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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Sonntagnachmittag-Nadelei

 

Für Benjamin heute nachmittag gemacht - er wünschte sich das :



Ich werde dann in Serienproduktion gehen müssen - Victoria will auch eines....

 

Jac 20.03.2005, 21.30| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Nadeleien

Frühlingsgarten

 

Blümchen reckt sich in die Höh',
schimmert weiß wie frischer Schnee.
Mit dem Glöckchen zart und fein
läutet's uns den Frühling ein.

Elsbeth Friemert

Es war ein schöner Tag, mit viel Sonne, genau dem richtigen Quantum Gartenarbeit, ein bisschen Erholung, viel Spass und viel Gelassenheit.
Schön, ist der Frühling nun da!

 

Jac 19.03.2005, 22.40| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Satzverdreher des Tages

 

In meiner Seele schlagen zwei Brüste.

Sowas kommt dabei raus, wenn der WBE und ich ausgehen und mangels lautstarker Kinder am Tisch eine richtig gepflegte, lebhafte Unterhaltung führen können. Irgendwann kommt unweigerlich der Punkt, wo mir die Gedanken davongaloppieren und meine Sprachkünste kläglich hinterherhoppeln. Das kann natürlich auch mit dem Füllgrad des Magens zusammenhängen, der nach dem dritten Gang dann doch deutlich mehr Energie benötigte.

Aber mein WBE versteht mich dennoch, der hat sich in den vielen Jahren an meine Verdreher gewöhnt und weiss, dass ich manchmal auf dem Holzdampfer bin.

;-)

 

Jac 18.03.2005, 23.02| (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Abenteuer Lampe

 

Es werde Licht, sprachen wir, und weil die bestehende Lampe mit dem neuen grossen Esstisch nicht kompatibel war und ein eher schummeriges Ambiente erzeugte, haben wir uns nach unzähligen Lampengeschäften für eine entschieden und gekauft. Da eine Lampe im Karton aber schlecht leuchtet, der WBE effizienter buchhalten als heimwerken kann, mein Verhältnis zu Strom seit Physik-Zeiten ein deutlich gestörtes ist, wurde ein Fachmann beaufragt, um das Objekt richtig zu montieren.

Das klappte auch wunderbar, die Lampe gibt sehr hell. Und mit sehr hell meine ich wirklich sehr hell. Das ist nicht immer wünschenswert und da wir in weiser Voraussicht eine Halogenlampe gekauft hatten, lag die einfach Lösung auf der Hand : ein Dimmer muss eingebaut werden. Der Fachmann wurde beauftragt, auch dies für uns zu erledigen.

Doch hier geht nie etwas so einfach, wie man sich denkt. Der erste Dimmer erzeugte ein unangenehmes Brummgeräusch und wurde gleich wieder ausgebaut. Der zweite Versuch eine Woche später verlief auch nicht erfolgreicher - und heute war es endlich so weit - der vom Spezialisten empfohlene Spezial-Universal-Ultra-Dimmer wurde eingebaut, in der Hoffnung auf geräuschloses Funktionieren.Aber auch das Kriegsgeschrei von drei Kindern draussen konnte die Wahrheit nicht übertönen :
es brummt noch immer, sobald man das Licht einschaltet.

Der Dimmer ist wieder draussen, es werden weitere Fachleute befragt und man darf gespannt sein, wenn es hier wieder heisst : brummt es oder brummt es nicht....
;-)

 

Jac 17.03.2005, 14.47| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Nebenschauplatz

 

Der einziehende Frühling bringt es mit sich, dass die Kleiderordnung sich verändert. Hinfort mit Schneeanzügen, Moonboots, dicken Pullovern und Strumpfhosen und ran an die Kleiderschränke der Kinder, um die leichteren Sachen rauszuholen.

Doch ein halbes Jahr ist ein halbes Jahr und was im September noch perfekt gesessen ist, sieht nun aus wie viel zu heiss gewaschen. Die Schränke werden ausgemistet und aussortiert, widerspenstige Kinder werden zum Anprobieren gebeten genötigt, die Stapel der zu verschenkenden Sachen wächst und Kleiderläden aller Art  dürfen sich auf steigende Umsätze freuen. Bei Temperaturen gegen zwanzig Grad sind Winterjacken nicht gerade die optimale Bekleidung - in den Geschäften wird aber bereits munter Sommerware verkauft. Die Suche nach einer Übergangsjacke, nicht zu dick, aber auch nicht zu dünn, entpuppt sich als detektivisches Suchspiel. Beziehe ich dann noch den individuellen Geschmack meines Nachwuchses ein, artet es schon aus. Aber ich wurde fündig - im letzten von fünf Geschäften.

Noch viel schlimmer sieht es aber dann im Schuhschrank aus... 9 Paar Kinderschuhe habe ich heute gekauft - 3 für jedes Kind und zuhause festgestellt, dass dem einen noch Gummistiefel und dem anderen noch Turnschuhe fehlen - und das alles auch nur, solange die Füsse nicht wieder explosionsartig schnell mal eine oder zwei Nummern wachsen.

Davor warnt einen niemand, bevor man Kinder hat, dass das Thema "Kleiderschrank" eine nicht enden wollende Sortiererei und Umräumerei und Einkauferei ist...
Wenigstens wollen sie (noch) nicht mitbestimmt und ich treffe ihren persönlichen Geschmack. Lange wird das bestimmt auch nicht mehr dauern *ggg*

 

Jac 16.03.2005, 21.02| (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Baustellenparadies

 

In unserer Strasse wird seit Wochen gebaut - alle Werkleitungen werden erneuert und zum Teil auch die Hausanschlüsse. Das bedeutet einerseits, wir kommen unserer neuen Heizung von Tag zu Tag näher, weil nun auch Gas in die Strasse kommt, andererseits wird dazu natürlich die ganze Strasse aufgerissen, zum Teil die Vorgärten.

Bagger, Walzen, Presslufthammer - alles, was ein Zwirbel-Kinderherz liebt, ist tagtäglich direkt vor der Haustüre im Einsatz und kann stundenlang begutachtet werden. Die Bauarbeiter sind sehr nett und geduldig mit kleinen Löcher-in-den-Bauch-Fragern, die als Berufswunsch "Baustellenmann" angeben. Es ist das wahre Paradies für kleine Kinder, es gibt immer etwas zu sehen und zu staunen. Langeweile ist derzeit nicht angesagt.

Der Haken an der Sache ist nur:
Strasse aufbaggern und buddeln macht Dreck. Viel Dreck. Sehr viel Dreck. Dreckberge.
Kinder zwischen vier und acht können sich dann irgendwann nicht mehr darauf beschränken, nur aus sicherer Entfernung zuzuschauen, sondern legen sich mitten in den grössten Dreckhaufen, um das Feeling zu testen. Wie schnell wird einem kalt, wenn man auf den Haufen liegt? Wie lange halten Gummistiefel dicht, wenn der Matsch oben hineinkommt? Wie lnage lässt uns Mami machen?
In Kombination mit dem eben erst geschmolzenen Schnee und der entsprechenden Matschigkeit der Erde sprengt das dann doch die Kapazität jedes Gummistiefels, jeder Matschhose und jeder Jacke, denn wenn sie innerlich auch matschig sind wegen Nahkontakt, dann hilft nur noch grossräumiger Wassereinsatz - an den Kindern, an den Kleidern und an sämtlichen Hauszugängen ;-)

Ich wollte unbedingt Frühling, das habe ich nun davon. Schnee war wenigstens nur nass und kalt und mit Wärme spurlos zu beseitigen.
Aber bitte, ich beklage mich nicht - oder nur ein bisschen *g*.

 

Jac 15.03.2005, 16.56| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Temperaturschwankungen

 

...manchen bekommen die starken Temperaturanstiege offensichtlich nicht, die Wirkung ist schon fast wie Vollmond....
So rein internetmässig.

 

Jac 14.03.2005, 15.35| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Frühlingsbote

 

Grade eben im Garten gesehen :

...die erste Biene des Jahres...

Nachdem es hier noch vor 36 Stunden richtig geschneit hat und gestern morgen alles weiss war, scheint mir, als wären da noch andere ausser mir auf der Lauer gelegen, bis das Wetter endlich passend zum Datum ist.

Schön :-)

 

Jac 14.03.2005, 13.26| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Befriedigend

 

Es gibt nichts Besseres für meine Seelenwelt, als draussen im Garten zu arbeiten, mit Sonne und Wärme. Genau das habe ich vorhin gemacht, Sonntag hin oder her. Seit Wochen habe ich mich darauf gefreut, endlich zurückzuschneiden und wegzureissen und abzuknipsen und darunter die Spuren des Frühlings zu finden.

Und ich habe sie gefunden - der Hasel blüht, unter dem grade weggeschmolzenen Schnee sind die Osterglocken und Tulpen schon eine mehrere fingerbreit gewachsen, die Schneeglöcklein und die Primeln blühen, die ersten Insekten sind da, der Flieder ist voller Knospen....

...welch ein Zauber, jedes Jahr aufs Neue!

Wie soll ich noch grüblerisch  und depressiv sein, wenn mir die Natur zeigt, dass nach dem Winter immer wieder der Frühling kommt, dass es aus dem vermeintlich toten Holz spriesst... Dafür nehme ich gerne meine zerstochenen Hände und die ersten Blasen an den Fingern in Kauf, denn ich habe grade Leben getankt.

 

Jac 13.03.2005, 16.15| (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Faulheit

 

Die einen nennen es Faulheit.
Ich nenne es "praktische Intelligenz".

 

Jac 12.03.2005, 21.10| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Abgekühlt

 

...habe ich mich von meiner gestrigen Weissglut...

Dazu beigetragen haben ein Kind, welches nach etwa zwei Stunden aus seinem Zimmer kann und offensichtlich reuig und leise war, weil es erkannt hat, dass seine Ausraster der Sachlage nicht im Geringsten angemessen waren, dass meine Sanktionen durchaus fair waren. Ein ruhiges Gespräch von Mutter zu Sohn hat manches relativiert und wieder ins richtige Licht gerückt. Ein positiver Lerneffekt ist auf beiden Seiten zu vermerken. Oliver hat gelernt, dass er manchmal erst zuhören und dann austicken sollte bzw. der Austicker dann gar nicht erst nötig wäre. Und ich habe gelernt, dass ich meine Wut unterdessen meist recht gut kanalisieren kann und weder gross herumschreie noch körperlich aggressiv werde, sondern meine eigenen Grenzen in solchen Momenten kenne und durchaus auch mal mein Blog als Ventil benutze - und das ist gut so!

Ich danke allen, die mich in meinem letzten Eintrag mit ihren Worten so sehr aufgebaut haben - es hat mir sehr geholfen, mit meinem Zorn und meiner Hilflosigkeit fertigzuwerden und die richtige Perspektive in meinen aufgestauten Gefühlen wiederzufinden.
DANKE!

Heute ist ein neuer Tag und heute läuft es deutlich besser. Heute hat sich zwar unser Mädchen schon frühmorgens einen vorpubertären Anfall genommen, aber die sind auszuhalten, weil sie auszubremsen sind, weil es "nur" ein Machtspielchen ist und nicht wie bei Oliver das völlige Aufgehen in einer anderen Realität.

Um mir selber was gutes zu tun nach dieser Woche, war ich dann ganz mutig heute bei IKEA - als ich dann doch noch einen Parkplatz gefunden habe, hat es richtig Spass gemacht - nirgends sonst findet man so vielen, schönen, herrlich unnützen Schnickschnack *g*

 

Jac 12.03.2005, 16.35| (5/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Weissglut

 

Keiner schafft es so genial gut wie mein grosser Toberich, mich zur Weissglut zu bringen. Der Anlass wie immer, total nichtig, meine Beruhigungsversuche wie oft völlig ungehört und auch wenn ich zehnmal weiss, dass ich erwachsen und er ein Kind mit einem Defizit, es ist manchmal einfach unerträglich, wenn er derart herumschreit und tobt, ihm alles egal ist und weder Sanktionen noch Liebe noch austoben lassen irgendeine Reaktion hervorbringt. Erst werde ich innerlich geladen, dann gehe ich mich beruhigen, um dann auf einer gelassenen sachlichen Ebene zu versuchen, die Dinge zu klären - aber wenn ich dann weiterhin nur Tobsuchtgeschrei und Wut, garniert mit Verzweiflungstränen bekomme, dann beginnt es in mir zu brodeln, und zwar richtig. Am liebsten würde ich dann in solchen Momenten einfach mal draufhauen. Ich tue es nicht, weil ich es a) nicht will und b) der Erfolg dennoch ausbleibt, aber der innere Drang ist da, dieses Kind so richtig durchzuschütteln dafür, was es mit mir macht. Manchmal (wie heute) trete ich dann in eine Türe, um meinen aufgestauten Zorn abzubauen, aber so wirklich hilft das nicht.

Das Schwierige dran ist wie immer - in der einen Sekunde ist seine Welt noch vollkommen in Ordnung, er ist gelassen und glücklich und dann schiesst ein Gedanke durch seinen Kopf und alles, aber auch wirklich alles ist falsch. Falsches Wetter, falsche Antwort, falsche Frage, falsch, falsch, falsch.

Auch wenn ich zehnmal weiss, dass es an seinem ADS liegt, auch wenn ich tausend Erklärungen habe für die Art, wie er denkt und fühlt, frage ich mich dann, was ich falsch mache, ich frage mich, wieviel ich mir gefallen lassen muss, ich frage mich, wohin das führen wird und ob er je lernt, sein Verhalten vernünftig zu kontrollieren....

Ich hätte gern einen neuen Tag.

 

Jac 11.03.2005, 12.53| (7/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Nachgedacht

 

Mittelmass und mittelmässig haben nur sprachlich etwas miteinander zu tun.

Das eine ist schwierig zu finden in manchen Situationen, das andere ist schwierig zu ertragen...

 

Jac 11.03.2005, 12.06| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes