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Rechenkünste
Beim Neukauf von Möbeln sollte man sich NICHT aufs Kopfrechnen verlassen, man könnte sich verrechnet haben....
*argh*
*weiterschraub*
*weiterschimpf*
Jac 12.11.2004, 13.07 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Kabelsalat
Man nehme :
1 IKEA TV-Möbel
1 Fernseher
1 DVD-Player
1 Videorecorder
1 Reciever/Tuner
2 Magnat-Boxen
Man benötigt dann etwa eine halbe Stunde, um das Möbel zusammenzubauen und weitere zwei Stunden, um die endlos vielen Kabel wieder richtig anzuschliessen. Ein Teil der Zeit geht dafür drauf, um bereits angeschlossene Gerät in ein anderes Fach zu wechseln, weil das Kabel X zum Gerät Y zu kurz ist, um dann im anderen Fach festzustellen, dass nun Kabel Z nicht mehr zu Gerät W reicht. Danach stellt man dann fest, dass Kabel V nicht zu Gerät C sondern zu D gehört und es darum nicht funktioniert. Da ich aber hier nur eine arme, unausgefüllte Hausfrau bin, verfüge ich zwar über Stricknadeln in verschiedenen Stärken, Schüsseln in verschiedenen Grössen und Putzlappen in verschiedenen Ausführungen, dank meines latenten Heimwerker-Gens auch über Schrauben, Nägel und Haken, Stromverlängerungskabel in allen Sorten - aber Scart-Kabel und optische Kabel in verschiedenen Längen gehören NICHT zu meinem Repertoire. Dies wurde dann ausgeglichen durch den einen oder anderen Ausdruck, den ich bestimmt nicht von meinen Kindern hören möchte ;-)
Aber es läuft jetzt wieder - immerhin!
Jac 11.11.2004, 19.48 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Falsches Spiel mit der Hoffnung
...und immer wieder behauptet einer, er könnte Krebs heilen mit der Wunderheilkur, die weitab von irgendwelchen schulmedizinischen Standards ist, weder belegbar noch wissenschaftlich nachweisbar ist. Immer wieder wird mit der Hoffnung gespielt, eine Garantie zur Heilung zu bekommen und dies auf möglichst einfachem Weg - ein paar Vitaminpillchen einwerfen und alle Metastasen verschwinden. Und immer wieder sterben Menschen, weil sie genau das gehofft haben. Der Fall Olivia ist dem einen oder anderen vielleicht noch im Gedächtnis, der Fall Dominik wird wohl ein weiterer sein, auch wenn die Autopsie-Ergebnisse noch nicht da sind. Die Aussagen von Rath entbehren jeder logischen Grundlage und ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Lungenmetastase sich auf einmal in einen Blutklumpen verwandeln kann...
>>>Dominik, ein Opfer des falschen Spiels mit der Hoffnung?
Krebs ist eine schwierige Diagnose, und auch wenn es für viele Fälle Heilung gibt - leicht ist der Weg dahin nicht. Und ausnahmslos jedem Patient geht es nach Absetzen der Chemotherapie besser - dies aber als Zeichen einer Heilung anzusehen, ist einfach nur eine falsche Schlussfolgerung.
Der arme Bub - ein Spielball der Publicity....
Jac 11.11.2004, 11.42 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Vernetztes
*freundlichwink*
Ich winke dann mal allen freundlich zu, die über ein bestimmtes geschlossenes Forum hier gelandet sind, weil ihnen so langweilig ist, grüsse alle ganz artig und lieb (und leide mit unter dem Entzug *g*)
Für Euch ein virtuelles Trostpflaster :

Man kann hier übrigens jeden Eintrag kommentieren, oder rechts in der Plauderbox wichtige und weniger wichtige Dinge hinterlassen und über den Kalender oder übers Archiv aufrufen, was ich in den letzten paar Monaten hier so zusammengestapelt habe.
Jac 10.11.2004, 23.15 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches
Stress-Abbau
Was tut die kluge Frau, wenn sie nicht so genau weiss, wo sie anfangen soll, weil sie so viel zu tun hätte?
Richtig, delegieren.
Aber ich war noch nie so eine "kluge Frau", ich habe da wohl was falsch verstanden.
Was tut also die weniger kluge Frau, wenn sie nicht so genau weiss, wo sie anfangen soll, weil sie so viel zu tun hätte?
Auch richtig, sie geht frust-shoppen und ertränkt ihre Probleme in neuen Schuhen, Handtaschen, Blusen und ähnlichem.
Aber ich war auch noch nie so eine "weniger kluge Frau", ich habe da wohl was falsch verstanden.
Was tut denn die Stapelfrau, wenn sie nicht so genau weiss, wo sie anfangen soll, weil sie so viel zu tun hätte?
Ganz richtig : sie entscheidet, dass jetzt genau der richtige Zeitpunkt ist, um die Regalkombination und den PC-Schrank fürs Wohnzimmer zu beschaffen, fährt mit dem grossen Auto zu der grossen Firma mit den 4 Buchstaben, tauscht Geld gegen Möbel und fährt damit heim. Daheim stellt sie es dann mal erst in die Garage, weil heute keine Zeit mehr ist. Morgen fängt sie wohl an und räumt gleichzeitig das gesamte Erdgeschoss auf/um/ab.
Und sollte nun jemand auf den Gedanken kommen, dass die Stapelfrau ein bisschen verrückt ist, dann ist auch das fast richtig. Ganz richtig wäre dann : die Stapelfrau ist bisweilen komplett verrückt!
Ist das herrlich ;-)
Jac 10.11.2004, 17.55 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Stapeleien
Nimmersatt
Ich bin wieder mal in mich gegangen... (wie eigentlich dauernd)
Und ich habe mit Schrecken festgestellt, dass ein Teil meiner Stapel und Haufen daher kommt, dass ich zuviele Dinge gleichzeitig machen will und so relativ störanfällig bin für Unvorhergesehenes - und genau in diesem Moment schlägt dann wohl mein alter Perfektionismus wieder zu, der mich innerlich antreibt und mir in einem nimmersatten Dauer-Mantra erzählt, dass ich alles auf die Reihe bringen muss, dass ich erst das und dann dies und dazwischen das und wie sieht denn das aus und überhaupt....
Hausgemacht, meine Haufen.
Denn vor lauter *wosollichblossanfangen* bin ich dann so gelähmt, dass ich gar nichts anfange und nur herumwurschtle, mich mit Unwichtigkeiten beschäftige, um nicht die Wichtigkeiten anzupacken, weil das bedeuten würde, dass ich mich entscheiden müsste, was zuerst kommt, was am Wichtigsten ist - und was ich einfach liegenlasse. In solchen Momenten springt mich dann jede unerledigte Aufgabe an und macht mir ein schlechtes Gewissen - ich sollte doch endlich diese Mail beantworten und dieser Schrank gehört aufgeräumt und dieses Telefonat müsste endlich usw.usf.
Im Kopf, in der Theorie, fällt mir dann zwar ein, dass ausser mir niemand erwartet, dass alles sofort und gleich gemacht wird, aber in der Praxis tue ich mich damit schwer, weil die Mailbox voller, die Schränke unordentlicher (und ich meine wirklich unordentlich!) und die unerledigten Dinge immer mehr werden.
In der Theorie weiss ich, was hinter diesem Hang zum Perfektseinwollen steht, dass die Angst vor dem Kontrollverlust nicht weg ist, in der Praxis schaffe ich es manchmal, mich dagegenzustellen und mich davon dirigieren zu lassen - aber gerade in Zeiten, wo wirklich viel anliegt, gelingt es mir (noch) nicht.
Wie lernt man, anzufangen?
Wie lernt man, sich gegen die inneren Stimmen zur Wehr zu setzen und nicht in altes Verhalten zurückzufallen?
Ich weiss schon, üben, üben, üben - aber erst muss ich mir mal darüber klar sein, dass ich staple...
Würde mich jemand bei einem nächsten Mal (kommt bestimmt *g*), wo ich mich über mein unmögliches Pensum auslasse, an diesen Eintrag erinnern?
Ich geh dann mal anfangen....
... mit einem Kaffee oder so ;-)
Jac 10.11.2004, 10.36 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes
Berge
Berge türmen sich vor mir auf. Ein Blick allein auf den Terminkalender des restlichen 2004 reicht eigentlich schon aus, dass ich mir die Decke über den Kopf ziehen und erst im neuen Jahr wieder wachwerden möchte. Doch nein, das geht natürlich nicht, ist mir schon klar.
Doch wie immer :
Die verbleibende Zeit wird durch die ganzen Anlässe und Ereignisse gekürzt. Gleichzeitig werden die zu erledigenden Dinge erhöht und weil es ja gegen Jahresende zugeht, wird auch der WBE ein ähnliches Phänomen erleben, was dann zwingend mit seiner Abwesenheit hier einhergeht.
Vermutlich stehe ich grad zu tief unten und die Berge, die Stapel und Haufen kommen mir unüberwindlich vor. Ich fange überall an und mache nichts richtig fertig - und das ärgert mich, ist es doch ein Rückfall in alte Verhaltensmuster. Doch momentan will es mir einfach nicht gelingen, mich vom Überflüssigen zu befreien und das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen, sodass ich hier total chaotisch vor mich hinwerkle und eigentlich nur müde bin, weil ich keinen Plan habe.
Und irgendwie kommt es mir grad vor, wie wenn all die Lernprozesse der vergangenen Monate sich in Luft aufgelöst haben und ich sie jetzt, wo ich sie so dringend nötig habe, nicht mehr umsetzen kann. Strukturen schaffen, Prioritäten setzen, Klarheit suchen, Perfektionismus abbauen - ja, ist klar - aber :
Dummerweise ist es in der Praxis manchmal nicht ganz so einfach, und wer zu tief drin ist, kann den Überblick nicht mehr haben....
Ich geh weiterwurschteln und ärgere mich heute abend dann wieder darüber, dass ich von meinen Tagesprioritäten die Hälfte vergessen habe...
*frusthab*
Jac 09.11.2004, 11.08 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Stapeleien
Ich hab sie ja lieb ...
...aber manchmal gehen sie mir einfach gnadenlos auf die Nerven...
Jac 08.11.2004, 18.01 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Spielkreativität
In unserem Spieleschrank findet sich ABALONE, ein Spiel mit schwarzen und weissen Kugeln, wo es darum geht, mit Strategie die Kugeln des Gegners aus dem Spielfeld zu befördern. Es wird zu zweit gespielt.
Nun war aber der Zwirbel "allein" hier, während ich so vor mich hin werkelte und hat eine neue Spielvariante erfunden : Man nimmt die ABALONE-Schachtel, kippt sie im Flur im Obergeschoss aus und die Farbe, von der mehr Kugeln im Erdgeschoss landen, hat verloren. Kugeln im Wohn-und Esszimmer zählen doppelt. Glaskugeln auf Steintreppe klockern übrigens wunderbar und erreichen erstaunliche Weitspringwerte.
Ich war dann übrigens der obligate Spielverderber, da ich die Regel eingeführt habe, dass Glaskugeln auf Parkett disqualifizieren....
Jac 08.11.2004, 15.53 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien
Zeitmanagement
Zeitmanagement ist in meinem Leben ein zentrales Thema : wie bringe ich alle Termine unter einen Hut und schaffe es in der Restzeit alle Aufgaben zu erledigen, die so anstehen.
Während der Monate November und Dezember erfährt diese an sich schon schwierige Übung jeweils noch eine Steigerung, und ohne Familienagenda sind Kollisionen unvermeidlich. Räbeliechtliumzug, Weihnachtsessen, Zahnarzttermine, Weihnachtssingen, Geburtstagsfeste, Samichlaus, Einladungen, Besuche - mir schwirrt jetzt schon der Kopf. Besonders erhebend sind dann jeweils die Momente, wo mir Kind Y noch irgendeinen Zettel von der Schule bringt, den es bisher "vergessen" hat und der unweigerlich einen neuen, möglichst ungünstig gelegenen Termin mit sich bringt *grummel*
Mir fällt doch da nur eines ein : alle Jahre wieder....
Jac 08.11.2004, 12.32 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches


