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Familientag

Ein wunderbarer Tag war heute!

Heute mittag sind losgefahren, um die Höllgrotten in Baar zu besuchen. Die Idee dazu habe ich, wie auch schon andere Ausflugsideen, von dieser Seite >>hier<<, wo die verschiedensten Ausflugsziele mit Kindern in der Schweiz gelistet werden.
Es war schon sehr beeindruckend, diese Tropfsteinhöhlen zu sehen, sich vorzustellen, dass es ca. 10-20'000 Jahre gedauert hat, um diese Formationen entstehen zu lassen. Festzustellen, welch hohler Klang entsteht, wenn man an einen Stalaktiten klopft (das ist der oben, der unten heisst Stalagmit *g*), in seltsamen Formationen Himbeeren, Bären, Zwerge, Gesichter, Fledermäuse und vielerlei mehr zu entdecken, plötzlich vor einem See in einer Grotte zu stehen.... Am beeindruckendsten fand ich jedoch die Wurzel eines Ahorns, die sich durch einen Felsspalt 2 Meter tief in die Grotte gebohrt hat, um dort von der Luftfeuchtigkeit zu profitieren und dessen Luftwurzeln aussahen, als hätte man ein Stück Holz mit Kokosfaser umwickelt.

Danach mussten wir uns bei einer Einkehr im nahe gelegenen Restaurant stärken - und wir fühlten uns, als wäre die Zeit vor 50 Jahren stehen geblieben in diesem urschweizerischen Gastlokal mit Holzdecken, Holzwänden, kleinen Fenstern, Schnitzereien und einem Touch von Traditionalität und Ursprünglichkeit - wunderschön.

Auf dem Rückweg kam dann ein kleiner Schreckmoment, als auf der Autobahn direkt vor mir ein Polizeiwagen mit Blaulicht und Warnblinker von der Auffahrt einscherte, mitten auf den beiden Spuren ganz langsam fuhr, obwohl vorne alles leer war. Und bei der nächsten Ausfahrt wieder weg war. Ich kann mir das nur so erklären, dass der Verkehr deutlich abgebremst werden sollte, um einen Stau weiter vorne zu verhindern. Dafür war er dann wohl hinten....

Mit den Kindern auswärts essen gehen, ist sehr oft ein Eiertanz, sofern wir nicht den Laden mit dem ungesunden Zeugs wählen, das man mehr als einmal monatlich einfach nicht aushält. Aber diesmal hatten wir Glück. Erst haben wir gegessen - und dann haben wir uns die Kegelbahn reserviert und mehr als eine Stunde gekegelt. Wie nicht anders zu erwarten, hat der WBE mehrere Male alle Neune abgeräumt, ich kam doch immerhin auch mal auf acht - aber die meiste Zeit haben wir daneben getroffen - und uns köstlich amüsiert. So sehr, dass ein Nuller den Begriff *goal*(CH-deutsch für Tor, Anm. d. Red.)  bekam, denn nur, wenn man richtig daneben getroffen hat, fiel die Kugel hinter den Kegel in einen schmalen Durchlass - eben ins Goal. Oliver spielte eher Boccia als er kegelte, Victoria brauchte die Vorbereitung einer Diva, Benjamin entwickelte die Kugel-Schieb-Roll-Technik.

Nun sind wir wieder daheim, die Kinder im Bett - und ich finde, das war ein rundum gelungener Ferientag trotz des stürmischen, nassen Wetters draussen. Solche nehme ich gern noch mehr :-)

Jac 03.10.2006, 21.45

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Kommentare zu diesem Beitrag

1. von Claudia

Liebe Jac
Wir waren vor *rechne* 10 Jahren in den Höllgrotten.
Ich weiss noch genau wie begeistert meine Kinder und wir Erwachsenen damals waren.
Auch mich hat am meisten die Wurzel beeindruckt.
Ich glaube nächsten Sommer, wenn wir wieder in die Schweiz kommen, steht das ganz oben auf meinem Programm.

Liebe Grüsse Claudia

vom 04.10.2006, 07.44
Antwort von Jac:

Viel Spass dann nächstes Jahr :-)