzt lesen lassen?"


Kaum zu glauben, dass sich alles so plötzlich aufgeklärt hat wie der Himmel nach einem Gewitter - und ich spüre tiefe Dankbarkeit dafür, dass wir einfach alle hier sind.



Jac 18.04.2008, 21.48 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Der Vollständigkeit halber

Wir lassen nichts, wirklich nichts aus.

Nachdem sich seit heute endlich langsam das Chaos in der Küche lichtet, nur noch Granitrückwände, Maler, Boden und teilweise Elektrik fehlt, geht es dafür andernorts weiter.

Ein verzweifelter Anruf von Oliver, ein sofort aufgebrochener WBE, ich nervös, unruhig mit zwei weiteren Kindern daheim, bis die Infos kommen....


....Oliver hat in seinem Oberarm einen Bruch, eine mögliche Komplikation der Osteomyelitis.

Immerhin muss nicht erneut operiert werden und er darf vielleicht am Wochenende heim - das aber dafür für die nächsten 3-4 Wochen mit einem Gestell zur absoluten Ruhigstellung des Arms.

*seufz*

Erwähnte ich schon mal, dass es eigentlich schon lange genug wäre???

Jac 16.04.2008, 20.26 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Design ist alles

Man beachte die aparte Wandmaserung sowie die interessante Farbgebung, nicht zu vergessen auch der neuste Schrei in Sachen Bodenbelag - mehr öko geht nicht mehr, man recycle die Verpackung des Kühlschranks zum Bodenbelag.



Die weissen Punkte sind übrigens die Orte, wo Griffe sein sollten, und was rechts oben in weiss hängt, ist nur  poplige 3 cm zu tief unten.


Jac 12.04.2008, 21.46 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Abenteuer Küche - Abenteuerküche

Wir haben:
- fliessend Wasser in der Küche, mit Abfluss und Mischbatterie
- eine Unterschrankzeile mit Granitabdeckung
- einen Kühlschrank ohne Frontabdeckung, aber er kühlt
- einen Backofen und einen Steamer, beides funktionsfähig
- ein Kochfeld, zwar nicht das bestellte Induktionsfeld, aber wenigstens ein provisorisches Ceranfeld, dafür nicht ganz an der ursprünglich geplanten Stelle
- an zwei Stellen indirektes Licht sowie zwei angeschlossene Steckdosen
- ein aufgefrischtes Fenstersims, das aus Schiefer besteht, wie ich dank Steinmetz nun weiss
- einen funktionierenden Müllauszug


Wir haben nicht:
- nutzbare Oberschränke, die einen sind nicht da, die anderen hängen 3 cm zu tief und müssen ummontiert werden - am Montag, in leerem Zustand natürlich
- Granitrückwände und vernünftige Steckdosen - weil ist nicht wegen Samstag
- Griffe - was harmlos klingt, wird schwierig, wenn man eine oberste Schublade öffnen will, das geht nur, indem man alle unteren der Reihe nach unten aufzieht und sich so hocharbeitet
- einen Dampfabzug mit Deckenlicht und Sichtblenden vor dem Loch nach draussen
- einen Boden, die Küche steht nur derzeit noch 5 cm zu hoch
- vorzeigbare Wände - jede einzelne zeugt von vielen Bau-schritten
- die Möglichkeit, mehr als nur das dringendste in die Küche zu räumen, denn es muss überall wieder gearbeitet werden, was den Nutzwert der Küche deutlich einschränkt, wenn sämtliches Küchenzubehör im ganzen Haus verteilt in Kartons herumliegt.
- saubere andere Räume - jedesmal, wenn ich den Baustaub entfernt habe, musste grad mal wieder einer ohne Vorwarnung doch noch was schleifen /schneiden/spitzen usw.


Wir haben nicht mehr:
- Geduld
- Nerven
- Verständnis für die Küchenfirma und ihren Kundenservice

Wir bekommen noch:
- irgendwann eine fertige Küche
- die Gelegenheit, mit der Küchenfirma abzurechnen, denn unser bezahlter Preis und ihre Leistung passen nicht so wirklich zusammen - und ich werde es auskosten, bis aufs Blut *zähnefletsch*



Jac 12.04.2008, 21.30 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Chronik einer katastrophalen Woche

Montag:
die Küche wird demontiert, hinter der Kühlschrankwand findet sich die Altlast des Küchenbauers von 1954 - weil er sich offenbar verrechnet hat, wurde kurzerhand die Hälfte des Doppelschalenmauerwerks herausgespitzt, grob mit Kork und ominösen Dämm-Matten verkleidet und darauf gefliest und montiert, das bedeutet, die Wand muss zuerst frisch verputzt werden.
Im Spital stehen die Zeichen auf OP bei Oliver, bis nachmittags wird er nüchtern gehalten, dann fällt der Entscheid - am Dienstag wird operiert.

Dienstag:
Drei Stunden lang wird gespitzt und gehämmert, danach verputzt - begleitet von den wiederkehrenden Ansagen des Maurers, dass das niemals trocknen kann und dass das alles Blödsinn ist. Der Camion mit der Küche fährt vor und lädt ab, was er abzuladen hat - eine Garage voller Küchenmöbel und Geräte, doch es fehlt einiges.
Oliver wird operiert, die Wartezeit ist lang, er übersteht die OP aber komplikationslos und kann direkt danach die Hand einwandfrei bewegen.

Mittwoch:
Die Küche sollte montiert werden, doch weil das fehlende Teil eine wichtige Trägerplatte ist, ohne die eine Montage nicht möglich ist, tut sich gar nichts - und schon gar keine Information uns gegenüber. Ein schriftlicher Kontakt mit der Zentrale ergibt wenigstens ein Mindestmass an Info und erste Kommentare zu der Computersystemumstellung genau in dieser Zeit.
Oliver geht es, wie es einem frischoperiert geht - Dämmerzustand, starke Schmerzen und abends übernimmt er sich beim Aufstehen und vermutlich reisst im Operationsgebiet etwas wieder auf.

Donnerstag:
die Trägerplatte ist eingetroffen, doch zwischenzeitlich wurde der Küchenmonteur anderweitig disponiert und fängt erst nachmittags an, um dann festzustellen, dass Kochfeld und Spüle fehlen, die zwingend da sein müssen, wenn der Steinmetz kommt. Weitere Telefonate folgen, die Ware ist nicht auffindbar, auch nicht, was sonst noch fehlt.
Oliver geht es nicht wirklich gut, er hat starke Schmerzen und Panik vor jeder Bewegung und liegt regungslos da.

Freitag:
Kochfeld und Spülbecken sollen beim Steinmetz sein, dafür fehlen noch Oberschränke und alle Griffe. Die Montag geht voran, doch  nun hat der Steinmetz keine Zeit und will erst Montags kommen - und die Auflage, dass die Küche am Samstagmittag, wenn die anderen Kinder heimkommen, wenigstens benutzbar ist, rückt in weite Ferne. Als sich die Chefs einschalten, geht es dann doch, und der Steinmetz soll Samstagmorgen kommen.
Oliver vermeidet noch immer jede Bewegung, bis die Oberärztin durchgreift, ihn zwar liebevoll, aber bestimmt aus dem Bett holt und ihm die möglichen Folgen der Immobilität erklärt. Es geht ganz gut, und er kann sich abends wieder bewegen, weil er keine Panik mehr schiebt, sondern nur noch Angst hat. Auch die Donnerstags noch in Erwägung gezogene nochmalige Öffnung des Arms ist damit abgewendet.

Samstagmorgen:
Der Küchenbauer ist hier, der Steinmetz auch, der Elektriker sollte auch kommen - dafür hat der Steinmetz keine Ahnung, wo das Kochfeld und die Batterie sind, er hat nur die Spüle....


To be continued, der Tag ist noch lang, die Woche noch nicht fertig, da ist noch Platz für weitere Katastrophen....

(und eigentlich mag ich schon lang nicht mehr.)

Jac 12.04.2008, 08.19 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Die sturmfreie Bude

...könnten wir bestimmt geniessen, wenn da nicht diese nette Kleinigkeit wäre, die unser Leben in den letzten Tagen einmal von unten nach oben und wieder zurückgewirbelt hätte...


Es ist Samstag abend geworden, eigentlich sollte der WBE nun mit drei Kindern am Thunersee in einem schnuckligen Chalet sein und ich es mir hier mit einem überschaubaren Berg Arbeit, aber verpflichtungsfrei gut gehen lassen.
Doch erstens kommt es anders und zweitens überhaupt ganz anders....

Doch die Küche ist jetzt leergeräumt, dem Spitalkind geht es soweit ganz gut und die Entzündungswerte sinken *yeeaaah*, das Geburtstagskind ist mit dem kleinen Bruder samt Geburtstagskuchen (Ehrensache, trotz Chaos!) bei ihrem Paten und seiner Familie - und wir beide hätten jetzt sturmfreie Bude, aber irgendwie komme ich mir grad vor wie ein Luftballon, in den einer mit einer Nadel gepiekst hat *pfffffffft*.

Aber heute abend darf ich mir das erlauben, und morgen früh finde ich bestimmt noch irgendwo eine Tagesration überschüssige Energie.


Jac 05.04.2008, 21.29 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Neuerwerbung


Osteomyelitis - das hatten wir bisher noch nicht in unserer Sammlung von seltenen medizinischen Diagnosen.


Getroffen hat es den Ältesten, der nun die nächsten 14 Tage mindestens im Spital verbringt.


Meine Gefühle dabei, die muss ich erst sortieren...

Jac 02.04.2008, 16.19 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Merkbefreit...

...ist es, wenn die Klasse meiner Tochter nach dem Aufstand, den ich letztes Mal angezettelt habe, schon wieder einen Film mit FSK 12 gezeigt bekommt.
Die Kinder sind ja schliesslich alle schon elf oder fast...

Klar, "The Day after tomorrow" ist ja wohl der einzige Film zur Klimaveränderung....

*aaaaargh*





Jac 02.04.2008, 09.05 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien