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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Jaeger und Sammler

 

Ich zähle mich zu den Jägern und Sammlern - ich kann mich schlecht von Dingen trennen, die ich aus oft nicht mehr nachvollziehbaren Gründen gehortet habe. Wenn es auch bei uns auf den ersten Blick ordentlich und nicht überfüllt aussieht, so offenbart ein Blick in Schränke, Kommoden und Schubladen ein etwas anderes Bild.
Da finden sich Dinge, von denen ich nicht mal mehr wusste, dass ich sie je hatte, von denen ich mich aber auch nicht trennen kann, wenn ich mal weiss, dass ich sie habe - man könnte sie ja mal wieder brauchen...
Man stelle sich vor, unser Kaffee-Vollautomat ginge kaputt und dann würde ich die Ersatzmaschine vom Dach holen und die ginge auch kaputt - wie gut, dass irgendwo im Keller noch die Durchlauf-Kaffeemaschine steht. Ich habe zwar keine gemahlenen Bohnen dafür und keine Papierfilter - aber es ist doch beruhigend zu wissen, dass ich die Maschine noch habe. Ausserdem - bei der Suche nach der Ersatzmaschine für die Ersatzmaschine würde ich bestimmt manches wiederfinden, was ich schon lange mal endlich benutzen wollte, aber vergessen habe, dass ich es mir mal gekauft habe und es so natürlich nicht benutzen kann.

Nun gut, ich weiss, dass es Bücher gibt, die mir helfen könnten, mich davon zu trennen. Aber ganz ehrlich : irgendwie will ich nicht.
Es stresst mich weniger, durch systematische (Un)Ordnung in meinen Schränken Platz zu schaffen für meine Schätze, als mir zu überlegen, was ich mit all dem Gerümpel denn sonst machen könnte.

Ich gehöre zu der immer seltener werdenden Spezies, die keinen eBay-Account haben, also kann ich dort auch nichts verkaufen. Dass ich keinen Account habe, hängt damit zusammen, dass die mir eingebaute Sperre zum Jagen und Sammeln manchmal funktioniert und mich daran hindert, Dinge zu besorgen, die ich wirklich nicht brauchen kann. Nichtsdestotrotz verfolge ich manchmal das Treiben dort und verspüre ein leises Zucken in den Fingern - aber solange es Brockenstuben und Flohmärkte gibt, brauche ich mich nicht anmelden. Sollten wir je umziehen müssen, denke ich drüber nach.....(*oweiaweia*)

Aber das hier finde ich dennoch allerliebst :

Ebay-Song
(Lautsprecher an, auf Play klicken)

 

Jac 17.01.2004, 19.39| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Stapeleien

Getraeumt



Normalerweise weiss ich morgens nicht mehr, was ich geträumt habe.
Aber heute morgen weiss ich es.

Ich habe geträumt von :
einer grossen Schüssel nach Sommer duftenden Erdbeeren.
Diese roten, saftigen Früchte, voller Süsse und Schwere, wo das ganze Aroma eine einzige Reise in die Welt der Kindheitserinnerungen ist. Von den Erdbeeren, die auch innen tiefrot sind und an Saftigkeit nichts zu wünschen übrig lassen.

*lechz*

Leider schreiben wir Januar, es soll anscheinend Winter sein, auch wenn es hier mehr grau und nass als winterlich ist, es dauert noch viele, viele Monate, bis ich wieder wirkliche Erdbeeren essen kann. Auch wenn Geduld sonst nicht so meine Stärke ist, auf die ersten Sommer-Erdbeeren warte ich gern!

 

 

Jac 17.01.2004, 10.17| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Entweder ...oder....



Nun steht der OP-Termin. Ich habe mir die ganze Zeit gewünscht, dass wir "wenigstens" den Termin wissen, damit die Warterei ein Ende hat.
Jetzt weiss ich es und könnte nun entspannt zurücklehnen. Nun holt mich die Realität ein : entspannt zurücklehnen kann ich nicht, das muss mir abhanden gekommen sein...

Ich kann mich momentan nicht entscheiden :
Soll ich nun aktiv werden und organsieren, was das Zeug hält, und mich damit vom Angst haben abhalten?
Oder soll ich auf Vogel-Strauss-Politik machen und einfach nicht drüber nachdenken und mich so vom Angst haben abhalten?

Wie so oft kann ich mich nicht entscheiden und meine Gedanken schwanken sekündlich zwischen beiden Möglichkeiten hin und her - in meinem Kopf geht es mal wieder hoch zu und her, was sich nicht gerade mildernd auf mein Kopfweh auswirkt.
Also mache ich es wie immer :
ich verschiebe es mal auf *später*...

Jac 15.01.2004, 14.25| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Stapeleien

Unverstanden



Oliver "sitzt" am Frühstückstisch und gibt ein enervierendes, sehr lautes Gejaule von sich, welches für Morgenmuffel nahezu unerträglich ist.
Ich : Kannst Du bitte mit diesem Singsang aufhören? Das ist ja fürchterlich!
Er : Mami, Du verstehst das nicht, das ist Kunst.

Ein wahres Wort von einem achteinhalbjährigen - ich habe wohl wirklich kein Verständnis für wahre Kunst - zumindest nicht in der Form und zu der Uhrzeit ;-)

Jac 15.01.2004, 11.12| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien