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Ausgewählter Beitrag

Gesammelte Werke

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Die Auszeit war viel zu schnell vorbei. Das kann daran liegen, dass sie nur 48 Stunden gedauert hat, aber vermutlich liegt es eher daran, dass bei Freunden die Zeit immer so schnell verfliegt.
Ich habe viel gelacht, geredet, mich amüsiert, mit Kindern geschäkert, mich einmal quer durchs Angebot einer "gaddenpaddy" gegessen (ich habe noch Frikadellchen erwischt *ätsch*) - und als ich dann Freitag am Flughafen Köln warten musste, da war mein Kopf so übervoll von Erinnerungen und Erlebnissen, dass ich sehr froh war um die Wartezeit. Das Heimkommen war besonders schön, denn diesmal wurde ich von meiner Familie am Flughafen abgeholt - das Strahlen auf unseren Gesichtern und in unseren Herzen war unübersehbar. Und als dann auf der Heimfahrt auf der Rückbank lautstark gestritten wurde, da wusste ich : ja, ich bin daheim ;-)

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Meine gesamten Gartenkenntnisse beruhen auf dem *try&error*-System - entweder es wächst oder eben nicht. Und wenn ich etwas ansäe, dann tue ich das immer im ausreichenden Mass, denn wenn nur 10% was werden, habe ich immer noch einige Pflanzen. Das Wetter meint es dieses Jahr wohl wirklich gut mit mir Amateur-Gärtnerin. Dieses Jahr hat mich das System aber erwischt - es kann auch sein, dass etwa 95% des Saatguts richtig wächst und so werde ich demnächst eine Flut von Goldmohn, Koriander, Dill, Chili, Kornblumen, Ringelblumen und vieles mehr haben - wenn ich nicht im Kampf gegen die Schnecken unterliege, weil ich vergesse, Körner zu streuen. Und irgendwer wird dann wohl irgendwann das ganze Zeugs umpflanzen, auspflanzen und irgendwie verteilen.

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Jahreskontrolle mit Oliver wegen dem Concerta:
das erste Mal seit Jahren liegt dieses Kind nicht mehr im unteren Bereich der Perzentilen, sondern sowohl mit Grösse und Gewicht genau in der Mitte. Und das trotz dem Medikament, das unbestritten den Appetit schwächt während der Wirkungsdauer. Ganz abgesehen davon, dass er in einem Jahr mal eben 10 cm zugelegt hat und ihm damit nur noch 9 cm fehlen, bis er mich eingeholt hat.
Alles in allem : wir sind auf einem guten Weg, nicht zuletzt auch, weil wir die Dosis all die Jahre niemals nach oben korrigieren mussten trotz Gewichtszunahme, was wohl einer schleichenden Reduktion gleichkommt. Und in mir wächst (endlich wieder!) die Zuversicht, dass es für meinen Sohn irgendwann ein Leben ohne Medikament geben wird.

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Abendliche Diskussionsrunde mit dem WBE: manchmal müssen wir offenbar den IST-Zustand in einer Sache grundsätzlich in Frage stellen, um dann nach längerem Hin und Her und Abwägen und neuen Lösungsmöglichkeiten festzustellen, dass der IST-Zustand die beste Lösung ist. Der Unterschied zu vor der Diskussion ist einfach, dass es uns dann wieder bewusst ist. Ganz abgesehen davon, dass solche Gesprächsrunden auch immer Balsam für unsere Ehe sind.

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Sträflich vernachlässigt habe ich in den letzten Wochen meine Blogrunden und meinen Feedreader habe ich schon mindestens eine Woche nicht mehr offen gehabt. Wahrscheinlich erschlägt's mich fast, wenn ich mich dann traue *g* Doch irgendwie bleibt bei diesem schönen Wetter, mit diesen drei Kindern und mit diesem meinem Leben gern weniger Zeit, als ich dafür brauchen könnte. Und abendliches Rosen-Vergleichs-Riechen ist doch eindeutig wichtiger als irgendwelche popligen Blogs, oder? ;-)
(Meines eindeutig eingeschlossen *g*)

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Mein persönlicher Aktionsplan: ich möchte unsere Familie dazu bringen, nicht mehr so oft laut zu werden, wenn's mal unrund läuft. Die Kinder und auch uns Eltern. Aber mir fehlt noch die zündende Idee zur Umsetzung, nur guter Vorsatz allein genügt nicht wirklich, meinetwegen darf auch gern ein Wettbewerb entstehen, wenn das Endergebnis heisst - wir reden gelassener, auch wenn's heiss zu und her geht. Genausowenig, wie ich es mag, dass die Kinder brüllen und schreien, wenn sie unwillig sind, genausowenig bin ich stolz drauf, wenn ich laut werde, weil sie schreien und brüllen.
Denkanstösse werden gern genommen, über den Erfolg der Umsetzung wird hier berichtet.


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Aus für heute.
Morgen wieder. Oder übermorgen. Oder irgendwann ;-)


Jac 23.05.2007, 20.13

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von birgit

ja und wie wollt ihr dann den unterschied feststellen wenn alles ruhig und friedlich ist?
es gibt laute und leise leute
so lang keiner zusammengebrüllt wird sondern alle brüllen und dann auch wieder lachen können ist das doch völlig in ordnung
alles andere läuft nur auf verbiegen raus
mal wieder ganz liebe grüsse aus kassel sende
birgit

vom 05.06.2007, 22.19
1. von andrea

in der ruhe liegt die kraft.... ja ja, das mit dem laut-werden-sein ist so eine sache. vorsätze sind wunderbar.... doch alte muster sind so gar nicht flexibel sondern zäh und hartnäckig. unser sohnemann ist so ein ganz stiller... ein feinfühliger, zartbesaiteter.... ich bin im verlgeich dazu ein panzer :o). lange rede, kurzer sinn: wurde (ab und zu werde) ich ihm zu laut, dann schnappt er sich ein taschentuch und wedelt mal gepflegt rum! (seine idee.... und mir ist sofort klar um was es geht!) vielleicht ist's ja ein versuch wert? liebe grüsse - andrea

vom 25.05.2007, 09.11