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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Ich.

Seit 1991 sehr glücklich mit Daniel verheiratet, da wir beide eine Ehe immer als Verpflichtung ansahen und an uns und unserer Beziehung gearbeitet haben. Miteinander reden, einander nahekommen, seelische Intimität aufbauen sind wohl die Dinge, die uns dabei helfen. Wir haben vor allem aber auch die gleichen Wertvorstellungen und Lebensideen, auch wenn wir sonst eher wie Feuer und Wasser sind. Vielleicht macht es grade das aus, dass wir in aller Vertrautheit auch immer wieder Spannung und Überraschung erleben.

Mein Alltag als Gemahlin ist einer, der zunehmend vom Aussterben bedroht ist: ich bin die Rückenfreihalterin. Das bedeutet, mein Mann ist erfolgreich selbständig und ich versuche, alles andere, was nicht sein Geschäft ist, unter einen Hut zu bringen: Haushalt, Kinder, Privatleben usw. Manchmal gelingt mir das besser, manchmal schlechter. Ich mache das gerne, irgendwie wollte ich das schon immer, auch wenn ich mir mit einem anderen Leben auch einen anderen Weg hätte vorstellen können, doch derzeit, für uns, ist es genau das Richtige.  Wie in jedem Job, gibt's auch als Rückenfreihalterin Momente, wo man es bis obenhin hat, denn was ich gewinne an freier Zeiteinteilung, an mein eigener Chef sein, an mich ausleben dürfen, auch an Wohlstand, bezahle ich manchmal auch mit dem Verlust von persönlicher Freiheit, mit einem Leben auf der Überholspur.