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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Vermeidungsstrategie ueberlistet ;-)



Jawoll - ich habe es geschafft !
Ich war tanken, nachdem mich mein Auto heute morgen mit diesem nervtötenden Pfeifen begrüsst hat, welches mich noch immer zusammenzucken lässt.
Nun mag das für viele andere Menschen nichts besonderes sein, wenn der Tank leer ist, geht man eben tanken.

Für mich ist das aber etwas besonderes, da ich es wohl locker an einer Hand abzählen kann, wie oft ich in den letzten fünf Jahren mein Auto selber betankt habe. Ich hatte immer sehr viele sehr einleuchtende Gründe, warum ich das selber nicht tun kann. Die waren so gut, dass ich es selber geglaubt habe - und mein WBE sich meiner erbarmt hat, damit ich armes Hascherl nicht nachts um zehn mit nassen Haaren tanken gehen muss oder mit drei Kindern im Schlepptau oder vor einem wichtigen Termin.... Woher das kam, weiss ich auch nicht - Panikanfälle vor dem Unbekannten wohl.

Dabei war es doch so einfach : ich habe den Kleinsten von der Spielgruppe abgeholt, bin zur Tankstelle gefahren, Tankdeckel auf, tanken, Tankdeckel zu, bezahlen, nach Hause fahren - Dauer keine zehn Minuten...
Ich weiss nicht, wovor ich solche Angst gehabt habe - und das mag seltsam klingen, aber ich fühle mich wesentlich freier, weil ich mir meine Selbständigkeit zurückhole....

*jippie*
;-)

Jac 07.01.2004, 11.43| (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Stapeleien

Huehnersuppe fuer die Seele



Heute war es mal wieder soweit, ein innerer Zwang trieb mich dazu, allein beim Gedanken daran ist mir das Wasser im Mund zusammengelaufen.
Es gibt nichts besseres, nach einem doofen Tag einen (oder mehrere) dampfende Teller mit dieser Hühnersuppe zu essen - das ersetzt jede Meditation....

Also habe ich meine 10-Liter-Pfanne genommen, ein bisschen Öl drin erhitzt, halbierte, ungeschälte Zwiebeln und geviertelte Karotten drin angebraten, bis es kurz vor dem Schwarzwerden war und dann mit etwa 5 Liter Wasser aufgefüllt, Salz, Pfeffer, Lorbeerblätter, Nelken, Liebstöckel, ein bisschen Rosmarin zugegeben und aufgekocht.
Dann habe ich ein ganzes Huhn hineingegeben - aber mitnichten ein Suppenhuhn, sondern ein richtig gutes, habe zurückgeschaltet und das Ganze etwa eine Stunde leise köcheln lassen.

In der Zwischenzeit habe ich 160 gr Hartweizengriess mit 60 gr weicher Butter und 2 Eiern gut durchgemischt und einfach mal hingestellt.
Ausserdem habe ich mangels feiner Nudeln etwa 200 gr Spaghettinis in ganz kurze Stücke gebrochen und sie anschliessend in Salzwasser knapp weich gekocht.

Dann bin ich ein bisschen an den PC, schauen, was es neues gibt.

Nach der Stunde habe ich das Huhn aus der Suppe genommen und alles Fleisch ausgelöst, die Haut und die Knochen habe ich wieder in die Suppe geschmissen, zwei  Liter Wasser aufgefüllt und das ganze nocheinmal eine halbe Stunde richtig durchgekocht.
Das Fleisch habe in feine Stücke geschnitten und zu den gekochten Spaghettinis in die Schüssel geleert.

Nun war es Zeit, mit dem Dressiersack aus der Griessmasse ins kochende Salzwasser kleine Klösschen zu formen - man könnte das auch mit Kaffelöffeln abstechen, aber da ist man ewig dran - und besser werden sie auch nicht. Die Griessklösschen habe ich 5 Minuten ziehen lassen und dann abgeschüttet und ebenfalls zu Spaghettinis und Fleisch gegeben.

Die Suppe hat jetzt da seeeehr gut gerochen, aber die Konsistenz war noch nicht so optimal ;-)
Also nahm ich eine ganz, ganz grosse Metallschüssel und schüttete das ganze um, wusch meine grosse Pfanne aus, setzte ein Sieb drauf, legte eine sauberes Gazetuch hinein und filterte die Suppe ab - gekochte Knochen mag ich nicht, die habe ich weggeschmissen.
Nun habe ich einen grossen Topf voller leckerer Hühnebrühe gehabt, den habe ich aufgekocht, nochmal abgeschmeckt,  die Spaghettinis, das Fleisch und die Griessklösschen zugegeben, nochmal aufgekocht - und dann war Essen fertig.

Und wer nun glaubt, diese Menge sei viel zu viel für 2 Erwachsenen und 3 Kinder, dem sei gesagt :

Diese Suppe ist nicht einfach eine Suppe,  diese Suppe ist ein Hauptgericht!
Ausserdem schmeckt sie morgen aufgewärmt auch noch sehr gut!

( und damit, dass ich das jetzt endlich mal aufgeschrieben habe, muss ich wenigstens nächstes Mal nicht mehr übers  korrekte Verhältnis von Griess und Butter nachdenken *g*)

 

Jac 06.01.2004, 22.33| (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Rezeptliches

*hrgs*



Wenn man unter Einsatz von viel Konzentration seine Online-Bestellung von Lebensmitteln neben zwei lärmenden Kindern zusammenklickt, immer im Wissen, dass der Countdown läuft, weil um 10.00h Bestellschluss ist, es aber dann doch geschafft hat, freudig aufs Kassensymbol klickt, von wo es noch 4 Schritte bis zur Bezahlung ist, dann der Server erst mal je fünf Minuten für die ersten beiden Seiten braucht -

....und dann abstürzt und nicht mehr zu erreichen ist....

*grummel*

Jac 06.01.2004, 09.56| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Januar - Neuanfang



Ich mag den Januar.

Nach der Üppigkeit und der Hektik des Dezembers, wo die unerledigten Aufgaben sich oft vor mir auftürmen, liegt der Januar kühl, nüchtern und sachlich vor mir, gibt die Sicht frei auf den ganzen Rest des Jahres, welches sich noch frisch und unbelastet vor mir ausbreitet.

Der Alltag ist wieder eingekehrt, nicht nur, weil die Schulferien zu Ende sind und der Tag wieder klar strukturiert ist. Sondern auch, weil ganz viel an Zeitdruck weggefallen ist, und ich die Dinge anpacken kann, ohne schon immer die Deadline vor Augen zu haben.
Weil meine Zeit wieder mehr selbstbestimmt verläuft, weil mehr Ruhe hier ist, die mich zur Ruhe kommen lässt. Die Weihnachtszeit hat es nicht geschafft, was mir der Januar antut.

Natürlich wird es auch in den nächsten Wochen Krisenmomente geben, werde ich mich gehetzt und gejagt fühlen - aber das ängstigt mich wenigstens nicht schon jetzt. Die Aussicht auf den ganz normalen Hausfrauen-Alltag ( - Wahnsinn?) hat etwas sehr beruhigendes - es ist mir vertraut, damit kenne ich mich aus. Und darum werde ich mich nun voller Elan noch nicht gleich an die Arbeit stürzen - in einer halben Stunde reicht auch noch *g*

Jac 05.01.2004, 13.35| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Aufschieberitis



Seit Wochen schiebe ich es vor mir her :
Ich müsste einen Lebenslauf mit meiner persönlichen Geschichte schreiben für die Abklärung. Der hätte eigentlich vor Weihnachten fertig sein sollen. Das habe ich schlicht aus Zeitnot nicht geschafft.
Ich wollte es wirklich über die Feiertage schreiben, habe mir erhofft, da eine Lücke zu finden. Aber entweder hatten wir Besuch oder ich war mit den Kindern allein, kein wirklich praktischer Zeitpunkt, um sich in so etwas zu vertiefen, wenn man sich oft nur mittels hyperfokussieren konzentrieren kann.
Oder es war zu laut hier, auch wenn ich mir die Zeit hätte nehmen können. ( Kinder riechen so etwas !)
Oder ich war dann abends zu müde.
Oder. Oder. Oder.
Ausreden habe ich immer viele *g*

Im Kopf habe ich es natürlich schon lang erledigt, aber weiter als bis zu einem Word-Entwurf mit einer chronologischen Übersicht der Ereignisse in Stichworten habe ich es nicht gebracht :-/
Nun ist es ja nun an sich nicht so, dass ich mich schwer tue damit, Dinge aufzuschreiben, dass es mir schwer fällt, Sätze aneinanderzureihen.

Nur in diesem Fall tue ich mich schwer. Was soll ich erzählen, wie soll ich anfangen, was darf ich nicht vergessen, was ist nebensächlich....
Die Gedanken dazu stapeln sich in meinem Kopf, aber den Moment, völlig unbefangen drauflos zu schreiben, den habe ich verpasst. Das ist eigentlich die einzige Art, wie ich überhaupt schreiben kann - frei nach dem Lustprinzip...
Nur habe ich auch jetzt, am Sonntagabend herzlich wenig Lust, mich in die Tiefen meiner Vergangenheit zu stürzen....

Nun ja, ich habe es mir zum Wochenziel gesetzt, an meinem freien Donnerstagmorgen das zu schreiben.  Da ich dann am Montag in einer Woche den zweiten Test-Termin habe, sollte das reichen. Muss einfach.
Und ich habe den schwachen Verdacht, dass es den Herrn R. nicht wirklich überrascht, wenn ich ihm beichte, dass ich das solange vor mir her geschoben habe...

Heute nicht mehr, mein Kopf ist schwer.

Jac 04.01.2004, 21.48| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Stapeleien

Menueplanung



Wenn man sich Gäste einlädt und bereits mehr als eine Woche vorher weiss, was man kochen wird, den Schweinshalsbraten auch schon eingekauft und eingefroren hat, dann kann man das Thema vorderhand ad acta legen.

Man sollte aber nicht vergessen, den Braten einen Tag vorher aus dem Tiefkühler zu nehmen - wenn einem das am gleichen Tag beim Aufwachen als erster Gedanke durch den Kopf schiesst, ist es definitiv zu spät, ein fast 3 Kilo schweres Stück Fleisch bis kurz nach Mittag aufzutauen.

*argh*

Der WBE ist nun einkaufen gegangen - für Schweinsbraten tut er alles ;-)

Jac 03.01.2004, 11.30| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Rette die Welt



Für langweilige Nachmittage :

Rette die Welt des kleinen Männchens

Nachdem ich es vor Monaten schon mal erfolglos versucht habe und an den Bergziegen scheiterte, hat es endlich *klick* gemacht und ich habe es hingekriegt.

Danach habe ich es Oliver spielen lassen - und ganz ehrlich : er war um Klassen besser /schneller als ich....

Wir Grossen suchen einfach oft zu weit, zu kompliziert, und versuchen die Dinge mit purer Vernunft anzugehen - aber manchmal sollte man einfach drauflos probieren.

Viel Vergnügen!

Jac 02.01.2004, 13.46| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Lieber WBE!

Du sollst jetzt buchhaltern und nicht dauernd diese Seite aufrufen, um zu schauen, was ich treibe *g*

Aber zu Deiner höchstpersönlichen Information :

Benjamin ist glücklich, weil er a) den ersten Tobsuchtsanfall schon hinter sich hat und b) gerade ein Stück Fleischkäse bekommen hat.
Victoria ist friedlich und spielt mit Benjamin *wir essen Brot dazu*
Oliver hat sich das Logical-Heft geschnappt und ist vermutlich für die nächsten Stunden nicht erreichbar.

Und ich : ich sitze am PC, den ich heute vor einem Jahr bestellt habe und tippe hier Worte für Dich, damit Du danach in Ruhe weiterarbeiten kannst und nicht schauen musst, ob's was neues gibt.

Deine Stapelfrau

Jac 02.01.2004, 11.01| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Neid



Manchmal, da zerfrisst er mich fast, der Neid....
Der Neid auf Gemeinschaften, Freundschaften, Gemeinsamkeiten, Gesellschaft....

Was ist denn Neid?
Oberflächlich gesehen das Gefühl, andere hätten etwas, was mir auch zusteht, was ich nicht habe und haben kann. Das Gefühl, man würde mir etwas vorenthalten.

Tief in mir drin sieht es anders aus.
Die Einsamkeit trägt zuweilen groteske Züge und treibt mich dazu, mich über andere zu definieren, darüber, ob mich andere auf Händen tragen und um mich buhlen. Doch weil ich weiss, dass weder der Neid noch die gefühlte Einsamkeit reell und greifbar sind, sondern nur für mich in diesem Moment wahrhaft, lasse ich mich meist nicht darüber aus.
Was soll ich denn - mich beklagen, dass mir keiner schreibt - mir fehlt doch selber mittlerweile im Dauerbetrieb Zeit und Kopf für Postings, Mails und Antworten...
Mich beklagen, dass mich keiner anruft? Ich will ja gar nicht telefonieren.
Mich beschweren, dass der WBE soviel arbeiten muss? Ja, bei wem denn?
Mich über den Druck auf mir auslassen, der eh nicht zu ändern ist?

Und so sitze ich hier und sinniere vor mich hin und gerate immer wieder in Gedankenstapel, wo Realität und Wahrnehmung weit auseinanderklaffen.

Menschen kennen mich als kontaktfreudig, offen, humorvoll - meine Einsamkeit verstecke ich zu oft, nur wenn die Gefühle überschwappen, dann kann ich sie manchmal nicht mehr unter dem Deckel halten...

Jetzt grad fühle ich mich einsam. Allein. Obwohl hier 3 Kinder schlafen und mein Mann bestimmt bald heimkommt.
Mir fehlt etwas, aber ich kann es nicht benennen.
Und vor allem : ich traue mir selber nicht mehr, weil ich nicht weiss, ob das nur meine verzerrte Wahrnehmung ist, die mir suggeriert, ich sei vereinsamt, die mich abhängig macht von Feedback und Zuspruch - oder ob hier wirklich etwas falsch läuft. Ich weiss es nicht. Und darum "behelfe" ich mir mit Neid...
Geh weg, ich will Dich nicht :-/

Jac 01.01.2004, 21.23| (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes