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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Die erste Rose




Die erste Rose im Garten blüht - eine stark duftende Sorte, ein alter Stock, sodass ich leider nicht weiss, welche Sorte es ist, aber das macht nichts - wenn ich daran rieche, dann freue ich mich einfach!




Jac 30.05.2005, 14.38| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Rosenliebe

Angriff



Gross-Alarm!!!
Die kleinen Körnchen greifen an! Sie haben sich eine neue Gefechtsstrategie zugelegt und verteilen sich nun quer durchs ganze Haus, heften sich ungefragt an blosse Füsse und lassen sich so auch ins Obergeschoss tragen. Zur Unterstützung haben sie in diesem Jahr für einen gezielten Vorstoss die Verstärkung von der Grashälmchen-Fraktion geholt und versuchen so den Feind zu verwirren, indem sie sich tarnen. Der Angriff hat in den letzten Tagen begonnen und es scheint, als würde das wohl eine länger dauernde Auseinandersetzung. Doch auch das Haus hat sich zur Gegenwehr entschieden, wie jedes Jahr, und setzt einen neuen, leistungsstarken Staubsauger mit einer hochmotivierten Bedien-Person ein, dicht gefolgt vom Ultra-Super-Wisch-System, ebenfalls bedient von einer hochmotivierten Person.

Die erste Runde haben die Körnchen und Hälmchen verloren, das Haus war stärker - aber es werden weitere Runden folgen, der Feind formiert sich grade neu draussen und holt sich Matsch zur Verstärkung ;-)

Jac 30.05.2005, 10.47| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Kurz und bündig





Jac 29.05.2005, 10.20| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Sommersonnentag



Wie verbringt man am besten einen heissen, sonnigen Tag nach einer anstrengenden Woche?
Man legt sich in den Garten mit einem guten Buch, ein kühles Getränk neben sich, eine Schale mit Früchten in Griffnähe, ein leichtes Lüftchen, freut sich über die leise spielenden Kinder und erholt sich mit allen Sinnen.
Soviel zur Theorie.

Praktisch waren die Kinder sehr laut, denn das grosse Planschbecken musste geeicht werden, das kühle Getränk war nie dort, wo ich war, das Buch liegt noch immer auf dem Nachttisch, bereit für meine abendliche Lesestunden - und ich habe aktive Erholung  betrieben - die Sonnenblumensetzlinge sind nun in den neu geschaffenen Beeten, die gelbe Rose, die so schwächelt, wurde vom Topf befreit und samt Rank-Obelisk in die Erde gepflanzt und die Wildwüchse von Butterblümchen und Löwenzahn wurden entfernt....

Doch immerhin ist nun alles bereit, um morgen einen solchen Tag zu verbringen, wie er sein sollte. Mal schauen, ob mir das gelingt - vermutlich nicht *g*

 

Jac 28.05.2005, 21.46| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Ausflug in die Vergangenheit



Heute abend waren mein WBE und ich in dem Lokal essen, indem ich vor über zwanzig Jahren meine Ausbildung gemacht habe. Erst musste ich mich an den Gedanken gewöhnen, dass dieser einst gutbürgerliche Familienbetrieb nun ein italienisches Restaurant ist, doch als ich die ersten Schritte in den Betrieb gesetzt habe, war es, als würde ich nach Hause kommen. Natürlich konnte das keiner der Kellner und eigentlich auch der WBE nicht nachvollziehen, aber mir war jede Nische vertraut, jede Ecke, das Büffet sieht noch genauso aus wie damals, als ich auf der Spätwache mir dort die Zeit  vertrieben habe bis zum Feierabend, die Tischtücher sind immer noch die gleichen.... Dort, wo damals die Minigolfanlage war, haben wir heute im neuen Gartenrestaurant gegessen, die Farben sind längst anders, aber die Bodenplatten haben noch immer das gleich charmante Dreckig-Grau, die Decken sind noch immer in Eiche-Rustikal, das einstige Cheminée ist nun der Pizza-Holzofen.....

Es war alles fremd und doch vertraut und viele schöne Erinnerungen an die drei Jahre, die ich dort verbracht habe, sind aufgetaucht. Erinnerungen an ein tolles Team mit dem besten Küchenchef von allen, an Streiche, die sich die Lehrlinge gespielt haben (Tabasco in Cola ist nicht zu sehen...), an die Tage, wo das Haus bis obenhin voll war und in der Küche die Hölle los war - (und es auch mindestens so heiss war), an Basler Mehlsuppe an der Fasnacht um Mitternacht, Silvesterdiners mit 7 Gängen, an Generalversammlungen mit nicht enden wollenden Reden und damit Überstunden für die Küchenmannschaft. An Drei-Farben-Spätzli und Café de Paris, an gerinnende Sauce Hollandaise und Dressieren von Sorbet in vorgefrorene Champagnergläser, an angebrannte Spargelcrèmesuppe eine halbe Stunde vor dem Service, an viel Schweiss und auch viel Lachen....

Wieder zurück in der Realität habe ich dann für mich selber festgestellt, dass ich auch nach all diesen Jahren noch immer sicher bin, mich damals für die richtige Ausbildung entschieden zu haben, egal, wie entsetzt Eltern und Lehrer waren und wie wenig Motivation ich dafür bekam. Gezeigt habe ich es allen, dass ich keine zwei linken Hände habe, und nicht nur gute Noten in Grammatik und Mathematik schaffe.... Nicht alles in meinen jungen Jahren war klug und überlegt - aber die Wahl der Ausbildung war richtig. Damals.



Jac 27.05.2005, 22.53| (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Harmonische Tage


Es gibt sie - diese Tage, die vom ersten Wachwerden an einfach gut sind. Wo man die Kinder nicht einfach nur weckt, sondern wachstreichelt, um dann halb verschlafen angestrahlt zu werden. Wo viel Arbeit gleichbedeutend ist mit viel Energie und Tatkraft und wo es richtig Spass macht, wieder eine Aufgabe erledigt zu haben. Wo ich mit meiner Tochter nicht dauernd Machtkämpfe habe, sondern wo "wir zwei Frauen" ein unschlagbares Team sind und den Herren zeigen, was in uns steckt. Wo alles rund läuft und kleine Missgeschicke ein Anlass zum Lachen statt zum Ärgern sind. Wo mir die Luft sauberer, die Sonne wärmer und das Leben tausend Mal schöner als sonst vorkommt.

Tage, die einfach nur gut sind und die Mut und Kraft schenken für die anderen Tage, wo es nicht so ist.


Clematisblüte




Und - heute war genau so ein Tag :-)
Danke, meine Tochter, dass wir es heute so toll hatten beim Regal zusammenbauen, danke, meine Buben, dass Ihr seid, wie ihr seid, danke mein Mann, dass Du da bist - DANKE, LEBEN - ich fühle mich beschenkt von Dir!



Jac 25.05.2005, 22.41| (5/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Schwankende Statistiken



Mit dem Update auf die neue Blogversion wurde auch eine Besucherstatistik aufgeschaltet, die ich an sich ganz interessant finde. Sehr schnell aber wurde mir klar, dass ohne die Sperrung der verschiedenen Suchmaschinen diese Zahlen wenig aussagen, weil da schnell mal nachts 50 Zugriffe kamen - dabei hat hier keiner gelesen. Also habe ich angefangen, alle Suchmaschinen zu sperren, sodass sie nicht mehr mitgezählt werden.

Vor einigen Tagen dann war ich aber so angenervt, dass für jede gesperrte und nicht mehr gezählte Adresse fünf neue auftauchen, dass ich alle Sperren rausgenommen habe. Und jetzt bin ich schon wieder so genervt, dass ich sie wieder einsetze, alle, gnadenlos - wir werden ja sehen, wer diesmal den längeren Atem hat ;-)

Jac 24.05.2005, 20.54| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Vernetztes

Feddich



Nachdem ich nun heute nachmittag einen Kubikmeter Sand von der Einfahrt in den Garten hinaufgeschleppt habe, zwischendrin überlegte, ob ich nun gleich einen Nervenzusammenbruch bekomme von der Anstrengung, ist es nun doch endlich geschafft - der neue Sandkasten ist gefüllt und in Betrieb genommen:

sandkasten


In einem Forum hatte ich die Schätzung abgegeben, dass ein Kubikmeter Sand eine Tonne schwer ist, das wurde dann aber von Fachleuten aufgrund des spezifischen Gewichts auf mehr als 2 Tonnen erhöht - nachdem es nun noch einen Tag hineingeregnet hat und eine biedere Hausfrau definitiv nicht so geeignet als Bobybuilder, kam es mir vor wie zehn Tonnen. Oder so.

Egal, die Kinder sind glücklich, das schöne Wetter ist wie bestellt auch eingetroffen - der Spielsaison steht nun also nichts mehr im Weg!



Jac 24.05.2005, 17.06| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Ich lerne es nicht mehr



Sch****- Pflichtbewusstsein.

Ich möchte so gern einfach mal liederlich, ungenau, nachlässig sein können. Das ist mir vor vielen vielen Jahren abhanden gekommen und jetzt kann ich es nicht mehr.

Mist.


Jac 24.05.2005, 14.24| (5/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Vollmond



Heute ist endlich Vollmond, das heisst, alles sollte jetzt wieder gut sein. Meine Kinder, vor allem die beiden Buben, sind nämlich in den Tagen vorher meist etwas *öhm* sensibler (so wie eine Ladung Dynamit in etwa *ggg*) - aber mit dem Tag des Vollmonds ist der Spuk fast immer vorbei, und sie sind nur noch gelegentlich etwas explosiv. NOCH habe ich Hoffnung ;-)

Jac 23.05.2005, 08.23| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Sandkasten ahoi


Freitag nachmittag, die Sonne scheint, das Material steht bereit:


Samstag mittag, das erste Loch ist da, der erste Frust ebenfalls, weil sich statt weicher, sanfter Erde Steine und Schutt unter dem Gras befinden - und darunter der Fels *augenverdreh*




Sonntag abend, trotz aller Widrigkeiten - es ist vollbracht!
Nur der Sand fehlt noch, der wird morgen vors Haus geschüttet:

....und dann muss noch einmal geschaufelt und aufgefüllt werden und dann heisst es Sandkasten frei ;-)



Jac 22.05.2005, 19.45| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Pickeln wie blöd



Im Schweizerdeutschen gibt es für grosse Fleissarbeit die mundartliche Version "pickeln wie blöd"

Seit heute weiss ich auch, warum das so heisst, denn ich habe gepickelt. Milimeterweise habe ich den Fels unter dem Schutt abgepickelt, im Schweisse meines Angesichts meines Körpers, immer wieder mit dem grossen Pickel ausgeholt und innerlich hurra geschrieen, wenn mal wieder ein Stück abgesplittert ist, das grösser als eine Haselnuss war. Meine Hände sind geschunden und verkrampft und heiss und ich kann kaum mehr tippen - ABER :
die Stellriemen stehen - zwar noch etwas schräg, aber sie stehen - morgen kommt der Feinschliff dran.

Nur - kochen mag hier heute keiner mehr, und darum ist ausnahmsweise FastFood angesagt. Soviel, wie ich heute gepickelt habe, verträgt mein Körper bestimmt die eine oder andere unnütze Kalorie in Form von schwimmend gebackenen Kartoffelstäbchen und mit warmem Fleisch gefüllten Weissbrotstücken ;-)

Jac 21.05.2005, 19.20| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Vor 50 Jahren



...wurde unser Haus hier gebaut, und wie üblich, wurde ein Teil des Bauschutts rund ums Haus in der Baugrube deponiert, Erde drüber geschüttet und Rasen angesät. Das war gut, denn so sah es keiner.

Weniger gut daran ist, dass all diese Steine und Betonreste und sonstiges Geröll jetzt wieder ans Tageslicht kommt, weil wir dort aufbuddeln, um den (neuen, grossen) Sandkasten für die Kinder zu bauen. Ein Lichtblick dabei ist jedoch, dass auch jede Menge schöner, runder Bollensteine dabei sind, die sich prächtig als Beeteinfassung machen werden.

Ich geh dann mal wieder in die Strafkolonie, Steine sortieren ;-)




Jac 21.05.2005, 10.23| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches