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Ausgewählter Beitrag
Engelberger Gedanken
- Auch zwei Hotelzimmer können niemals ein Wohnzimmer ersetzen und fehlende Verbindungstüren können dazu führen, dass man unfreiwillig mit offener Zimmertüre schläft und nächtliche Malaktionen ungehört bleiben.
- In-Lokale sind in der Regel nicht "in", weil sie durch Gastfreundlichkeit und liebevollen Service bestechen, sondern aus mir unbekannten Gründen. Mit drei Kindern ahnungslos in einem "In"-Lokal zu landen, ist bei mir jetzt "out".
- Der Gepäckanteil von Kleidung ist bei Skiferien marginal, das Auto füllt sich auf wundersame Weise mit lauter Dingen, die man im Sommer nie braucht.
- Skiorte dürfen auch im Februar noch Weihnachtsbeleuchtung haben. Wenn der Ort verschneit ist, sieht das sehr stimmungsvoll aus. Bei Regen hält sich die Stimmung in Grenzen.
- Nur ein Koch ohne Kinder kann auf die glorreiche Idee kommen, die Pommes mit gehackter Petersilie zu bestreuen und die nackten Spaghettis mit gedünsteten Gemüsewürfelchen.
- Der Vorteil an Zuhause: man kann im Schlafanzug an den Frühstückstisch sitzen. Der Nachteil: man darf den verschütteten Kakao selber wegputzen.
- Der Verzicht auf Internet ist kein Verzicht. Er fällt nur während Olympiazeiten etwas schwerer, weil das Fernsehprogramm leicht einseitig ist.
- Nicht-Skifahrer verbringen ihre Zeit während Skiferien bevorzugt mit Warten, gern auch an der Kälte, gelegentlich beschäftigt mit kleinen Hilfsdiensten wie Handschuhe an, Handschuhe aus, Helm an, Helm ab, Essensbeschaffung und Motivationsarbeit.
Schön war's, kurz war's, ich habe es überstanden ;-)
Jac 17.02.2006, 18.10
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