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Mein Leben in 6 Worten:

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Fötzelis

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- seit ich twittere, landet viel vom Alltagskleinkram dort und ich brauche es nicht mehr künstlich in die Länge zu ziehen, um es als Blogbeitrag verkaufen zu können. Das hat sein Gutes, weil ich spontan was rauslassen kann, weil es für mich durchaus eine Herausforderung ist, mich kurz zu fassen, aber es hat auch seine Nachteile, weil hier weniger zu lesen ist.

- einmal Hölle und zurück - das war der Weg, den ich mit der Veränderung in meiner Mundschleimhaut gegangen bin. Termin bekommen, Angst, Googeln, noch Angst, Biopsie - und dann Entwarnung. Es ist "nur" eine Hyperkeratose, aber es hat gereicht, um mir richtig Angst zu machen. Den Rest lasse ich dann im Januar auch noch entfernen, einfach sicherheitshalber - ein bisschen betäuben, ein bisschen lasern, und weg damit... Und das mir, die ich viel zu viele Jahre einen grossen Bogen um Zahnarztpraxen gemacht habe.

- meine Nähmaschine und ich, wir werden noch richtig dicke Freunde. In den letzten Tagen und Wochen habe ich einiges genäht. Das erste Mal habe ich etwas für mich gemacht - aus dem schönen weinroten Samt, den ich seit langem gehortet habe, gab es eine Tasche "für" schön - mit Futter, Innen- und Aussentäschchen, Klappe mit Applikation - und das alles nur mit logischem Denken, ganz ohne Schnittmuster.
Ich bin viel zu faul für Schnittmuster, ich mache es lieber nach dem Prinzip "hinhalten - Augenmass - vorhandene Stoffmenge - effizientester Weg, den Stoff zu verbrauchen" - vielleicht gibt es viel einfachere Wege (wie zum Beispiel mit einem Schnittmuster, wo andere schon gedacht haben), aber für mich fühlt sich das "richtiger" an und der Lernprozess ist grösser.
Nun werde ich mich wirklich bald an mein grosses Projekt machen können - eine Patchwork-Kuscheldecke für aufs Sofa. Den Stoff, die Fütterung, die Idee habe ich schon lange, nur die Zeit und der Mut fehlte mir bisher noch. Aber die letzten Näharbeiten gaben mir die Zuversicht, dass ich das können werde. Davon gibt's dann bestimmt auch mal ein Foto.

- 91 Gläser Konfi habe ich letzte Woche gemacht (Rezept kommt auch noch) - und von all den neu ausprobierten Sorten war das seit langem die allerallerbeste, es schmeckt wie pure Frucht auf dem Brot - Blutorangengelee. Damit habe ich die Weihnachtsgeschenke für die Firma abgehakt, nun kann ich mich um die Geschenke für die Kinder, für den WBE kümmern, um Adventskalender und Weihnachtsdekorationen, um Karten und Guetsli - NACH meiner Auszeit ;-)


Jac 07.11.2010, 20.28

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