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	    	<title>Stapelweise - DesignBlog</title>
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	    	<description>Ueber das Leben auf der Überholspur</description>
	    	<dc:publisher>Jacqueline B.</dc:publisher>
	    	<dc:creator>Jacqueline B.</dc:creator>
	    	<dc:date>2011-05-28T22:28:16+01:00</dc:date>
	    	<dc:language>de</dc:language>
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			<item rdf:about="http://www.stapelweise.net/index.php?id=1910">
    			<title>Aviatik pur - die Tante Ju</title> 
    			<link>http://www.stapelweise.net/index.php?id=1910</link>
    			<description><![CDATA[
heute haben mein Mann und ich etwas ganz Besonderes erlebt:<br /> <br />
wir haben einen stündigen Rundflug mit einer Tante Ju gemacht.<br /> <br />
Die Ju ist eine von 8 noch <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Junkers_Ju_52/3m#Flugf.C3.A4hige_Ju_52.2F3m_.28incl._Varianten.29" target="_blank">flugfähigen Junkers Ju 52/3</a>, von denen 3 in Dübendorf stationiert sind, nachdem sie von der Schweizer Armee ausgemustert wurden.<br />
Ein Heer von Freiwilligen hat sie wiederhergestellt und betreibt nun einen Flugdienst. <br /> <br />
Mein Mann bekam den Flug zum 50. geschenkt, der erste Termin musste 
abgesagt werden, denn dieses Flugzeug hat keinen neumodischen 
technischen Kram an Bord und kann nur bei Sichtflugbedingungen starten.<br /> <br /> <br />
Aber heute hatte alles gepasst, wir sassen gespannt in dieser 
Blechkiste, die weniger Gewicht auf die Waage brachte als 4 VW-Busse....<br /> <br /> <img src="../images/kunde/2011/ju01.jpg" /><br /><br /><img src="/images/kunde/2011/ju02.jpg" /><br /><br />
...und dann erlebten wir eine Reise in die Vergangenheit und bekamen 
einen Eindruck, was Fliegen auch bedeuten kann. Es war laut, es war 
kalt, es war nicht so hoch wie sonst, man konnte nach wie vor Häuser und
 Autos erkennen, wenn denn welche da waren, denn unsere Route führte uns
 über Gebiete, die man sonst höchstens als Bergsteiger kennenlernt - und
 es war sensationell!<br /> <br /><img src="/images/kunde/2011/ju03.jpg" /><br /><br />
Mehr als einmal entstand der Eindruck, die Tragfläche würde jetzt gleich
 den Bergkamm touchieren oder man könne die Wolken angreifen, die 
Piloten hatte alle Hände voll zu tun, denn sie mussten die ganze Zeit 
regeln und schieben und hebeln - und ich weiss jetzt auch, ab welcher 
Flughöhe man keinen Empfang auf dem Handy mehr hat, denn die mussten 
nicht ausgeschaltet werden, es war ja sonst keine Elektronik an Bord 
(ausser eine gepflegte Versammlung von Kameras der besseren Klasse)<br />
17 Personen hatten Platz, das Wort Beinfreiheit unbekannt, aber dafür durfte man aufstehen und ins Cockpit und an alle Fenster -<br /> <br /><img src="/images/kunde/2011/ju04.jpg" /><br /><br />
einfach gewaltig!<br /><br />Wer also die Möglichkeit hat, das auch mal zu machen - es sei ihm wärmstens empfohlen, es ist ein sehr, sehr eindrückliches Erlebnis!<br /> 
]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[
heute haben mein Mann und ich etwas ganz Besonderes erlebt:<br /> <br />
wir haben einen stündigen Rundflug mit einer Tante Ju gemacht.<br /> <br />
Die Ju ist eine von 8 noch <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Junkers_Ju_52/3m#Flugf.C3.A4hige_Ju_52.2F3m_.28incl._Varianten.29" target="_blank">flugfähigen Junkers Ju 52/3</a>, von denen 3 in Dübendorf stationiert sind, nachdem sie von der Schweizer Armee ausgemustert wurden.<br />
Ein Heer von Freiwilligen hat sie wiederhergestellt und betreibt nun einen Flugdienst. <br /> <br />
Mein Mann bekam den Flug zum 50. geschenkt, der erste Termin musste 
abgesagt werden, denn dieses Flugzeug hat keinen neumodischen 
technischen Kram an Bord und kann nur bei Sichtflugbedingungen starten.<br /> <br /> <br />
Aber heute hatte alles gepasst, wir sassen gespannt in dieser 
Blechkiste, die weniger Gewicht auf die Waage brachte als 4 VW-Busse....<br /> <br /> <img src="../images/kunde/2011/ju01.jpg" /><br /><br /><img src="/images/kunde/2011/ju02.jpg" /><br /><br />
...und dann erlebten wir eine Reise in die Vergangenheit und bekamen 
einen Eindruck, was Fliegen auch bedeuten kann. Es war laut, es war 
kalt, es war nicht so hoch wie sonst, man konnte nach wie vor Häuser und
 Autos erkennen, wenn denn welche da waren, denn unsere Route führte uns
 über Gebiete, die man sonst höchstens als Bergsteiger kennenlernt - und
 es war sensationell!<br /> <br /><img src="/images/kunde/2011/ju03.jpg" /><br /><br />
Mehr als einmal entstand der Eindruck, die Tragfläche würde jetzt gleich
 den Bergkamm touchieren oder man könne die Wolken angreifen, die 
Piloten hatte alle Hände voll zu tun, denn sie mussten die ganze Zeit 
regeln und schieben und hebeln - und ich weiss jetzt auch, ab welcher 
Flughöhe man keinen Empfang auf dem Handy mehr hat, denn die mussten 
nicht ausgeschaltet werden, es war ja sonst keine Elektronik an Bord 
(ausser eine gepflegte Versammlung von Kameras der besseren Klasse)<br />
17 Personen hatten Platz, das Wort Beinfreiheit unbekannt, aber dafür durfte man aufstehen und ins Cockpit und an alle Fenster -<br /> <br /><img src="/images/kunde/2011/ju04.jpg" /><br /><br />
einfach gewaltig!<br /><br />Wer also die Möglichkeit hat, das auch mal zu machen - es sei ihm wärmstens empfohlen, es ist ein sehr, sehr eindrückliches Erlebnis!<br /> 
]]></content:encoded>
    			<dc:publisher>Jacqueline B.</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jacqueline B.</dc:creator>
    			<dc:subject>Nostalgisches</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2011 Jacqueline B.</dc:rights>
    			<dc:date>2011-05-28T22:28:16+01:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://www.stapelweise.net/index.php?id=1909">
    			<title>Unerwartete Pause</title> 
    			<link>http://www.stapelweise.net/index.php?id=1909</link>
    			<description><![CDATA[<br />Kaum hatte ich endlich die Motivation wiedergefunden, um regelmässig zu bloggen, dafür meine Frau Bünzli-Hässig aktiviert, kam mir das Leben, besser gesagt die Weltgeschehnisse dazwischen.<br /><br />Selber war ich sprach- und fassungslos in Anbetracht der Ereignisse in Japan, und Frau Bünzli konnte und wollte ich keinesfalls dazu schreiben lassen, denn bei aller klar erkennbaren Satire konnte ich mich nicht lustig machen über etwas, das Tausende von Menschen so schlimm getroffen hatte und mich bis ins Mark erschüttert.<br /><br />So liess ich mir ein paar Tage Zeit, um die nötige Distanz dazu zu finden, um weiterschreiben zu können, ohne mich selber zu verraten - und dann prasselte das Leben wieder mal in gewohnter Fülle auf mich hernieder.<br /><br />Die Konfirmation meines Ältesten bewegte einiges - im Vorfeld an Planung und Organisation und am entsprechenden Wochenende, weil nicht nur meine Eltern aus Kärnten anreisten, sondern mein Mann als Überraschung für mich meine Herzensfreundin einfliegen liess, damit sie den besonderen Tag mit uns teilen kann.<br /><br />Dann waren Schulferien, meine Eltern reisten dann irgendwann  wieder ab, es waren Ostern, die Schule begann wieder, Termine und Sonderaufgaben, Einladungen und Ausflüge,  technische Probleme und Erziehungswidrigkeiten füllten meinen Tag, sodass ich abends regelmässig dachte &quot;eigentlich wollte ich doch...&quot;<br /><br />Nun habe ich meinem &quot;Eigentlich&quot; einen herzhaften Tritt in den Hintern verpasst, Frau Bünzlis Schweigeverbot aufgehoben und bin jetzt hier statt &quot;eigentlich müsste ich jetzt&quot;...<br /><br />Auf ein Neues...<br /><br /><br />]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[<br />Kaum hatte ich endlich die Motivation wiedergefunden, um regelmässig zu bloggen, dafür meine Frau Bünzli-Hässig aktiviert, kam mir das Leben, besser gesagt die Weltgeschehnisse dazwischen.<br /><br />Selber war ich sprach- und fassungslos in Anbetracht der Ereignisse in Japan, und Frau Bünzli konnte und wollte ich keinesfalls dazu schreiben lassen, denn bei aller klar erkennbaren Satire konnte ich mich nicht lustig machen über etwas, das Tausende von Menschen so schlimm getroffen hatte und mich bis ins Mark erschüttert.<br /><br />So liess ich mir ein paar Tage Zeit, um die nötige Distanz dazu zu finden, um weiterschreiben zu können, ohne mich selber zu verraten - und dann prasselte das Leben wieder mal in gewohnter Fülle auf mich hernieder.<br /><br />Die Konfirmation meines Ältesten bewegte einiges - im Vorfeld an Planung und Organisation und am entsprechenden Wochenende, weil nicht nur meine Eltern aus Kärnten anreisten, sondern mein Mann als Überraschung für mich meine Herzensfreundin einfliegen liess, damit sie den besonderen Tag mit uns teilen kann.<br /><br />Dann waren Schulferien, meine Eltern reisten dann irgendwann  wieder ab, es waren Ostern, die Schule begann wieder, Termine und Sonderaufgaben, Einladungen und Ausflüge,  technische Probleme und Erziehungswidrigkeiten füllten meinen Tag, sodass ich abends regelmässig dachte &quot;eigentlich wollte ich doch...&quot;<br /><br />Nun habe ich meinem &quot;Eigentlich&quot; einen herzhaften Tritt in den Hintern verpasst, Frau Bünzlis Schweigeverbot aufgehoben und bin jetzt hier statt &quot;eigentlich müsste ich jetzt&quot;...<br /><br />Auf ein Neues...<br /><br /><br />]]></content:encoded>
    			<dc:publisher>Jacqueline B.</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jacqueline B.</dc:creator>
    			<dc:subject>Sinniertes</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2011 Jacqueline B.</dc:rights>
    			<dc:date>2011-05-15T17:47:36+01:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://www.stapelweise.net/index.php?id=1908">
    			<title>Modekrankheit</title> 
    			<link>http://www.stapelweise.net/index.php?id=1908</link>
    			<description><![CDATA[<br />Nun stellen Sie mal vor, eben hat mir die Frau Stapelweise erzählt, dass auch der Jüngste dieses ADS haben soll und dass sie ihm jetzt auch Medikamente geben wollen.<br /><br />Also unter uns, das ist ja wirklich die Höhe! Da gehen die heutzutage hin, lassen die Kinder alles machen von wegen &quot;freie Entfaltung&quot;, die haben ja den ganzen technischen Kram daheim,  die Kinder sind manchmal um acht noch nicht im Bett und die Frau Stapelweise erzählt mir dann so verdrehtes Zeug von irgendwelchen Erziehungsbüchern, wo man sich mit den Kindern gemeinsam an den Tisch setzen soll, um Familienregeln aufzustellen.<br />Also ich halt davon ja gar nichts!<br />Früher, da hatten die Kinder einfach zu folgen und solche Bengels wie der Jüngste von ihr, der hätte dann einfach mal eins hintendrauf gebraucht. Die haben dann schon irgendwann gespurt. Was glauben Sie, wie ich meinen Sohn zum Anwalt gemacht habe? Der wollte ja doch tatsächlich viel lieber Schreiner werden - stellen Sie sich das mal vor! Hätte ich mich vorstellen sollen &quot;ich, Klara Bünzli, Mutter vom Schreiner&quot;? Nix da, Zucht und Ordnung, das hat geherrscht bei uns - und das würde bei denen auch helfen. Aber wenn ich was sage, dann ist sie ganz empört und faselt was von &quot;Recht auf gewaltfreie Erziehung&quot; - davon habe ich ja noch nie was gehört, dass es das Recht geben soll, und glauben Sie mir, ich habe Ahnung, mein Sohn ist ja schliesslich Anwalt.<br /><br />ADS - pah, das ist doch einfach nur fehlende Erziehung, oder? Und dann will sie ihm auch noch Medikamente geben - ich sage Ihnen, das sind Drogen, das habe ich gelesen in meinem Wochenblatt, aus dem wird mal noch ein Amokläufer. Die kann mir erzählen, was sie will, die ist nur zu faul, um mal richtig durchzugreifen!<br />Ich war mir da halt nie zu gut dafür, was glauben Sie, wie oft mein Fritzli abends dann dem Hansruedi die Leviten lesen musste? Er fand das zwar dann schon übertrieben, aber der war ja auch den ganzen Tag weg, die ganze Arbeit mit dem Kind habe ja ich gemacht. Männer verstehen das einfach nicht. Der Herr Stapelweise, der ist ja so ein komischer - der kümmert sich freiwillig um die Kinder und spielt mit ihnen - das soll nun modern sein. Wahrscheinlich muss er, weil die Frau Stapelweise mal wieder vor dem Computer sitzt. Die hat im Fall die Hosen an bei denen und nutzt ihn total aus, statt sich um die Kinder zu kümmern. Gut, wenigstens ist sie nicht auch noch berufstätig, wenigstens das. <br /><br />Also, glauben Sie mir : ADS ist nur so eine Modekrankheit, das haben Mütter wie die Frau Stapelweise erfunden, um eine Entschuldigung zu haben. Dass das beim grossen Stapelweise-Sohn funktioniert hat, das war ganz einfach Glück.<br /><br />Früher hätte es das also nicht gegeben.<br /><br />Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag, ich werde nun meine Fenster putzen gehen, die sind seit letzter Woche schon wieder so dreckig geworden.<br /><br /><br />]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[<br />Nun stellen Sie mal vor, eben hat mir die Frau Stapelweise erzählt, dass auch der Jüngste dieses ADS haben soll und dass sie ihm jetzt auch Medikamente geben wollen.<br /><br />Also unter uns, das ist ja wirklich die Höhe! Da gehen die heutzutage hin, lassen die Kinder alles machen von wegen &quot;freie Entfaltung&quot;, die haben ja den ganzen technischen Kram daheim,  die Kinder sind manchmal um acht noch nicht im Bett und die Frau Stapelweise erzählt mir dann so verdrehtes Zeug von irgendwelchen Erziehungsbüchern, wo man sich mit den Kindern gemeinsam an den Tisch setzen soll, um Familienregeln aufzustellen.<br />Also ich halt davon ja gar nichts!<br />Früher, da hatten die Kinder einfach zu folgen und solche Bengels wie der Jüngste von ihr, der hätte dann einfach mal eins hintendrauf gebraucht. Die haben dann schon irgendwann gespurt. Was glauben Sie, wie ich meinen Sohn zum Anwalt gemacht habe? Der wollte ja doch tatsächlich viel lieber Schreiner werden - stellen Sie sich das mal vor! Hätte ich mich vorstellen sollen &quot;ich, Klara Bünzli, Mutter vom Schreiner&quot;? Nix da, Zucht und Ordnung, das hat geherrscht bei uns - und das würde bei denen auch helfen. Aber wenn ich was sage, dann ist sie ganz empört und faselt was von &quot;Recht auf gewaltfreie Erziehung&quot; - davon habe ich ja noch nie was gehört, dass es das Recht geben soll, und glauben Sie mir, ich habe Ahnung, mein Sohn ist ja schliesslich Anwalt.<br /><br />ADS - pah, das ist doch einfach nur fehlende Erziehung, oder? Und dann will sie ihm auch noch Medikamente geben - ich sage Ihnen, das sind Drogen, das habe ich gelesen in meinem Wochenblatt, aus dem wird mal noch ein Amokläufer. Die kann mir erzählen, was sie will, die ist nur zu faul, um mal richtig durchzugreifen!<br />Ich war mir da halt nie zu gut dafür, was glauben Sie, wie oft mein Fritzli abends dann dem Hansruedi die Leviten lesen musste? Er fand das zwar dann schon übertrieben, aber der war ja auch den ganzen Tag weg, die ganze Arbeit mit dem Kind habe ja ich gemacht. Männer verstehen das einfach nicht. Der Herr Stapelweise, der ist ja so ein komischer - der kümmert sich freiwillig um die Kinder und spielt mit ihnen - das soll nun modern sein. Wahrscheinlich muss er, weil die Frau Stapelweise mal wieder vor dem Computer sitzt. Die hat im Fall die Hosen an bei denen und nutzt ihn total aus, statt sich um die Kinder zu kümmern. Gut, wenigstens ist sie nicht auch noch berufstätig, wenigstens das. <br /><br />Also, glauben Sie mir : ADS ist nur so eine Modekrankheit, das haben Mütter wie die Frau Stapelweise erfunden, um eine Entschuldigung zu haben. Dass das beim grossen Stapelweise-Sohn funktioniert hat, das war ganz einfach Glück.<br /><br />Früher hätte es das also nicht gegeben.<br /><br />Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag, ich werde nun meine Fenster putzen gehen, die sind seit letzter Woche schon wieder so dreckig geworden.<br /><br /><br />]]></content:encoded>
    			<dc:publisher>Jacqueline B.</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jacqueline B.</dc:creator>
    			<dc:subject>Klara Bünzli-Hässig</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2011 Jacqueline B.</dc:rights>
    			<dc:date>2011-03-01T15:14:10+01:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://www.stapelweise.net/index.php?id=1907">
    			<title>Seifenblasen</title> 
    			<link>http://www.stapelweise.net/index.php?id=1907</link>
    			<description><![CDATA[<br />Es war im letzten Sommer, als wir uns entschieden, unseren Traum vom Wintergarten Wahrheit werden zu lassen. Wir besorgten uns Prospekte, besichtigten Ausstellungen, informierten uns und unser Projekt nahm vor unserem inneren Auge Formen an. Eine erste Offerte lag auf dem Tisch, als ein unverbindlicher Anruf bei der Stadt die erste Seifenblase platzen liess, weil das Baugesetz bei unserem Haus und unserem Grundstück keinen wie auch immer gearteten festen Anbau zulässt - der grosse Grenzabstand ist zu klein, das Haus zu gross...<br /><br />...sehr ernüchtert wollten wir dagegen Sturm laufen, ein Termin mit einem befreundeten Anwalt in Sachen Baurecht zeigte schnell, dass das einfach nur sinnlos wäre, weil es wirklich nichts zu deuteln gibt. Er wies uns aber darauf hin, dass ein Wintergarten zwar nicht möglich ist, aber ein einseitig offener, gedeckter Sitzplatz, da für diesen die Auflagen viel einfacher sind - bis 2 Meter an die Grenze, auch der kleine Grenzabstand muss nicht eingehalten werden.<br /><br />Wir disponierten also um, machten aus dem Traum Wintergarten kurzerhand den Traum grosser, gedeckter Sitzplatz, liessen eine neue Offerte machen, (mit Berücksichtigung dessen, was das Gesetz erlaubt),liessen die Baubewilligungsunterlagen einreichen, das Verfahren wurde vor Weihnachten öffentlich ausgeschrieben...<br /><br />...um dann nach Ablauf der Ausschreibung zu erfahren, dass das Projekt SO nicht bewilligt würde.<br />Angefangen damit, dass die Unterlagen mangelhaft waren, bis hin zur Sonderregelung für den Siedlungsrand und dem Fakt, dass unser Haus als &quot;besonders erhaltenswert&quot; gilt, hatten wir wohl so ziemlich jeden Fettnapf getroffen.<br /><br />Mehrere Gespräche mit Fachleuten aus der Bauabteilung später stehen wir fast wieder bei Start - wir konsultieren nun Architekten, die uns nahegelegt wurden, die entwerfen dann ein Projekt, das dann hoffentlich allen Auflagen und uns noch unbekannten Sonderregelungen entspricht und das dann vielleicht bewilligt wird - und dann müssen wir mit der Baufirma nochmal über die Bücher, ob sie dann das so auch bauen kann und wird.<br /><br />Im Rückblick war es gut, haben wir das alles nicht vorher gewusst, sonst hätten wir wohl nie angefangen, Seifenblasen zu machen - doch wer weiss, vielleicht wird uns ja doch eines Tages gelingen, bei schlechtem Wetter draussen zu sitzen, ohne nass zu werden.<br /><br />Ich bin immer noch guten Mutes.<br /><br /><font size="1">(Und gut, war das bisher das erste wirklich bewilligungspflichtige Projekt bei der Renovation unseres Hauses, wo sonst fast alles neu gemacht ist.)</font><br /><br />]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[<br />Es war im letzten Sommer, als wir uns entschieden, unseren Traum vom Wintergarten Wahrheit werden zu lassen. Wir besorgten uns Prospekte, besichtigten Ausstellungen, informierten uns und unser Projekt nahm vor unserem inneren Auge Formen an. Eine erste Offerte lag auf dem Tisch, als ein unverbindlicher Anruf bei der Stadt die erste Seifenblase platzen liess, weil das Baugesetz bei unserem Haus und unserem Grundstück keinen wie auch immer gearteten festen Anbau zulässt - der grosse Grenzabstand ist zu klein, das Haus zu gross...<br /><br />...sehr ernüchtert wollten wir dagegen Sturm laufen, ein Termin mit einem befreundeten Anwalt in Sachen Baurecht zeigte schnell, dass das einfach nur sinnlos wäre, weil es wirklich nichts zu deuteln gibt. Er wies uns aber darauf hin, dass ein Wintergarten zwar nicht möglich ist, aber ein einseitig offener, gedeckter Sitzplatz, da für diesen die Auflagen viel einfacher sind - bis 2 Meter an die Grenze, auch der kleine Grenzabstand muss nicht eingehalten werden.<br /><br />Wir disponierten also um, machten aus dem Traum Wintergarten kurzerhand den Traum grosser, gedeckter Sitzplatz, liessen eine neue Offerte machen, (mit Berücksichtigung dessen, was das Gesetz erlaubt),liessen die Baubewilligungsunterlagen einreichen, das Verfahren wurde vor Weihnachten öffentlich ausgeschrieben...<br /><br />...um dann nach Ablauf der Ausschreibung zu erfahren, dass das Projekt SO nicht bewilligt würde.<br />Angefangen damit, dass die Unterlagen mangelhaft waren, bis hin zur Sonderregelung für den Siedlungsrand und dem Fakt, dass unser Haus als &quot;besonders erhaltenswert&quot; gilt, hatten wir wohl so ziemlich jeden Fettnapf getroffen.<br /><br />Mehrere Gespräche mit Fachleuten aus der Bauabteilung später stehen wir fast wieder bei Start - wir konsultieren nun Architekten, die uns nahegelegt wurden, die entwerfen dann ein Projekt, das dann hoffentlich allen Auflagen und uns noch unbekannten Sonderregelungen entspricht und das dann vielleicht bewilligt wird - und dann müssen wir mit der Baufirma nochmal über die Bücher, ob sie dann das so auch bauen kann und wird.<br /><br />Im Rückblick war es gut, haben wir das alles nicht vorher gewusst, sonst hätten wir wohl nie angefangen, Seifenblasen zu machen - doch wer weiss, vielleicht wird uns ja doch eines Tages gelingen, bei schlechtem Wetter draussen zu sitzen, ohne nass zu werden.<br /><br />Ich bin immer noch guten Mutes.<br /><br /><font size="1">(Und gut, war das bisher das erste wirklich bewilligungspflichtige Projekt bei der Renovation unseres Hauses, wo sonst fast alles neu gemacht ist.)</font><br /><br />]]></content:encoded>
    			<dc:publisher>Jacqueline B.</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jacqueline B.</dc:creator>
    			<dc:subject>Häusliches</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2011 Jacqueline B.</dc:rights>
    			<dc:date>2011-03-01T14:41:11+01:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://www.stapelweise.net/index.php?id=1906">
    			<title>Leben im Blog - Gastschreiberin</title> 
    			<link>http://www.stapelweise.net/index.php?id=1906</link>
    			<description><![CDATA[
Es war hier viel zu lange verwaist. Der Alltag liess mir nicht die Musse, mich 
schriftlich hier auszulassen und gleichzeitig habe ich mich bei Twitter darin 
geübt, mich kurzzufassen.<br />Damit endlich wieder Leben in meinen Blog kommt, 
habe ich mich entschieden, eine Gastschreiberin einzuladen, hier ihren 
Mitteilungsdrang auszuleben.<br /><br />Frau Klara Bünzli-Hässig wird von nun an 
ihre Sicht der Welt hier ausbreiten. Frau Bünzli ist die Nachbarin, die wir alle 
kennen (könnten), die uns allen bekannt vorkommt, die mit ihrer Weltsicht dazu 
anregt, die eigene Weltsicht auf Paradoxen und Borniertheit zu überprüfen, die 
ungefragt und unqualifiziert Banalitäten von sich gibt.<br /><br />Wie lange &quot;das 
Klärli&quot; hier schreiben wird, hängt ganz davon ab, wie sie sich aufführt, wem sie 
alles auf die Zehen tritt und ob sie mir dann doch irgendwann endgültig auf die 
Nerven geht. Ich lasse mich davon genauso überraschen wie alle, die hier noch 
lesen.<br /><br />Viel Spass wünsche ich uns ;)<br /><br />
]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[
Es war hier viel zu lange verwaist. Der Alltag liess mir nicht die Musse, mich 
schriftlich hier auszulassen und gleichzeitig habe ich mich bei Twitter darin 
geübt, mich kurzzufassen.<br />Damit endlich wieder Leben in meinen Blog kommt, 
habe ich mich entschieden, eine Gastschreiberin einzuladen, hier ihren 
Mitteilungsdrang auszuleben.<br /><br />Frau Klara Bünzli-Hässig wird von nun an 
ihre Sicht der Welt hier ausbreiten. Frau Bünzli ist die Nachbarin, die wir alle 
kennen (könnten), die uns allen bekannt vorkommt, die mit ihrer Weltsicht dazu 
anregt, die eigene Weltsicht auf Paradoxen und Borniertheit zu überprüfen, die 
ungefragt und unqualifiziert Banalitäten von sich gibt.<br /><br />Wie lange &quot;das 
Klärli&quot; hier schreiben wird, hängt ganz davon ab, wie sie sich aufführt, wem sie 
alles auf die Zehen tritt und ob sie mir dann doch irgendwann endgültig auf die 
Nerven geht. Ich lasse mich davon genauso überraschen wie alle, die hier noch 
lesen.<br /><br />Viel Spass wünsche ich uns ;)<br /><br />
]]></content:encoded>
    			<dc:publisher>Jacqueline B.</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jacqueline B.</dc:creator>
    			<dc:subject>Alltägliches</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2011 Jacqueline B.</dc:rights>
    			<dc:date>2011-02-27T15:19:12+01:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://www.stapelweise.net/index.php?id=1905">
    			<title>Ja nun also...</title> 
    			<link>http://www.stapelweise.net/index.php?id=1905</link>
    			<description><![CDATA[Ich bin ja überhaupt nicht für dieses komische neumodische Zeugs zu haben, aber 
meine Nachbarin, die Frau Stapelweise, hat mich dazu überredet, als ich ihr das 
letzte Mal ins Gewissen geredet habe, weil sie ihre Fenstersimse nicht jede 
Woche reinigt so wie ich. Sie hat gemeint, ich soll mich dann erst mal 
vorstellen. Also, ich find das ja etwas übertrieben, wir sind ja hier nicht in 
der Schule, oder? Aber ich muss wohl nachgeben, sonst wischt sie ihren Vorplatz 
wieder nicht und der Dreck wird auf unsere Einfahrt gewindet.<br /><br />Also, ich bin Frau Bünzli, 
geborene Hässig, ich bin alt genug, um die Mutter der Frau Stapelweise zu sein 
(übers Alter spricht eine Frau ja nicht, oder?). Ich bin mit dem Fritzli Bünzli 
verheiratet, der schafft als Postautochauffeur, bis er dann in ein paar Jahren 
pensioniert wird. Ich habe einen Sohn, den Hans-Ruedi, aus dem ist zum Glück was 
besseres geworden, der ist jetzt Doktor Rechtsanwalt und hat einen ganz, ganz 
wichtigen Posten inne und verdient richtig viel. Ich will mich ja nicht selber loben, aber wenn ich nicht gewesen wäre, hätte er es nie soweit gebracht!<br />Wir wohnen eben neben der Familie Stapelweise, und mit 
der habe ich öfters so meine Probleme, ich kann gar nicht verstehen, wie man 
derart ignorant sein kann, was sich gehört. Diese jungen Frauen von heute, die versteh ich einfach nicht.<br /><br />Ach, das reicht, Sie werden mich 
schon kennenlernen, man muss ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, 
oder?<br /><br />Ausserdem ist heute Sonntag, und da soll man ruhen und nichtstun - die 
Frau Stapelweise hält sich ja wieder nicht dran, ich weiss, dass die immer 
sonntags die Waschmaschine laufen lässt - pah, Niedertarif, das gehört sich 
nicht. Die würde besser in die Kirche gehen, das würde sich gehören. Aber 
heutzutage geht ja keiner mehr, ich habe heute morgen extra aus dem Fenster 
geschaut - es ist keiner aus der Strasse zur Gottesdienstzeit weggefahren. Bei 
uns ist das ja was anderes, wir konnten heute wirklich nicht, wissen Sie, der 
Hansruedi kam mit seiner neuen Freundin zum Sonntagsbraten, das geht ja nun mal 
vor, oder? Aber die anderen hätten schon gehen können, aber da liegen sie 
sonntags bis weiss nicht wann im Bett und es gibt noch nicht mal Mittagessen. 
Brunch, so ein neumodischer Schmarren! Das hätte es früher nicht 
gegeben!<br /><br />Geniessen Sie den restlichen Sonntag, ich werde gerufen, der 
Sonntagskaffee steht auf dem Tisch - mit Tischdecke natürlich, aber dazu ein 
anderes Mal mehr.<br /><br />Ihre Klara Bünzli-Hässig<br /><br />
]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[Ich bin ja überhaupt nicht für dieses komische neumodische Zeugs zu haben, aber 
meine Nachbarin, die Frau Stapelweise, hat mich dazu überredet, als ich ihr das 
letzte Mal ins Gewissen geredet habe, weil sie ihre Fenstersimse nicht jede 
Woche reinigt so wie ich. Sie hat gemeint, ich soll mich dann erst mal 
vorstellen. Also, ich find das ja etwas übertrieben, wir sind ja hier nicht in 
der Schule, oder? Aber ich muss wohl nachgeben, sonst wischt sie ihren Vorplatz 
wieder nicht und der Dreck wird auf unsere Einfahrt gewindet.<br /><br />Also, ich bin Frau Bünzli, 
geborene Hässig, ich bin alt genug, um die Mutter der Frau Stapelweise zu sein 
(übers Alter spricht eine Frau ja nicht, oder?). Ich bin mit dem Fritzli Bünzli 
verheiratet, der schafft als Postautochauffeur, bis er dann in ein paar Jahren 
pensioniert wird. Ich habe einen Sohn, den Hans-Ruedi, aus dem ist zum Glück was 
besseres geworden, der ist jetzt Doktor Rechtsanwalt und hat einen ganz, ganz 
wichtigen Posten inne und verdient richtig viel. Ich will mich ja nicht selber loben, aber wenn ich nicht gewesen wäre, hätte er es nie soweit gebracht!<br />Wir wohnen eben neben der Familie Stapelweise, und mit 
der habe ich öfters so meine Probleme, ich kann gar nicht verstehen, wie man 
derart ignorant sein kann, was sich gehört. Diese jungen Frauen von heute, die versteh ich einfach nicht.<br /><br />Ach, das reicht, Sie werden mich 
schon kennenlernen, man muss ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, 
oder?<br /><br />Ausserdem ist heute Sonntag, und da soll man ruhen und nichtstun - die 
Frau Stapelweise hält sich ja wieder nicht dran, ich weiss, dass die immer 
sonntags die Waschmaschine laufen lässt - pah, Niedertarif, das gehört sich 
nicht. Die würde besser in die Kirche gehen, das würde sich gehören. Aber 
heutzutage geht ja keiner mehr, ich habe heute morgen extra aus dem Fenster 
geschaut - es ist keiner aus der Strasse zur Gottesdienstzeit weggefahren. Bei 
uns ist das ja was anderes, wir konnten heute wirklich nicht, wissen Sie, der 
Hansruedi kam mit seiner neuen Freundin zum Sonntagsbraten, das geht ja nun mal 
vor, oder? Aber die anderen hätten schon gehen können, aber da liegen sie 
sonntags bis weiss nicht wann im Bett und es gibt noch nicht mal Mittagessen. 
Brunch, so ein neumodischer Schmarren! Das hätte es früher nicht 
gegeben!<br /><br />Geniessen Sie den restlichen Sonntag, ich werde gerufen, der 
Sonntagskaffee steht auf dem Tisch - mit Tischdecke natürlich, aber dazu ein 
anderes Mal mehr.<br /><br />Ihre Klara Bünzli-Hässig<br /><br />
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    			<dc:publisher>Jacqueline B.</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jacqueline B.</dc:creator>
    			<dc:subject>Klara Bünzli-Hässig</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2011 Jacqueline B.</dc:rights>
    			<dc:date>2011-02-27T15:16:34+01:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://www.stapelweise.net/index.php?id=1903">
    			<title>Der 12. Dezember...</title> 
    			<link>http://www.stapelweise.net/index.php?id=1903</link>
    			<description><![CDATA[...1991 war ein Donnerstag, es war kalt, es lag aber kein Schnee, als sich zwei dunkelbemantelte Menschen zu Fuss auf machten ins Gemeindehaus, um sich dort vor dem Gesetz zu Mann und Frau machen zu lassen, kritisch beäugt von Familie und Trauzeugen....<br /><br /><br />....es war der Startschuss in etwas, das nun heute 19 Jahre alt geworden ist - meine Ehe.<br /><br /><br />Frisch verheiratet waren wir, naiv und unerfahren, noch im Glauben, alles werde so kommen, wie wir es wollen.<br />Doch das Leben hatte einige Überraschungen für uns bereit, die wir uns so nicht vorgestellt hatten: der frühe Tod meiner Schwiegermutter und 9 Monaten später meines Schwiegervaters, das lange Warten aufs Schwangerwerden (wobei lang ein relativer Begriff ist), das Herzproblem des Erstgeborenen, die schwere Krankheit und der Tod unseres Drittgeborenen, verschiedene andere Kapitel aus dem medizinischen Bereich...<br /><br />Doch all die hatten nie eine wirkliche Krise zur Folge, im Gegenteil, all das hat uns zusammengeschweisst. Das musste es ja, wir haben uns schliesslich versprochen &quot;in guten und in schlechten Tagen, bis dass der Tod uns scheidet&quot; und so war Kneifen oder Klein Beigeben keine Option, sondern uns war klar, dass wir für unsere Beziehung arbeiten müssen.<br /><br />In den schwierigen Zeiten war das immer einfach, denn nichts bindet so sehr zusammen, wie Schweres gemeinsam zu überstehen.<br /><br />Die Krisen kamen aus einer anderen Ecke, sie kamen aus der Veränderung der Lebensumstände, aus dem Erfolg der Firma, aus der immer mehr fehlenden Qualitätszeit. Doch diese Hürde haben wir zwar nicht übersprungen, sondern haben uns drübergehangelt, sind drübergekraxelt und ab und an bleibt noch immer ein Schuhbändel dran hängen.<br /><br />Eine gute Ehe zu führen bedeuten auch, langfristig zu denken.<br />Ist es so wichtig, genau das jetzt durchsetzen zu können, oder kann ich nicht einfach auch drauf verzichten für diesesmal?<br />Brauche ich wirklich Aktion XY zu meiner Bestätigung, wenn ich sehe, wie es meinem Partner missfällt?<br />Wenn ich das jetzt heute mache - kann ich auch in einem Jahr noch damit leben?<br />usw. usf.<br /><br />Abwägen, Kompromisse schliessen, miteinander reden, miteinander streiten und sich wieder versöhnen. Das ist alles wichtig. <br />Doch am wichtigsten ist und bleibt: einander zu lieben und zu achten. <br /><br />Das ist für mich die leichteste Übung an der ganzen Sache. Meinen Mann zu lieben, ist nicht schwierig, denn er ist ein wunderbarer, verständnis- und humorvoller Mensch - und mit der Liebe kommt die Achtung von selbst.<br /><br />Was man liebt, vor dem empfindet man Ehrfurcht, Achtung.<br /><br /><br />Danke, Daniel, für die letzten 19 Jahre - in 6 Jahren am Südpolarkreis?<br /><br /><br /><br />]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[...1991 war ein Donnerstag, es war kalt, es lag aber kein Schnee, als sich zwei dunkelbemantelte Menschen zu Fuss auf machten ins Gemeindehaus, um sich dort vor dem Gesetz zu Mann und Frau machen zu lassen, kritisch beäugt von Familie und Trauzeugen....<br /><br /><br />....es war der Startschuss in etwas, das nun heute 19 Jahre alt geworden ist - meine Ehe.<br /><br /><br />Frisch verheiratet waren wir, naiv und unerfahren, noch im Glauben, alles werde so kommen, wie wir es wollen.<br />Doch das Leben hatte einige Überraschungen für uns bereit, die wir uns so nicht vorgestellt hatten: der frühe Tod meiner Schwiegermutter und 9 Monaten später meines Schwiegervaters, das lange Warten aufs Schwangerwerden (wobei lang ein relativer Begriff ist), das Herzproblem des Erstgeborenen, die schwere Krankheit und der Tod unseres Drittgeborenen, verschiedene andere Kapitel aus dem medizinischen Bereich...<br /><br />Doch all die hatten nie eine wirkliche Krise zur Folge, im Gegenteil, all das hat uns zusammengeschweisst. Das musste es ja, wir haben uns schliesslich versprochen &quot;in guten und in schlechten Tagen, bis dass der Tod uns scheidet&quot; und so war Kneifen oder Klein Beigeben keine Option, sondern uns war klar, dass wir für unsere Beziehung arbeiten müssen.<br /><br />In den schwierigen Zeiten war das immer einfach, denn nichts bindet so sehr zusammen, wie Schweres gemeinsam zu überstehen.<br /><br />Die Krisen kamen aus einer anderen Ecke, sie kamen aus der Veränderung der Lebensumstände, aus dem Erfolg der Firma, aus der immer mehr fehlenden Qualitätszeit. Doch diese Hürde haben wir zwar nicht übersprungen, sondern haben uns drübergehangelt, sind drübergekraxelt und ab und an bleibt noch immer ein Schuhbändel dran hängen.<br /><br />Eine gute Ehe zu führen bedeuten auch, langfristig zu denken.<br />Ist es so wichtig, genau das jetzt durchsetzen zu können, oder kann ich nicht einfach auch drauf verzichten für diesesmal?<br />Brauche ich wirklich Aktion XY zu meiner Bestätigung, wenn ich sehe, wie es meinem Partner missfällt?<br />Wenn ich das jetzt heute mache - kann ich auch in einem Jahr noch damit leben?<br />usw. usf.<br /><br />Abwägen, Kompromisse schliessen, miteinander reden, miteinander streiten und sich wieder versöhnen. Das ist alles wichtig. <br />Doch am wichtigsten ist und bleibt: einander zu lieben und zu achten. <br /><br />Das ist für mich die leichteste Übung an der ganzen Sache. Meinen Mann zu lieben, ist nicht schwierig, denn er ist ein wunderbarer, verständnis- und humorvoller Mensch - und mit der Liebe kommt die Achtung von selbst.<br /><br />Was man liebt, vor dem empfindet man Ehrfurcht, Achtung.<br /><br /><br />Danke, Daniel, für die letzten 19 Jahre - in 6 Jahren am Südpolarkreis?<br /><br /><br /><br />]]></content:encoded>
    			<dc:publisher>Jacqueline B.</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jacqueline B.</dc:creator>
    			<dc:subject>Freudiges</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2010 Jacqueline B.</dc:rights>
    			<dc:date>2010-12-12T21:55:15+01:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://www.stapelweise.net/index.php?id=1902">
    			<title>Bilderklau</title> 
    			<link>http://www.stapelweise.net/index.php?id=1902</link>
    			<description><![CDATA[Es gibt nicht viele Dinge, die mich wirklich sauer machen, aber Hotlinking im grösseren Stil gehört dazu. <br />Aber ich mag nicht alle Bilder extern ausschalten, weil so ein *** meint, sein Wohnblog mit direktverlinkten Bildern von hier ausstaffieren zu müssen.<br /><br />*grummel*<br /><br /><br />
]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[Es gibt nicht viele Dinge, die mich wirklich sauer machen, aber Hotlinking im grösseren Stil gehört dazu. <br />Aber ich mag nicht alle Bilder extern ausschalten, weil so ein *** meint, sein Wohnblog mit direktverlinkten Bildern von hier ausstaffieren zu müssen.<br /><br />*grummel*<br /><br /><br />
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    			<dc:publisher>Jacqueline B.</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jacqueline B.</dc:creator>
    			<dc:subject>Krötiges</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2010 Jacqueline B.</dc:rights>
    			<dc:date>2010-12-12T21:37:58+01:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://www.stapelweise.net/index.php?id=1901">
    			<title>Doping light</title> 
    			<link>http://www.stapelweise.net/index.php?id=1901</link>
    			<description><![CDATA[Ja, ich gebe es zu:<br /><br />ich dope mich täglich. Light natürlich.<br /><br />Light = Licht *g*<br /><br />Seit etwa einer Woche habe ich sie wieder in Betrieb, meine Tageslichtlampe, die mir eine halbe Stunde lang 10'000 Lux auf die Netzhaut schickt und so meinen durch die Jahreszeit verwirrten Serotonin/Melatonin-Haushalt in Ordnung bringt.<br />Eine einfache, nebenwirkungsfreie Therapie der Winterdepression.<br /><br />Seit etwa einer Woche habe ich sie wieder, meine Energie, die mich antreibt, mich durch den Tag trägt, als könnte ich fliegen. Seit etwa einer Woche bin ich nach 7 Stunden Schlaf ausgeschlafen statt nur nicht mehr so müde. Ich kann durchaus auch die Finger vom Süssen lassen und meine Reizbarkeit ist deutlich gesunken, ganz abgesehen davon, dass die latente &quot;keinerliebtmich&quot;-Grundstimmung auch wieder weg ist.<br /><br /><br />Auf der einen Seite ist das natürlich wunderbar und ich bin froh, mich so zu fühlen, wie ich mich im Frühling und im Sommer fühle. Auf der anderen Seite denke ich manchmal, ob das nun immer so bleiben wird, dass ich ohne Lichttherapie den Winter nicht packe und mich ohne in ein Häufchen Elend verwandle...<br /><br />Aber auch dieses Jahr gilt: ich mag es nicht ohne probieren, die Anfänge der <a href="http://www.depression-therapie-forschung.de/sad.html" target="_blank">SAD</a> haben mir schon gereicht, und es gibt wohl nicht viele Therapien, die mit so wenig Aufwand so viel Gutes bewirken.<br /><br /><br />
]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[Ja, ich gebe es zu:<br /><br />ich dope mich täglich. Light natürlich.<br /><br />Light = Licht *g*<br /><br />Seit etwa einer Woche habe ich sie wieder in Betrieb, meine Tageslichtlampe, die mir eine halbe Stunde lang 10'000 Lux auf die Netzhaut schickt und so meinen durch die Jahreszeit verwirrten Serotonin/Melatonin-Haushalt in Ordnung bringt.<br />Eine einfache, nebenwirkungsfreie Therapie der Winterdepression.<br /><br />Seit etwa einer Woche habe ich sie wieder, meine Energie, die mich antreibt, mich durch den Tag trägt, als könnte ich fliegen. Seit etwa einer Woche bin ich nach 7 Stunden Schlaf ausgeschlafen statt nur nicht mehr so müde. Ich kann durchaus auch die Finger vom Süssen lassen und meine Reizbarkeit ist deutlich gesunken, ganz abgesehen davon, dass die latente &quot;keinerliebtmich&quot;-Grundstimmung auch wieder weg ist.<br /><br /><br />Auf der einen Seite ist das natürlich wunderbar und ich bin froh, mich so zu fühlen, wie ich mich im Frühling und im Sommer fühle. Auf der anderen Seite denke ich manchmal, ob das nun immer so bleiben wird, dass ich ohne Lichttherapie den Winter nicht packe und mich ohne in ein Häufchen Elend verwandle...<br /><br />Aber auch dieses Jahr gilt: ich mag es nicht ohne probieren, die Anfänge der <a href="http://www.depression-therapie-forschung.de/sad.html" target="_blank">SAD</a> haben mir schon gereicht, und es gibt wohl nicht viele Therapien, die mit so wenig Aufwand so viel Gutes bewirken.<br /><br /><br />
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    			<dc:publisher>Jacqueline B.</dc:publisher>
    			<dc:creator>Jacqueline B.</dc:creator>
    			<dc:subject>Alltägliches</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2010 Jacqueline B.</dc:rights>
    			<dc:date>2010-11-30T20:54:27+01:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://www.stapelweise.net/index.php?id=1900">
    			<title>Strukturen</title> 
    			<link>http://www.stapelweise.net/index.php?id=1900</link>
    			<description><![CDATA[Letzte Woche war Auszeit angesagt - Mittwoch bis Sonntag weg von zuhause, Pflichten, Verantwortung und Alltag, hin zu meiner liebsten Freundin und in deren (Ausnahme-)Alltag.<br /><br />Das bedeutete für mich, ich hatte nichts zu tun. Ich musste gar nichts, ich durfte auch fast nichts (*zwinker*), es war unwichtig, ob es eine Viertelstunde früher oder später war und das schlechte Wetter trug das seine dazu bei, dass vor allem Faulenzen angesagt war. Ein bisschen Internet, viel Reden, da noch einen Kaffee und dort noch einen, ab und zu ein bisschen Kinder in wohldosierter Form und verantwortungsfrei...<br /><br />Es hat mir gut getan, mal nicht zu müssen. Es war ein Genuss, für nichts zuständig zu sein und meine Tätigkeiten im Haushalt darauf zu beschränken, immer mal wieder dreinzureden...<br /><br /><br />Am Sonntag kam ich zurück, abgeholt von meiner Familie mit einem Schild &quot;Hotel Ziegelhau&quot;, am Montag war der Alltag wieder da und mit ihm Pflichten und Verantwortung und Müssen.<br /><br />Und da habe ich festgestellt, wie gut mir das doch tut. Wieviel Inhalt es meinem Leben gibt, wie sehr ich es brauche, nicht einfach in den Tag hineinzuleben, sondern ein Programm zu haben.<br /><br />Wie wichtig mir doch Ordnung, Rituale, Strukturen, Zeiten sind. Ich dachte immer, dass das nur die Erfordernisse meines Alltags sind, in die ich halt hineingezwungen wurde, doch nun ist mir klar, dass es längst zu einem Teil meiner selbst geworden ist. Nicht wie ein Käfig, mehr so wie ein gutsitzendes Korsett, das dem Ganzen Halt gibt.<br /><br />Klar, es dürfte manchmal auch ein bisschen weniger Struktur sein, ein bisschen mehr &quot;laissez-faire&quot; würde mir sicher gelegentlich gut tun, doch unterm Strich:<br /><br />wie schön, wenn man genau das Leben führen kann, das einem gut tut und in dem man sich wohl fühlt.<br /><br /><br />
]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[Letzte Woche war Auszeit angesagt - Mittwoch bis Sonntag weg von zuhause, Pflichten, Verantwortung und Alltag, hin zu meiner liebsten Freundin und in deren (Ausnahme-)Alltag.<br /><br />Das bedeutete für mich, ich hatte nichts zu tun. Ich musste gar nichts, ich durfte auch fast nichts (*zwinker*), es war unwichtig, ob es eine Viertelstunde früher oder später war und das schlechte Wetter trug das seine dazu bei, dass vor allem Faulenzen angesagt war. Ein bisschen Internet, viel Reden, da noch einen Kaffee und dort noch einen, ab und zu ein bisschen Kinder in wohldosierter Form und verantwortungsfrei...<br /><br />Es hat mir gut getan, mal nicht zu müssen. Es war ein Genuss, für nichts zuständig zu sein und meine Tätigkeiten im Haushalt darauf zu beschränken, immer mal wieder dreinzureden...<br /><br /><br />Am Sonntag kam ich zurück, abgeholt von meiner Familie mit einem Schild &quot;Hotel Ziegelhau&quot;, am Montag war der Alltag wieder da und mit ihm Pflichten und Verantwortung und Müssen.<br /><br />Und da habe ich festgestellt, wie gut mir das doch tut. Wieviel Inhalt es meinem Leben gibt, wie sehr ich es brauche, nicht einfach in den Tag hineinzuleben, sondern ein Programm zu haben.<br /><br />Wie wichtig mir doch Ordnung, Rituale, Strukturen, Zeiten sind. Ich dachte immer, dass das nur die Erfordernisse meines Alltags sind, in die ich halt hineingezwungen wurde, doch nun ist mir klar, dass es längst zu einem Teil meiner selbst geworden ist. Nicht wie ein Käfig, mehr so wie ein gutsitzendes Korsett, das dem Ganzen Halt gibt.<br /><br />Klar, es dürfte manchmal auch ein bisschen weniger Struktur sein, ein bisschen mehr &quot;laissez-faire&quot; würde mir sicher gelegentlich gut tun, doch unterm Strich:<br /><br />wie schön, wenn man genau das Leben führen kann, das einem gut tut und in dem man sich wohl fühlt.<br /><br /><br />
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    			<dc:publisher>Jacqueline B.</dc:publisher>
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    			<dc:subject>Sinniertes</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2010 Jacqueline B.</dc:rights>
    			<dc:date>2010-11-18T09:54:41+01:00</dc:date>
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