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Einpacken, auspacken

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Nachdem ich heute nachmittag mit den Kindern ihre Bastelarbeiten eingepackt habe, sind mir die unterschiedlichen Arbeitstechniken beim Einpacken aufgefallen - und die beim Auspacken wieder eingefallen.

Ein Geschenk kann man einfach so in ein möglichst buntes Papier wickeln, irgendwie zukleben, irgendein Bändchen drumwursteln und irgendwo noch einen Namenskleber hinpappen.
Oder man kann auch ein Lebenswerk draus machen, am liebsten vorher alles ausmessen, die Kleber mit dem Lineal zuschneiden, ein Buch über Origami konsultieren, Papier und Bändchen farblich harmonisch aufeinander abstimmen und eines dieser Päckchen machen, die schon fast zu schade sind, um sie zu öffnen.
Oder man packt sie einfach hübsch ein, bebändelt sie, schreibt sie an und freut sich.


Aber egal, im Ernstfall zeigt sich schnell - es ist völlig egal, wie es eingepackt ist, die Technik zum Auspacken ist Charaktersache.
Man kann entweder :
den Knoten im Bändchen mittels Stricknadeln, Zahnstochern oder ähnlichen Objekten so lösen, dass das Bändchen ganz bleibt, mit dem Messer jeden Kleber einzel lösen, einer nach dem andern, das Papier sorgsam auffalten, Falte für Falte, das PApier danach akkurat zusammenfalten und flachstreichen und sich danach erst der Betrachtung des Geschenks widmen.
Diese Technik ist schlecht für den Schenker und gut für den Abfallberg.

Und dann gibt es die andere Taktik:
egal, wie, aufreissen, aufschneiden, Hauptsache schnell an die Hauptsache kommen. Die Technik wird gern von Kindern angewandt und ist gut für den Schenker (man muss nicht so lang warten) und schlecht für den Abfallberg.

mitmach07.jpg****

Hand aufs Herz:
seid Ihr Entpacker oder Aufreisser?
Langsam oder schnell?
Abfallfreundlich oder Zusammenknüller?


Jac 19.12.2007, 21.32

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Kommentare zu diesem Beitrag

3. von dasmiest

Auspacken: *fetz* *knüll* *reiß* *schmeiß Papier zur Freude der Katze (naja, früher jedenfalls...) auf den Boden*

Einpacken: Meist mit viel Liebe und Tricks und auch gerne aufwendig. Und nie nicht werde ich verstehen, wie man seine Geschenke im Laden einpacken lassen kann. Viel zu unpersönlich! Einpacken ist der halbe Spaß am Verschenken.

vom 20.12.2007, 16.41
Antwort von Jac:

Ich packe auch gern und liebevoll ein.
Und beim Auspacken würde ich gern fetzen und knüllen, aber irgendwie scheint da die Vorbildfunktion mit mir durchzugehen und ich packe sorgsam aus *gg*

2. von anke

ich gestehe: ich bin eine aufreißerin und zerknüllerin.

ich bin auch ein verzweifelter geschenkeverpacker. qudratisch, praktische sachen sind ja ok - aber wehe, das geschenk weicht von der normform ab. dann sitzte ich schon mal fast weinend mit geschenkpapier, schere und band vo dem teil.

dieses jahr gibt es nur quadrate :)

vom 20.12.2007, 16.31
Antwort von Jac:

*kicher*
Dabei ist es doch ganz einfach:
selbst die ungewöhnlichstenFormen lassen sich ganz einfach verpacken, wenn man sie vorher in einen passenden Karton steckt ;-p

1. von kveljandi

Ritschratsch ist nicht mein Fall, aber das andere Extrem auch nicht. Das Papier wird sorgsam entfaltet, Aufkleberli bleiben aber drauf, und das Geschenkpapier wird nicht akkurat gefaltet der Wiederverwendung im nächsten Jahr zugeführt (Spezialität meiner seligen Oma). Grob falten und weg reicht. Schleifchen mache ich gerne auf, ohne sie zu zerschneiden.

Beim Einpacken gebe ich mir auch Mühe, es wird aber kein Lebenskunstwerk mit filigranem Fächer oder sowas. Schön ordentlich einpacken, ein hübsches Band drum rum, ein passender Namens- (oder Bild-)Aufkleber drauf ergibt auch ein ansehnliches Präsent.

vom 19.12.2007, 21.46
Antwort von Jac:

Mein seliger Grossvater, der gehörte auch zu den Papierfaltern und - aufbewahrern - nicht immer zur Freude von meinem Grosi *g*
Ich mag es auch ganz gern, Päckchen so zu packen, dass Form und Grösse danach sehr irreführend sind und keinerlei Anhaltspunkt über den Inhalt geben, was beim heiteren Geschenkeraten zwischen dem WBE und mir oft sehr nützlich ist (wenn Du weisst, was drin ist, dann darfst Du es öffnen).