Stapelweise
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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Die Chaotisierung einer Kleinigkeit

 

Es begab sich im Haus der Stapelfrau, dass das grosse Kind am Morgen zur Schule marschierte (gewandet in einen Schnee-Anzug *g*) und in der gewohnten Hektik des Aufbruchs von allen vergessen wurde, dass wieder mal die zweite Woche war und so Schwimmen statt Turnen auf dem Programm steht. Fürs Schwimmen braucht man sinnigerweise in einen Rucksack eingepackte Schwimmsachen, welche nun im Schrank lagen statt vor dem Schulzimmer hingen.

Die Stapelfrau entschied sich, den Sohn zu erlösen, damit er sich nicht vor dem Schwimmen drücken muss und ihm zur grossen Pause die Sachen zu bringen. Sie zog sich an, packte Rucksack und Hausschlüssel, sperrte die Türe hinter sich zu, lief zum Auto und öffnete dieses mit der ferngesteuerten Zentralverriegelung, schmiss den Rucksack auf den Beifahrersitz, steckte den Schlüssel ins Zündschloss, packte den Eiskratzer, schloss die Autotüre und begann unter den akrobatischten Verrenkungen die sehr grosse, hohe Frontscheibe freizukratzen. Plötzlich hörte sie ein seltsames Geräusch. Sie sprang behende von der Stossstange und ging dem Geräusch nach - was eigentlich unmöglich war, hatte sich ereignet - die Zentralverriegelung hatte sich selber ausgelöst und alle Türen geschlossen. Der Rucksack war drin, also erstmal zu Fuss zur Schule rennen, schied aus.

Die Stapelfrau erinnerte sich in dem Moment auch, dass der Zweitschlüssel im Büro des WBE weilte, weil ihn dieser heute morgen benutzte, um einen Kindersitz aus dem Bus zu nehmen. Ihr fiel dann zumindest ein, dass es irgendwo noch Ersatzschlüssel geben müsste - und ein Ersatzschlüssel fürs Haus war ja schliesslich gut versteckt draussen deponiert (nein, nicht unter der Fussmatte *g*). Sie suchte - und suchte - und suchte - und alles, was sie fand, war ein Schlüsselbund mit den lang vermissten Schlüsseln zum längst verkauften Chrysler Cabrio, aber Hausschlüssel fand sie keinen. In der Hoffnung, dass wie so oft die Hintertüre nicht versperrt ist, rüttelte sie auch daran - erfolglos. Schon leicht nervös fiel ihr dann doch noch ein, dass die Terrassentür in der Eile des Aufbruchs vielleicht nicht versperrt war - bingo.

Ersatzschlüssel gesucht, gefunden, ausprobiert - passt nicht *hääää?* An der hinteren Türe ging es dann, ab zur Schule, um dann vom Sohnemann mit den Worten empfangen zu werden "na endlich"

..und dann fiel der Stapelfrau dann auch wieder ein, dass sich bei tüchtigen Minusgraden die Zentralverriegelung ab und an selbständig macht.  Ich glaube, bis zum Hochsommer wird sie bestimmt nicht mehr darauf vertrauen, dass sie die Fernbedienung selber auslösen kann...

 

Jac 26.01.2005, 10.41| (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Stapeleien

Ausrufezeichen

 

Nauders!
Nauders!!!
Nauders!!!!!

http://www.nauders.info

*freufreufreu*

 

Jac 25.01.2005, 14.12| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Schreib- und Erzählblockade

 

Mein Grosser hat ein unheimliches Wissen, eine faszinierende Denkweise und eine blühende Fantasie.

Ich weiss das, seine Lehrerin weiss das, alle, die ihn genauer kennen, wissen das, weil sie in kleiner Runde schon viele Kostproben davon bekommen haben. Er sprudelt über vor Gedanken und Wissen. Das ist toll.

Aber weniger toll daran ist, dass er es nicht rauslassen kann. Er ist nicht fähig, auch nur einen Bruchteil davon in einem Aufsatz zu schreiben oder vor der Klasse zu erzählen, da er da schon weit vorher blockiert - kannichnnicht, machichnicht, willichnicht. Bei der Entwicklung von Verweigerungsstrategien ist er unterdessen unschlagbar. Wenn er nur schon die Hälfte der Energie, die er zur Verweigerung braucht, stattdessen in die Bewältigung setzen würde, dann wäre das Problem längst gelöst. Aber sobald man ein bisschen Druck macht, ist gar nichts mehr zu wollen. Mit Sanftmut hingegen erreicht man nur, dass er sich bestätigt und verstanden fühlt und das als Rechtfertigung für sein Verhalten nimmt.

Ich wollte, ich wüsste einen Weg, diesen kleinen Denker aus seiner selbstgewählten Ecke herauszuholen... Wenn ich mir das ungenutzte Potential in diesem Kind vorstelle, das nur darauf wartet, entfesselt zu werden, indem er sich nicht mehr selber im Weg steht...

Möge die Erleuchtung über mich kommen :-(

 

Jac 25.01.2005, 11.25| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Fragezeichen

 

Nauders?
Nauders???
Nauders??????

Vielleicht bringt eine Nacht drüber schlafen die richtige Antwort ;-)

 

Jac 24.01.2005, 22.51| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Modebewusstsein

 

Heute mittag hat der Älteste mal wieder einen bühnenreifen hysterischen Anfall inszeniert, weil ich es nicht dulden wollte, dass er während eines Schneesturms mit offener Jacke und dafür ohne Mütze und Handschuhe zur Schule laufen wollte, sondern ihn gar zur Benutzung eines Schnee-Overalls genötigt habe, für den man laut seiner Aussage ja mindestens fünf Minuten braucht, um ihn auszuziehen. Das war wieder mal einer der Momente, wo ich drüber nachgedacht habe, hier fristlos zu kündigen ;-)

Als er nun heimkam, war seine Welt wieder absolut in Ordnung und den Schnee-Anzug, den zieht er nächstes Mal freiwillig an. Sagt er.
Nach dem Grund für seinen Sinneswandel befragt, meinte er :

"Den Mädchen hat der Anzug super gefallen!"

Ah ja.
Wir werden also nun modebewusst und Mädchen sind offenbar auch fernab von Astronomie-Diskussionen und Mathe-Fachsimpeleien interessant.
;-)

 

Jac 24.01.2005, 16.00| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Tatsächlich weiss ...

 

Es ist also doch tatsächlich weiss geworden hier, obwohl ich nicht daran geglaubt habe. Aber ich hätte es mir denken können, das kommt genau dann vor, wenn ich morgens aus dem Haus muss. In solchen Momenten bin ich dann doch ganz froh, ein Fast-2-Tonnen-Auto zu fahren, dass auch auf ungeräumter Strasse den Hang hinauf nicht so leicht ins Rutschen kommt. Die Spuren auf dem Strässchen sprechen eine deutliche Sprache, dass andere da deutlich grössere Probleme hatten.

Aber - die Kinder freut's - und die Katze auch, die spielt Fangen mit dem Schnee, rast wie verrückt darin herum und amüsiert sich köstlich. Da sag mir noch mal einer, Katzen seien wasserscheu - für Wasser in kristalliner Form gilt das offenbar nicht !

 

Jac 24.01.2005, 09.23| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Sie summt

 

Meine Tochter.
Sie summt. Den ganzen Tag, in jeder Situation, wo ich in der Nähe bin.
Sie summt aber nicht etwa irgendwelche erkennbaren Lieder, nein, sie summt, damit gesummt ist. Weil ich sie unterdessen einige Male gebeten habe, damit aufzuhören, weil mich dieses melodienlose Gezirpe gelinde gesagt etwas nervös macht. Vermutlich war das der Fehler, denn unterdessen summt sie noch mehr und noch mehr.

Und überhaupt, so ein bisschen Summen ist doch nicht wirklich schlimm, sollte man meinen. Ist doch nur ein bisschen Töne produzieren. Warum lasse ich mich davon so irritieren? Ich weiss ja, dass es schlussendlich auf einen Machtkampf hinausläuft, auf den ich mich doch gar nicht erst einlassen will. Also müsste ich es einfach ignorieren. Doch je mehr ich ignoriere, desto mehr wird gesummt. Wenn ich es aber nicht ignoriere, wird auch noch mehr gesummt - und eigentlich kann ich ja gar nichts sagen, es ist doch nur ein bisschen Summen....

Weiber.
Typisch.
Sanfte Methoden mit Durchschlagskraft.
Um meine Tochter brauche ich wohl nicht zu fürchten, die wird sich im Leben zu helfen wissen ;-)

 

 

Jac 23.01.2005, 15.22| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

So lang schon her ...

 



 

Dieses Foto von Benjamin habe ich grad eben wiederentdeckt und ein Blick aufs Datum sagte mir, dass das schon 3 Jahre her ist....
Manchmal geht es mir wie vielen anderen Eltern auch - sie werden einfach so schnell gross *seufz*

 

Jac 22.01.2005, 21.46| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Beruhigend ...

 

...ist die Tatsache, dass ich nun endlich meine wichtigen Daten auf einer externen Festplatte gesichert habe. Was mich aber auch weiterhin nicht dazu verleiten wird, jeden mistigen Link anzuklicken oder undefinierbare Anhänge zu öffnen ;-)

Und nun werde ich mich einem weiteren Brennpunkt widmen - wie mache ich aus tausend Millionen Einzelteilen ein Playmobil-Märchenschloss, das nun lange Zeit auf dem Dachboden gelagert wurde und nun auf Wunsch einer einzelnen Dame zusammengesetzt wird. Dieses Mädchen gab das Versprechen ab, dieses Ding diesmal nicht als Bausatz zu benutzen und alle Kleinteile ordnungsgemäss zusammenzuräumen und auch nicht in die Ritterburg vom Bruder einzubauen. Ich bin ja gespannt, wie lange es dauert, bis die Sachen wieder auf den Dachboden zurückwandern wegen nicht zweckentsprechender Nutzung ;-)

 

Jac 22.01.2005, 15.38| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches