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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Filigranes Geduldsspiel

 

Das war ein hartes Stück Geduldsarbeit - angefangen vor zehn Jahren, dann liegengelassen und nun fertiggearbeitet zum Wiedereinstieg ins Kunststricken :



Ausschnitt:


Nach einer Strickschrift von Erich Engeln,
Nadelspiel No 1.5
 ca. 7 g MEZ Spitzengarn Stärke 80 in lila
Originalgrösse 34 cm Durchmesser

 

Jac 13.09.2004, 21.01| (9/8) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Nadeleien

Wiederholungen

 

Das Programm dieser Woche :

"160 qm - wie putze ich effizient" (Whg. der Ausstrahlung vom letzten Montag)
"Aufräumen, kein Buch mit sieben Siegeln" (vorgezogener Sendetermin der Wiederholung aus aktuellem Anlass)
"Wie ernähre ich meine Familie gesund" (aktualisierte Wiederholung mit Einbeziehung der Kindervorlieben auf Anregung des Publikums)
"Was macht Kinder kooperativ"(diese Woche werden die Folgen der letzten Woche wiederholt, welche eine Wiederholung der vorletzten Woche sind, welche auf der Sendung vom Vollmond basieren)
"Nur Hausfrau? - Ein Plädoyer für Frauen von Selbständigen" (immer wieder aktuell, trotz Wiederholung"
"Schlafen - die grosse Erholung"(über die Spiritualität der Schlafphase in Korrelation zur Arbeit - Whg.wegen grosser Nachfrage)

Die Sendungen werden fortlaufend wiederholt auf dem Stapel-Kanal, ein Umschalten, Ausschalten oder Wegzappen ist aus technischen Gründen leider nicht möglich.

;-)

 

Jac 13.09.2004, 12.19| (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Ironie hausgemacht

Manche Tage

 

Manche Tage sind einfach nur grau, selbst wenn die Sonne scheint...
Lauter Kleinigkeiten, die mich nachdenklich, melancholisch, traurig stimmen, die ich nicht wie sonst einfach abschütteln kann. Wie wenn die ungeweinten Tränen nach oben drücken und keinen Ausgang finden.

An manchen Tagen fühle ich mich einfach nur einsam, obwohl ich nicht allein bin.
Hier tobt das pralle Leben, es ist laut und fröhlich, aber in mir drin ist es still, wie wenn die Gefühle Ausgang hätten.

An manchen Tagen habe ich zu gar nichts Lust, obwohl ich tue und mache, wie ich das jeden Tag tue. Mich hinter Aktivität und Beschäftigung verstecke. Die Leere übertünche.

An manchen Tagen weiss ich, dass es nur manche Tage sind, die ohne Anlass grau sind und einfach wieder vorbeigehen - aber wenn ich mittendrin stecke, fällt es mir schwer, das auch zu fühlen und nicht nur zu wissen...

Heute ist mancher Tag.

 

Jac 12.09.2004, 12.08| (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Damit wir nicht vergessen...

 

Vor 3 Jahren war ein ganz normaler Tag für mich. Haushalt, Kinder, Alltag nahmen mich gefangen, bis ich nachmittags in einem Forum einen Hinweis las, dass ein Flugzeug ins WTC geflogen sei. Ich schaltete den Fernseher ein, was ich sonst niemals tagsüber tat und sah ein Flugzeug in einen Turm fliegen - und brauchte erst einen Moment, um zu realisieren, dass das weder ein Film war noch eine Wiederholung, sondern dass ich eben live ein zweites Flugzeug hineinfliegen gesehen habe. Dass das kein schrecklicher Unfall war, kein kleines Sportflugzeug, sondern ein unfassbares Attentat. Trotz Kindern konnte ich den Fernseher nicht mehr ausschalten und ich hatte Angst, richtige Angst, was da alles noch nachkommt. Gleichzeitig habe ich all den Schmerz, das Entsetzen, das Leid, die Angst gespürt...
Auf einmal habe ich, wie wohl viele andere, realisiert, dass Terror nicht nur ein kleiner Nebenschauplatz ist, nicht nur in "weit" entfernten Orten stattfindet, sondern mitten in uns. Dass Menschen unmenschliches tun.


Unfassbar.
Noch immer.


Ich denke heute an all die Opfer und ihre Famillien, über die grosses Leid hereingebrochen ist, deren Leben von einem Moment auf den anderen eine unabänderliche Wendung genommen hat.

 

 

Ein Link mit Bildern dazu :
>>>Remember911<<<
(7MB-File, ladeintensiv, aber sehenswert)
...auf dass wir nicht vergessen...

 

 

Jac 11.09.2004, 11.33| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Verweigerung

 

Ich weigere mich jetzt einfach, nach dieser Woche am Freitag-Nachmittag noch Hemden zu bügeln - ich weiss ganz sicher, dass sie mir weder davonlaufen noch sich selber bügeln - ich geh lieber Suppe kochen und Wähe backen.

Das nennt sich dann Prioritäten setzen - klingt doch viel besser als Verweigerung, oder?

;-)

 

Jac 10.09.2004, 15.36| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Ordnung ist überflüssig

 

Es gibt bei mir ein ungeschriebenes Gesetz:
Wenn ich etwas irgendwohin lege, wo ich es bestimmt wieder finde, dann ist das die beste Garantie, dass ich es nicht mehr finde. Wenn ich irgendetwas einfach am nächstbesten Ort ablege und es dort sinnlos liegen lasse, dann weiss ich das ganz genau, wenn ich es suche bzw. ich muss es nicht mal suchen, weil ich es immer wieder sehe - eben weil es da rein zufällig liegt. Es gäbe natürlich auch die Möglichkeit, etwas dahin zu legen, wo es hingehört - aber da muss mir wohl irgendein Gen fehlen, das klappt selten bis nie...

So kann es also leicht passieren, dass ich die für die Kinder gekauften Buchzeichen endlos lange suche, bis mir wieder einfällt, dass ich sie in mein neues Kochbuch gelegt habe ( "da finde ich sie bestimmt wieder") statt sie einfach auf den Haufen mit der Post oder die Ablage in der Küche zu schmeissen.

Und was sagt mir das?

Ordnung halten ist überflüssig, System Zufall funktioniert viel besser
;-)

(Manchmal zumindest *g*)

 

Jac 10.09.2004, 09.51| (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Stapeleien