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Ausgewählter Beitrag
Die Sache mit den Doppelduvets
Eigentlich ist die Idee ja bestechend - zwei zusammenknöpfbare Daunendecken, im Winter nimmt man beide, im Sommer nur eines, man kann sie so auch problemlos in die Waschmaschine und den Trockner stecken - ein wirklich überzeugendes Konzept. So überzeugend, dass wir schon seit vielen Jahren solche Decken haben, mittlerweile in der Zweitausgabe, weil sich die ersten nicht waschen liessen und nach vielen Jahren nächtlichem Schwitzen, Stillen und ähnlichem den Ansprüchen an Hygiene und Duft nicht mehr ganz genügten.
Aber sie haben einen Nachteil :
sie sind gedacht für Betten, in denen niemals ein Kind spielt. Nie, wirklich nie! Wenn aus diesen Decken Hütten gebaut, drauf rumgesprungen, daran herumgezerrt wird, dann löst sich der eine oder andere Druckknopf - oder fast alle. Dies hat dann zur Folge, dass die beiden Decken noch an einem Eck zusammenhängen und sich ansonsten orientierungslos im Deckenanzug verwursteln. Ein vernünftiges Aufschütteln ist unmöglich. Nachts erweist sich das dann als die grosse Tücke, wenn ich mich im Halbschlaf in meine Decke einmummeln möchte, eimal tüchtig daran ziehe und dann nur den Bezug in Händen habe, derweil sich der Inhalt am unteren Ende befindet. Alle verzweifelten Versuche enden im Fiasko, zumal ich mitten in der Nacht geistig nicht ganz so flexibel bin. Ich finde es fürchterlich und ich schlafe dann auch unruhig, weil der Griff zur Decke in regelmässigem Abstand erfolgt.
So habe ich vor einer Weile ein Gesetz erlassen, wonach MEINE Decke nicht mehr für Spielzwecke benutzt werden darf. Wenn der Papi mit den Kindern Unsinn macht, dann ist das seine Sache - aber er muss seine Decke dazu benutzen. Das funktioniert theoretisch ganz gut - praktisch hingegen landet dann beim Aufräumen die verwurstelte Decke auf meiner Seite, die ordentliche auf des WBEs Seite und das Spiel geht von vorne los. Ich müsste wohl in grossen Buchstaben mit Edding draufschreiben : MEINS oder die Decken einfach den Winter über zusammennähen und im Sommer wieder auseinandertrennen - aber da ich mit Nähen etwa so warm werde wie mit Chinesisch, wo ich über Sayonara nie hinausgekommen bin, ist auch das unpraktisch....
So wird wenigstens unsere Bettwäsche sehr häufig gewechselt ;-)
Jac 28.05.2004, 09.44
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Kommentare zu diesem Beitrag
Liebe Jac,
also das "dranpostitchen" musste ich aber jetzt ein paar mal lesen um zu verstehen was du meinst.
In unserer Region sagt man "heften" wenn man es nur mit ein paar Stichen befestigt. Was geheftet ist, ist weitaus leichter aufzutrennen als genähtes.
*grins*
sayonara
Steffi
vom 29.05.2004, 13.43
Wie sagt man denn bei Euch zu diesem Vorgang, etwas mit diesen Metallklammer aus diesen Apparaten zusammenzuheften? Hier ist das der Postitch - und dann wird eben gepostitcht... ;-)
Sayonara!
Hallo Jac.
Manchmal frage ich mich, ob du von deiner oder meiner Familie schreibst. 4 - Jahreszeitenbetten haben zum Glück nur die Kinder, aber um Chaos zu produzieren ist das völlig ausreichend.
lachende Grüße
Margrit
fitzt auch immer BETTSÄCKE auseinander
vom 28.05.2004, 17.13
Bettsäcke *ggg*
Ich versichere Dir glaubhaft, ich schreibe von meiner Familie ;-)
Liebe Jac, liebe Chris,
ein kleiner Tipp von der Megahausfrau *gackerkreisch*.
An jede Ecke der Decke ein kleines Band heften und in die Ecken der Wäsche innen auch, festbinden, hält! Mache ich bei den Kinderdecke immer *g*
LG
Steffi
vom 28.05.2004, 10.10
Heften? Du meinst wohl nähen? Oder soll ich die dranpostitchen?
Ich sag nur "Sayonara"
*ggg*
Liebe Jac,
"Sayonara" ist aber japanisch *fg* und außerdem ist das mit unseren ganz normalen Decken auch nicht anders: ein großes Knäuel am unteren Ende - und wir haben KEINE zusammenknöpfbaren Decken...
Liebe Grüße
Chris & Co.
vom 28.05.2004, 10.03
Liebe Chris, ich weiss, dass Sayonara japanisch ist - aber genau das verdeutlicht mein Verhältnis zum Nähen *ggg*



das heißt auch heften *g*
wir franken sind sprachtechnisch seeeehr einseitig.
LG
steffi
vom 30.05.2004, 16.23
*lol*