Stapelweise
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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Man nehme....



...zwei kleine Zwiebeln und hacke sie ganz fein, dazu eine Handvoll Salbeiblätter, ebenfalls fein gehackt, diese brate man in einer Pfanne mit rauchheissem Fett an und gebe dann 400 g fein geschnetzelte Kalbsleber dazu, brate diese unter fleissigem Bewegen an, würze mit Salz und Pfeffer, gebe einen Klacks frische Butter dazu, eine Schöpfkelle braune Sauce - und dann setze man sich zusammen mit den fertiggebratenen Spätzli und der grossen Schüssel Salat an den Tisch - und dann wird geschlemmt.

Es ist jedoch sinnvoll, von der nackten braunen Sauce ausreichend zu haben, da mit akuter Verweigerung gerechnet werden, wenn Minderjährige die Leber sehen (und dann erst noch mit Stückchen drin *g*). Was für einmal nicht wirklich schlimm war, der WBE und ich haben auch das letzte Fitzelchen von der geschnetzelten Leber aufgegessen ;-)

Jac 08.06.2005, 21.05| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Rezeptliches

Explosion



Es beginnt ganz harmlos, unschuldig und jung fängt der Tag an, wie immer, wie wenn nichts wäre - und urplötzlich explodiert er mir mitten ins Gesicht und aus dem ehemals geordneten, sauberen Tag wird einer dieser Tage, die man locker aus dem Kalender streichen könnte...

Nicht die Dramatik der Dinge war das Problem, sondern die Nichtigkeit des Unfugs, die Unwichtigkeit der Zwischenfälle - wenn sie oft genug auftreten, dann wird der Tag auch zum Chaos. Und auch wenn ich mich für meine Verhältnisse erstaunlich tapfer und gelassen und organisiert geschlagen habe - nein, das muss ich dann doch nicht öfter haben - ich hatte noch nicht mal Zeit, um mir die kleinen Ärgernisse von der Seele zu bloggen ;-)

Jetzt ist es spät, ich habe "alles" abgearbeitet, was dringend und unverschiebbar war - und alles andere wird mich morgen in alter Frische wieder empfangen, denn noch nie haben sich hier die Dinge über Nacht erledigt, und wir fangen nun auch nichts mehr Neues an *lach*

Gute Nacht da draussen :-)

Jac 07.06.2005, 22.35| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Statt vieler Worte



Olivers 10.Geburtstag


Manche Kinder brauchen so wenig, zum Glücklich sein - Oliver gehört dazu.

Happy birthday, mein grosser Sohn!

Jac 06.06.2005, 19.55| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Aus alt mach neu



Es begab sich vor etwa tausend Jahren, dass wir eine massive Kiefertruhe auf den gedeckten Sitzplatz stellten, die aus einer Einrichtungs-Umstapelei übriggeblieben war. Es begab sich dann vor etwa 999 Jahren, dass die Stapelfrau die Idee hatte, die Truhe mit etwas Farbe aufzupeppen und damit gleichzeitig vor der Witterung zu schützen.

Wie immer bei solchen Sachen, ist die Stapelfrau mit Ideen grandios, aber die Ausführung wird gern auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben. Alternativ wird die Arbeit angefangen, aber nicht zu Ende gebracht.

Nun begab es sich aber im Jahre 2005, dass die Stapelfrau einen Anfall von kreativer und überhauptiger Arbeitswut hatte und  die mittlerweile schon ziemlich angeschlagene Truhe in den Keller schleppte und sich dort mit Acrylfarbe über das Objekt hermachte - und nun ist doch wahrhaft doch mal wieder aus einer Idee eine fertige Arbeit geworden und nicht nur ein Luftschloss:



truhe buntbemalt


Die Stapelfrau läuft derzeit mit gierigen Augen durchs Haus, welche Möbel und Objekte sie auch noch mit Farbe traktieren könnte - aber das muss dann doch bis übermorgen warten - neben Pinsel mit Acrylfarbe schwingt die Stapelfrau auch mal wieder die Zuckerglasur, denn schon wieder steht ein Geburtstag vor der Tür - mir scheint, da gibt es eine Invasion ;-)

Jac 05.06.2005, 20.30| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Tagesnotizen



Ein unerwartet kinderfreier Samstagmittag für den WBE und mich wurde mit Shoppen verbacht - leider hatten die gleiche Idee viele, viele andere Menschen auch.

Die Confiserie Sprüngli ist immer einen Besuch wert.

Auch nach vielen Jahren Ehe sollte man sich nicht darauf verlassen, dass eine angefangener Erklärung, die vom anderen mit "ich weiss, was Du sagen willst" beendet wird, auch genau das beinhaltet, worauf man hinauswollte.

Nicht nur Wien hat Rolltreppen, manche Effekte sind auch nicht an Wien oder Rolltreppen gebunden.

Zuckerglasuren brauchen mehr Trocknungszeit als Schoggiglasuren.

Manche Dinge sehen nur im Schaufenster gut aus und würden im eigenen Wohnzimmer deplaziert wirken - und dafür sind dann 330 SFR definitiv zu viel.

Der Markt bestimmt das Angebot - doof nur, wenn man nicht zum Durchschnittsmarkt gehört.

Der Opal ist ein faszinierender Stein und er mag mich und ich ihn.

Tom Kaa Gai ist immer gut.

Die innere Uhr ist fehlbarer als eine solide Schweizer Armbanduhr.

Es war ein guter Tag.

Jac 04.06.2005, 23.15| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Freitag-Abend



...und die Symptome der psychischen Krankheit sind deutlich am Abklingen ;-)

Ich hätte jetzt gern :

- einen WBE, der endlich den Heimweg findet und uns nicht mehr länger mit dem Abendessen warten lässt
- eine Marie, die nach dem Essen die Küche aufräumt und die Kinder ins Bett schickt
und vor allem:
- ein Programm, damit ich morgen früh nicht schon wieder um sechs aus dem Bett falle - auf Dauer schlaucht das doch irgendwie....

Bittedankehoppsassa.

Jac 03.06.2005, 18.28| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Erziehung



Erziehung ist die organisierte Verteidigung
der Erwachsenen gegen die Jugend
.


Ich glaube, ich ahne, was mit diesem Satz aus dem BZ gemeint ist -
  irgendwie gefällt er mir *ggg*


Jac 02.06.2005, 22.30| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Unheimlich



Ich stehe freiwillig und problemlos um sechs Uhr auf.
Ich verkürze meine Mittagspause, um weiterzuarbeiten.
Meine Stapel schrumpfen zunehmend, weil ich viele kleine, lang liegengebliebene Dinge erledige - und das auch noch mit Freude.
Ich grüble kaum über mich selber nach und ich komme so richtig gut aus mit mir.
Die Kinder könnte ich täglich dreimal auffressen - vor Liebe, nicht vor Ärger.
Die ausufernde Arbeitszeit des WBE nehme ich mit einem Schulterzucken in Kauf.
Der nächste Tag ist ein Grund zur Vorfreude und nicht zur Angst, was alles wieder schief gehen wird.
Noch nicht mal die Baustelle vor dem Haus und der damit verbundene Dreck stresst mich.

Ich glaube, ich habe irgendeine schwere psychische Krankheit ;-)


Jac 02.06.2005, 21.59| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Ironie hausgemacht

Besser als Fernsehen



Seit vielen Wochen wird hier in der Strasse gebaut - die Sanierung aller Werkleitungen bringt es mit sich, dass überall und immer wieder aufgebaggert und zugeschüttet wird - genau das Richtige also für den Zwirbel, der derzeit unbedingt "Booumaaaa" werden möchte und den Bagger im Kleinen wie im Grossen seit Jahren faszinieren.

Heute fühlte er sich endgültig im Paradies angekommen :
der neue Strassen-Belag wurde aufgebracht, und das wurde mit einer riesigen Maschine gemacht, da kam ein Lastwagen mit heissem Teer, da fuhren zwei verschieden grosse Walzen herum und das Riesending konnte er aus nächster Nähe beobachten:







Das war dann glatt noch besser als selber auf dem grossen Bagger sitzen - und das war schon ein Highlight! Und ganz ehrlich - solche grossen komplexen Maschinen, die faszinieren auch mich noch :-)

Jac 01.06.2005, 19.38| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Riesenberg




Man weiss erst wieder, welcher Riesenberg Geschirr in einer Abwaschmaschine Platz hat, wenn man eine volle Maschine wieder ausräumt und alles von Hand abwäscht *umfall*

Jac 01.06.2005, 12.01| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches