

Mein Leben in 6 Worten:
Lesenswert:
FrauKim
Heldin im Chaos
Rosensophie
Der rote Faden
Wert(h)sachen
Moving Target
Furunkelchen
DasMiest
Tanjas Traumberg
Tirilli
Woermchen
Alphamama
~~~~~~
Einträge ges.: 1899
ø pro Tag: 0,6
Kommentare: 3782
ø pro Eintrag: 2
Online seit dem: 07.12.2003
in Tagen: 3086
Ausgewählter Beitrag
Gestatten, Gemahlin
Kein zweiter Bildungsweg.
Keine berufliche Karriere.
Kein sich etwas beweisen müssen.
Keine Leistung um der Leistung willen.
Nur Leben, Partnerin sein, ein Daheim schaffen.
Eigene Interessen pflegen.
Gemeinsame Interessen pflegen.
Die Welt erkunden.
Vor 50 Jahren wäre ich damit voll im Trend gelegen, in einigen Jahren, wenn es soweit ist, werde ich damit wohl einer aussterbenden Spezies angehören.
Ich glaube, damit kann ich leben.
Ich hoffe, bis dahin gefestigt genug zu sein, dass es mir sonstwo vorbeigeht, wenn andere glauben, ich vergeude meine Talente, mein Leben, mache mich abhängig... Nicht, dass es mich jetzt sehr beeindruckt, aber noch denke ich drüber nach statt unbeirrt meine Wege zu gehen.
Jac 09.03.2009, 09.29
Kommentare hinzufügen
Kommentare zu diesem Beitrag
Liebe Jac,
vorgestern traf ich eine Frau, die mir erzählte, sie seien "aus der Stadt" gezogen, um mehr Platz zu haben. Nun hätte sie also ein großes Haus und einen großen Garten. Für den großen Hund und die zwei Jungs. Dazu hatte sie noch ein sechsmonatiges Baby.
"Oh," seufzte sie, "und ab September muss ich wieder arbeiten..."
Was für ein Spagat. Und wofür eigentlich?
Fragt sich
Britta,
die dieses Feld nicht beackern wollte
vom 12.03.2009, 12.15
Nein, dieses Feld möchte ich auch nicht beackern. Bzw. dieses Feld könnte ich gar nicht beackern, denn die Selbständigkeit meines Mannes fundiert auch darauf, dass ich hier daheim zuständig bin - eine Selbstverwirklichung beruflicher Natur würde vieles unnötig verkomplizieren. Und um meine Altersvorsorge mache ich mir keine Gedanken, nicht weil ich ignorant bin, sondern weil vorgesorgt ist, auch ganz ohne Berufstätigkeit.
Ich bin sehr froh, ist das jetzt so aufgeteilt- und ich gewöhne mich langsam immer mehr an den Gedanken, dass das auch so bleiben wird.
Hallo Jac,
ich denke, es kommt darauf an, das man das Leben als ausgefüllt betrachtet. Denn "nur" Partnerin sein und ein Heim schaffen kann vielleicht, wenn die Kinder aus dem Haus sind, auf Dauer vielleicht langweilig werden. (wäre bei mir so - deshalb lege ich zur Zeit noch ne Ausbildung nach)
Anderseits schätze ich dich so ein, das du auch dann noch genug Stapel und Haufen zum bearbeiten, abarbeiten, erleben und gestalten hast....
LG Tina
vom 09.03.2009, 20.12
Wenn die Kinder aus dem Haus sind, dann gibt es noch so viele Dinge, für die ich dann endlich richtig Zeit habe, weil ich nicht mehr meine Interessen kunstvoll um die Bedürfnisse der Kinder, um die Zeitansprüche und Termine drapieren muss. Handwerkliche Sachen, Museeen, Bildung allgemein, Ehrenämter, die Schweiz entdecken usw. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, dann ist Raum frei für noch so vieles, das ich in meinem Leben machen möchte - und wie schön ist es, kann ich das dann auch.



Wenn du dich 'abhängig' machst, und du entscheidest dich bewusst dafür, ist das dann schlimm? Ich finde nicht.
Übrigens wird man sich eh immer irgendwas anhören müssen. Auch wenn man Beruf und Kinderbetreuung vereint bekommt und sogar der Mann Elternzeit nimmt, selbst wenn mal alles (vorübergehend) optimal klappt vor allem fürs Kind, hebt irgendwer den ungefragt belehrenden Zeigefinger und lässt eine nicht angeforderte Meinung ab, was er/sie doch alles anders machen würde .... nach denen kann man sich nicht richten, die haben immer was zu geiern.
(Ich muss jetzt leider mal ein Kätzchen machen, ähem)
vom 20.03.2009, 16.11
Wie schön von Dir zustimmende Worte zu bekommen, die Du doch ein so gar anderes Lebensmodell lebst als ich. Wahrscheinlich eben grad deswegen, denn sich ausserhalb der gesellschaftlichen Mehrheit zu bekommen hebt wohl eindeutig die Toleranz für andere, die anderswo ausserhalb leben. Danke :-)