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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Wenn

 

Wenn alle täten, wie sie müssten,
könnten manche, wie sie wollten,
würden viele, wie sie könnten,
wollte jeder, wie er sollte,


wäre alles doch so leicht.

;-)

 

Jac 03.02.2005, 21.47| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Weltbewegend oder auch nicht

KiOhVi-Trennkost

 

Die Haysche Trennkost ist bestimmt den meisten Menschen ein Begriff, die sich schon mal mehr oder weniger freiwillig mit Ernährungsumstellung zum Zwecke der Gewichtserleicherung herumgeschlagen haben. Auch ich habe mich damit befassen dürfen - zumindest rein theoretisch, in meiner Ausbildung.

Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als deprimierte -äh- diplomierte Mutter kenne ich unterdessen jedoch noch eine andere Art der Trennkost, die von meinen Kindern leidenschaftlich praktiziert wird :

Die KiOhVi-Trennkost, das steht für KinderOhneVitamine - Trennkost

Diese Ernährungsform dient der seelisch gesunden Entwicklung der Kinder, dem vorzeitigen Ergrauen der Eltern und ist garantiert frei von ernährungswissenschaftlichen Grundsätzen. Die Durchführung ist an keine besonderen Örtlichkeiten gebunden und verlangt keine speziellen Kochkünste, denn die Grundprinzipien sind bestechend einfach :

- mische niemals Spaghetti mit Sosse, denn nur ohne Sosse sind sie richtig trocken
- iss entweder Salami ohne Brot oder Brot ohne Salami, aber niemals beides gleichzeitig
- sämtliche Arten von angeblich gesunden Vitaminen in Früchten und Gemüsen sind zu boykottieren, weil sie den Appetit verderben und eine ungünstige Wirkung auf Deinen Pokemon-Level haben.
- der kleine Imbiss eine halbe Stunde vor dem Essen darf nur aus gut sättigenden Dingen bestehen - hungrig an den Tisch zu kommen ist der grösste Fehler, den Du begehen kannst.
- wird Dir ein Mischgericht aufgetischt, dann stochere so lange darin hin und her, bis Du alle Zutaten auf den Rand geschoben hast, der Teller in der Mitte leer ist, Deine Eltern entnervt aufgeben und Du ein Stück Brot (ohne Salami natürlich!) bekommst
- Du kannst entweder essen oder trinken. Um dem Konzept der KiOhVi folgen zu können, ist es nützlich, drei Gläser Wasser zu trinken - am Esstisch, dann bist Du satt und brauchst keine Spaghetti mit Sosse zu essen. Zwei Stunden nach dem Essen darfst Du dann dafür ausnahmsweise essen, was immer Du willst (sofern es Dir Deine Eltern erlauben!)
- Guetsli, Schoggi, Gummibärchen und ähnliches sind die elementaren Ergänzungsmittel, um auf eine ausgewogene Nährstoffbilanz zu kommen - wenn Du laut genug schreist, begreift das irgendwann jeder.
- Fett am Fleisch ist gefährlich. Alles, was Du nicht zweifelsfrei als Fleisch identifizieren kannst, darf entfernt werden - also alles, Du kennst Dich ja nicht so aus.


Und zum Schluss der wichtigste Grundsatz:
- sitz keinesfalls grade am Tisch, stütze die Arme auf, schaukle auf dem Stuhl hin und her, rede mit vollem Mund - nur so erreicht die kosmische Nährstoffbalance ihren absoluten Höhepunkt und die energetischen Lichtpunkte der Eltern entwicklen sich zu einem faszinierenden Schauspiel...


Mach Dich darauf gefasst, dass Du auf wenig Verständnis stossen wirst, wenn Du KiOhVi machst - Deine Eltern werden Dir nicht folgen können auf Deinem neuen Weg, sie werden sich (wie Eltern eben so sind!) an die veralteten, überholten Ernährungsprinzipien klammern, sie werden sich in ihrer Erziehungsberechtigung bedroht fühlen - doch als wahrer Vorreiter für eine  neue Zukunft der Kinderernährung wirst Du all das tapfer über Dich ergehen lassen. Das Knurren des Magens ist wirklich nur in der Anfangsphase!


 

Jac 02.02.2005, 22.37| (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Ironie hausgemacht

Neue Erkenntnis...

 

Elternabende können tatsächlich Spass machen!

(und es ist nun wieder einer weniger auf der Liste der noch zu besuchenden Elternabende bis zur Volljährigkeit der Kinder *g*)

 

Jac 01.02.2005, 22.57| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Vergessen als Strategie

 

Schulische (Aufgaben-) Probleme lösen sich nicht in Luft auf, wenn man sie in der Schule "vergisst" und sie machen sich auch nicht selber. Altbekannte Schwierigkeiten werden durch weiteres Verweigern nicht besser und ein Blatt einfach unbeschrieben zu lassen führt zu keinem Lerneffekt.

ICH weiss das.
Nun müsste ich das nur noch meinem Sohn klar machen, der mal wieder eine Geschichte schreiben sollte und dafür bereits in der Schule 90 Minuten vor dem leeren Blatt verbraten hat.

Ich werde erleichtert aufatmen, wenn wir den Termin bei der Lerntherapeutin wahrnehmen können - er braucht es dringend (und ich auch *seufz*)

 

Jac 01.02.2005, 16.35| (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Kreatives Lernen

 

Wie bringt man Kindern Kunst nahe?

Man fährt als Lehrperson mit einer Horde Drittklässler ins Kunsthaus nach Zürich und sieht sich mit ihnen die aktuelle >>Monet-Ausstellung<< an - ein total begeisterter Oliver kam nach Hause geschwebt und beschrieb mir all die wunderschönen Bilder, kannte deren Namen, den Lebenslauf von Monet und sein Verhältnis zu Seerosen und der Brücke im Japanischen Garten...

Ich finde es toll, dass Lernen soviel Spass machen kann, ich bin begeistert, dass unsere Kinder in einer so engagierten Quartierschule lernen können.

Nicht ganz unerwähnt blieb dann aber der doppelstöckige Zug doch nicht ;-)

 

Jac 01.02.2005, 12.47| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kindereien