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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Aufbruch angesagt

Seit langer Zeit erledige ich meine Lebensmitteleinkäufe online.
War das zu Anfang pure Notwendigkeit, weil einkaufen mit drei Kleinkindern nicht wirklich Spass macht, wurde es mit der Zeit zu einer Gewohnheit, und irgendwann waren meine Gleise so festgefahren, dass ich gedanklich ziemlich ins Rudern kam, wenn ein von mir benötigtes Produkt im Online-Shop aus dem Sortiment genommen wurde. "Was mach ich denn  jetzt??" - Auf den naheliegendsten Gedanken kam ich meist nicht oder erst nach langem : es gibt auch noch richtige Geschäfte mit richtigen Produkten und nicht nur virtuellen Bildchen.

Nun hat "mein" Online-Shop fusioniert  mit einem Markendetaillisten - und mindestens 60% der Produkte, die wir bevorzugen, sind aus dem Raster gefallen, dafür bekomme ich nun vieles andere, was ich nicht im geringsten brauche und nicht haben will.

In typischer Stapelfrau-Manier habe ich nun erst einmal eine gedankliche Liste angelegt von den vielen Dingen, die ich jetzt nicht mehr per Mausklick bestellen kann und in einem echten Geschäft einkaufen muss. Und mit jeder Sortimentsbereich wurde die Liste länger.

Und plötzlich habe ich mich gefragt : "Was zum Geier mache ich hier???"

Aus, Ende, Schluss.
Wenn ich die Hälfte nicht bekomme und sowieso einkaufen gehen muss, dann kann ich die andere Hälfte doch auch gleich mitkaufen  - und brauche schlussendlich weniger Zeit, als wenn ich das alles aufteile - Produkt A im Online-Shop, Produkt B im Geschäft X, Produkt C im Geschäft Y...
...und das alles, weil ich noch immer Angst vor dem Einkaufen habe, vor dem Stress, vor der Überforderung.

Dabei gibt es nun auch einige Zeiten, wo ich nur mit einem Kind einkaufen gehen kann. Ich habe ein Auto, ich habe Zeit - und alles andere werde ich (wieder) lernen.
Ich werde mich dann vielleicht auch endlich in meiner Menügestaltung nicht mehr von dem abhängig machen, was ich bekommen kann, sondern von dem, was wünschenswert ist.

Mir ist zwar ein bisschen bange vor diesem Schritt - aber ich ahne die Freiheit dahinter...
Wer den Wocheneinkauf mit Kindern schafft, der schafft vielleicht auch richtige Ausflüge...
Morgen fange ich an damit!

Jac 22.01.2004, 21.00| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Stapeleien

Erstens kommt es anders...

...und zweitens als man denkt.

Die Garage wird wohl kein Kinderzimmer werden. Neben ein paar technischen Problemen wie Isolation und Feuchtigkeit, Hausanschlüsse und tragenden Wänden liegt das Hauptproblem in der mangelnden Höhe. Müsste man einen vernünftigen Boden hineinmachen, würden noch einmal 10 cm abgehen - und ein Raum mit einer Höhe von unter 2 Meter für ein mittleres Vermögen umzubauen, der dann schlussendlich nicht grösser als das kleinste Zimmer im Haus ist ...
...das macht keinen Sinn.

Aber angestupst von den Ideen des Architekten kamen mir viele andere Ideen, wie man aus dem grossen Kinderzimmer zwei kleinere machen kann. Schlussendlich geht es ja "nur" darum, dass jedes Kind ein eigenes Zimmer hat - die Grösse ist zweitrangig.
Nun wird der Architekt versuchen, aus den vielen Ideen brauchbare und baubare Vorschläge zu machen - wir werden sehen...

Aber der Öltank fliegt trotzdem raus ;-)

Jac 22.01.2004, 11.30| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: