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Struktur


Die Schulferien sind vorbei, der normale Alltag hat wieder Einzug gehalten - und so einen ruhigen, effizienten und harmonischen Tag gab es hier schon länger nicht mehr...
Aufstehen, anziehen, frühstücken - alles schön ordentlich und der Reihe nach, das hat den Kindern irgendwie doch gefehlt - neben der Herausforderung, welche Schule und Kindergarten ohnehin mit sich bringen. Plötzlich konnten sie in der freien Zeit wieder miteinander spielen, ohne zu streiten, wenn auch die Partie Schaufelball den Überdrehtheitsfaktor deutlich ansteigen liess.

Und ich?
Ich habe es zwar genossen, in den Ferien nicht dauernd zur Uhr schielen zu müssen, nicht in Termine eingebunden zu sein - aber so ein festgelegter Tagesablauf tut auch mir gut. Da brauche ich nicht tausend Ideen zu entwickeln, was ich nun machen soll, um am Schluss doppelt so viele wieder zu verwerfen, sondern der Tag läuft einfach, die Arbeit liegt klar vor mir und ich bin deutlich zielorientierter als mit soviel "Freiheit". Ich habe nicht wenig geschafft heute, aber ich bin nicht geschafft - und das macht den Unterschied. Es hat aber auch was entspannendes für sich, das ganze Haus zu saugen und abzustauben, ohne ein einziges Mal dabei unterbrochen zu werden im Gegensatz zu den letzten zwei Wochen, wo so alle fünf Minuten spätestens Streitschlichten angesagt war.

Und mir scheint, als seien sie alle drei in diesen Tagen wieder gewachsen. Nicht körperlich, aber in ihren Fähigkeiten, in ihrer Entwicklung. Da verkündet der Zwirbel heute morgen fröhlich, dass er jetzt gern in den Kindergarten geht. Das ging er schon immer, aber bisher war das morgendliche Machtspielchen, warum er grad heute den Kindergarten schwänzen möchten, schon bald Standard. Die anderen beiden haben auf Anhieb die Dinge in der Schule nachgefragt, die ich ihnen aufgetragen habe, was sonst meist in die Kategorie "Wochenziel" verbucht werden musste.

Nun werde ich also meine strukturierten Tage geniessen - zumindest solange, bis mir die vielen Termine und der ständige Blick auf die Uhr wieder auf die Nerven gehen. Und mir ist jetzt auch klar, warum es überhaupt Schulferien gibt : damit die Mütter wieder mehr zu schätzen wissen, dass die Kinder einige Stunden in der Woche nicht da sind ;-)


Jac 24.04.2006, 20.51

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