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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Abendsport



Gesunder Körper, gesunder Geist, so sagt man.
Das soll bekanntlich auch durch ausreichend Bewegung erreicht werden können.

Also sitze ich, wie fast jeden Abend an meinem PC, in einer Nische im Flur.
Dass sitzen und surfen wenig mit körperlicher Betätigung zu tun hat, liegt auf der Hand.

Dass meine abendlichen Computersitzungen dennoch als Abendsport bezeichnet werden können, liegt allein an meinen Kindern, welche theoretisch in ihren Betten liegen und schlafen oder lesen.
Praktisch hingegen brüllt es im 15-Minuten-Takt von oben *maaaaaaamiiiii, kasssseeeeeette cheeeeere* (warum besteht mein Kleinster ausgerechnet auf der kürzesten Kassette, die wir haben????)
Oder es findet eine Militärparade im anderen Zimmer statt (hört sich zumindest so an)
Oder der aktuelle Kampf Oliver gegen Victoria geht in eine neue Runde (was zwangsweise mit viel Gekreisch und Gebrüll und Tränen abgeht)
Oder es hat einer Durst.
Oder es muss einer aufs Klo.
Oder das allerwichtigste Buch von allen ist grad nicht da (und ich soll dann wissen, wo es ist?)
Oder oder oder

Und all das ist damit verbunden, dass ich aufjucke, raufrenne, Ordnung schaffe, mich hinsetze, mich wieder einlese - und dann geht es von vorne los....

Ja, manchmal träume ich von einem schalldichten Zimmer für mich....
Bis dahin geniesse ich die zusätzliche Bewegung, welche mir der Treppenlauf verschafft.....
*ironieoff*



Jac 09.12.2003, 20.43| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Ungleichgewicht



Drei Kinder bemühen sich redlich darum, ihre Spielsache, Hefte, Kleider und sonstigen Kleinkram gleichmässig in allen Zimmern des Hauses zu verteilen.
Jedes Regal, jede Nische, alle Fensterbretter, Tische, Stühle, Plätze unter den Möbeln, alles will bedacht sein.
Ihre Vorgehensweise ist sehr schnell, effizient und wirkungsvoll - es ist unverkennbar, dass hier Kinder wohnen....

Eine Mutter bemüht sich darum, all die unrechtmässig deponierten Dinge wieder an ihren Ursprungsort zurückzuverfrachten, doch drei gegen einen ist auch damit nicht aufhebbar, dass die minderjährigen Personen zur Mithilfe gezwungen gebeten werden und gelegentlich Verstärkung von WBEs eintritt.

Der intensive zeitliche Einsatz führt dann dazu, dass sich die Belange der volljährigen Personen in diesem Haushalt stapeln - an freigeräumten Orten...
Wenigstens können dort, wo Volljährigen-Stapel lagern, keine Minderjährigen-Deponien angelegt werden.

Ist doch auch nett!?!



 

Jac 09.12.2003, 13.04| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches